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Back- und Basteltag 2017

Auch in diesem Jahr fand unser beliebter Back- und Basteltag in den Klassenräumen unserer Schule statt.Weihnachtliche Musik und süße Düfte verbreiteten eine tolle Weihnachtsstimmung.

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Durch die zahlreiche Mithilfe der Eltern konnten wieder viele schöne Bastelideen umgesetzt und in Szene gesetzt werden.

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Geschmückt wurde zudem der riesige Weihnachtsbaum, welcher nun unsere Aula ziert. Gemeinsam mit der passenden Beleuchtung verbreitet er nun jeden Tag die Vorfreude auf die Weihnachtstage.

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Weitere Bilder zu diesem ereignisreichen Tag findet ihr in der Bildergalerie.

 

Weihnachtsmärchen Pinocchio  im Stadttheater Bremerhaven

Am Donnerstag den 30. November fand für unsere Schülerinnen und Schüler ein besonderes Ereignis statt. Gemeinsam mit allen Kindern und Lehrkräften fuhren wir ins Stadttheater nach Bremerhaven, um uns das diesjährige Weihnachtsmärchen Pinocchio anzusehen.
Mit talentierten Schauspielern und einer live inszenierten Geräuschkulisse wurden alle Zuschauer gefesselt.

PICT0333.JPG (Quelle: www.stadttheaterbremerhaven.de)

„Durch klingende Wassergläser, ein Kinderklavier, ein Altxylophon, knisternde Paketfolie oder knackendes Holz verschwimmt die Bildebene mit der Akustik und Musik.“

Das 90-minütige Schauspiel wurde von vielen Kindern begeistert aufgenommen.

 

Herbst-Regenbogen 2017

Auch in diesem Jahr fand unser "kleiner" Regenbogen vor den Herbstferien statt. Neben tollen Auftritten der einzelnen Klassen gab es in diesem Jahr auch wieder eine kleine Besonderheit.

Den Anfang machte die Klasse 1A mit ihrem ersten Regenbogenauftritt "Wir holen heut' den Drachen  raus" und bot somit einen passenden Einstieg in die herbstliche Stimmung.

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Die Klasse 1B zeigt bei ihrer Premiere Tanz und Gesang zum "Lied über mich". Mit ihrem Auftritt "Du gehörst zu uns" zeigte die Klasse 2A, das alle Kinder, ob groß oder klein in unserer Schule zusammengehören.  Das Gedicht "Der fliegenden Robert" wurde von der Klasse 2B nicht nur leidenschaftlich vorgetragen, sondern auch durch ein selbstgestaltetes Plakat illustriert. Sportlich wurde es, als die 3A das Känguruh festhalten wollte ("Halt das Känguruh fest"). Dies zeigte einen unermüdlichen Dauerlauf und war damit so gar nicht einverstanden.

Beim diesjährigen Sponsorenlauf konnten unsere Kinder wieder eine Menge Spenden erlaufen. Eine Spendensumme von 2500,-€ ging an das Kinderhospiz Löwenherz, welches sich stationär um schwerstkranke Kinder und Jugendliche kümmert, diese täglich begleitet und betreut. Die Vertreter des Kinderhospiz waren sichtlicht gerührt über die tolle Geste und dankten uns es auch mit einem kleinen Tanzauftritt, bei dem alle Schüler und Schülerinnen teilnehmen konnten.

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Anschließend heizte die von Frau Steffens geleitete Tanz-AG dem Publikum mit ihrer Choreografie zu den Liedern "Pandur andandori und "Tre sma gummor" mächtig ein.

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Die Klasse 3B zeigte mit den "Three little owls" eine Theaterinszenierung die für eine freudige, humorvolle Stimmung unter den Zuschauern. Stimmungsvoll ging es mit der Klasse 4A weiter, welche mit "Theo mach mir ein Bananenbrot" für freudige Gesichter sorgte. Die Klasse 4B rundete das tolle Programm mit ihrer persönlichen Coverversion zu "Ein Kompliment" ab.


Anschließend durften auch die Lehrkräfte zeigen, dass sie gesanglich mithalten konnten. "Der Herbst hat bunte Blätter" trug alle Beteiligten in die Herbstferien.

Einschulung 2017

Am 05.August 2017 haben wir unsere Erstklässler eingeschult. Es war eine tolle Feier in unserer Turnhalle mit einem Theaterstück der beiden 3.Klassen. „Der Findefuchs“ war ein voller Erfolg.

Die Eltern der 3. Klassen haben dafür gesorgt, dass die Erwachsenen sich mit Kaffee und Keksen „stärken“ konnten, während die Kinder ihre erste Unterrichtsstunde mit ihrer Klassenlehrerin Frau Bohlmann und ihrem Klassenlehrer Herrn Kudlik hatten. Auch das Wetter hat mitgespielt und so blicken wir auf einen schönen Einschulungstag zurück.

Am Dienstag nach der Einschulung war dann noch der Fotograf da und alle durften ihre Schultüten noch einmal mitbringen und zeigen.

Inzwischen haben sich unsere Schulanfänger schon gut eingelebt und lernen fleißig rechnen, lesen  und schreiben und alles andere, was auf dem Stundenplan steht. Ihre Pausen verbringen die Schülerinnen und Schüler zusammen  mit den größeren Kindern auf unserem schönen Schulhof. Besonders beliebt ist natürlich unser neues Klettergerüst. Einige Erstklässler gehen nach dem Unterricht in die Betreuung oder besuchen nach der Schule den Hort, der sich jetzt direkt neben der Schule befindet

Im Anschluss an die Begrüßungsrede überreichte Herr Drews unserer neuen Schulleiterin Frau Woyciniuk im Namen des Schulelternrates noch einen großen Blumenstrauß. Herr Henken, der vor 4 Tagen als Schulleiter in den Ruhestand gegangen war, nahm als Großvater an der Einschulung teil und übernahm dankenswerter Weise das Fotografieren. Frau Bohlmann bekam ein Geburtstagsständchen und ebenfalls Blumen überreicht. Es war wirklich eine besondere Einschulung.

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"Großer Regenbogen" vor den Sommerferien

Der "Große Regenbogen" vor den Sommerferien war in diesem Jahr eine ganz besondere Veranstaltung, nicht nur für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen, die zum letzten Mal einen Beitrag für das Programm beisteuerten, sondern vor allen Dingen für den bisherigen Schulleiter, der nach rund 19-jähriger Tätigkeit an dieser Schule, in der er viele abwechslungsreiche und faszinierende "Regenbögen" gesehen hat, in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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Die erste Überraschung erlebte er, als er nach der 1. großen Pause gebeten wurde, in die Küche zu kommen, wo ihn seine Sekretärin anschließend "bewachte", während gleichzeitig auf dem Weg zur Turnhalle alle Schülerinnen und Schüler mit Blumen versorgt wurden, um Spalier zu stehen. Sichtlich gerührt durchschritt kurze Zeit später Rektor Dieter Henken die geschmückte Gasse, die "seine" strahlenden Schülerinnen und Schüler für ihn gebildet hatten.

In der Turnhalle angekommen, verlief zunächst alles nach Plan. Nach einer kurzen Begrüßung führten beide 2. Klassen das Theaterstück vom "Findefuchs" auf und faszinierten das Publikum mit ihrer Generalprobe für die Einschulungsfeier.

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Kaum hatte sich der Applaus gelegt, holte die Kollegin Frauke Wöltjen die Urkunden heraus, um sie den besonders erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der "Mathematik-Olympiade Niedersachsen" zu überreichen. In diesem Jahr hatten unsere Rechenkünstler besonders gut abgeschnitten und zur allgemeinen Freude zwei 3. Landessieger und fünf 2. Landessieger in ihren Reihen. Toll!

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Bevor die Erstklässler ihr Können zeigen durften, nahm die Veranstaltung plötzlich einen unerwarteten Verlauf. Eine große Sitzbank mit integriertem Ablagetisch wurde in die Halle getragen, der Schulleiter und seine Frau durften es sich gemütlich machen und zudem wurden sie noch mit Erfrischungsgetränken und Knabbersachen verwöhnt.

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Ganz entspannt konnten sie dann der Klasse 1b zuschauen, die einen Hip-Hop mit dem Titel "Schule ist top" präsentierte. Das Thema Schule zog sich anschließend wie ein roter Faden durch das gesamte Programm.

Für viel Gelächter sorgte das gemeinsame Theaterstück der Klassen 1a und 3b, in dem eine Unterrichtsstunde des Schulleiters sehr pointiert nachgestellt wurde. Zentrales Thema waren natürlich die üblichen Scherze des Mathelehrers.

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Auch im Beitrag der Klasse 3a, einem Rap, stand der Schulleiter wieder im Mittelpunkt: "Schau mal der Herr Henken dort, wohnt sogar in diesem Ort, macht unglaublich gerne Sport, geht nun aber leider fort."

Fort müssen auch unsere Viertklässler. Sie verabschiedeten sich mit einem bekannten Lied von Andreas Bourani: "Ein Hoch auf uns." Diesen Lobgesang haben sie sich auch verdient, denn in den letzten vier Jahren haben uns die beiden Klassen viel Freude bereitet - insbesondere Frau Bohlmann und Herr Kudlik durften davon profitieren. Letztere bekamen von ihren Schülerinnen und Schülern ein kleines Dankeschön, aber auch die anderen Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen durften ein Abschiedsgeschenk mit nach Hause nehmen.

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Das Geschenk des Schulelternrates ging allerdings an den scheidenden Schulleiter. Nach einer kurzen und einfühlsamen Rede des SER-Vorsitzenden Björn Drews wurde ein Präsent überreicht, um das Hobby des angehenden Pensionärs zu optimieren oder womöglich sogar zu perfektionieren. Nein, es ging dieses Mal nicht um das Thema Basketball, sondern um die Freude an der Fotografie.

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Futter für die Linse gab es schon kurze Zeit später. Das gesamte Team der Grundschule hatte sich eine silbergraue Perücke übergestülpt, wobei Ähnlichkeiten mit einer bekannten Person natürlich reiner Zufall waren. Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, wurde ein eigens umgetextetes Lied von Udo Jürgens angestimmt: "Mit 64 Jahren, da fängt das Leben an." Alle Vorlieben des "Chefs" wurden mit einem Augenzwinkern kommentiert und gleichzeitig mit viel Rhythmus und noch mehr Spaß präsentiert. Der tosende Applaus des amüsierten Publikums soll angeblich noch heute in der Turnhalle zu hören sein. Auf alle Fälle sollte man sich die Fotos in der Bildergalerie ansehen - es lohnt sich!

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"Was die Erwachsenen können, das können wir auch." Mit dieser Einstellung präsentierten unsere fast 130 Schülerinnen und Schüler einen alten Hit der Gruppe Queen. Aus "We will rock you" wurde kurzerhand "Du gehst jetzt in Rente" gemacht und wäre Freddie Mercury persönlich in der Halle gewesen, hätte er mit Sicherheit ebenfalls seine helle Freude gehabt.

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Trotz aller Begeisterung kam am Ende doch etwas Wehmut auf und nach der gemeinsamen Verabschiedung bleibt nun eine Erinnerung zurück, die sich nicht nur in mein Gedächtnis, sondern auch in mein Herz eingebrannt hat.


Sommerfest mit Sponsorenlauf 

Rund eine Woche vor den Sommerferien fand wieder unser traditionelles Sommerfest statt, dessen wesentlicher Bestandteil seit mehr als 10 Jahren der sogenannte Sponsorenlauf ist. An der Aktion beteiligten sich auch wieder die Kindergärten mit den zukünftigen Erstklässlern, da dieser Termin fest im gemeinsamen Kooperationskalender verankert ist.

Vor dem großen Tag hatten sich alle Läuferinnen und Läufer innerhalb der Familie oder bei Freunden Sponsoren gesucht, die sich verpflichteten, für jede gelaufene oder gegangene Runde einen bestimmten Betrag zu spenden. Der "Einsatz" für den guten Zweck lag zwischen zehn Cent und mehreren Euro pro Runde - es durfte aber auch ein Höchstbetrag festgesetzt werden.

Hauptnutznießer war in diesem Jahr das Kinder- und Jugendhospiz "Löwenherz" in Syke. Dort werden Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene aufgenommen, die an einer tödlich verlaufenden Krankheit leiden. Weitere Informationen gibt es unter:
www.kinderhospiz-loewenherz.de

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Da seit Tagen in der Pausenhalle eine Informationstafel stand, war der Ehrgeiz der Kinder besonders groß. So war es kein Wunder, dass viele Läuferinnen und Läufer mehr als zehn Runden um den Sportplatz liefen. Selbst ein angehender Abc-Schütze brachte es auf 13 Runden. Der Schulrekord von 20 Runden aus dem Jahr 2012 wurde zwar knapp verfehlt, aber trotzdem konnte die erstaunliche Summe von 3454 Euro erlaufen werden - und das bei rückläufigen Schülerzahlen.

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Beeindruckend war auch wieder die Hilfsbereitschaft aus der Elternschaft. Während einige Eltern unermüdlich einen Stempel nach dem anderen auf Arme und Beine der Läuferinnen und Läufer verteilten, sorgten andere für Erfrischungen. Im Schulgebäude glühten die Waffeleisen, aber es gab auch belegte Brötchen, Brezeln, Käsespieße und andere Köstlichkeiten zur Stärkung.

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz, denn alle Klassen hatten wieder ein vielfältiges Spieleangebot auf die Beine gestellt, was in der Bildergalerie gut zu sehen ist. Wer es sportlich liebte, konnte sich an der Wurfmaschine, beim Schubkarrenrennen und beim Sackhüpfen austoben. Großen Reiz übte auch wieder unsere inzwischen historische Kegelbahn aus und für noch mehr Lärm sorgten die bunt bemalten Konservendosen beim Dosenwerfen.

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Wer es ruhiger liebte, konnte Traumfänger basteln, Steine bemalen und Papierflieger falten. Gutes Augenmaß war beim Schätzen der Gewichte und an der Tangram-Station gefragt, wo aus sieben unterschiedlichen Plättchen geometrische Formen gelegt werden sollten. Für gute Laune sorgte auch das Geschicklichkeitsspiel "Twister", bei dem Hände und Füße auf vorgegebene Punkte gesetzt werden müssen, was eine erhebliche "Verknotungsgefahr" beinhaltet.

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Am Ende waren nicht nur unsere beiden Organisatorinnen, Frau Kaschorek und Frau Schwandt, mit dem Ablauf des Sommerfestes zufrieden, denn etliche Schülerinnen und Schüler konnten es kaum erwarten, ihren Eltern die zahlreichen Stempelabdrücke auf den Armen und Beinen zu zeigen.


Bundesjugendspiele 2017 

Ein Wettermix aus Wolken und Sonne, angenehme Wassertemperaturen im LUBI-BAD, leichter Rückenwind beim Schlagballweitwurf sowie beim 50m-Lauf und keine Sandeimer oder Schaufeln in der Sprunggrube - mit anderen Worten: optimale Voraussetzungen für die Bundesjugendspiele.

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Nach einer gründlichen Aufwärmgymnastik, bei der die Muskeln und Bänder der Kinder gedehnt wurden, verteilten sich die einzelnen Riegen auf die jeweiligen Stationen, wo versucht wurde, möglichst viele Punkte zu sammeln, um eine der begehrten Urkunden zu erhalten.

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Während nach Ende der Wettkämpfe im Wettkampf
büro einige Mathematiker fleißig am Rechnen waren und gleichzeitig Urkunden geschrieben wurden, machten sich unsere Schülerinnen und Schüler auf den Weg ins Schwimmbad, wo sie sich bei angenehmer Wassertemperatur von den Strapazen des Wettkampfes erholen konnten.

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Gut erfrischt und ausgeruht stellten sie sich der nächsten Herausforderung - einer Wendestaffel, in der die Parallelklassen gegeneinander antraten und unter den Anfeuerungsrufen ihrer Klassenkameradinnen und -kameraden ihr Bestes gaben.

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Höhepunkt des Vormittags war natürlich die Vergabe der Urkunden. Bei den Jungen wurden 23 Sieger- und Ehrenurkunden verteilt, während die Mädchen sogar insgesamt 28 Urkunden mit nach Hause nehmen durften. Erfolgreichste Sportlehrerin und zugleich Schulsiegerin wurde Miriam Köhler mit 1054 Punkten, die ihre Vorjahresleistung damit um 44 Punkte übertraf. Bei den Jungen brachte es Benjamin Heidemann auf 1031 Zähler und übersprang damit ebenfalls die 1000-Punkte-Hürde.

Wer sich einen Eindruck von der gelungenen Veranstaltung und den strahlenden Urkundenbesitzern verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie eine Menge "Anschauungsmaterial".

 

Fahrradwoche 2017 

Unsere alljährliche Fahrradwoche stand dieses Mal unter keinem guten Stern. Schon vor Wochen hatte sich herausgestellt, dass Herr Porthaus, der Präventionsbeauftragte des Schiffdorfer Polizeikommissariats, unsere Schülerinnen und Schüler nicht über die Gefahren des "Toten Winkels" aufklären kann, da er mit anderen Aufgaben betraut worden war. So mussten die Kinder auf ein beeindruckendes Erlebnis verzichten, dass unsere jetzigen Drittklässler im nächsten Jahr hoffentlich nachholen können.

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FaWo_2017b.JPGVöllig auf die Polizei verzichten mussten wir aber nicht, denn zwei Beamte der Beverstedter Polizeistation überprüften insgesamt 64 Fahrräder auf ihren verkehrssicheren Zustand. Dabei stellte sich heraus, dass 19 "Drahtesel" über mehr oder weniger große Mängel verfügten - meistens beim Licht oder an den Bremsen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Kontrolle angekündigt war, ist das Ergebnis nicht gerade faszinierend.

Unerfreulich war auch das Wetter während der gesamten Woche. Zwar war die Niederschlagsmenge tagsüber zum Glück nicht so hoch wie ursprünglich angekündigt, aber die nächtlichen Regenfälle verwandelten unseren Hartplatz in eine Art Seenlandschaft, was sich natürlich negativ auf die Übungsmöglichkeiten auswirkte. Dass die äußerst niedrigen Temperaturen auch nicht gerade für gute Laune sorgten, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Leider hatten wir in diesem Jahr erstmals nicht genügend Helferinnen und Helfer, um beide Jahrgänge parallel starten lassen zu können, was dazu führte, dass Frau Bohlmann, unsere Verkehrsobfrau, kurzfristig umdisponieren musste. So mussten zunächst die Viertklässler auf einer 3 km langen Strecke durch den Ort ihre Verkehrssicherheit unter Beweis stellen, ehe dann die Drittklässler auf einem tückischen Parcours mehrere Stationen zu durchfahren hatten und dabei zeigen konnten, ob sie ihr Fahrrad beherrschen.

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Bjarne aus der Klasse 3b war der Einzige, der alle Aufgaben fehlerfrei bewältigte, aber auch seine Klassenkameradinnen Lilli und Alma sowie Jayda, Felix und Tomke aus der Parallelklasse zeigten, dass sie ihr Fahrrad im Griff haben. Bei den Viertklässlern absolvierten gleich fünf Kinder die "Ortsrundfahrt" ohne Fehlerpunkte: Loris, Otis und Luka aus der 4a sowie Miriam und Annika aus der 4b. Als Belohnung erhielt jeder ein Frisbee, das natürlich sofort ausprobiert wurde.

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Ein besonderes Lob und ein großes DANKESCHÖN geht an die Eltern, die sich trotz der widrigen Witterungsverhältnisse als Wertungsrichter zur Verfügung gestellt haben und ohne deren Hilfe diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

 

"Großer Regenbogen" vor den Osterferien 

ReO_2017a.jpgWenn der "Große Regenbogen" vor den Osterferien stattfindet, ist "Stups, der kleine Osterhase" meistens auch dabei. In diesem Jahr gehörte aber nicht nur er zum Ensemble der Klasse 1a, sondern auch noch sein Vater (s. Bildergalerie). Ein mit Bildern aus dem Kunstunterricht "dekoriertes" Frühlingsgedicht leitete den Auftritt der Klasse 2a ein, gefolgt von der gesungenen Feststellung: "Der Frühling ist da." Als alle glaubten, der Auftritt der 2a sei beendet, gab es die erste Überraschung des Tages. Eine Schülerin trug zunächst aus einem hübsch gestalteten Büchlein ein paar im Deutschunterricht erarbeitete "Elfchen" (Kurzgedichte aus elf Wörtern) vor und überreichte das Kunstwerk anschließend ihrer sichtlich gerührten Klassenlehrerin.

Textsicher und mit einstudierter Chorographie präsentierte die Klasse 3a den "Osterrap", bei dem bestimmt auch alle Osterhasen gerne mitgemacht hätten. Musikalisch ging es ebenfalls im Beitrag der Klasse 4a zu. In einem englischen Lied wurde die Frage gestellt: "How do you feel today?" In Anbetracht der bevorstehenden Ferien dürfte die Antwort ziemlich eindeutig ausgefallen sein.

Nach der ersten Hälfte des Programms folgte die zweite Überraschung des Tages. Frau Böse, unsere ortsansässige Zahnärztin trat vor die Bühne, um den Klassen zu gratulieren, die beim Zahnprophylaxequiz gewonnen hatten. Bei den 1. und 2. Klassen gingen die Jungen und Mädchen der 2b als Sieger hervor. Bei den Dritt- und Viertklässlern war entweder die Aufgabe zu einfach oder unsere "Großen" sind besonders gut im Fach Mathematik, denn alle Klassen hatten die richtige Antwort errechnet und erhielten deshalb einen Preis. Hut ab!

Fortgesetzt wurde der bunte Reigen von der Klasse 1b mit dem Lied "Singt ein Vogel", wobei dem Publikum zusätzlich ein paar im Unterricht gebastelte Vögel und Frühlingsblumen gezeigt wurden. "Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?", fragte nicht nur der Bach, sondern auch die Klasse 2b in ihrem Frühlingsgedicht.

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Das feuchte Element war auch das zentrale Thema des Beitrages der Klasse 3b. Beim "Regentropfenlied" standen allerdings nicht die Stimmbänder im Vordergrund, sondern Xylophone, Boomwhackers und andere Rhythmusinstrumente, die geschickt miteinander kombiniert wurden. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b dem Publikum einen kurzen Einblick in die Geheimnisse der Runenschrift vermittelt hatten, wurde es turbulent. Eine mitreißende Version von Mark Forsters "Chöre" sorgte für ausgelassene Stimmung - auch ohne Konfettiregen.

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Zum Abschluss wurde natürlich wieder lautstark der Beitrag des Kollegiums eingefordert. Passend zur Jahreszeit gab es "I like the flowers" als Kanon mit Rhythmusgruppe und dazu noch abwechselnd in englischer und deutscher Sprache zu hören, wobei der Text allerdings von "Chorleiterin" Frauke Wöltjen etwas umgedichtet und an die örtlichen Verhältnisse angepasst worden war.

 

Fasching 2017 

Wenn Cäsar zusammen mit einem riesigen Schlumpf gemütlich durch die Schule wandert und gleichzeitig ein Polizist mit seinem Hund eine kesse Sohle aufs Parkett legt, dann gibt es dafür nur eine Erklärung: Es ist Faschingszeit. Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler vor dem Wochenende ihre Klassenräume "dekoriert" hatten, um für die nötige Partyatmosphäre zu sorgen, kamen sie am Rosenmontag in bunten Kostümen in die Schule, um zu beweisen, dass man auch an der Nordseeküste weiß, wie Karneval gefeiert wird. Zwischen Luftschlangen und Hexentreppen wurden zahlreiche Spiele veranstaltet und fleißig getanzt.

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Nach zwei anstrengenden Stunden folgte eine Frühstückspause, die nicht nur für Erholung, sondern auch (vorübergehend) für etwas Ruhe sorgte. Dass das Angebot, das fast so bunt wie die Faschingsdekoration war, nicht dem üblichen Standard entsprach, wurde wohlwollend übersehen.


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Gut gestärkt machte sich die bunte Meute anschließend auf den Weg in Richtung Turnhalle. Dort sorgten die alljährlichen Spaßwettkämpfe, bei denen der Ehrgeiz abgeschlagen den letzten Platz belegte, für viel gute Laune. Natürlich wurde auch kräftig das Tanzbein geschwungen, was dazu führte, dass am Ende für das geplante Kollegiumsfoto die nötige Zeit fehlte. Wer sich einen Eindruck vom bunten Treiben verschaffen möchte, wird in der Bildergalerie genügend Anschauungsmaterial finden.

 

Tischtennis-mini-Meisterschaften 2017 

Die Tischtennisabteilung des TSV Lunestedt hatte zu den alljährlichen Minimeisterschaften eingeladen und insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler sind dem Aufruf gefolgt. Startberechtigt waren allerdings nur Kinder, die noch keine Punktspiel- oder Turniererfahrung haben.

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Gespielt wurde in drei Altersklassen, wobei gerade in den Jahrgängen 2008 und jünger erstaunlich hochklassige Ballwechsel zu bewundern waren, was auch in der Bildergalerie zu sehen ist. Bei den Mädchen belegte Kiara aus der Klasse 2b souverän den 1. Platz vor Kim aus der 1a. Der Sieger bei den Jungen kam ebenfalls aus der 2b. Nachdem Lasse im Halbfinale seinen jüngeren Bruder Lewin besiegt hatte, setzte er sich im Endspiel mit 3:0 Sätzen gegen Bjarne aus der Klasse 3b durch. Dritte Plätze belegten Torge aus der 4b im Jahrgang 2006/07 und Marvin aus der 4a bei den "Großen" (Jahrgang 2004/05).

Nach fast zweistündiger Turnierdauer holte Thorsten Winter, der das Turnier - wie immer - hervorragend organisiert hatte, alle mehr oder weniger erschöpften Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um ihnen Urkunden und Sachpreise zu überreichen, die mehrere Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten.

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Am 11. März 2017 geht es nun in Bad Bederkesa weiter, wo die Sieger der Ortsentscheide den Kreisminimeister ausspielen. Außerdem bleibt zu hoffen, dass ein paar Mädchen und Jungen auf den Geschmack gekommen sind und in Zukunft freitags zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr am Anfängertraining teilnehmen wollen.

 

Flohmarkt 2017 

Um für die vielen Weihnachtsgeschenke Platz zu schaffen, musste im Dezember in den Kinderzimmern unserer Schülerinnen und Schüler kräftig "ausgemistet" werden. Die aussortierten Sachen wurden dann wenige Wochen später in die Schule geschleppt, um bei unserem traditionellen Flohmarkt am Tag vor der Zeugnisausgabe unter die Leute gebracht zu werden.

In der großen Pausenhalle wurden Kartons und Körbe aufgestellt, die mit Spielzeug, Kuscheltieren, Büchern und anderen Sonderangeboten gefüllt waren. In der Küche hatte der Schulelternrat wieder ein leckeres Frühstück zubereitet, sodass sich die Flohmarktbesucher zwischendurch stärken konnten, um sich anschließend wieder mit frischen Kräften auf die Schnäppchenjagd zu begeben.

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Da die Preise wieder sehr moderat waren, wechselten viele ausrangierte Sachen innerhalb kurzer Zeit den Besitzer. In der Bildergalerie kann man sich einen "geräuschlosen" Eindruck vom munteren Treiben verschaffen.

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der 5. Stunde wurde dann angewandte Mathematik praktiziert. Frau Wöltjen, die Organisatorin der Veranstaltung, ließ einige Kinder die Einnahmen zählen und das Ergebnis war verblüffend: 647,27 Euro befanden sich in der Kasse und damit viel mehr Geld als im letzten Jahr. Somit hat sich der Flohmarkt doppelt gelohnt, denn einerseits konnten unsere Schülerinnen und Schüler viele neue Errungenschaften gleich mit nach Hause nehmen und andererseits werden die Kinder demnächst von den Anschaffungen der Schule profitieren, die aus dem Erlös realisiert werden können. Ob die Eltern beim Anblick der vollen Tüten ebenso begeistert waren, steht auf einem anderen Blatt.

 

"Großer Regenbogen" vor den Weihnachtsferien 

Unser "Großer Regenbogen" hätte beinahe in die Pausenhalle verlegt werden müssen, denn mitten in der Generalprobe für unser traditionelles Adventssingen standen plötzlich ohne Ankündigung Handwerker vor der Turnhalle, um ein Gerüst für die Renovierung des undichten Daches aufzubauen. Nach einigen Telefonaten wurde zum Glück doch noch eine einvernehmliche Lösung gefunden und so konnte am nächsten Tag alles wie geplant stattfinden.

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ReWeih2016b.JPGNachdem die Eltern, Verwandten und Bekannten schon einige Minuten erwartungsvoll in der Turnhalle verbracht hatten, kamen endlich unsere Schülerinnen und Schüler  aus den Umkleidekabinen, um in der Halle ihre Lichter aufzustellen, die sie zuvor in der Schule gebastelt hatten und sofort eine vorweihnachtliche Stimmung verbreiteten.

"Sind die Lichter angezündet" war der passende Auftakt für das folgende Programm. Zwischen mehreren Liederzyklen gab es auch Beiträge einzelner Kinder oder kleiner Gruppen. Das Publikum war nicht nur von den vorgetragenen Gedichten und Instrumentalbeiträgen begeistert, sondern ganz besonders auch von unserem Chor, den die Kollegin Frauke Wöltjen vor wenigen Wochen "gecastet" und binnen kürzester Zeit zu erstaunlichen Leistungen gebracht hatte.

Zum Abschluss wurde mit vereinten Stimmen "O du fröhliche" gesungen, das zwar nicht auf dem Liederblatt für die Eltern stand, was aber wegen der großen Bekanntheit auch nicht erforderlich war.

Wer sich einen kleinen Eindruck vom Adventssingen verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie einige Fotos, die allerdings wegen der schwierigen Lichtverhältnisse nur durchschnittlichen Qualitätsansprüchen genügen.

 

Ronja Räubertochter 

In drei großen Bussen machten sich die Schülerinnen und Schüler unserer acht Klassen auf den Weg nach Bremerhaven, wo im Stadttheater Astrid Lindgrens "Ronja Räubertochter" aufgeführt wurde. In der Geschichte geht es um Gut und Böse, Freundschaft und Mut, aber auch um Beharrlichkeit und Charakterfestigkeit.

Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, wächst mit ihren Eltern und deren Räuberbande mitten im Räuberwald in der Mattisburg auf. Eines Tages begegnet sie Birk, dem Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Da sie sich gegenseitig in gefährlichen Situationen helfen, entsteht zwischen beiden eine tiefe Freundschaft, was die Eltern mächtig ärgert. Um ihre Kinder nicht zu verlieren, begraben die verfeindeten Familien ihren Streit und werden sogar zu Verbündeten.

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Da gleich die erste Szene etwas gruselig wirkte, waren die Zuschauerinnen und Zuschauer sofort von der Geschichte gefesselt und teilweise sogar ein wenig verängstigt. Das fantastische Bühnenbild mit viel Liebe zum Detail und die große Spielfreude, die den Protagonisten anzumerken war, taten ein Übriges, um das Publikum zu faszinieren.

Während sich unsere Schülerinnen und Schüler nahezu vorbildlich verhielten, kam im Zuschauerraum auf einigen Plätzen leider viel Unruhe auf. Rhythmisches Klatschen bei einer Ballade und lautes Gerede führten dazu, dass einige Textstellen nicht mehr zu verstehen waren. Gelegentlich herrschte schon beinahe Karnevalsstimmung. Da das Stück ohne Pause aufgeführt wurde, mussten etliche Kinder während der Aufführung zur Toilette und sorgten damit für zusätzliche Unruhe. Dadurch verlor die tolle Inszenierung viel von ihrem Glanz, was jedoch die Lehrkräfte mehr geärgert hat als die Kinder. Unsere Schülerinnen und Schüler kamen mit leuchtenden Augen aus dem Theater und waren trotz allem begeistert.


Fahrradkontrolle am Nikolaustag 

Normalerweise ist es der Nikolaus, der am 6. Dezember zu Besuch kommt, aber in diesem Jahr war irgendwie alles anders, denn es war nicht nur ein Mann, der vor der Schule stand - es waren gleich zwei Männer. Außerdem trugen die beiden Herren keinen roten Mantel, sondern eine Polizeiuniform und einen Sack mit Geschenken hatten sie auch nicht dabei, dafür aber kleine Plaketten, die bei unseren Schülerinnen und Schülern sehr begehrt sind.

Wegen der eisigen Temperaturen hatten sich an diesem Tag nur 32 Kinder mit dem Fahrrad auf den Weg zur Schule gemacht. Anders als in den letzten Jahren, war das Ergebnis der Fahrradkontrolle dieses Mal überraschend positiv. 25 Räder waren in verkehrssicherem Zustand und nur bei sieben "Drahteseln" entdeckten die beiden Beamten der Beverstedter Polizeistation Mängel - überwiegend beim Licht und an den Bremsen.

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Für die Eigentümer dieser Räder besteht allerdings die Möglichkeit, doch noch einen der begehrten Aufkleber zu bekommen, wenn die auf einem Kontrollzettel notierten Mängel von den Eltern behoben wurden und eine Nachkontrolle stattgefunden hat.

 

Weihnachtsbasteln und -backen 2016 

WBB_2016a.jpgPassend zu unserem alljährlichen Bastel- und Backtag vor dem 1. Advent waren die Außentemperaturen bis auf den Gefrierpunkt gesunken. Im Schulgebäude ging es dagegen heiß her und insbesondere in der Küche herrschten schon fast tropische Temperaturen, denn alle Backöfen mussten Schwerstarbeit verrichten. Zum Glück waren genügend Backbleche vorhanden und so wurde schon bald eine Dose nach der anderen mit leckeren Weihnachtsplätzchen gefüllt.

Gleichzeitig entstand in den Klassenräumen wieder eine sehenswerte Vielfalt an dekorativem Weihnachtsbaum- und Adventsschmuck. Weil es für unsere Erstklässler der erste Projekttag dieser Art war, mussten sie sich zunächst ein wenig orientieren und gelegentlich ein paar gute Ratschläge einholen. Da in diesem Jahr besonders viele Eltern und Großeltern mit Rat und Tat zur Seite standen, entstand nirgendwo Hektik oder Aufregung, sondern nur Begeisterung und vorweihnachtliche Stimmung.

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Ein besonderer "Eyecatcher" war dieses Mal der riesige Weihnachtsbaum, den der Vorstand des Schulelternrates besorgt hatte. Er ist so groß, dass er in der Pausenhalle unter die Lichtkuppel gestellt werden musste und sich unsere Schülerinnen und Schüler nun montags beim gemeinschaftlichen Wochenbeginn kreisförmig aufstellen müssen. Außerdem bot der Baum sofort die Gelegenheit, einen Teil des gebastelten Schmuckes aufzuhängen, was in Verbindung mit der Lichterkette zu einem sehenswerten Ergebnis führte.

Da der Webmaster aus gesundheitlichen Gründen leider nicht am Bastel- und Backtag teilnehmen konnte, hat es dieses Mal länger gedauert, bis das "Anschauungsmaterial" in der Bildergalerie veröffentlicht werden konnte. Dank der Hilfe einer lieben Kollegin, die das Amt der Fotografin übernommen hat, können nun doch ein paar Eindrücke von der Veranstaltung gewonnen werden. Ein Blick auf die Fotos lohnt sich - wie immer!

 


Autorenbegegnung mit Dirk Walbrecker 

Vor sechs Jahren war er schon einmal in unserer Schule, anlässlich unserer mittlerweile 34. Autorenbegegnung kehrte er nun zurück: Dirk Walbrecker. Der in Wuppertal geborene Schriftsteller hatte seine Heimatstadt nach dem Abitur verlassen, um in München Literatur und Theaterwissenschaften zu studieren. Mit 30 Jahren entschloss er sich, auch noch Psychologie und Pädagogik hinzuzufügen und schließlich wurde er Lehrer. Es dauerte erneut mehr als zehn Jahre, bis er auf die Idee kam, einen weiteren "Kurswechsel" vorzunehmen. Er entschloss sich, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben und das macht er noch heute mit Begeisterung.

Walbrecker_1.jpgMit Hilfe seines Zauberkoffers erzählte er zunächst die (wahre) Geschichte von Tuffi, dem Elefanten, der für einen Zirkus Werbung machen sollte und deshalb eine Fahrkarte für die Wuppertaler Schwebebahn bekam. Leider gefiel dem Tier die Reise nicht und so demolierte es die Tür der Schwebebahn und fiel prompt in die Wupper. Den Beleg für diesen Vorfall hatte Dirk Walbrecker natürlich in seinem Koffer, wobei es sich allerdings um eine simple Fotomontage aus früheren Zeiten handelte.

Für Verblüffung sorgte auch die Aussage, dass er in seiner Zeit als Lehrer den bekannten Schauspieler und Regisseur Michael "Bully" Herbig unterrichtet hatte, der damals allerdings ein ganz schüchterner Schüler war und erst später sein Talent für Komik entdeckte.


Sowohl bei den Dritt- als auch bei den Viertklässlern präsentierte der Autor Auszüge aus der Serie "Geheimbund M", in der Detektive ungewöhnliche Fälle lösen. Dank Walbreckers Mimik und der ständig wechselnden Betonung klebten unsere Schülerinnen und Schüler förmlich an seinen Lippen.

Natürlich durften zwischendurch auch Fragen gestellt werden. So wollten die Kinder beispielsweise wissen, wo die Bücher geschrieben werden und wie hoch die Einnahmen daraus sind. Einige Schülerinnen und Schüler tippten auf zwei bis fünf Euro pro Buch und waren verblüfft, als sie erfuhren, dass es sich nur um Centbeträge handelt.

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Nachdem etliche Drittklässler ihr Lieblingstier genannt hatten, verriet Dirk Walbrecker ihnen seinen persönlichen Favoriten: das Seepferdchen. Bei dieser Gelegenheit erfuhren die äußerst aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer, dass bei diesen Tieren die Fortpflanzung nicht dem bekannten Muster entspricht, sondern die Weibchen ihre Eier im Brutbeutel des Männchens ablegen, das dann schwanger wird und spätestens nach fünf Wochen den Nachwuchs zur Welt bringt. Passend zum Thema stellte unser Kinderbuchautor sein Büchlein "Seepferdchen, kleiner Glücksbringer" vor und zum Abschluss signierte er für interessierte Kinder Autogrammkarten und Lesezeichen.

 

"Bestandsaufnahme" September 2016 

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"Großer Regenbogen" vor den Herbstferien 

Beim "Großen Regenbogen" vor den Herbstferien waren es ausnahmsweise  nicht die Erstklässler, die den bunten Reigen eröffneten, sondern die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a machten in diesem Jahr den Anfang. Farbenfroh kostümiert führten sie das sinfonische Märchen "Peter und der Wolf" von Sergei Prokofjew auf. Die Geschichte handelt von Peter, der mit seinem Großvater am Rande des Waldes wohnt und die Sprache der Tiere versteht, die bei ihm wohnen. Eines Tages vergisst er jedoch das Gartentor zu schließen und so kann der Wolf seinen Hunger stillen, indem er die Ente frisst. Mit Hilfe seiner Freunde gelingt es dem listigen Peter jedoch, den Wolf zu fangen und ihn anschließend in den Zoo zu bringen.

Mit großer Spielfreude wurde die Geschichte auf die Bühne gebracht, wobei auch die musikalischen Passagen das Publikum faszinierten. Trotz der Dramatik kam auch der Humor nicht zu kurz, denn der gekonnt inszenierte Einmarsch der Jäger (s. Bildergalerie) sorgte für allgemeine Erheiterung. Den kräftigen Applaus am Ende des Stückes hatten sich die Protagonisten redlich verdient.

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Lange fieberten die Erstklässler ihrem ersten Auftritt entgegen, aber dann war endlich der Augenblick gekommen, in dem sie erstmals auf der Bühne standen. Zunächst führte die Klasse 1a konzentriert und ohne erkennbares Lampenfieber den Schubidua-Tanz auf und anschließend sang die Parallelklasse mit der gleichen Souveränität ein Lied mit viel Bewegung: "Wenn du glücklich bist."

Mit einem Augenzwinkern präsentierte die Klasse 2a das Stück "Sieben Esel und noch einer." Ein Bauer, der seine sieben Esel auf dem Markt verkaufen wollte, setzte sich auf eines der Tiere und stellte nach dem Ritt zum Marktplatz fest, dass nur sechs Esel um ihn herum standen. Irritiert ritt er zurück und ließ seine Frau nachzählen. Diese erklärte ihm, dass er doch auf dem siebten Tier sitzt und er selbst wohl der achte Esel sei.

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Der Beitrag der Klasse 2b bestand aus zwei Teilen. Zunächst wurde ein Silbengedicht vorgetragen, das im Deutschunterricht entstanden war und anschließend folgte ein taiwanesisches Fischerlied, das eine Menge Taktgefühl erforderte.

Rhythmisch ging es auch im "Herbstwald" zu, der von der Klasse 3a aufgeführt wurde. Dabei flog nicht nur Herbstlaub, sondern auch das eine oder andere Jongliertuch durch die Luft. Temporeich war ebenfalls der Kanon der Parallelklasse. "Wir reiten geschwinde" wurde derart rasant vorgetragen, dass die Blitzlichter, die in der Pausenhalle zu sehen waren, auch von einer Radarkontrolle hätten stammen können.

Als letzte Klasse betrat die 4b die Bühne. Angefeuert von ihrem Klassenlehrer zeigte "Matze die Katze" ihre Tatze und tanzte dann Ramba Zamba einen Samba. Zum Glück haben wir eine stabile Bühne, sodass auch bei den Hüftshakes und den Luftsprüngen keine Einsturzgefahr bestand.

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Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung wurde traditionell der Auftritt des Kollegiums eingefordert. Dieses Mal stand "Mein kleiner grüner Kaktus" von den Comedian Harmonists auf dem Programmzettel und passend zum Text hatte "Chorleiterin" Frauke Wöltjen ein recht ansehnliches Exemplar mit auf die Bühne gebracht.

 

"Eisbären-Woche" 

Die "Eisbären-Woche" hat inzwischen einen festen Platz in unserem Veranstaltungskalender, aber wer glaubt, dass unsere Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit Heringe in ihrer Schultasche mitbringen, um die Eisbären zu füttern, der irrt sich.

Die Jugendtrainer des Basketballbundesligisten Eisbären Bremerhaven verbrachten jeweils zwei Stunden pro Klasse mit den Kindern in der Turnhalle, um die Freude am Sport und an der Bewegung zu fördern. Dabei ging es weniger darum, die perfekte Ballbehandlung zu trainieren, sondern auf spielerische Art und Weise das Passen, Werfen und Dribbeln zu üben. Letzteres sorgte für besonders viel Bewegung, da die Bälle nicht immer in die vorgesehene Richtung sprangen. 

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Einige Fang- und Laufspiele, bei denen die Klassenkameraden lautstark angefeuert wurden, sorgten für die nötige Abwechslung und so war es kein Wunder, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit viel Einsatz und Begeisterung bei der Sache waren.

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Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten alle Kinder eine Einladung zum 1. Heimspiel der Bundesligamannschaft. In der Bremerhavener Stadthalle werden die heimischen Eisbären auf die Tiger aus Tübingen treffen und dort beweisen müsen, dass sie auch so gut mit dem Ball umgehen können wie die "Mini-Bärchen" der GS Lunestedt.

 

Sommerfest mit Sponsorenlauf 

Nachdem unser traditionelles Sommerfest vor den Sommerferien wegen des schlechten Wetters abgesagt werden musste, klappte es nun beim 2. Versuch. Zwei Wochen nach Schuljahresbeginn zeigte sich Petrus von seiner besten Seite und so konnten sich rund 130 Kinder auf dem Schulgelände verteilen und das große Spieleangebot (s. Bildergalerie) nutzen, das alle Klassen vorbereitet hatten.

Wer es sportlich liebte, wagte sich auf die Slackline, ging zum Bogenschießen oder zeigte an der Kegelbahn sein Können. Geschicklichkeit war auch beim Dosenwerfen und an der Wurfmaschine oder beim Kubb, dem Wikingerschach, erforderlich. Wer es ruhiger angehen lassen wollte, bastelte Fangbecher und Libellen oder produzierte Kunstwerke aus Seifenblasen. Konzentration war nicht nur beim Zielwerfen gefragt, sondern auch beim Dosenschießen mit der Wasserpistole, die zwischendurch auch mal für eine kleine Abkühlung benutzt wurde.

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Es ging aber nicht nur um Spaß und Spiel, denn ein zentraler Teil unseres Sommerfestes ist seit vielen Jahren der Sponsorenlauf. Alle Schülerinnen und Schüler suchen sich vor der Veranstaltung Sponsoren, die bereit sind, pro gelaufener oder gegangener Runde einen beliebigen Betrag zu spenden. Da sich meistens nicht nur die Eltern überreden lassen, sondern häufig auch Verwandte, Nachbarn und sogar Geschäftsleute, kommt so in jedem Jahr eine beachtliche Summe zusammen.

Auffällig war auch in diesem Jahr wieder, dass Kinder, die im Sportunterricht nicht gerade zu den "Dauerläufern" gehören, für den guten Zweck plötzlich eine Runde nach der anderen drehten. Vielleicht lag es auch daran, dass dieses Mal nicht für eine Institution gelaufen wurde, sondern der größte Teil des Geldes der Schule zugutekommt, damit die Pausenausleihe renoviert und erweitert werden kann. Die größte Ausdauer bewies Noa aus der Klasse 4a, der innerhalb einer halben Stunde insgesamt 18 Mal den Sportplatz umrundete und damit den Schulrekord nur um zwei Runden verfehlte.

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Natürlich wurde auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Während einige Eltern die Läuferinnen und Läufer mit Mineralwasser und Obst versorgten, boten andere ein umfangreiches Frühstück an und der Geruch aus der umlagerten Waffelbäckerei stieg sogar noch vor dem Schulgebäude in die Nase.

Bei der gemeinsamen Verabschiedung am Pylonkarussell, das wegen seiner Form von den Kindern gerne "Döner" genannt wird, konnte dank fleißiger Rechner bereits die erlaufene Spendensumme bekannt gegeben werden. 3100 Euro standen unter dem Strich und zu diesem großartigen Ergebnis durften sich unsere Schülerinnen und Schüler mit strahlenden Gesichtern gegenseitig applaudieren.

 

Einschulung 2016 

Minutenlang rutschten die neuen Erstklässler auf den Sitzbänken hin und her und blickten erwartungsvoll in die Runde. Während einigen Kindern die Anspannung deutlich anzusehen war (s. Bildergalerie), warfen andere immer mal wieder einen prüfenden Blick auf die neue Schultasche oder auf die liebevoll gestaltete Zuckertüte. Ablenkung gab es erst, als der Schulleiter seine Begrüßungsrede hielt. Ein paar Minuten später betraten dann die Drittklässler die Halle, die - wie in jedem Jahr - gut besucht war.

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Nach wochenlanger Vorbereitung wurde nun das Theaterstück "Der versperrte Schulweg" aufgeführt. Tina und Tim waren auf dem Weg zur Schule, aber ein paar Dummi-Monster, die weder lesen noch schreiben oder rechnen konnten und zu allem Überfluss auch noch stolz darauf waren, versperrten den Weg. Die beiden Abc-Schützen mussten sich Hilfe holen und konnten schließlich dank der Unterstützung einiger Elfen, Hennen und Mäuse ein Monster nach dem anderen vertreiben. Als dann am Ende auch noch das gesamte Publikum zur Hilfe kam, stand dem ersten Schultag nichts mehr im Wege.

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Nach einem kräftigen Applaus, den sich die Drittklässler redlich verdient hatten, wurden die Schülerinnen und Schüler der neuen 1. Klassen einzeln aufgerufen und anschließend von ihren Paten zum Klassenraum begleitet, wo endlich die erste Unterrichtsstunde stattfinden konnte. Die zahlreichen Angehörigen durften es sich in der Zwischenzeit im Café gemütlich machen, das einige Eltern der Drittklässler im Vorraum zur Turnhalle liebevoll eingerichtet hatten. Bei Getränken und Keksen wurde in gemütlicher Atmosphäre geplaudert und vermutlich auch die eine oder andere Anekdote aus der eigenen Schulzeit erzählt.

 

"Großer Regenbogen" vor den Sommerferien 

Unser "Großer Regenbogen" war nicht nur die letzte große Veranstaltung im Schuljahr 2015/16, sondern gleichzeitig auch der letzte "Regenbogen" für unsere Viertklässler, die uns nun verlassen werden und deshalb auch etwas sentimental wirkten.

Damit erst gar keine Trübsal aufkam, präsentierte die Klasse 1a zu Beginn das fröhliche Lied von den fünf kleinen Fischen, gefolgt von einer Rhythmusübung, bei der in einem derart atemberaubenden Tempo geklatscht wurde, dass sich das Publikum mit seinem Applaus nahtlos daran anschließen konnte.

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Für Begeisterung sorgte auch der Beitrag der Parallelklasse, denn die Schülerinnen und Schüler der 1b hatten einen "Murmelentenmausefüßlerkatzenschweinefantenbär" in mühsamer Kleinarbeit hergestellt und sich nun singend hinter ihm versammelt.

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Von den Zweitklässlern wurde die Veranstaltung als Generalprobe für die Einschulungsfeier genutzt. Nach mehrwöchiger Vorbereitungszeit und mit eigens angefertigten Masken und Kostümen war die Anspannung groß. Worum es in der Geschichte vom versperrten Schulweg geht, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber in der Bildergalerie gibt es ein paar Fotos zu sehen.

Richtig "fetzig" wurde es beim Auftritt der Klasse 3a, die den "5. Klasse Rock" aufführte und den Viertklässlern damit einen Ausblick auf das kommende Schuljahr präsentierte. "Heute ist ein Fest bei den Fröschen am See" intonierte die Klasse 3b und quakte dabei genüsslich vor sich hin. Seltsamerweise erschienen auch noch eine Kuh und ein Schaf, um typische Geräusche zu machen, aber als dann der Fisch anfing zu singen, war es plötzlich ganz ruhig in der Turnhalle.

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Sehr aufmerksam verfolgten die vielen Zuschauer auch die Verleihung der Urkunden, die nun auf dem Programm stand. Zunächst wurden unsere erfolgreichsten Teilnehmer am "go sports triathlon" ausgezeichnet. Rund 2500 Schülerinnen und Schüler aus 43 Schulen des Landkreises Cuxhaven hatten daran teilgenommen und die 41 Kinder aus unserer Schule waren dabei überaus erfolgreich gewesen. Herausragender Teilnehmer war Benjamin Heideman aus der Klasse 2a, der in seiner Jahrgangsstufe den 2. Platz belegte. Etliche andere Kinder landeten ebenfalls auf einem der vorderen Plätze und besonders erfreulich war, dass alle Lunestedter Teilnehmer das Ziel erreicht hatten und sich deshalb jetzt "Finisher" nennen dürfen.

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Dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur gute Athleten, sondern auch hervorragende Denksportler sind, haben die Ergebnisse der Mathematik-Olympiade gezeigt, welche in jedem Jahr in Niedersachsen durchgeführt wird. Insgesamt waren dieses Mal 6719 Schülerinnen und Schüler aus 738 Schulen beteiligt, von denen 17 Dritt- und 19 Viertklässler die GS Lunestedt besuchen. Nach drei Durchgängen mit äußerst schwierigen Aufgaben, die sich über ein halbes Jahr erstreckten, war am Ende die Begeisterung groß, als sich herausstellte, dass fünf Kinder in der 3. Landesrunde einen 3. Preis errungen hatten, während Tom Sebberdt aus der Klasse 4a sogar einen 2. Preis erzielte. Dass die sechs "Superhirne" zu ihren Urkunden auch noch ein Mini-Knobelspiel und einen Aufkleber als Belohnung erhielten, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

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Auf die große Freude folgte der sentimentale Teil des Tages. Die Klasse 4a verabschiedete sich mit dem Lied "Meine alte Schule" und man merkte den Kindern an, dass ihnen allerhand Erinnerungen durch den Kopf gingen. Als besonders nette Geste wurden anschließend alle Lehrkräfte und Mitarbeiter mit einem persönlichen Abschiedsgeschenk bedacht.

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"Himmelblau" hieß der Beitrag der Parallelklasse, der für viel Bewegung in der Turnhalle sorgte. Auch die 4b setzte sich noch einmal mit der Vergangenheit und der Zukunft auseinander, allerdings nicht als Zeitformen, die sie im Deutschunterricht gelernt hatten, sondern als Bilanz der letzten vier Jahre in "ihrer" Schule.

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"Lehrer! Lehrer!" - so schallte es mit weit mehr als 100 Stimmen durch die Turnhalle. Die Schülerinnen und Schüler forderten den traditionellen Beitrag des Kollegiums ein und wurden nicht enttäuscht. Mit Unterstützung durch unsere Mitarbeiter wurde das eigens komponierte "Regenbogenlied Sommer 2016" angestimmt und nach einem kräftigen Applaus machten sich dann alle Beteiligten auf den Heimweg.

 

"go sports triathlon" Wingst 2016 

Kinder brauchen Bewegung, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse. Die Veranstaltung "go sports triathlon", die mittlerweile zum 9. Mal durchgeführt wurde, bietet dafür ideale Voraussetzungen. Auf dem Gelände des Hallen- und Freibades in der Wingst trafen sich am 14. und 15. Juni fast 2500 Schülerinnen und Schüler aus 43 Schulen des Landkreises Cuxhaven.

Unsere Schule ging in diesem Jahr mit sage und schreibe 41 Kindern an den Start. Nach wochenlanger und strapaziöser Vorbereitung durch zwei Lehrkräfte und den Vater einer Schülerin machten sich unsere Athleten schon morgens um 7.00 Uhr erwartungsvoll auf den Weg, während ihre Klassenkameraden entweder gerade gemütlich aus den Federn stiegen oder genüsslich ihr Frühstück verspeisten.

Nach der Ankunft in der Wingst mussten nicht nur die Sporttaschen aus den Autos geholt werden, sondern auch die ganzen Fahrräder ausgeladen werden, denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten ihre eigene "Rennziege" mitbringen.

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Die Spannung wuchs im Minutentakt und irgendwann folgte der Sprung ins kühle Nass, wo je nach Klassenstufe 30 m oder 50 m geschwommen werden mussten. Danach stand der fliegende Wechsel aufs Fahrrad auf dem Programm. Die Zweitklässler mussten 1000 m, die Drittklässler 1500 m und die Viertklässler 2000 m über einen holprigen Parcours fahren, bevor sie abschließend mit letzter Kraft 250 m, 350 m oder sogar 500 m zu Fuß bis ins Ziel zurücklegen mussten. Wer diese Strapazen überstanden hatte, wurde nach dem Zieleinlauf mit einer Erfrischung und aufmunternden Worten belohnt.

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Natürlich wollten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Möglichkeit einen der vorderen Plätze belegen, aber das Hauptbestreben bestand darin, nach dem anstrengenden Dreikampf überhaupt das Ziel zu erreichen. Jeder, der das schaffte, durfte sich anschließend "Finisher" nennen. Unser Trainerteam war mit den Ergebnissen außerordentlich zufrieden, denn alle 41 Kinder der GS Lunestedt haben tatsächlich durchgehalten und wurden dafür vom Veranstalter mit einem T-Shirt belohnt.

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Triathlon_2016a.jpgEine ganz besondere Belohnung erhielt Benjamin aus der Klasse 2b. Er bekam einen Pokal überreicht, weil er bei den Zweitklässlern mit 6:21 Minuten den 2. Platz belegte und das Siegerpodest nur um fünf Sekunden verfehlt hatte. Auch bei den Drittklässlern belegten unsere Jungen vordere Plätze. Luka aus der 3a ging als Fünfter durch das Ziel und mit nur drei Sekunden Rückstand war ihm sein Klassenkamerad Noa dicht auf den Fersen gewesen. Aufregung gab es bei den Viertklässlern, wo durch eine technische Panne die gemessenen Zeiten nicht stimmten, was zu völlig falschen Platzierungen führte, die aber am nächsten Tag korrigiert wurden. Deshalb wurde nun Max aus der 4a als Siebter geführt, nachdem man ihn vorher fälschlicherweise auf Platz 30 eingestuft hatte.

Bei den Mädchen war Anneke aus der Klasse 3b die herausragende Teilnehmerin. Sie schaffte bei den Drittklässlerinnen mit nur zehn Sekunden Rückstand auf die Siegerin den 5. Platz. Dass ihre Klassenkameradin Miriam den 6. Platz belegte, machte den Triumph perfekt. Da auch alle anderen Kinder gute Ergebnisse erzielt hatten, gab es nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei den vielen mitgereisten Eltern und Helfern zufriedene Gesichter zu sehen. Einzig Petrus erwies sich als Spielverderber, aber das tat der Begeisterung keinen Abbruch.

Wer sich ein paar Eindrücke von der wieder einmal hervorragend organisierten Veranstaltung verschaffen möchte, findet dazu in der Bildergalerie zahlreiche Fotos. 

 

Projektwoche "Zirkus" 

Die Einschulung ist für unsere Schülerinnen und Schüler immer ein ganz besonderes Ereignis, aber wenn es einen Tag gibt, der dieses Erlebnis womöglich noch übertrifft, dann ist das der Abschluss der Projektwoche mit dem Mitmachzirkus "Eldorado". Welche Begeisterung die elf Geschwister der Zirkusfamilie Thiel bei den Kindern hervorrufen, kann nur nachvollziehen, wer das Leuchten in den Augen unserer "Mini-Artisten" gesehen hat.

Am Montagmorgen saßen alle Schülerinnen und Schüler, klassenweise aufgeteilt in eine A- und eine B-Gruppe, erwartungsvoll im Zirkuszelt, um sich das komplette Angebot an Kunststücken anzusehen. Die wohl angenehmste Hausaufgabe der gesamten Schulzeit bestand anschließend darin, sich bis zum nächsten Tag für eine Zirkusgruppe zu entscheiden.

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Drei Tage lang wurde dann in kleinen Gruppen fleißig geübt. Wer besonders mutig war, konnte am Trapez in schwindelerregender Höhe durch die Luft schwingen, aber wer es etwas "bodenständiger" liebte, ließ lieber Lassos, Teller oder Hula-Hoop-Reifen kreisen. Sowohl Kraft als auch Anmut waren für die Bodenakrobatik erforderlich und so war es auch kein Wunder, dass die Inszenierung "Straßenkinder aus Lunestedt" zu einem der Höhepunkte gehörte.

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Begeisterung herrschte auch bei der Tierdressur, wo Kunststücke mit Hunden, Ziegen und Lamas einstudiert wurden. Gelegentlich war allerdings nicht eindeutig zu erkennen, ob die Kinder die Tiere führten oder umgekehrt. Leichter hatte es da die Voltigiergruppe, denn die Ponys und Pferde waren sehr geduldig - insbesondere das Holzpferd.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz, denn was wäre ein Zirkus ohne die Clowns?! Allerdings wurden alle "Nachwuchs-Clowns" zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet, um die Spannung bis zur Vorführung aufrechtzuerhalten.

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Es war schön zu sehen, mit wie viel Ausdauer und Begeisterung alle Kinder bei der Sache waren. Selbst sonst eher schüchterne Schülerinnen und Schüler gaben ihre Zurückhaltung auf und imponierten mit Selbstvertrauen und Mut. Bei der Generalprobe am Freitag merkte man einigen Artisten dann doch die Anspannung an, aber als es am Samstag endlich "Manege frei!" hieß, war die Freude so groß, dass das Lampenfieber schnell in den Hintergrund trat.

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Etwa 600 Zuschauer waren immer wieder fasziniert von den Kunststücken, die unsere Schülerinnen und Schüler in der kurzen Zeit einstudiert hatten und nun frisch geschminkt und in farbenfrohen Kostümen präsentierten. Das Publikum honorierte die abwechslungsreichen Auftritte mit lautstarken Beifallsstürmen und feuerte die Akteure immer wieder durch rhythmisches Klatschen an.

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Wer die grandiosen Vorführungen leider verpasst hat oder seine Erinnerungen noch einmal etwas auffrischen möchte, sollte einen Blick in die Bildergalerie werfen. 

 

Bundesjugendspiele 2016 

Gut, dass auch Wetterfrösche sich irren. Tagelang haben wir mit sorgenvollen Mienen die Wetterprognosen für die geplanten Bundesjugendspiele verfolgt. Zeitweise wurde eine Regenwahrscheinlichkeit von 89 Prozent prognostiziert, aber zum Glück kam alles ganz anders.

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Da Frau Schwandt, unsere Fachleiterin für Sport, "außer Betrieb" war, erklärten sich Frau Bohlmann und Herr Kudlik bereit, die Aufwärmgymnastik zu übernehmen. Bei angenehmen Temperaturen konnten dann die Wettkämpfe dank der Hilfe etlicher Eltern zügig durchgeführt werden. Beim 50m-Lauf, dem Weitsprung sowie dem Schlagballweitwurf wurden fleißig Punkte gesammelt und nach dem anstrengenden Langlauf gab es eine willkommene Abkühlung im LUBI-BAD, wo Hugo Schaal zu unserer großen Freude die Funktion des Bademeisters übernommen hatte.

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Während sich die Kinder im Wasser erfrischten, wurden im Lehrerzimmer die Wettkampfkarten ausgewertet und anschließend die Urkunden geschrieben. Letztere konnten dann in der 5. Stunde im Schatten der großen Bäume auf dem Pausenhof verteilt werden.

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Herausragende Sportlerin war Miriam aus der Klasse 3b, die mit 1010 Punkten die Tausendermarke "geknackt" hatte, was nur sehr selten geschafft wird. Platz 2 bei den Mädchen belegte Fiona (2a) mit 804 Punkten. Den 1. Platz bei den Jungen teilten sich Benjamin (2a) und Tom (4a) mit jeweils 873 Punkten. Beide dominierten auch beim Weitsprung, wo sie mit 3,37 m die Bestmarke setzten. Den Schlagballwettbewerb gewann Eric (4b) mit 33 m, während Jan (4a) mit 8,3 Sekunden beim 50m-Lauf die Nase vorn hatte und mit einer Zeit von 4:08 Minuten auch beim 1000m-Lauf nicht zu schlagen war. Die Tagesbestzeit beim 800m-Lauf erzielte Alina (3a) mit 3:03 Minuten.

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Die vielen Urkundengewinner und weitere Impressionen sind in der Bildergalerie zu sehen.
   

 

Fahrradwoche 2016 

Strahlender Sonnenschein von Montag bis Freitag - besseres Wetter kann man sich für die Fahrradwoche nicht vorstellen. Für die Viertklässler ging es darum, Verkehrsregeln zu lernen und sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Die Anwendung des Gelernten erfolgte täglich auf einer etwa 3 km langen Strecke durch den Ort. Diese wurde zunächst zu Fuß im Klassenverband erkundet und später mehrfach auf dem Rad bewältigt. Neben dem Vorbeifahren an geparkten Autos und dem vorschriftsmäßigen Abbiegen, mussten auch Straßenkreuzungen überquert und Wendemanöver durchgeführt werden. Dank der Unterstützung einiger Eltern und anderer hilfsbereiter Menschen, konnten am Prüfungstag an allen gefährlichen Stellen Streckenposten aufgestellt werden, die das Verhalten der Radfahrer bewerteten und notfalls auch Punktabzüge notierten. Ein Schüler schaffte es tatsächlich, ohne einen einzigen Fehlerpunkt ins Ziel zu kommen: Max aus der Klasse 4a. Den zweiten Platz belegte Lara, während in der Parallelklasse Emily mit knappem Vorsprung vor Michel siegte. Bedingt durch die umfangreiche Auswertungsprozedur, konnte das Endergebnis allerdings erst nach dem Wochenende bekannt gegeben werden.
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Die Ergebnisse der Drittklässler lagen bereits am Freitagmittag vor; in beiden Klassen war ein Stechen erforderlich geworden. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen ihre Geschicklichkeit unter Beweis gestellt hatten, indem sie einen tückischen Parcours (s. Bildergalerie) mit insgesamt acht Stationen durchfahren hatten, gab es sowohl in der 3a als auch in der 3b einen Punktegleichstand. Am Ende belegten in der Klasse 3a Alina, Luka und Marvin die vorderen Plätze, während sich in der 3b Miriam im Stechen gegen Maja durchsetzte, gefolgt von Eske.

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Zum Gelingen der Fahrradwoche haben aber nicht nur die vielen Helfer beigetragen, bei denen wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchten, denn auch die Polizei war mit drei Beamten vertreten. Insgesamt 97 Fahrräder wurden von zwei Polizisten der Beverstedter Polizeistation überprüft und dabei stellte sich heraus, dass 39 Räder über mehr oder weniger große Mängel verfügten - meistens beim Licht oder an den Bremsen. Zwei Fahrräder waren absolut untauglich und wurden deshalb - im wahrsten Sinne des Wortes - aus dem Verkehr gezogen, worüber Verkehrsobfrau Bettina Bohlmann besonders entsetzt war, denn schließlich hatte sie den Eltern die Kontrolle vorher schriftlich angekündigt.

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Beeindruckend war auch die Aufklärungsarbeit von Wolf-Dieter Porthaus, dem Präventionsbeauftragten des Schiffdorfer Polizeikommissariats. An einem Bus, den die Firma Giese zur Verfügung gestellt hatte, zeigte Herr Porthaus den Schülerinnen und Schülern, wie eine halbe Schulklasse plötzlich unsichtbar werden kann. Die Kinder waren vom "Toten Winkel" sichtlich beeindruckt und werden die daraus resultierende Gefahr in Zukunft hoffentlich nicht mehr unterschätzen. 

 

"Schule der Träume" 

Unseren Schülerinnen und Schülern wird in den Medien von klein auf vorgegaukelt, dass es erstrebenswert ist, reich, schön und berühmt zu werden. Fragt man die Kinder nach ihren Berufswünschen, wollen sie entweder Spitzensportler, Schauspieler oder Popstar werden. Mit dem Kindermusical "Schule der Träume" hat die Theaterpädagogin Anette Schreiber dieses Phänomen aufgegriffen, um zum Nachdenken über die Verführung durch die Medien anzuregen.

Die Kollegin Claudia Kaschorek hat mir ihrer Klasse 4a das Musical in wochenlanger und geduldiger Kleinarbeit einstudiert und Ende April den Eltern vorgespielt. Die Resonanz auf die einstündige Aufführung war überwältigend und das Ensemble wurde mit Lob überschüttet.

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Der zweite Auftritt fand Anfang Mai statt, aber dieses Mal waren es unsere Schülerinnen und Schüler, die in den Genuss kamen, sich die "Schule der Träume" ansehen und anhören zu dürfen. Zu Beginn saß Schuldirektor Dietmar Bowling hinter seinem Schreibtisch und führte Aufnahmegespräche in seiner elitären Bildungseinrichtung. Alle Bewerberinnen und Bewerber wollten oder sollten ein Superstar werden, egal zu welchem Preis. Am ersten Schultag wurden dann die Lehrkräfte vorgestellt, zu denen auch Trudel Träller gehörte, die dafür sorgen sollte, dass alle so erfolgreich werden wie Supistar Babette Schniedermann. Herr Dr. Höher-Schneller-Weiter, der gerade geheiratet hatte und so zu seinem Doppel- bzw. Dreifachnamen gekommen war, gab eine kurze Einführung in den Ellbogenkurs und legte dabei größten Wert auf ordentliches Rempeln.

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Als die angehenden Supistars endlich in der Giselle-Mundzwicker-Show auftreten durften, waren ihre Eltern extrem aufgeregt, denn es stand eine Menge (Geld) auf dem Spiel. Von ein paar Werbespots für Schmieri-Shampoo und Vanille-Cola-Kirsch-Konfitüre mit Rhabarber unterbrochen, nahm das Auswahlverfahren seinen Lauf. Veronika Ackerbusch und die anderen Jury-Mitglieder waren jedes Mal vom knalligen Outfit der Kandidaten begeistert. Das einzige Problem bestand darin, dass niemand richtig singen konnte. Trotz aller Lobhudelei kippte die Stimmung, als Supistar Babette Schniedermann erkannte, dass sie eigentlich nur eine Puppe zwischen den Werbeblöcken war. Plötzlich merkten alle, dass sie nur als Marionetten fungierten und zudem weit davon entfernt waren, ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Deshalb wurde beschlossen, nun das zu lernen, was wirklich wichtig war und plötzlich war das Leben der Star.

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Wie Stars fühlten sich vermutliche alle Mitglieder des Ensembles (s. Bildergalerie) auf der Bühne, die noch kurzfristig Unterstützung durch eine Mutter erhalten hatten, welche für einen fehlenden Schüler eingesprungen war, obwohl ihre Aufgabe eigentlich "nur" darin bestand, für die richtige Beleuchtung zu sorgen. Tosender Applaus aus dem Publikum war der verdiente Lohn für eine überaus gelungene Aufführung, die gezeigt hat, wozu Grundschüler fähig sind.

     

"Großer Regenbogen" Ostern 2016 

Bei strahlendem Sonnenschein und mit strahlenden Gesichtern verabschiedete sich unsere Schulgemeinschaft, die allerdings infolge einiger Erkrankungen nicht ganz vollzählig war, mit einem "Großen Regenbogen" in die sehnlichst erwarteten Osterferien.

Zum Auftakt präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a "Dumba, dumba - jetzt geht's los", was genau das passende Motto für den Einstieg war. Unaufgeregt wie alte Hasen standen die Kinder der 1a auf der Bühne. Sie schmetterten nicht nur "Auf der Mauer, auf der Lauer", sondern schickten gleich noch das Gedicht "Der Zwerg und der Riese" hinterher. Ebenso souverän gestaltete die Klasse 1b ihr Spiel von den sieben Geißlein.

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"Immer wieder kommt ein neuer Frühling" verriet die Klasse 2a dem Publikum und weil sie so viel Spaß dabei hatte, fing sie immer wieder von vorne an - bis irgendwann der "Abpfiff" kam. Um einen Zyklus ging es auch im Beitrag der Klasse 2b, denn sie tanzte den Jahreskreis in unterschiedlichen Variationen und musste dabei immer sehr genau auf die richtige Schrittfolge achten, was man in der Bildergalerie sehen kann.

Nachdem die Klasse 3b mit einem venezolanischen Wiegenlied für großen Eindruck gesorgt hatte, trat Frau Böse, unsere ortsansässige Zahnärztin, vor die Bühne. Sie war gekommen, um den Klassen 1a, 2a und 2b zu gratulieren, denn sie hatten beim Zahnprophylaxequiz am besten abgeschnitten und erhielten dafür einen Siegerpreis.

Fortgesetzt wurde der bunte Reigen von der Klasse 4b, die mit Unterstützung etlicher Flöten "Sur le pont d'Avignon" intonierte. Für Verblüffung sorgten die Schülerinnen und Schüler der 3a, als sie mehrere Turnmatten auf die Bühne legten. Nach einer kurzen Erklärung wurden Yoga-Übungen für Einsteiger demonstriert, von denen selbst unsere Erstklässler ganz angetan waren.

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Für den Abschluss der Veranstaltung sorgten die Erwachsenen. Mit Unterstützung durch unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen sangen die Lehrkräfte das "Lunestedter Osterlied", das die Kollegin Wöltjen vor etlichen Jahren "gedichtet" hat und im Repertoire des Kollegiums inzwischen fest verankert ist.

 

Fasching 

Während in Teilen der Faschingshochburgen die Umzüge wegen des stürmischen Wetters abgesagt werden mussten, ließen sich unsere Schülerinnen und Schüler von Petrus den Spaß nicht verderben. Nachdem am Rosenmontag alle Klassenräume mit Luftschlangen, Hexentreppen und Luftballons zur Partyzone umdekoriert worden waren, konnte am nächsten Vormittag das närrische Treiben beginnen. Ebenso farbenfroh wie die Räume sahen auch unsere Schülerinnen und Schüler aus, was in der Bildergalerie gut zu sehen ist. Dort entdeckt man auch einige Lehrkräfte, die ganz tief in die Kleiderkiste gegriffen haben.

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In den ersten Stunden vergnügten sich die Kinder mit unterschiedlichen Spielen und Tanzeinlagen. Dass das anschließende Frühstück nicht ganz so gesund wie üblich aussah, wurde an diesem Tag wohlwollend übersehen. Nach der großen Pause machten sich die kunterbunt gekleideten Faschingsnärrinnen und -narren auf den Weg in Richtung Turnhalle. Dort wurden ein paar ungewöhnliche Wettspiele veranstaltet, die allerdings mehr Erheiterung als Ehrgeiz hervorriefen.

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Zum Abschluss wurde es dann noch einmal richtig turbulent. Beim Ententanz und mit "Rucki Zucki" zeigte sich, dass die angeblich so sturen "Nordlichter" durchaus begeisterungsfähig sind.

 

Flohmarkt 

"Kistenweise Sonderpreise" - so lautete das Motto unseres Flohmarktes, der wie gewohnt am letzten Tag vor der Zeugnisausgabe stattfand. Wie immer herrschte ein reges Treiben in der Pausenhalle, wo nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler, sondern auch etliche Erwachsene auf der Ausschau nach ein paar Schnäppchen waren. Zahlreiche Angebote waren bereits in Kisten oder Kartons nach verschiedenen Kategorien vorsortiert worden, während andere Sachen teilweise bunt über die Tische verstreut wurden.

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Floh_2016b.jpgDa die Preise größtenteils zwischen zehn Cent und einem Euro lagen, wechselten viele attraktive "Sonderangebote", die man auch in der Bildergalerie entdecken kann, binnen kurzer Zeit den Besitzer. Heiß begehrt waren - wie immer - Kuscheltiere, Bücher und CDs, aber auch Puzzles und Kartenspiele fanden schnell einen Käufer.

Besonders heiß war es in der Küche, wo zwei Mütter unermüdlich leckere Waffeln produzierten und zwischendurch eine lange Schlange entstand, weil ein nahezu neuwertiges Waffeleisen der Belastung nicht gewachsen war. Hungern musste aber trotzdem niemand, denn an einem anderen Stand hatten etliche Eltern ein schmackhaftes Frühstück zubereitet.

Während viele Kinder mit ihren frisch erworbenen Schätzen schon auf dem Heimweg waren, wurden im Mathematikunterricht der "Großen" die Einnahmen gezählt. Das Gesamtergebnis betrug exakt 452,10 Euro und wartet nun darauf, für Pausenspielzeug und andere Anschaffungen ausgegeben zu werden.

 

Tischtennis-mini-Meisterschaften 2016 

Kurz vor den Winterferien fanden wieder die alljährlichen Tischtennis-mini-Meisterschaften statt. Die TT-Abteilung des TSV Lunestedt hatte unsere Schülerinnen und Schüler zu dieser mittlerweile traditionellen Veranstaltung eingeladen und 18 Kinder waren dem Ruf gefolgt. Startberechtigt waren allerdings nur Mädchen und Jungen, die bisher noch nie an einem offiziellen Turnier oder an einem Punktspiel teilgenommen haben.

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Gespielt wurde in verschiedenen Altersklassen, wobei es schon in den Jahrgängen 2007 und jünger teilweise erstaunlich hochklassige Ballwechsel zu bewundern gab. Bei den Mädchen belegte Miriam aus der 3a in ihrer Gruppe den 1. Platz, während Lasse aus der 1b in einem richtigen Endspiel gegen Marius aus der 2a antreten musste, der sich in seiner Gruppe durchgesetzt hatte. Zum allgemeinen Erstaunen fegte der jüngste Turnierteilnehmer seinen Gegner mit einem glatten 3:0-Sieg von der Platte. In den Jahrgängen 2005/06 belegte Jody aus der 4a vor zwei Klassenkameradinnen den 1. Platz, während bei den Jungen Luca aus der Parallelklasse auf dem Siegerpodest stand.

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Verlierer gab es bei dieser Veranstaltung gar nicht, denn neben viel Einsatz und großer Konzentration (s. Bildergalerie ) kam auch der Spaß nicht zu kurz. Außerdem erhielten alle "Minis" nicht nur eine Urkunde, sondern zusätzlich noch tolle Sachgeschenke, die einige Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten. Nach Anschluss des perfekt organisierten Wettbewerbs hofft nun Jugendwart Thorsten Winter, dass vielleicht ein paar Jungen und Mädchen auf den Geschmack gekommen sind und in Zukunft freitags ab 16.30 Uhr am Anfängertraining teilnehmen werden.

 

"Großer Regenbogen" vor den Weihnachtsferien 

Dem Wetter nach zu urteilen, hätte es entweder Herbst sein müssen - wegen des Sturmes - oder Frühling - wegen der milden Temperaturen. Tatsächlich war es aber zwei Tage vor Heiligabend, als wieder unser "Großer Regenbogen" vor den Weihnachtsferien in Form eines Adventssingens veranstaltet wurde. Das trübe Wetter hatte allerdings den Vorteil, dass die vielen Lichter in der unbeleuchteten Turnhalle schnell für vorweihnachtliche Stimmung sorgten und spätestens nach dem 1. Liederzyklus war jedem klar, dass Weihnachten vor der Tür steht.

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ReWeih2015b.JPG"Sind die Lichter angezündet" war natürlich das passende Lied zur Einstimmung und als wenige Minuten später "We wish you a merry Christmas" und "In der Weihnachtsbäckerei" angestimmt wurden, waren unsere Schülerinnen und Schüler voll und ganz in ihrem Element. Unterstützung erhielten sie von den zahlreichen Gästen, die einen Liederzettel zum Mitsingen erhalten hatten.

Im mittleren Drittel der Veranstaltung hatten einige Solokünstler oder Kleingruppen ihren Auftritt, gefolgt vom eigens für diesen Auftritt gegründeten Schulchor. Besonders spannend wurde es im Schlussdrittel, als ein Advents-Rhythmical aufgeführt wurde. Bei den Proben hatte es noch arge Probleme gegeben, weil ständig eine Gruppe entweder zu schnell oder zu langsam war, aber als es darauf ankam, klappte alles wunderbar. Zur Belohnung gab es einen besonders kräftigen Applaus und im Anschluss wurde dann mit vereinten Kräften der Klassiker "O du fröhliche" gesungen.

Die Fotos in der Bildergalerie verschaffen einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung, können aber die vorweihnachtliche Stimmung wegen der schwierigen Lichtverhältnisse leider nur eingeschränkt vermitteln. 

 

Der kleine Ritter Trenk 

Trenk Tausendschlag ist es leid, dass seine Familie ständig von Ritter Wertolt, dem Wüterich, drangsaliert wird. Zusammen mit seinem Schwein "Ferkelchen" beschließt er, in die Stadt zu ziehen, um dort sein Glück zu machen. Zufällig begegnet er dem ängstlichen Ritterssohn Zink von Durgelstein und geht für ihn bei Ritter Hans von Hohenlob in die Lehre, um selbst Ritter zu werden. Mit viel Glück und Geschick sowie der Hilfe des Ritterfräuleins Thekla von Hohenlob besteht Trenk viele Abenteuer und am Ende gelingt es ihm, sich und seine Familie von der Leibeigenschaft zu befreien.

Der_kleine_Ritter_Trenk.jpg Foto: Heiko Sandelmann

Vom ersten Augenblick an waren unsere Schülerinnen und Schüler von der Geschichte fasziniert, denn das Ensemble verstand es ausgezeichnet, das Publikum immer wieder direkt anzusprechen und zu begeistern. Selbst die fehlende "Halbzeitpause" änderte nichts daran, dass die Kinder jede Gelegenheit nutzten, um zu klatschen, zu rufen und vor allen Dingen mitzufiebern. Dank der humorvollen Texte konnte viel gelacht und geschmunzelt werden, aber trotzdem gab es zwischendurch Phasen, in denen es vor Spannung fast knisterte. Die Bühnenbildner hatten gute Arbeit geleistet und die Kostüme der Protagonisten waren ebenfalls sehr ansprechend, wobei der Drache besonders hervorzuheben ist.

Nach fast 90 äußerst unterhaltsamen Minuten verließen unsere begeisterten Schülerinnen und Schüler das Stadttheater Bremerhaven, um sich auf die Heimreise zu machen. Während der Busfahrt wurde noch angeregt über die Aufführung gesprochen und so war es kein Wunder, dass der Lärmpegel im Bus erheblich höher als auf der Hinfahrt war.

   

Weihnachtsbasteln und -backen 

Ein Hauch von Weihnachten zog durch die Räume, als pünktlich zum 1. Advent in unserer Schule der alljährliche Bastel- und Backtag durchgeführt wurde. In allen Räumen herrschte zwar rege Betriebsamkeit, aber trotzdem war nirgendwo Hektik oder Aufregung zu spüren. Das lag sicherlich auch daran, dass wieder etliche Eltern tatkräftig mit angepackt haben und vereinzelt waren sogar Großeltern aktiv.

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In aller Ruhe wurde unseren Schülerinnen und Schülern an den Bastelstationen bei der Bewältigung der Aufgaben geholfen, wobei es erstaunlich war, dass auch in diesem Jahr wieder etliche neue Ideen umgesetzt wurden. Wer sich die liebevoll gestalteten Stücke ansehen möchte, findet in der Bildergalerie eine Menge "Beweismaterial".

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Sehenswert war auch das Ergebnis unserer Weihnachtsbäckerei. Da in den Klassen- und Nebenräumen etliche Kilo Backteig verarbeitet werden konnten, herrschte in der Küche schon nach kurzer Zeit Hochbetrieb. Die Backöfen mussten Schwerstarbeit verrichten und wer ein leeres Backblech ergattern konnte, fühlte sich wie ein Lotteriegewinner. Ob der Vorrat in den zahlreichen Keksdosen bis zu den Weihnachtsferien reichen wird, ist fraglich. Sicher ist jedoch, dass unser vorweihnachtlicher Projekttag wieder eine gelungene Veranstaltung war.

 

"Eisbären-Woche" 

Zu unserem großen Bedauern können die Eisbären Bremerhaven in diesem Schuljahr keine Basketball-AG an unserer Schule durchführen, aber wenigstens die traditionelle "Eisbären-Woche" konnte erneut stattfinden.

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Eisbaeren2015b.JPGAn insgesamt drei Tagen war ein Jugendtrainer mit allen Klassen jeweils zweimal in der Turnhalle. Abgestimmt auf die Altersstufe und anknüpfend an die Vorerfahrungen wurde nicht nur mit dem Ball "gearbeitet", sondern beispielsweise auch das eine oder andere Laufspiel veranstaltet. Im Vordergrund stand somit auch nicht der Leistungsgedanke, denn in erster Linie ging es um die Freude am Sport und an der Bewegung.

Natürlich gab es auch kurze Basketballspiele, in denen jeder Korberfolg lautstark bejubelt wurde, aber bei allem Ehrgeiz ging es immer fair zu, was auch den geänderten Spielregeln zu verdanken war. Als kleine Belohnung für ihren Einsatz erhielten alle Kinder am Ende einen Aufkleber der Eisbären und außerdem einen Gutschein für den kostenlosen Besuch eines Punktspiels der Bundesligamannschaft in der Bremerhavener Stadthalle. Dort können unsere "Lütten" dann überprüfen, ob die Profis den Korb tatsächlich besser treffen als unsere Mini-Basketballer.   

 

Fahrradkontrolle Herbst 2015

Echtes "Schmuddelwetter" herrschte am Tag unserer Fahrradkontrolle, die traditionell in der dunklen Jahreszeit durchgeführt wird. Zum Glück war es zu Unterrichtsbeginn noch trocken und so waren 46 unserer 79 Lunestedter Schülerinnen und Schüler trotz der widrigen Witterungsverhältnisse mit dem Rad zur Schule gekommen. Noch erfreulicher war allerdings das Ergebnis der Überprüfung, die wieder von zwei Beamten der Beverstedter Polizeistation durchgeführt wurde. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Bremsen und das Licht gelegt. Am Ende bekamen nur acht Kinder einen "Reparaturauftrag", mit dem die Eltern aufgefordert wurden, möglichst schnell dafür zu sorgen, dass das Fahrrad ihres Kindes wieder verkehrssicher wird.

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Bei aller Freude über das gute Ergebnis gab es aber trotzdem traurige Gesichter, denn die beiden Polizeibeamten hatten die begehrten Aufkleber vergessen, die den ordnungsgemäßen Zustand der "Drahtesel" dokumentieren. Bis zur Nachkontrolle der defekten Räder, die in ein paar Tagen stattfinden wird, werden hoffentlich die Plaketten in der Schule eingetroffen sein - notfalls mit Blaulicht.

 

"Großer Regenbogen" vor den Herbstferien

Passend zum trüben Wetter fand am letzten Schultag vor den Herbstferien in der Pausenhalle der "Große Regenbogen" statt, bei dem natürlich das Thema Herbst im Mittelpunkt stand. Trotzdem war es eine ganz besondere Veranstaltung und das nicht nur, weil unsere Erstklässler ihren ersten Auftritt hatten, den sie mit Bravour gemeistert haben.

Die Klasse 1a sang "Ottokar hat Segelohren, hey, die steh'n im Wind", wobei allerdings der Hinweis auf das Wetter nur zweitrangig war. In erster Linie ging es um die Erkenntnis, dass alle Menschen anders aussehen und es vor allem darauf ankommt, was in ihnen steckt. Keine versteckte Botschaft, sondern ein traditionelles Herbstlied, das noch mit Klatschrhythmen "verfeinert" wurde, präsentierte die Parallelklasse: "Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!"

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Die Klasse 2a führte ein Lied auf, das es angeblich gar nicht gibt: "Das Lied über mich." Spannend wurde es, als die 2b auf der Bühne stand, denn sie erzählte die Geschichte eines Raubüberfalls. Zum Glück nahm alles ein gutes Ende und seither gibt es keine Räuber mehr "Im Walde von Toulouse".

Vor den Sommerferien hatten unsere Schülerinnen und Schüler beim Sponsorenlauf "Kinder laufen für Kinder" rund 4.000 € an Spenden gesammelt. In Form eines überdimensionalen Schecks wurden davon 2.500 € an Heike Rohloff und Friedhelm Stege vom Verein "Hilfe zur Selbsthilfe in Osteuropa" überreicht. Dabei handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein aus Beverstedt, der seit fast 20 Jahren dafür sorgt, dass alle zwei Jahre jeweils 25 Kinder aus Weißrussland und dem Gebiet um Tschernobyl, wo sich im April 1986 eine Reaktorkatastrophe ereignete, nach Beverstedt bzw. in das Schullandheim nach Bokel kommen, um sich dort zu erholen. Für die gesamte Aktion werden jedes Mal rund 18.000 € benötigt. Damit werden sowohl An- und Abreise als auch Unterkunft, Verpflegung und Ausflüge finanziert. Da der nächste Besuch im kommenden Sommer ansteht, waren die beiden Vereinsmitglieder über die Höhe der Spendensumme natürlich besonders erfreut.

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Nachdem Heike Rohloff unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den Ablauf des Aufenthaltes vermittelt hatte, erläuterte Kassenwart Friedhelm Stege die erforderlichen Ausgaben und die Verwendung des gespendeten Geldes. Einen besonderen Applaus bekamen dann unsere Schülerinnen und Schüler, die mit ihrem großartigen Einsatz die enorme Spende ermöglicht hatten.

Mit "Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" eröffnete die Klasse 3a die zweite Hälfte unserer Veranstaltung und landete prompt erneut beim Thema Herbst. "Herbst ist wieder" intonierte folgerichtig im Anschluss die Parallelklasse und setzte dazu auch noch ein paar Instrumente ein.

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Nicht nur die Xylophone, sondern auch noch allerhand Requisiten kamen im Beitrag der Klasse 4a zum Einsatz, die "Herr Bst" präsentierte, der mit Farben durch das Land zieht und die Blätter mit bunter Farbe verschönert. Ihre Flötenkünste führte die 4b vor. "Have a dream" und ein Zirkuslied sorgten dafür, dass die Schulgemeinschaft noch einmal die Ohren spitzte.

Dank der optimalen Planung blieb am Ende noch genügend Zeit für den lautstark geforderten Auftritt des Kollegiums, das, wie immer und überall, von unserer Sekretärin unterstützt wurde. "Der Herbst hat bunte Blätter" war auch den Schülerinnen und Schülern bekannt und so konnten sie kräftig mitklatschen und der Veranstaltung zu einem schönen Ende verhelfen.

Wer sich einen kleinen Eindruck vom "Großen Regenbogen" verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie ein paar Fotos dazu.

 

Autorenbegegnung mit Wolfram Eicke

Es war mittlerweile die 33. Autorenbegegnung, die Anfang Oktober in Kooperation mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis in unserer Schule stattfand, aber so groß wie in diesem Jahr war die Begeisterung noch nie - sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften.

Eicke_2015.jpgWolfram Eicke ist gelernter Journalist und tritt seit rund 30 Jahren als Liedermacher, Jugendbuchautor und Kabarettist auf. Er sieht sich allerdings nicht nur als Autor und Musiker, sondern auch als "Anreger und Phantasie-Wachkitzler", der seine Lesungen mit Liedern zur Gitarre ergänzt. Seine Themen sind Mut, Lebensfreude und Kreativität.

Nach der Begrüßung durften sich zunächst die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen namentlich vorstellen, bevor unser Gast ein paar persönliche Informationen preisgab und dabei auch verriet, woher sein Geld kommt und wohin er seine Geschichten schickt.

Nachdem er sein Buch "Der Pflaumenmusfänger", das man übrigens auch im Internetportal Antolin bearbeiten kann, vorgestellt hatte, gewährte er seinen Zuhörern einen Einblick in "Die Himmelskinder-Weihnacht". Dabei handelt es sich um eine musikalische Weihnachtsgeschichte, die Wolfram Eicke im letzten Jahr während der Adventszeit im Planetarium in Hamburg und in Kiel vorgetragen hat und mit der er auch bei unseren "Lütten" auf großes Interesse stieß.

Zu seinen bekanntesten Werken zählt das Musical "Der kleine Tag", das ursprünglich nur eine einfache Geschichte war, dann aber zusammen mit Rolf Zuckowski und Hans Niehaus zu einem Musical erweitert wurde. Da einige unserer Schülerinnen und Schüler sein Werk bereits kannten, war Eicke natürlich besonders erfreut.

Seine Begeisterungsfähigkeit hatte sich ohnehin binnen kurzer Zeit auf die Zuhörer übertragen. Ob er Textpassagen vortrug oder mit den Kindern ein Lied sang und dieses auf der Gitarre begleitete, er zog das Publikum immer wieder in seinen Bann, was auch daran lag, dass er sehr "anschaulich" las und dabei äußerst variabel mit seiner Stimme und seiner Mimik spielte.

Staunende Gesichter gab es zu sehen, als Wolfram Eicke zur Einstimmung auf einen Abenteuerroman durch die Klasse ging und dabei mit Magnesiumstaub ein Feuer entzündete, das man zum Überleben in der Wildnis benötigt. Anschließend verriet er den Zuhörern ein weiteres Geheimnis seiner Arbeit. Eicke gönnt sich Zeiten der Langeweile - ganz ohne Medien. Allerdings erfordert es seiner Meinung nach eine Menge Mut, mit seinen Gedanken allein zu sein. "Nur Feiglinge setzen sich ständig vor den Computer oder den Fernseher."

Da Wolfram Eicke immer versucht, Familiengeschichten zu kürzen oder zu verdichten, bezeichnet er sich gerne als "Dichter", wie er mit einem Augenzwinkern verriet. Auch seine Zuhörer versuchte er zum Schreiben zu animieren. Nach einer Passage aus "Der gefesselte Schatten" fragte er plötzlich: "Was erlebt Ingo wohl in der Höhle? Wie geht es weiter?" Dann ermunterte er die Schülerinnen und Schüler dazu, eine "eigene Fortsetzung" auf seiner Homepage zu veröffentlichen.

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Als auch die Frage "Wo kommt der Dreck unter den Fingernägeln her?" geklärt worden war, wollte Wolfram Eicke seine Lesung bei den Viertklässlern beenden und stattdessen die Klassen 3a und 3b aufsuchen, aber daraus wurde (zunächst) nichts, denn seine Zuhörer forderten nachdrücklich eine Zugabe. Der Autor suchte sich spontan ein paar Namen und Begriffe aus dem Umfeld und machte daraus einen "Klassenraum-Rap", der ein letztes Mal für Begeisterung sorgte.

Nach einem "dicken Lob" für das aufmerksame Zuhören und die gesangliche Unterstützung machte sich der sichtlich zufriedene "Dichter" auf den Weg zu den Drittklässlern, die schon gespannt auf ihn warteten.

    

Einschulung 2015

Einschulung_2015a.JPGNachdem Pastorin Asendorf am Freitag schon die Abc-Schützen und ihre Angehörigen in der Kirche zu einem Einschulungsgottesdienst begrüßt hatte, in dem sie mit viel Einfühlungsvermögen die "Lütten" auf ihren großen Tag vorbereitete, fand am Samstagvormittag in der Turnhalle Teil 2 eines aufregenden Wochenendes statt.

Da insgesamt 40 Kinder eingeschult wurden, war die Halle besonders voll. Familienangehörige, Verwandte und Bekannte wollten die Aufführung unserer Schülerinnen und Schüler aus den 3. Klassen auf keinen Fall verpassen.

Nach einer kurzen Ansprache des Schulleiters lief ein Wolf mit geschwellter Brust durch den Wald und verkündete allen, denen er begegnete: "Ich bin der Stärkste im ganzen Land!" Zwei kleine Hasen, Rotkäppchen, drei Schweine, die sieben Zwerge und einige Elfen bestätigten ihm das. Nur Quabbelwabbel, ein kleiner Kröterich, gab eine unerwartete Antwort, denn für ihn war seine Mama die Stärkste und zugleich die Liebste im ganzen Land. Als der Wolf sich gerade darüber aufregen wollte, stand plötzlich die Mutter des Kröterichs vor ihm: ein riesiger Drache. Nun war der Wolf plötzlich ganz klein und machte sich schnell aus dem Staub.

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Nicht nur die musikalischen Einlagen, mit denen die Geschichte unterlegt war, sondern auch die tollen Kostüme, sorgten für eine gelungene Inszenierung. Hinzu kamen die Spielfreude und die Textsicherheit der Kinder, was ganz besonders für den Wolf gilt. So war es dann auch kein Wunder, dass die Schülerinnen und Schüler von Frau Bohlmann und Herrn Kudlik einen kräftigen Applaus ernteten.

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Lob und Dank haben aber auch die Eltern unserer Drittklässler verdient, die im Vorraum der Turnhalle ein kleines Café eingerichtet hatten, wo sich die vielen Gäste mit Getränken und Gebäck versorgen konnten, um sich nebenbei in entspannter Atmosphäre gemütlich zu unterhalten, während in der Schule für unsere neuen Erstklässler die erste "richtige" Unterrichtsstunde stattfand.

Wer sich (noch einmal) einen Eindruck von der Einschulungsfeier verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie dazu etliche Fotos.

 

"Großer Regenbogen" mit MONI

Gut, dass wir den "Großen Regenbogen" inzwischen in die Turnhalle verlegt haben, denn unsere Pausenhalle wäre viel zu klein gewesen, um dem großen Zuschauerzuspruch gerecht zu werden. Die letzte Veranstaltung im Schuljahr 2014/15 hatte riesiges Interesse geweckt und das Publikum kam auf seine Kosten - auch ohne Eintritt bezahlt zu haben. Das Programm war äußerst abwechslungsreich und die Darbietungen beeindruckten durch ein erstaunlich hohes Niveau.

Den Auftakt machten die 2. Klassen. Sie führten "Der Wolf, der glaubte, er sei der Stärkste im Land" auf. Faszinierend verkleidete Schweine, Feen, Zwerge und andere Wesen mussten dem Wolf immer wieder bestätigen, dass er der Stärkste, der Größte und der Wildeste ist. Am Ende aber wendete sich das Blatt. Wie die Geschichte ausgeht, wird an dieser Stelle nicht verraten, da es sich bei dieser Aufführung um die Generalprobe für die Einschulungsfeier handelte.

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Viel Applaus ernteten auch die Erstklässler. Die Klasse 1a führte mit viel Schwung und Beweglichkeit den Lollipop-Tanz auf und die Parallelklasse schaffte es, die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten innerhalb von vier Minuten als Theaterstück vorzuspielen.

Das Tanzlied "Matumba Kurwadza", das von der Klasse 3a präsentiert wurde, dient in Afrika dazu, die Kinder auf ihrem langen Weg zur Schule ein bisschen aufzumuntern. Besonders munter ging es im Sketch der Klasse 3b zu. "Vor den Zeugnissen" hieß die Geschichte, in der die äußerst strenge Lehrerin am letzten Schultag vergessen hatte, die Zeugnisse mitzubringen. Diese wollte sie erst am nächsten Tag austeilen - in den Ferien!

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Verteilt wurden dafür aber die Urkunden, die etliche Kinder bei der "Mathematik-Olympiade Niedersachsen" (MONI) errungen hatten. Insgesamt 53 unserer Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 3 und 4 hatten sich an der 1. Runde dieses Wettbewerbs beteiligt. 35 Kinder erreichten die 2. Runde und 16 von ihnen schafften es trotz extrem schwieriger Aufgaben sogar in die 3. Landesrunde. Am Ende erhielten ein Drittklässler und zwei Viertklässler das Prädikat "3. Landessieger". Jeweils ein Schüler aus der Klasse 4a und aus der 4b wurde sogar als "2. Landessieger" ausgezeichnet. Mit diesem Erfolg wurde das ohnehin schon gute Ergebnis des Vorjahres sogar noch übertroffen.

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Ein Trommelgewitter (s. Bildergalerie) veranstaltete die Klasse 4a, die mit dynamischen Bewegungen und pulsierenden Rhythmen auf große Gymnastikbälle einschlug und damit für viel Begeisterung sorgte. Gemeinsam mit der Parallelklasse verabschiedeten sich unsere Viertklässler mit einer umgetexteten Version von "Auf uns", in der sie einen Rückblick auf die letzten vier Jahre lieferten.

Danach war es Zeit für ein paar Abschiedsgeschenke an die Lehrkräfte, wobei auch die Rührung bei den Eltern nicht zu übersehen war. Die Klasse 4b war extra in ein Tonstudio gegangen, um dort den "Zauberlehrling-Rap" für Klassenlehrerin Frauke Wöltjen einzuspielen. Ebenso originell war der Einfall der Parallelklasse. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ein paar Besonderheiten ihrer Grundschulzeit musikalisch hervorgehoben hatten, drehten sie sich plötzlich um und schon war auf ihren weißen T-Shirts in einzelnen Buchstaben zu lesen: Danke für die schöne Zeit.

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Den Abschluss des bunten Reigens bildete der Auftritt der Tanz-AG, die eine "kesse Sohle" aufs Parkett bzw. den Hallenboden legte. Der obligatorische Beitrag des Kollegiums musste leider mangels Zeit ausfallen, aber auch ohne dieses i-Tüpfelchen waren die vielen Zuschauer restlos begeistert.

   

Sommerfest mit Sponsorenlauf

Sport, Spiel, Spaß und Spendenlauf - das waren die zentralen Begriffe des traditionellen Sommerfestes an unserer Schule, denn parallel zum abwechslungsreichen "Vergnügungsangebot" wurde wieder ein Sponsorenlauf durchgeführt, an dem sich auch die Kindergärten mit ihren zukünftigen Erstklässlern beteiligten, da dieser Termin fest im gemeinsamen Kooperationskalender verankert ist. Hauptnutznießer war in diesem Jahr der Beverstedter Verein "Hilfe zur Selbsthilfe in Osteuropa", der seit 1996 Kindern aus der Umgebung von Tschernobyl einen Erholungsurlaub im Schullandheim Bokel ermöglicht und außerdem für ein umfangreiches Freizeitangebot sorgt. Der Verein finanziert sich allein aus Spenden, wobei die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer alle zwei Jahre rund 17.000 Euro benötigen, um das Projekt fortsetzen zu können.

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Da seit Tagen in der Pausenhalle diverses Informationsmaterial und etliche Fotos ausgestellt waren, war der Ehrgeiz der Kinder natürlich besonders groß. So war es kein Wunder, dass viele Läuferinnen und Läufer mehr als zehn Runden um den Sportplatz liefen. Der Schulrekord von 20 Runden aus dem Jahr 2012 wurde zwar um eine Runde verfehlt, aber dafür wurde in diesem Jahr erstmals die Schallmauer von 4.000 Euro durchbrochen. Dank der Unterstützung der Abc-Schützen aus den Kindergärten, die allein 683 Euro erlaufen hatten, lag das Gesamtergebnis am Ende bei der enormen Summe von 4.051 Euro. Den größten Teil des Betrages wird der Verein "Hilfe zur Selbsthilfe in Osteuropa" erhalten, während die Restsumme für schulische Zwecke zur Verfügung steht. An erster Stelle werden vermutlich neue Spielgeräte für die Pausenausleihe rangieren, die bei der gerade durchgeführten Befragung unserer Schülerinnen und Schüler ganz oben auf der Wunschliste standen.

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Ebenfalls beeindruckend war wieder die Hilfsbereitschaft der Elternschaft. Während einige Eltern unermüdlich einen Stempel nach dem anderen auf Arme und Beine der Läuferinnen und Läufer verteilten, sorgten andere für die Erfrischungen. Im Schulgebäude glühten die Waffeleisen, aber es gab auch belegte Brötchen, Käsespieße und andere Köstlichkeiten.

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Auch der Spaß kam nicht zu kurz, denn alle Klassen hatten wieder ein vielfältiges Spieleangebot auf die Beine gestellt. Die Kinder konnten auf einem Niedrigseil (einer Slackline) balancieren, Wikingerschach (Kubb), Golf sowie Crocket spielen oder ihr Können an der Kegelbahn unter Beweis stellen. Natürlich fehlte auch das beliebte Dosenwerfen nicht und wer Lust hatte, konnte im Sand oder im Schlick nach "Schätzen" suchen. Wer es ruhiger angehen lassen wollte, war entweder beim Schach zu finden, spielte Mühle oder bastelte ein Windrad. Zwischen weiteren Geschicklichkeitsspielen oder nach dem strapaziösen Tauziehen wurde immer wieder die Möglichkeit genutzt, sich mit Obst und Gemüse zu erfrischen und ganz Mutige ließen sich von Klassenkameraden mittels eines Hochdruckgerätes mit einer kräftigen Wasserdusche eine Abkühlung verpassen. Die Bildergalerie vermittelt einen aussagekräftigen Eindruck von den zahlreichen Aktivitäten.

   

Bundesjugendspiele 2015

Petrus meint es gut mit unserer Schule. Erst drei Wochen lang trockenes Wetter bei den "autofreien Wochen", dann die Fahrradwoche ohne Regen und nun auch noch schönstes Wetter bei den Bundesjugendspielen - besser geht es nicht. Dafür tropfte es dann aber bei der Aufwärmgymnastik, wobei es sich allerdings um Schweißperlen handelte, die einigen Kindern schon nach kurzer Zeit auf der Stirn standen.

Dank der zusätzlichen Hilfe einiger Eltern konnten anschließend alle Wettkämpfe zügig abgewickelt werden und so machten sich unsere Schülerinnen und Schüler schon recht früh auf den Weg ins Schwimmbad, wo sie sich von den Strapazen des Vormittags erholen konnten.

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BuJuSp_2015c.jpgSchattiger hatten es die Lehrkräfte und Eltern, die im Lehrerzimmer saßen, um dort die Wettkampfkarten auszuwerten. So konnten dann nach der 2. großen Pause bereits die Siegerehrungen stattfinden.

Fachleiterin Katrin Schwandt, die den Ablauf der Veranstaltung bestens organisiert hatte, und Kollegin Martina Novara hatten alle Hände voll zu tun, da das Ergebnis in diesem Jahr besser als im Vorjahr war, obwohl die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fast gleich geblieben war.

Bei den Mädchen wurden insgesamt 17 Sieger- und 10 Ehrenurkunden verliehen, während die Jungen sogar 19 Sieger- und 16 Ehrenurkunden mit nach Hause nehmen durften. Erfolgreichste Sportlerin war Jenny Breden mit 940 Punkten. Bei den Jungen brachte es Kenneth Becker auf 856 Punkte.

Wer sich einen Eindruck von der gelungenen Veranstaltung verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie eine Menge "Anschauungsmaterial".

    

Fahrradwoche 2015

FaWo_2015a.JPG"Mit Sicherheit ans Ziel" - so lautet das Motto für das ADAC-Fahrradturnier, das seit vielen Jahren an unserer Schule veranstaltet wird. Die Aufgaben sind auf alltägliche Gefahrensituationen ausgerichtet und sollen dafür sorgen, dass unsere Schülerinnen und Schüler gar nicht erst in einen Verkehrsunfall verwickelt werden.

Die Mädchen und Jungen der 3. Klassen hatten eine Woche lang Zeit, sich bei strahlendem Sonnenschein auf ihre Prüfung vorzubereiten. Sie mussten sich nicht nur mit Verkehrsregeln und -schildern beschäftigen, sondern vor allen Dingen etliche Geschicklichkeitsübungen auf dem Hartplatz absolvieren. Dort ging es u. a. darum, auf einem Spur- und einem Schrägbrett die Balance zu halten, Geschicklichkeit am Kreisel und zwischen den Holzklötzchen des Achters zu beweisen, sowie einen Spurwechsel und den Bremstest zu bestehen. Trotz des tückischen Parcours, der insgesamt acht Stationen umfasste, schafften es Tizian und Falk aus der Klasse 3a sowie Jeremy (3b) alle Aufgaben fehlerfrei zu bewältigen.

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Auch die Viertklässler zeigten, was sie in der Fahrradwoche gelernt hatten. Unter den kritischen Augen ihrer Eltern, die an zahlreichen Stationen als Streckenposten und Kampfrichter aktiv waren, mussten sie auf einer drei Kilometer langen Strecke durch das Dorf fahren und dabei vorschriftsmäßig abbiegen, an geparkten Autos vorbeifahren, Straßenkreuzungen überqueren und ein Wendemanöver durchführen. Am Ende belegten auch hier drei Kinder den 1. Platz. Ayleen und Leonie aus der Klasse 4a erhielten eine Goldmedaille für ihr umsichtiges Fahrverhalten, ebenso Jannis aus der Klasse 4b. Die strahlenden Sieger aus beiden Jahrgängen sowie die Zweit- und Drittplatzierten kann man in der Bildergalerie entdecken. 

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Während der Fahrradwoche waren aber nicht nur Schüler, Lehrer und Eltern aktiv, denn auch die Polizei hat zum Gelingen des Projekts beigetragen. Sämtliche Fahrräder wurden von zwei Polizeibeamten der Beverstedter Polizeistation auf die Verkehrstauglichkeit überprüft und dabei traten bei 46 von 106 Rädern Mängel an den Bremsen und der Beleuchtung zutage. Unsere Verkehrsobfrau Bettina Bohlmann war entsetzt über die hohe Quote, da die Kontrolle vorher angekündigt worden war. Kinder, die ein verkehrssicheres Fahrrad vorzeigen konnten, bekamen dafür eine Plakette als Beleg. Alle anderen erhielten eine Nachricht für die Eltern, verbunden mit der Aufforderung, die genannten Mängel schnellstens zu beheben.

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Damit nicht genug: Wolf-Dieter Porthaus, Präventionsbeauftragter des Polizeikommissariats Schiffdorf, demonstrierte den Schülerinnen und Schülern auf eindrucksvolle Weise die Gefahren des "Toten Winkels". An einem Bus der Firma Giese wurde verdeutlicht, wie plötzlich eine ganze Gruppe von Menschen "unsichtbar" werden kann und welchen Gefahren man als Radfahrer oder Fußgänger ausgesetzt ist. Die Kinder waren beeindruckt und nun bleibt zu hoffen, dass sie das Gelernte auch im Alltag umsetzen.

     

"Großer Regenbogen" vor den Osterferien

In den letzten zwei Stunden vor den Osterferien fand auch in diesem Jahr wieder unser "Großer Regenbogen" in der Pausenhalle statt. Dieses Mal begeisterten aber nicht nur unsere acht Klassen mit abwechslungsreichen Beiträgen, denn Besuch aus dem Norden hatte sich angekündigt, um den "Cuxland-Leseschatz" zu überbringen. Hierbei handelt es sich um ein Leseförderprojekt, das aus 18 Bücherkisten mit insgesamt 450 Büchern besteht. Die Bücher sind jeweils mit drei Fragen ausgestattet, die beantwortet werden müssen. Für jedes gelesene Buch bekommen die Schülerinnen und Schüler dann einen Stempel in ihre Leseschatzkarte. Vor den Sommerferien erhalten die Kinder Urkunden und die eifrigsten Leserinnen und Leser jeder Klasse werden am Ende mit einem Preis ausgezeichnet.

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Den Auftakt zum "großen Regenbogen" bestritt allerdings die Klasse 1a, die uns mit ihren interessanten Masken ins Land der Blaukarierten entführte. Fleißig geprobt und gebastelt hatte auch die Parallelklasse, die die Raupe Nimmersatt auf die Bühne brachte und das Publikum begeisterte. Kräftigen Applaus erntete ebenfalls die Klasse 2a für ihre Tanzaufführung, in der es um Pippi Langstrumpf ging. Musikalisch ging es auch im Beitrag der Klasse 2b zu. Sie sang "Alle Vögel sind schon da" und präsentierte dazu Vogelnester und -käfige, die mit viel Geschick und Geduld im Unterricht entstanden waren.

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Ein "Appetithäppchen" zum "Cuxland-Leseschatz" präsentierte dann Birgitt Scheffler, die Präsidentin des "Soroptimist International Club Cuxhaven - Stadt und Land." Dieser Club organisiert und finanziert den Leseschatz in Zusammenarbeit mit dem Bücherbus des Landkreises Cuxhaven und der Bibliothek Otterndorf. Frau Scheffler las ein paar Seiten aus einem Buch über Eskimos vor und verstand es, die Kinder immer wieder in die Geschichte einzubeziehen. Erstaunlich war dabei, dass unsere Schülerinnen und Schüler über ein umfangreiches Wissen zu der Thematik verfügten und deshalb zahlreiche Fragen problemlos beantworten konnten. 

ReO_2015_(3).JPGMit heimischer Kultur beschäftigte sich die Klasse 3a, die kürzlich im Seniorenkreis der Lunestedter Ansgarikirche ein plattdeutsches Buch vorgelesen und plattdeutsche Lieder vorgesungen hatte. Nun kamen auch unsere Schülerinnen und Schüler in diesen Genuss. Für Begeisterung sorgte ebenfalls die Parallelklasse, die mit viel Gestik und Mimik die Geschichte von den zwei kleinen Wölfen darbot, was in der Bildergalerie gut zu sehen ist. 

Ein völlig anderes Thema präsentierte die Klasse 4b. Sie hatte am Projekt ZiSch (Zeitung in der Schule) des Weser-Kuriers teilgenommen und zeigte nun dem staunenden Publikum was dabei herausgekommen war. Es wurde nicht nur Einblick in die geleistete Arbeit gewährt, sondern auch schon ein Teil des eingereichten Textbeitrages vorgelesen.

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ReO_2015_(5).JPGEinen nicht eingeübten Freudentanz vollführte anschließend die Klasse 4a, als sie erfuhr, dass sie bei den "autofreien Wochen" den 1. Platz belegt hat. Alle Kinder waren drei Wochen lang eisern zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule gekommen, sodass die Klasse von Frau Schwandt bei der Endauswertung auf die Idealmarke von 100 Prozent kam. Super! Die Begeisterung war auch noch zu spüren, als anschließend das bekannte "Ferienzeit" a cappella mit viel Elan gesungen wurde.

Der traditionelle Beitrag des Kollegiums musste in diesem Jahr wegen Zeitmangels ausfallen, aber dafür sorgte Katrin Toetzke vom Bücherbus des Landkreises Cuxhaven für leuchtende Augen, denn sie überreichte den jeweiligen Klassen die eingangs beschriebenen Bücherkisten. Einige Kinder warten vermutlich bereits jetzt ungeduldig auf das Ende der Osterferien, damit sie sich endlich die ersten Bücher aus dem Leseschatz aussuchen können. 

   

"Autofreie Wochen 2015"

Zum mittlerweile 8. Mal wurden in den letzten Wochen vor den Osterferien an unserer Schule die "autofreien Wochen" durchgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten einen Laufpass, der jedes Mal abgestempelt wurde, wenn sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit einem "Kickboard" zur Schule kamen. Das spornte an und motivierte, denn es bestand die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen.

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Damit sich die Kinder aus Heerstedt und Hollen ebenfalls an der Aktion beteiligen konnten, durften sie bereits zwei Stationen vor der Schule den Bus verlassen und den restlichen Weg zu Fuß gehen. Einige "Buskinder" waren so motiviert, dass sie den kompletten Schulweg mit dem Fahrrad zurückgelegt haben. Hut ab!

Hauptziel war wieder, das Autoaufkommen vor der Schule zu reduzieren, denn gerade unsere "Lütten" sind durch den Verkehr vor dem Schulgebäude besonders gefährdet. Außerdem fördert der gemeinsam an der frischen Luft zurückgelegte Schulweg das soziale Miteinander, die Selbstständigkeit und die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler.

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Enttäuschend war hingegen das Ergebnis der Fahrradkontrolle, die von zwei Beamten der Beverstedter Polizeistation durchgeführt wurde. Von 69 Rädern waren 39 defekt, wobei die Probleme vorrangig - wie in jedem Jahr - bei den Bremsen und beim Licht lagen. Zwei Räder wiesen so viele Mängel auf, dass sie absolut verkehrsuntauglich waren. Außerdem hat sich herausgestellt, dass einige Fahrräder viel zu groß waren, weil sie nicht auf die Körpergröße der Kinder abgestimmt wurden, was gerade bei Jungen zu erheblichen Verletzungen führen kann. 

    

"Eisbären-Woche"

Weit über 90.000 Kinder und Jugendliche spielen in Deutschland im Verein Basketball. Um das Interesse an dieser Sportart noch zu steigern, gibt es mittlerweile vielerorts Projekte, bei denen Sportvereine mit Schulen kooperieren. Eine derartige Zusammenarbeit existiert seit mehreren Jahren auch zwischen den "Eisbären Bremerhaven" und der Grundschule Lunestedt. Einmal pro Woche kommt ein Jugendtrainer an unsere Schule, um den Dritt- und Viertklässlern in einer Arbeitsgemeinschaft die Grundlagen des Basketballspiels zu vermitteln. Zusätzlich findet in jedem Jahr eine "Eisbären-Woche" statt, in der allerdings nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund steht, sondern der Spaß am Sport und an der Bewegung.

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So war es auch in diesem Februar, als jede Klasse 90 Minuten lang die Gelegenheit bekam, auf spielerische Art und Weise Kontakt zu der "hüpfenden Kugel" aufzunehmen. Erfahrene Jugendtrainer und Lisa Helbich, die die Zusammenarbeit mit den Schulen koordiniert, schafften es binnen kürzester Zeit, die Begeisterung bei unseren Schülerinnen und Schülern zu wecken, wobei sich Spielfreude und sportlicher Ehrgeiz die Waage hielten.

EBW2015c.JPGStaunende Gesichter gab es zum Abschluss der "Eisbären-Woche" zu sehen, als Bundesligaprofi Mayika-Linecker Lungongo die Turnhalle betrat. Der 2,11 m große Center beeindruckte allerdings nicht nur durch seine Körpergröße, sondern auch durch seine Freundlichkeit und seine große Geduld, als er die vielen Fragen der Kinder zu seiner Person und zu seinem Lieblingssport beantwortete. Dass einige Fragen doppelt und dreifach gestellt wurden, kam den Lehrkräften irgendwie bekannt vor.

Anschließend sorgte Nils Ruttmann, Co-Trainer der NBBL-Mannschaft, für Stimmung in der Halle. Unter einer Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern wurden 10 Kinder ausgewählt, die an einem Wurfwettbewerb teilnehmen durften. Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der Klassenkameraden kam es zu einem spannenden Wettkampf und da die Zeit noch reichte, gab es nicht nur einen zweiten Durchgang, sondern auch noch einen "Bump out" für einige Lehrkräfte, an dem unsere Schülerinnen und Schüler natürlich besonders viel Freude hatten. In der Bildergalerie kann man sich einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung verschaffen.

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Begeisterung herrschte auch, als am Ende des "Profi-Tages" Aufkleber sowie Autogrammkarten verteilt wurden, die unser "Eisbär" in der Zwischenzeit signiert hatte. Danach musste er direkt zum Mannschafstraining, während sich unsere Kinder in der Pausenausleihe sofort ein paar Basketbälle besorgten, um auf dem Hartplatz ihr Können unter Beweis zu stellen.

    

Fasching 2015

Mysteriöse Dinge ereigneten sich Mitte Februar in der Lunestedter Grundschule. Zunächst zeigte ein Schiedsrichter einem laufenden Käsespieß die "Gelbe Karte" und kurz darauf staunte ein sich elastisch bewegender Roboter nicht schlecht, als Anton aus Tirol und Bibi Blocksberg Jonglierbälle auf einem Kochlöffel durch die Turnhalle trugen. Für alle, die noch immer etwas ratlos sind, folgt hier die Erklärung: Es war mal wieder Narrenzeit.

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Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler schon vor dem Wochenende ihre Klassenräume geschmückt hatten, wurde es am Rosenmontag so richtig bunt. In farbenfrohen Kostümen wurden zwischen den bunten Luftballons und Luftschlangen allerhand unterhaltsame Spiele veranstaltet und kräftig die Tanzbeine geschwungen. Danach musste eine Frühstückspause eingelegt werden, um neue Kräfte zu sammeln, denn der 2. Teil des Vormittags fand in der Turnhalle statt.

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Dort wurden wieder unsere alljährlichen Juxwettkämpfe veranstaltet, bei denen allerdings nicht der Ehrgeiz, sondern der Spaß im Vordergrund stand. Gute Laune verbreitete ebenfalls der Ententanz und natürlich durfte auch die obligatorische Polonaise nicht fehlen. Wer sich einen kleinen Eindruck von unserer Rosenmontagsfeier verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie eine Menge Fotos vom närrischen Treiben.

     

Tischtennis-mini-Meisterschaften

Insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler sind der Einladung des TSV Lunestedt gefolgt, sich an den Tischtennis-mini-Meisterschaften 2015 zu beteiligen. Startberechtigt war allerdings nur, wer bisher noch nie an einem offiziellen Turnier oder am Punktspielbetrieb teilgenommen hat. Wegen der großen Teilnehmerzahl mussten in beiden Hallen Tische aufgebaut werden, an denen die "Minis" mit viel Einsatz ihren Siegeswillen unter Beweis stellten.

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Bei den Jahrgängen 2006 und jünger hatten die jüngsten Teilnehmer manchmal mehr mit dem Ball zu kämpfen als mit dem Gegner, aber es gab durchaus auch spannende Ballwechsel zu sehen. In der Mädchengruppe standen zwei Schülerinnen aus der Klasse 3a im Endspiel, wobei Jody am Ende gegen ihre Klassenkameradin Jule siegreich war. Bei den Jungen stand ebenfalls ein Schüler aus der 3a im Finale, allerdings musste sich Max nach einem spannenden Spiel gegen Otis aus der Klasse 2a geschlagen geben.

Für die Jahrgänge 2003 bis 2005 hatten sich keine Mädchen gemeldet, sodass es nur eine Jungengruppe gab, in der am Ende Tom aus der Klasse 4a die Siegerurkunde in Empfang nehmen durfte. Allerdings erhielten auch alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde und dazu noch Sachpreise, die von verschiedenen Firmen gestiftet worden waren. Am 21. März 2015 geht es für die Sieger in Bad Bederkesa weiter, wo dann die Minimeisterschaften auf Kreisebene ausgespielt werden.

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Nach Abschluss der von Thorsten Winter perfekt organisierten Veranstaltung bleibt nun zu hoffen, dass ein paar Mädchen und Jungen auf den Geschmack gekommen sind und in Zukunft freitags zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr am Anfängertraining teilnehmen wollen.

     

Flohmarkt 2015

Es waren sicherlich nicht die kürzlich erhaltenen Weihnachtsgeschenke, die auf den Tischen in der Pausenhalle ausgebreitet wurden, aber trotzdem gab es auf unserem alljährlichen Flohmarkt vor der Zeugnisausgabe allerhand Schnäppchen zu entdecken. Aussortiertes Spielzeug, Kuscheltiere, Bücher, CDs und DVDs wechselten binnen kurzer Zeit den Besitzer.

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Da die Preise größtenteils zwischen zehn Cent und einem Euro lagen, herrschte reger Handel und einige Schülerinnen und Schüler konnten mit leuchtenden Augen die gerade erworbenen Schätze ihren Eltern zeigen, die ebenfalls auf Schnäppchenjagd waren.

Floh2015b.JPGEtwas teurer, aber immer noch spottbillig, waren die angebotenen Monitore und Computer. Da unsere Schule von der Bremer Landesbank einen Satz Laptops erhalten hatte, konnten die veralteten Staubfänger aus den Klassen - sehr zur Freude unserer Reinigungskräfte -  verkauft und durch die mobilen Geräte ersetzt werden.

Einige Eltern waren allerdings nicht zum Vergnügen in die Schule gekommen, sondern verrichteten harte Arbeit in der Schulküche, wo der Schulelternrat wieder ein leckeres Frühstück und einen Getränkestand organisiert hatte. Belegte Brötchen, Wurst- und Käsespieße waren ebenso begehrt wie Brezel und Muffins. Außerdem durfte natürlich eine Attraktion nicht fehlen: der Waffelstand. Weitere Eindrücke erhält man bei einem Blick in die Bildergalerie.

Der Gesamterlös, der auch in diesem Jahr wieder mehrere hundert Euro betrug, wartet nun darauf, für Pausenspielzeug und andere Wünsche ausgegeben zu werden.

    

"Großer Regenbogen" vor den Weihnachtsferien

Dauerregen und eine Lufttemperatur von mehr als zehn Grad Celsius, das waren die äußeren Rahmenbedingungen für unseren "Großen Regenbogen" vor den Weihnachtsferien, der - wie schon im Vorjahr - wieder in Form eines Adventssingens veranstaltet wurde. Das dunkle Wetter hatte allerdings den Vorteil, dass die vielen Lichter, die in der unbeleuchteten Turnhalle aufgestellt worden waren, schnell für eine vorweihnachtliche Stimmung sorgten.

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"Sind die Lichter angezündet" passte somit ganz ausgezeichnet als Eröffnungslied, dem dann weitere bekannte Weihnachtslieder folgten. Da auch die zahlreichen Gäste einen Liederzettel mit dem kompletten Programm erhalten hatten, war für die nötige Resonanz gesorgt.

Nach dem ersten Liederzyklus durfte sich unser gemischter Chor eine kleine Pause gönnen, in der man Darbietungen von einzelnen Kindern oder kleineren Gruppen bewundern konnte. Mattis aus der 1. Klasse trug mutig das Gedicht vom König Nussknacker vor, vier Zweitklässler präsentierten die Geschichte vom Rentier als szenische Darstellung, aus einer 3. Klasse wurde ein plattdeutsches Gedicht beigesteuert und unsere Viertklässler glänzten beispielsweise mit Instrumentalvorträgen und eigenen Gedanken zum Thema Weihnachten.

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Nachdem alle Protagonisten ihren verdienten Applaus erhalten hatten, folgte Teil 2 des Adventssingens, der schließlich mit dem Klassiker "O du fröhliche" endete. Vor dem Ende der Veranstaltung, der traditionellen Verabschiedung, gab es noch eine kleine Überraschung. Eine der anwesenden Großmütter überreichte dem Kollegium ein Weihnachtsgeschenk als Dankeschön dafür, dass auch die Großeltern immer zu den Schulveranstaltungen eingeladen werden. Nach dieser netten Geste verabschiedeten sich dann endgültig alle Anwesenden in die Weihnachtsferien.

In unserer Bildergalerie kann man sich einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung verschaffen, wobei jedoch die Blitzlichtaufnahmen die vorweihnachtliche Stimmung nur eingeschränkt wiedergeben.

  

König Drosselbart

Ein König hatte eine Tochter, die zwar sehr hübsch, aber gleichzeitig auch eingebildet und übermütig war. Auf Wunsch ihres Vaters sollte sie nun heiraten, doch alle heiratsfähigen Männer wies die widerspenstige Prinzessin ab und verspottete die Bewerber sogar noch. Am härtesten traf es einen Königssohn, den sie wegen seines vorstehenden Kinns "König Drosselbart" nannte. Schließlich reichte es dem Vater und er schwor, dem erstbesten Bettler seine Tochter zur Frau zu geben.

Ein fahrender Spielmann, der am nächsten Tag vor dem Schloss musizierte, nahm dann die Königstochter tatsächlich mit in seine armselige Hütte, wo sie hart arbeiten musste, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Schließlich stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei dem Spielmann, in den sie sich inzwischen verliebt hatte, um den verkleideten König Drosselbart handelte und so nahm die Geschichte doch noch ein gutes Ende.
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Gut war auch die Inszenierung des "schnürschuh theaters", denn den Schauspielern gelang es trotz des "sparsamen" Bühnenbildes mit ihrer beeindruckenden Mimik und Gestik, die Zuschauer schnell in ihren Bann zu ziehen. Der gewöhnungsbedürftige Auftakt mit Zirkuscharakter setzte sich in einem Dialog mit Figuren aus dem Puppentheater fort und ging dann nahtlos in eine Darbietung über, die mit viel Wortwitz und musikalischer Untermalung die Kinder derart faszinierte, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich zunehmend in das Geschehen auf der Bühne einmischten und auch gezielt aktiv einbezogen wurden, was die Begeisterung noch zusätzlich steigerte.

Positiv wirkte sich auch die schon fast familiäre Atmosphäre aus, denn das Theater war bis auf den letzten Platz mit Kindern unserer Schule besetzt. Da einige Schülerinnen und Schüler nach der Aufführung noch die Möglichkeit nutzten, ein kurzes Gespräch mit den Schauspielern zu führen, gab es auf der Rückfahrt eine Menge zu erzählen.

     

Weihnachtsbasteln und -backen

Wäre das Krümelmonster am letzten Schultag vor dem 1. Advent in unserer Schule zu Gast gewesen, hätte es leuchtende Augen bekommen, denn in allen Klassenräumen standen etliche Keksdosen, die bis zum Rand gefüllt waren. Zahlreiche Eltern hatten einen "Klumpen" Teig für unseren vorweihnachtlichen Bastel- und Backtag gestiftet, der von den Schülerinnen und Schülern mit Begeisterung ausgerollt wurde, um anschließend mit kleinen Formen Figuren auszustechen, die dann liebevoll verziert wurden. Die Backöfen in der Küche mussten Schwerstarbeit verrichten und einige Mütter hätten fast Kilometergeld beantragen können, weil sie ein ums andere Mal mit randvoll belegten Backblechen durch die langen Gänge unserer Schule laufen mussten.

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Dank der Hilfe zahlreicher Eltern konnte in den Klassenräumen wieder ein breites Spektrum an Aktivitäten angeboten werden. So wurden nicht nur unterschiedliche Arten von Tannenbaumschmuck und Adventskalendern hergestellt, sondern auch äußerst einfallsreiche "Dekoartikel" produziert, die man jetzt in der Bildergalerie bewundern kann.

   

Fahrradkontrolle Herbst 2014

Der angekündigte Regen war glücklicherweise ausgeblieben und so waren dann trotz des trüben Herbstwetters von unseren 96 ortsansässigen Schülerinnen und Schülern 49 mit dem Fahrrad zur Schule gekommen. Für diese Jahreszeit ist das eine beachtliche Quote, zumal noch etliche Kinder mit dem "Schulexpress" zu Fuß gehen. Weniger erfreulich war allerdings das Ergebnis der Fahrradkontrolle, die wieder von zwei Beamten der Beverstedter Polizeistation durchgeführt wurde. Von den 49 überprüften Rädern waren 25 defekt, wobei insbesondere das Licht und die Bremsen nicht funktionierten. Es ist schon erstaunlich, dass immer wieder gerade in dieser dunklen Jahreszeit durch Unwissenheit oder Sorglosigkeit die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler aufs Spiel gesetzt wird.

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Zufrieden waren nur die Kinder, die von der Polizei einen Aufkleber für ihr verkehrssicheres Fahrrad erhalten haben. Mehr als die Hälfte der Radfahrer hat hingegen einen Zettel mit nach Hause bekommen, auf dem genau aufgeführt ist, welche Mängel behoben werden müssen. Bei einer Nachkontrolle besteht dann die Möglichkeit, doch noch einen der begehrten Aufkleber zu bekommen.

   

"Großer Regenbogen" vor den Herbstferien

Mitte September saßen sie noch erwartungsvoll auf ihren Bänken in der Turnhalle und schauten sich die Aufführung der Klassen 3a und 3b für die Einschulungsfeier an und nun standen unsere neuen Erstklässler beim "Großen Regenbogen" vor den Herbstferien plötzlich selbst auf der Bühne. Wer geglaubt hatte, unsere Jüngsten würden vor lauter Lampenfieber kaum ein Wort herausbringen, der sah sich getäuscht (s. Bildergalerie).

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Die Klasse 1a schmetterte aus voller Brust "Der Herbst ist da", was tatsächlich nicht zu übersehen war, und die Klasse 1b führte voller Spielfreude den "Katzen-Tatzen-Tanz" vor. Asiatisch angehaucht war der Beitrag der Klasse 2a, die einen chinesischen Stäbchentanz auf die Bühne brachte und sich stilgerecht verkleidet hatte. Zu sehen waren allerdings keine Essstäbchen, sondern lange Stöcke, die als Musikinstrumente dienten. Passend zur Jahreszeit präsentierte die Klasse 2b ihr Lied "Wenn die Winde wieder wehen" und das hatten sie in den letzten Tagen zur Genüge getan.

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Mit einem Lied aus Simbabwe begrüßte die Klasse 3a das Publikum. Salibonani, guten Morgen, schallte es durch die Pausenhalle, wobei das Lied nicht nur gesungen, sondern gleichzeitig auch getanzt wurde. Äußerst unterhaltsam war auch der Beitrag der Parallelklasse. Die 3b führte zwei Sketche auf, die für allgemeine Erheiterung sorgten. Die neuesten Erkenntnisse aus dem Englischunterricht präsentierte die Klasse 4a. Der Song "Oh, what a lovely morning" wurde szenisch untermalt und endete mit der Feststellung: "School is so cool!" Besonders cool fand wohl die Klasse 4b Goethes Gedicht vom Zauberlehrling, denn sie hatte die sieben Strophen mit jeweils acht Versen und die sieben Refrainstrophen mit sechs Versen nicht nur gelesen, sondern alle 98 Zeilen auch noch auswendig gelernt, was im Publikum für ungläubiges Staunen sorgte. Hut ab!

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Nicht fehlen durfte der Beitrag des Kollegiums, der lautstark von den Schülerinnen und Schülern eingefordert wurde. "Der Herbst hat bunte Blätter" war einmal mehr der Jahreszeit gewidmet und sorgte für einen nahtlosen Übergang in die Herbstferien.

  

Autorenbegegnung mit Annette Neubauer

Die Leseförderung hat in unserer Schule schon seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Das erkennt man allein an der guten Ausstattung unserer Schülerbücherei, die regelmäßig von allen Klassen genutzt wird. Was liegt da näher, als eine "echte" Kinderbuchautorin in die Schule zu holen, die den Kindern Auszüge aus ihren Werken vorliest und mit ihnen drüber spricht?

Neubauer.jpgDiese Autorenbegegnung hat mittlerweile eine lange Tradition an unserer Schule und fand in diesem Jahr zum 32. Mal statt. Mit der Schriftstellerin Annette Neubauer kam eine Autorin zu uns, die nach ihrem Studium noch eine Zusatzausbildung absolviert hat und danach Kinder mit Legasthenie unterrichtete. Mittlerweile lebt sie in Köln und hat schon zahlreiche Bücher veröffentlicht, die bereits in etliche Sprachen übersetzt wurden. Frau Neubauer sagt, dass sie Kinderbücher schreibt, weil sie ihre Leserinnen und Leser zum Nachdenken anregen und Neugierde wecken möchte. 

Unsere Viertklässler machten Bekanntschaft mit der elfjährigen Susi, deren Vater kurz nach den Sommerferien plötzlich zu Hause auszieht. Nach einem Krach mit ihren Freundinnen taucht zu allem Überfluss der neue Freund der Mutter auf, der selbst zwei Kinder hat und diese auch noch mitbringt. Als Susi dann ihr Zimmer mit der achtjährigen Patricia teilen muss, fasst sie einen folgenschweren Entschluss: "Die Ratte muss weg." Plötzlich ist Susis Stiefschwester tatsächlich verschwunden und nun kann nur noch eine helfen: Susi Supergirl. Mit Hilfe dieser Phantasiefigur thematisiert Annette Neubauer das Gefühlschaos, das die Trennung der Eltern in einem Kind auslöst, auf einfühlsame und unspektakuläre Weise. 

Bevor die Autorin mit ihrer Lesung bei den Drittklässlern begann, wurden die Schülerinnen und Schüler gefragt, was ihnen alles in einem Gruselschloss begegnen könnte. Vampire und Ratten wurden natürlich zuerst genannt, aber es folgten noch viele weitere Tiere und Gegenstände, die Frau Neubauer zur allgemeinen Begeisterung nach und nach aus ihrer Schatzkiste hervorholte uns später bei ihrer Geschichte "Im Schloss der Vampire" einsetzte. Die Kinder lauschten gespannt den Worten der Autorin, die aber plötzlich stoppte und zwei unterschiedliche Fortsetzungen anbot. Nun mussten sie sich entscheiden, wie die Geschichte weitergehen sollte, und vor diese Frage wurden sie noch mehrere Male gestellt, was für zusätzliche Spannung sorgte.

Am Ende hatten unsere Schülerinnen und Schüler noch die Möglichkeit, Fragen an die Kinderbuchautorin zu stellen. Dabei ging es sowohl um private Dinge als natürlich auch um die Entstehung der Geschichten und Bücher. Nach beinahe vier Schulstunden, in denen unsere Dritt- und Viertklässler nicht nur konzentriert, sondern auch sehr diszipliniert zugehört hatten, verabschiedete sich Frau Neubauer und ließ begeisterte Kinder und Lehrkräfte zurück. 

 

Zurück aus Ghana

Maike_1.jpgVor etwa einem Jahr hatte Maike Weynand Lunestedt verlassen, um in Ghana als Freiwillige in einem Waisenhaus zu arbeiten. Nun ist sie wieder zurück - mit vielen Eindrücken und Erfahrungen. Mit ihrem Besuch in unserer Schule wurden gleich zwei Ziele verfolgt. Zum einen wollte sie sich bei unseren Schülerinnen und Schülern persönlich für die Spende bedanken, die im Rahmen des Sommerfestes erlaufen worden war und zum Bau einer Küche für das Waisenhaus in Akwatia beigetragen hatte. Zum anderen sollten die Kinder einen Einblick in das Leben in Ghana erhalten, denn nach wie vor kursieren in der Öffentlichkeit viele Vorurteile über die Armut in Afrika.

Maike hatte viele Fotos auf ihrem Laptop mitgebracht, mit deren Hilfe sie den Ablauf eines Tages im Waisenhaus darstellte, allerdings immer wieder durch zahlreiche Zwischenfragen der interessierten Schülerinnen und Schüler unterbrochen wurde.

Da es in Ghana abends schon sehr früh dunkel wird, müssen die Menschen dort entsprechend früh aufstehen. Morgens um sechs, vor dem Frühstück, wird erst einmal Wasser aus dem Brunnen geholt, das unter anderem auch zum Duschen benutzt wird, indem man aus einem großen Eimer mit einem kleinen Eimer Wasser schöpft und es sich dann über den Körper gießt.

Erstaunt waren unsere Schülerinnen und Schüler auch, als sie hörten, dass es im Waisenhaus nur acht Betten gibt, obwohl dort 24 Kinder leben. Wer kein Bett hat, muss folglich auf einer Matte auf dem Fußboden schlafen. Trotz allem ist Ghana aber ein Land mit guter Infrastruktur, denn dort gibt es beispielsweise nicht nur viele Krankenhäuser, sondern es existiert auch die Schulpflicht, was viele Europäer gar nicht wissen.

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Nach einer Pause begann der aktive Teil des Vormittags für etliche Kinder. Zunächst zeigte Maike einige Kreisspiele, bei denen sich die Jungen und Mädchen mit viel Begeisterung singend und tanzend durch die Pausenhalle bewegten. Außerdem wurde gezeigt, wie man schwere Lasten, beispielsweise einen Wassereimer, mit aufrechtem Gang auf dem Kopf nach Hause trägt. Um Überschwemmungen in der Pausenhalle zu vermeiden, wurde diese Übung allerdings mit Jonglierbällen durchgeführt, die zudem auch noch erheblich leichter sind. Mit einer Abschiedszeremonie, bei der sich alle an den Händen fassten und mit einem einheimischen Ruf gegenseitig Segen wünschten, endete schließlich unser "Ghana-Tag".

   

Einschulung 2014

Wer geglaubt hatte, dass es bei der diesjährigen Einschulungsfeier in der Turnhalle freie Plätze geben würde, der sah sich getäuscht. Obwohl in diesem Jahr nur 26 Kinder eingeschult wurden, war der Andrang trotzdem groß. Unsere Abc-Schützen hatten zahlreiche Angehörige mitgebracht und so herrschte wieder allerhand Betrieb.

Die neuen Erstklässler rutschten anfangs minutenlang nervös auf ihren Sitzbänken hin und her - teilweise mit angespanntem Gesichtsausdruck, was auf den Fotos in der Bildergalerie gut zu sehen ist.

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Nachdem der Schulleiter seine Begrüßungsrede gehalten hatte, standen die Schülerinnen und Schüler der beiden 3. Klassen im Mittelpunkt. Sie führten das Theaterstück "Die verschwundenen Zahlen" auf, in dem zu allem Überfluss nicht nur Zahlen, sondern auch noch Buchstaben auf seltsame Weise verschwanden - und das ausgerechnet kurz vor Schulbeginn. Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass einige Häschen die Zahlen mitgenommen hatten, während die Buchstaben bei den Zwergen entdeckt wurden. Durch geschickte Verhandlungen wurden die Hasen und Zwerge dazu gebracht, die Kärtchen wieder herzugeben und so konnte die 1. Unterrichtsstunde der neuen Schulkinder doch noch ordnungsgemäß beginnen.

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Da das Theaterstück mehrfach durch ansprechende Lieder ergänzt wurde, hatten nicht nur die Erstklässler, sondern auch ihre Angehörigen viel Freude an der Aufführung. So war es dann auch kein Wunder, dass die Kinder der 3a und der 3b am Ende einen kräftigen Applaus erhielten.

Während die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1b von ihren "Paten" aus der 3. Klasse in das Schulgebäude geführt wurden, machte sich die Klasse 1a direkt auf den Weg zum "Fotoshooting" am Dorphuus. Die zahlreichen Angehörigen hatten in der Zwischenzeit die Möglichkeit, sich im Café, das einige Eltern der 3. Klassen im Vorraum der Turnhalle liebevoll eingerichtet hatten, mit Getränken und Gebäck zu stärken, um dann später im privaten Bereich die Fortsetzung des aufregenden Tages verkraften zu können.

   

Ghana-Update

So sah es Anfang August in Akwatia aus:

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"Großer Regenbogen vor den Sommerferien

Der "Große Regenbogen" im Sommer ist immer eine ganz besondere Veranstaltung, denn an diesem Tage findet nicht nur der letzte "Regenbogen" des Schuljahres statt, sondern gleichzeitig ist es auch die letzte Veranstaltung dieser Art für unsere Viertklässler.

Eröffnet wurde der bunte Reigen durch eine Co-Produktion der beiden 1. Klassen. Im "Lied über mich" ging es um die große Zahl an Liedern, die es schon gibt, und um das eine, das noch fehlt: Das Lied über mich.

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 ReSo_2014_(8).JPGAnschließend mussten schnell ein paar Requisiten aufgebaut werden, weil die beiden 2. Klassen "Die verschwundenen Zahlen" suchen wollten. Da dieses Theaterstück am Tag der Einschulung aufgeführt werden soll, wird an dieser Stelle natürlich nichts über den Inhalt verraten. Die Generalprobe ist jedenfalls gelungen und somit können sich unsere Abc-Schützen und ihre Angehörigen schon auf ein schönes Erlebnis freuen.
Einen Rückblick hielt die Klasse 3a, denn sie hatte ein Lied über die Klassenfahrt vorbereitet und gab darin interessante Details preis. Die Parallelklasse vermittelte einen Überblick über "Die Reise der Sonne", die von China bis nach Peru ging. Anlass für dieses Lied war die Teilnahme an der Veranstaltung "Klasse! Wir singen", an der Ende Juni in Hamburg unter mehreren tausend Teilnehmern auch die 19 Kinder der Klasse 3b zu hören waren. ReSo_2014_(7).JPG
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 ReSo_2014_(10).JPGDie Klasse 4 nahm bei ihrem letzten Auftritt ein Wort in den Mund, das normalerweise nicht zum Grundwortschatz gehört: SUPERGEIL! In Anlehnung an die Edeka-Werbung berichteten unsere Viertklässler über ihre Erfahrungen an der GS Lunestedt und kamen zum Ergebnis: SUPERGEIL! Diese Feststellung trifft auch auf die anschließende Demonstration des Cup-Songs zu. Mit flinken Händen und flüssigen Bewegungen wurden Plastikbecher blitzschnell hin- und hergeschoben (s. Bildergalerie) und gesungen wurde nebenbei auch noch.
Bewegt ging es auch im letzten Lied zu, aber im emotionalen Sinne, denn die Viertklässler verabschiedeten sich von ihrer Klassenlehrerin mit deren Lieblingslied, das allerdings vorher "eingedeutscht" wurde und nun "Frau Witte ist spitze" heißt. Der Hallenboden musste zum Glück nicht gefeudelt werden, aber ein paar feuchte Augen waren durchaus zu sehen. ReSo_2014_(4).JPG

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Große Freude kam auf, als der Mutter von Maike Weynand ein Sparschwein überreicht wurde. Unser wenige Tage vorher veranstalteter Sponsorenlauf hatte zu einem tollen Ergebnis geführt (s. Sommerfest) und deshalb konnte nun die versprochene Summe für das Waisenhaus in Ghana, in dem Maike arbeitet, gespendet werden. Die Vorbereitungen für den Anbau in Akwatia haben bereits begonnen und so kommt das Geld zur rechten Zeit. Da Maikes Mutter einige interessante Details erzählen konnte, wissen unsere Schülerinnen und Schüler nun noch genauer, wofür sie sich so angestrengt haben.
Anstrengen mussten sich auch die Zuhörer bei der anschließenden Quizaufgabe. Der legendäre Typewriter Song wurde gespielt und jeder fragte sich: "Was soll das bedeuten?" Des Rätsels Lösung war ganz einfach, denn der gute Geist der Schule, unsere Sekretärin Frau Dietrich, bekam vom Kollegium einen Blumenstrauß überreicht, der ein kleines Dankeschön sein sollte, für ihre unermüdliche Arbeit, die sie täglich fröhlich und kompetent leistet und die weit über das hinausgeht, was in ihrer Stellenbeschreibung steht.

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 ReSo_2014_(1).JPGEine Pflanze stand auch im Mittelpunkt des Beitrages des Kollegiums und der Mitarbeiterinnen. "Mein kleiner grüner Kaktus" wurde a cappella gesungen und traf den Geschmack des Publikums. Gestochen wurde zum Glück niemand, sodass sich alle gut gelaunt auf den Heimweg machen konnten.
  

Sommerfest mit Sponsorenlauf

Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein sind normalerweise die optimalen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Sommerfest. In diesem Jahr war das Wetter allerdings schon fast zu schön, denn parallel zu den Beschäftigungsangeboten, die von den einzelnen Klassen organisiert wurden, stand wieder unser alljährlicher Sponsorenlauf auf dem Programm, der aber dieses Mal für einen ganz besonderen Zweck veranstaltet wurde.

Maike Weynand, die vor rund zehn Jahren unsere Schule besuchte, arbeitet seit fast einem Jahr in einem Waisenhaus in Ghana, wo sie sich im Rahmen ihres Freiwilligendienstes um 24 Waisenkinder kümmert. Mit dem Erlös aus dem Spendenlauf soll ein kleines Nebengebäude finanziert werden, das eine einfache Küche, einen Vorratsraum und einen Essensraum enthalten soll. Die Vorbereitungen laufen bereits, wie man auf dem Foto sehen kann.

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Da die Kollegin Anja Koob in der Pausenhalle auf mehreren Stellwänden eine Ausstellung organisiert hatte und somit ausführliche Informationen  über das Spendenprojekt vorhanden waren, konnte man schon im Vorfeld des Laufes vermuten, dass die Motivation in diesem Jahr besonders hoch sein würde. Das Ergebnis übertraf jedoch alle Erwartungen um Längen, denn insgesamt wurden 3.700 Euro erlaufen - unser absolutes Rekordergebnis, an dem auch die zukünftigen Abc-Schützen aus den Kindergärten sowie die Seniorensportgruppe des TSV Lunestedt beteiligt waren.

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Möglich wurde diese Summe aber auch, weil zahlreiche Helfer die Läuferinnen und Läufer immer wieder mit Erfrischungen versorgten. Es wurden Wassermelonen und Mineralwasser gereicht oder einfach eine kühle Dusche aus dem Gartenschlauch "spendiert". Wer sich nach dem Lauf stärken wollte, konnte sich an den Ständen des Schulelternrates mit einem abwechslungsreichen Frühstück neue Energie zuführen.

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Zur Erholung trugen natürlich auch die Beschäftigungsangebote bei, die im Laufe des Vormittags ausprobiert werden konnten. Ganz schön ins Schwitzen kamen die "Mitarbeiter" des Tattoostudios, obwohl sie ihre Künste, die in der Bildergalerie zu bewundern sind, im Schatten eines großen Baumes demonstrierten. Umlagert waren auch die Stände, an denen es um Geschicklichkeit ging und dass die "Bude" mit der Wasserspritze ständig neue Interessenten anzog, versteht sich von selbst.

Nicht selbstverständlich, aber dafür sehr erfreulich, war wieder die Unterstützung durch die Elternschaft, denn ohne deren Hilfe, wäre der reibungslose Ablauf einer derartigen Veranstaltung nicht zu organisieren.

    

"Skipping Hearts"

Das Thema Gesundheit genießt an unserer Schule schon lange einen hohen Stellenwert. So achten wir nicht nur auf die gesunde Ernährung unserer Schülerinnen und Schüler, sondern beispielsweise auch auf die Zahnprophylaxe und die körperliche Fitness. Dazu wird unter anderem in Zusammenarbeit mit dem TSV Lunestedt ein Förderprogramm angeboten, aber es wird auch immer nach externen Partnern Ausschau gehalten.

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Da wegen des zunehmenden Bewegungsmangels mittlerweile jedes 5. Schulkind übergewichtig ist, hat die Deutsche Herzstiftung "Skipping Hearts" ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist es, die Kinder zu motivieren, sich mehr zu bewegen, um Herzerkrankungen vorzubeugen.

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In einem zweistündigen Basis-Kurs wurde den Schülerinnen und Schülern der 4. Klasse von Mitarbeiterin Iris Hahn die sportliche Form des Seilspringens vermittelt. Dabei wurden allein, zu zweit und zu dritt Sprungvariationen eingeübt, die dann in einer kleinen Aufführung der Schulgemeinschaft präsentiert wurden. Auch wenn nicht alle Sprünge auf Anhieb klappten, so wurde trotzdem mit Applaus nicht gespart.

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Viel wichtiger war jedoch der Motivationsschub für die Zuschauer, was dazu führte, dass in der anschließenden Pause gleich einige Kinder versuchten, selbst ein paar Sprünge auszuprobieren. Anregungen findet man auch im Internet unter www.skippinghearts.de sowie in unserer Bildergalerie.

   

Bundesjugendspiele

Einmal geplant, zweimal verschoben, im 3. Versuch bei strahlendem Sonnenschein erfolgreich durchgeführt - so lautet die Geschichte unserer diesjährigen Bundesjugendspiele. Glücklicherweise haben sich auch unsere "externen Helfer" von dem ganzen Hin und Her nicht irritieren lassen und so standen genügend Kampfrichter zur Verfügung, um beim Schlagballweitwurf, beim Weitsprung und bei den Laufdisziplinen für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

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Nach einer gründlichen Aufwärmgymnastik, bei der schon die ersten Schweißtropfen flossen, versuchten alle Schülerinnen und Schüler möglichst viele Punkte zu sammeln, um eine der begehrten Urkunden zu erhalten. Während nach Ende der Wettkämpfe im Wettkampfbüro fleißig gerechnet wurde, machten sich die Kinder unter Aufsicht einiger Erwachsener auf den Weg ins Schwimmbad, wo sie sich bei angenehmer Wassertemperatur von den Strapazen des Vormittags erholen konnten.

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Danach wurde es spannend, denn die Siegerehrung stand auf dem Programm. Zur allgemeinen Überraschung stellte sich heraus, dass unsere Erstklässler gleich bei ihrem ersten Auftritt mit Abstand die meisten Urkunden "ergattert" hatten (s. Bildergalerie). Von den 32 Kindern aus den beiden 1. Klassen bekamen insgesamt 18 eine Sieger- oder sogar eine Ehrenurkunde. Respekt! Auch bei den "Großen" gab es ein herausragendes Ergebnis, denn Kenan aus der 4. Klasse hatte seinen Schlagball mehr als 42 Meter weit durch die Luft geworfen und damit einen neuen Schulrekord aufgestellt.

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Nach Ende der von Fachleiterin Katrin Schwandt hervorragend organisierten Veranstaltung strahlten die Gesichter der Kinder mit der Sonne am Himmel um die Wette. Dafür gab es allerdings keine Urkunde. 

   

Fahrradwoche 2014

Eine Menge Glück hatten wir bei unserer ersten "Freiluftveranstaltung" in diesem Kalenderjahr. Petrus war uns wohlgesonnen und so konnten sich unsere Dritt- und Viertklässler eine Woche lang gründlich auf ihre Fahrradprüfung vorbereiten. Ein erfreuliches Ergebnis gab es auch bei der Fahrradkontrolle, die von zwei Beamten der Beverstedter Polizeistation durchgeführt wurde. Von den 90 überprüften Fahrrädern hatten "nur" 23 Mängel - meistens an den Bremsen oder beim Licht.

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Nachdem Verkehrsobfrau Bettina Bohlmann alle hilfsbereiten Eltern auf ihre Aufgabe vorbereitet hatte, konnten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse ihre Rundfahrt durch das Dorf starten. Zum Glück hatten sich doch noch genügend Mütter und Väter bereit erklärt, als Streckenposten zu fungieren, denn trotz zurückgegangener Schülerzahlen hat sich der Bedarf an Helfern nicht verringert, da nach wie vor alle Positionen besetzt werden müssen.

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Die Viertklässler mussten beweisen, dass sie sich im Straßenverkehr verkehrsgerecht und sicher bewegen können. Unter den kritischen Blicken der Wertungsrichter mussten sie Straßen und Kreuzungen überqueren, nach links abbiegen und an parkenden Autos vorbeifahren, was in den meisten Fällen bravourös gemeistert wurde.

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Die Jungen und Mädchen der beiden 3. Klassen mussten an acht Stationen diverse Geschicklichkeitsübungen absolvieren. Besonders tückisch war das Durchfahren einer mit Klötzen aufgebauten Acht, aber auch das Schrägbrett verlangte höchste Konzentration und Körperbeherrschung, was auf den Fotos in der Bildergalerie gut zu erkennen ist.

   

Großer Erfolg bei der Mathematik-Olympiade

Mit einem bisher einmaligen Ergebnis endete die Teilnahme unserer Schule an der Mathematik-Olympiade in Niedersachsen (MONI). Diese Veranstaltung ist ein Einzelwettbewerb, der getrennt nach Klassenstufen verläuft und jährlich bundesweit angeboten wird. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich in jeder Runde, wobei Aufgaben zu bearbeiten sind, die vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden erfordern. 

An der 1. Runde, die im November 2013 stattfand, nahmen mehr als 30.000 Kinder in ganz Niedersachsen teil. In unserer Schule gingen 20 Dritt- und 12 Viertklässler an den Start, von denen insgesamt 14 Kinder die 2. Runde erreichten, die im Februar 2014 durchgeführt wurde. Nach weiteren 90 anstrengenden Minuten hatten sich dann tatsächlich fünf Kinder für die 3. Runde, die Landesrunde, qualifiziert.

Damit aber nicht genug. Frauke Wöltjen, die die Veranstaltung an unserer Schule organisiert hatte, traute ihren Augen nicht, als sie die Ergebnisse der Landesrunde vom Mai 2014 sah, denn zwei unserer Schülerinnen hatten einen 3. Platz belegt, eine weitere war 2. Landessiegerin geworden und Miron, unser jüngster Teilnehmer, darf sich von nun an 1. Landessieger nennen.

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Dieses sensationelle Ergebnis wurde zum Wochenanfang der gesamten Schulgemeinschaft präsentiert - in der Hoffnung, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Kinder herausgefordert fühlen, an der Mathe-Olympiade teilzunehmen.

    

"go sports triathlon" in der Wingst

Rund 2000 Schülerinnen und Schüler aus 49 Schulen des Landkreises Cuxhaven gingen am 3. und 4. Juni auf dem Gelände des Hallen- und Freibades in der Wingst an den Start, um an der Veranstaltung "go sports triathlon" teilzunehmen. 

Unsere Schule war mit mehr als 30 Kindern vertreten, die sich schon morgens um 7.00 Uhr auf den Weg machten, während ihre Klassenkameraden gerade gemütlich aus den Betten stiegen. In Kooperation mit dem TSV Lunestedt hatten sich unsere Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 2 - 4 wochenlang unter Anleitung von Gabi Kay auf den anstrengenden Wettbewerb vorbereitet.

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Bei angenehmen Temperaturen musste zunächst eine Schwimmstrecke zurückgelegt werden, um danach möglichst schnell auf das Fahrrad springen zu können. Nach einem anspruchsvollen "Ritt" über den Parcours folgte dann der Wechsel vom "Drahtesel" auf die Laufstrecke, wo noch einmal die letzten Reserven mobilisiert wurden.

Natürlich waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem der vorderen Plätze interessiert, aber letztendlich stand das Durchhalten im Vordergrund und deshalb durfte sich auch jeder, der das Ziel erreicht hatte, als "Finisher" bezeichnen.

Organisatorin Claudia Kaschorek und Trainerin Gabi Kay waren mit dem Verlauf der Wettkämpfe hochzufrieden, denn alle Kinder unserer Schule haben tatsächlich bis zum Schluss durchgehalten, obwohl ihnen wirklich viel abverlangt wurde. Ein tolles T-Shirt, das alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten, sorgte dafür, dass die Strapazen schnell wieder vergessen wurden und die Freude an diesem großartigen Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund stand.

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Wer sich ein paar Eindrücke von der hervorragend organisierten Veranstaltung verschaffen möchte, findet dazu in der Bildergalerie zahlreiche Fotos.

 

"Großer Regenbogen" vor den Osterferien

Der "Große Regenbogen" vor den Osterferien fand in diesem Jahr wieder in der Pausenhalle und somit ohne Öffentlichkeit statt. Mit dem Lied "Anders als du" eröffnete die Klasse 1a den bunten Reigen und wies damit auf die Heterogenität in der Gesellschaft hin. "Stups, der kleine Osterhase" durfte natürlich so kurz vor den Osterferien nicht fehlen. Die Klasse 1b präsentierte den Klassiker aber nicht nur musikalisch, sondern zeigte auch noch gelungene Porträts, die im Kunstunterricht entstanden waren und in der Bildergalerie zu sehen sind.

Dass in den letzten Wochen etliche Kinder unter einer Erkältungswelle zu leiden hatten, war nicht der Grund, weshalb die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a mit großen Taschentüchern auf der Bühnen standen. Die "Rotzfahnen", wie sie gerne genannt werden, dienten schlicht und einfach als Requisite für "Sophie, die Schnupfenhexe", die leider ständig Schnupfen hat. Hoffentlich hat sich niemand angesteckt.

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Einen ganz besonderen Trick hat die Klasse 2b dem Publikum verraten. Das 1x2 wurde nämlich nicht einfach aufgesagt, sondern in unterschiedlicher Form gesungen, was zu einem nachhaltigen Lerneffekt führen soll. Ob es funktioniert, wird sich zeigen. Um den Unterricht ging es auch im Beitrag der Klasse 3a, denn sie wollte wissen, welche drei Wörter in der Schule am häufigsten vorkommen. "Weiß ich nicht" war in diesem Falle die richtige Antwort.

Neuland betrat die Parallelklasse, denn sie präsentierte die gerade angeschafften Boomwhackers. Klassenlehrerin Frauke Wöltjen war nach einer Fortbildung von diesen "Instrumenten" so begeistert, dass ein ganzer Satz der farbigen Röhren bestellt wurde und gleich im Musikunterricht zum Einsatz kam. Das Ergebnis konnte sich sehen und ganz besonders hören lassen. Hörenswert war auch der Auftritt der Klasse 4, die mit "I like the flowers" ein Lied präsentierte, das mittlerweile Tradition in unserer Schule hat.

Der traditionelle Gesangsbeitrag des Kollegiums musste dieses Mal aus Zeitgründen ausfallen, da Frau Bohlmann vor Schulschluss noch die Siegerurkunde der autofreien Wochen überreichen wollte. Die Auszeichnung ging an die Klasse 2a, die es geschafft hatte, während der gesamten drei Wochen nicht einen einzigen Stempelabdruck zu verpassen und somit am Ende auf das Traumergebnis von 100 Prozent kam. Toll!

   

Autofreie Wochen

Als unser Kollege aus der Förderschule seinen Unterricht erteilen wollte, dachte er, man habe vergessen, ihm mitzuteilen, dass an diesem Tag in Lunestedt schulfrei ist, denn auf dem Parkplatz vor dem Schulgebäude stand nicht ein einziges Auto. Die Erklärung für diesen seltsamen Anblick war allerdings ganz einfach, denn jedes Jahr im Frühling veranstaltet unsere Schule die "autofreien Wochen", um den Schulexpress wieder richtig auf Touren zu bringen. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten einen Laufpass, der drei Wochen lang immer dann abgestempelt wird, wenn sie den Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt haben.

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Mit dieser Aktion wird nicht nur die Gesundheit der Kinder gefördert, sondern auch die Selbstständigkeit und das soziale Miteinander. Außerdem wird der Autoverkehr vor der Schule reduziert, denn gerade die Schulkinder sind durch den Verkehr vor dem Schulgebäude besonders gefährdet, vor allen Dingen, weil einige Eltern nicht die ausreichend vorhandenen Parkboxen nutzen, sondern direkt vor der Schule halten, um "nur kurz" ihre Kinder abzuholen und dabei nicht bedenken, dass sie die Gesundheit anderer Menschen aufs Spiel setzen.

 

"Protini schlägt Alarm"

Mit dem Theaterstück "Protini schlägt Alarm" reisen zwei Mitarbeiterinnen der Jugendzahnpflege Cuxhaven derzeit durch den Landkreis und haben dabei auch an unserer Schule einen Zwischenstopp eingelegt. Protini ist ein Teilchen im Blut und arbeitet bei der Plasmapost. Es kennt sich gut im Körper aus und möchte zusammen mit  den Körperzellen Ada und Odo für gesunde Zähne sorgen. Leider läuft nicht alles wie geplant, da der Korpus nicht die richtigen Vitamine und Mineralien zu sich nimmt, sondern nur "unbrauchbares Baumaterial" für die Zähne geliefert bekommt. Protini ruft zum Streik auf und wird dabei von den Zuschauerinnen und Zuschauern lautstark unterstützt. Am Ende wird doch noch ein gesunder Zahn durch das Zahnfleisch gebracht, der dann gleich als Demonstrationsobjekt für richtige Zahnpflege benutzt wird. 

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Die Begeisterung für das Theaterstück hielt sich bei den Kindern in Grenzen. Während sich die Erst- und Zweitklässler relativ konzentriert auf die Darbietung einließen, machte sich in den Jahrgängen 3 und 4 nach und nach Desinteresse breit, weil die Inhalte bereits bekannt waren. Hinzu kam, dass die mitgebrachte Lautsprecheranlage den Anforderungen nicht gewachsen war und deshalb einige Texte sowie Lieder leider kaum zu verstehen waren. Ob Protini nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat, bleibt abzuwarten.

 

Fasching 2014

Wenn sich Pumuckl und der Weihnachtsmann Seite an Seite auf der "Reise nach Jerusalem" befinden, dann gibt es dafür nur eine Erklärung: Es ist Faschingszeit. Am Montag wurden zunächst die Räume geschmückt, aber erst am Dienstag wurde es so richtig bunt, als unsere Schülerinnen und Schüler in ihren farbenfrohen Kostümen in die Schule kamen. Natürlich durfte auch der ganz in Schwarz gekleidete Darth Vader nicht fehlen, jedoch waren die fröhlichen "Outfits" deutlich in der Überzahl. Etliche Kinder trugen auch tolle Kostüme, die in Eigenarbeit hergestellt worden waren und den gekauften Exemplaren in nichts nachstanden. 

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Nach zwei anstrengenden Stunden, in denen sich unsere Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenräumen mit Spielen und Tanzeinlagen vergnügt hatten, folgte eine Frühstückspause, in der es ein leckeres und sehr üppiges Angebot an mehr oder weniger gesunden Köstlichkeiten gab.

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Frisch gestärkt ging die Feier in der Turnhalle weiter, wo unsere alljährlichen Spaßwettkämpfe erneut für viel gute Laune sorgten. Der absolute Höhepunkt des Tages war natürlich wieder die obligatorische Polonaise, ohne die eine richtige Karnevalsfeier undenkbar wäre. Wer sich einen kleinen Eindruck vom närrischen Treiben verschaffen möchte, wird in der Bildergalerie eine Vielfalt an fröhlichen Typen entdecken. 

     

Die neuen Schul-T-Shirts sind da !!!

Shirt_-_neu.jpgDa die Kasse des Schulelternrates nach verschiedenen Veranstaltungen so prall gefüllt war, dass sie kurz vor dem Überlaufen stand, wurde die Idee geboren, für alle Schülerinnen und Schüler ein T-Shirt mit dem Logo der GS Lunestedt anzuschaffen. Die frisch bedruckten Shirts wurden nun bei der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse an alle Kinder verteilt.

Mit den T-Shirts soll das Wir-Gefühl gesteigert werden und außerdem will der Schulelternrat zeigen, dass er stolz auf unsere Schule und deren Arbeit ist. Das Logo hat die Kollegin Frauke Wöltjen im Jahr 2001 zum 100-jährigen Bestehen unserer Schule entworfen. Ab dem kommenden Schuljahr sollen alle Abc-Schützen ein T-Shirt zur Einschulung erhalten, das sie dann bei Schulveranstaltungen (Sportfest, Sommerfest, ...) tragen können.

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Flohmarkt 2014

Eine Küche, die ihrem Namen wirklich Ehre machte, und eine Pausenhalle, die eher einem türkischen Basar glich, das waren die Grundlagen für unseren diesjährigen Flohmarkt. Vor Beginn der großen Pause hatten einige fleißige Eltern ein schmackhaftes Frühstück zubereitet und zwei Waffelbäckerinnen hatten einen ordentlichen Vorrat angelegt, um für den Ansturm unserer hungrigen Schülerinnen und Schüler gerüstet zu sein.

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Nach dem 2. Pausengong war es dann auch in der Pausenhalle mit der Ruhe vorbei. Alle Klassen hatten vorher ihre Verkaufsstände aufgestellt und nun wechselten Bücher, CDs, Kuscheltiere, Puzzles und anderes Spielzeug den Besitzer. Da die Preise fast ausschließlich zwischen fünf Cent und einem Euro lagen, war die Nachfrage groß und die Begeisterung über jedes Schnäppchen natürlich ebenfalls. Während sich viele Mädchen für Schmuck und andere Accessoires begeisterten, stand bei den Jungen häufig die Technik im Mittelpunkt des Interesses.

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Einige Eltern, die froh darüber waren, dass ihre "Lütten" das Kinderzimmer für den Flohmarkt entrümpelt hatten, dürften am Mittag große Augen beim Betrachten der mitgebrachten Neuerwerbungen gemacht haben. Zu früh gefreut!

Angewandte Mathematik wurde dann in der 5. Stunde praktiziert, als einige Kinder das viele Kleingeld zählen durften und am Ende darüber staunten, dass sich die Einnahmen auf weit über 400 Euro beliefen, die nun für Pausenspielzeug oder andere Anschaffungen zur Verfügung stehen. Die Fotos in der Bildergalerie liefern ein paar Eindrücke von der Schnäppchenjagd.

    

Tischtennis-mini-Meisterschaften 2014

Die Tischtennisabteilung des TSV Lunestedt hatte eingeladen und mehr als 20 Schülerinnen und Schüler unserer Schule folgten dem Aufruf. Startberechtigt waren allerdings nur Kinder, die noch keine Punktspielerfahrung besaßen. In zwei Altersklassen (Jahrgang 2005 und jünger bzw. Jahrgang 2004 und älter) wurden an insgesamt acht Tischen in jeweils zwei Gruppen die Sieger ermittelt. Bei den Mädchen in den unteren Jahrgängen war die Klasse 2a besonders stark vertreten und belegte die Plätze 1 bis 3. Auch bei den Jungen stand in dieser Altersklasse ein Schüler aus der 2a ganz oben auf dem Siegerpodest.

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TTMM_2014b.jpgAuffällig war aber auch, mit wie viel Freude alle "Minis" bei der Sache waren. Einerseits wurde engagiert um jeden Punkt gekämpft, was den Zuschauern interessante Ballwechsel bescherte, andererseits kam aber auch der Spaß nicht zu kurz, wie man auf dem Foto sehen kann.

Dank der Unterstützung einiger Sponsoren konnte am Ende jedes Kind nicht nur eine Urkunde, sondern zusätzlich auch noch einen Siegerpreis oder ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen.

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Die Bestplatzierten können sich nun am 15. März in Bad Bederkesa beim Kreisentscheid für die nächste Runde qualifizieren und später vielleicht sogar am Landes- oder Bundesfinale teilnehmen. Wer Lust bekommen hat, den kleinen Zelluloidball über den grünen Tisch zu schmettern, sollte sich freitags in der Turnhalle einfinden, wo von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr ein Schnupperkurs angeboten wird.

      

"Großer Regenbogen" vor den Weihnachtsferien

Am letzten Schultag des Jahres 2013 stand wieder ein ganz besonderes Ereignis auf der Tagesordnung: Der "Große Regenbogen" vor den Weihnachtsferien, der in diesem Jahr erstmals in Form eines Adventssingens stattfand. Nachdem die Eltern, Verwandten und Bekannten schon einige Minuten erwartungsvoll in der Turnhalle verbracht hatten, kamen endlich unsere Schülerinnen und Schüler aus den Umkleidekabinen, um in der Halle mehr als 100 Lichter aufzustellen, die vorher in der Schule gebastelt worden waren und sofort eine vorweihnachtliche Stimmung in der unbeleuchteten Turnhalle verbreiteten. 

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"Sind die Lichter angezündet" bildete somit folgerichtig den Auftakt für das folgende Programm. Zwar hatten alle Kinder in den letzten Wochen ihre Liedertexte auswendig gelernt, aber da die Zuschauer ebenfalls mitsingen sollten, war vor Veranstaltungsbeginn ein Liederzettel verteilt worden, damit auch die weniger bekannten Lieder das gewünschte "Klangvolumen" bekommen konnten.

ReWeih13_2.JPGNach "Alle Jahre wieder" und "Schneeflöckchen, Weißröckchen" sowie dem bei den Kindern besonders beliebten Lied "In der Weihnachtsbäckerei" nahmen die Schülerinnen und Schüler auf dem Fußboden Platz, um den Beiträgen einzelner Kinder oder kleiner Gruppen aus den jeweiligen Klassen lauschen zu können. Neben Gedichten und Liedern gab es auch ein paar Instrumentalbeiträge, die von den Zuschauern ebenfalls mit kräftigem Applaus bedacht wurden. Selbst ein kurzfristiges Problem mit der Stromversorgung tat der Begeisterung keinen Abbruch.

Im letzten Teil der Veranstaltung wurden dann noch einmal mit vereinten Stimmen drei Weihnachtslieder gesungen, wobei am Ende für "O du fröhliche" vermutlich niemand mehr auf das Liederblatt sehen musste.

Wer sich einen kleinen Eindruck vom Adventssingen verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie einige Fotos, die allerdings wegen der Blitzlichtaufnahmen die festliche Stimmung in der dunklen Halle nur bedingt wiedergeben können.

    

Der Räuber Hotzenplotz

Nachdem die Theaterfahrt für unsere Erst- und Zweitklässler in diesem Jahr ausnahmsweise schon vor den Herbstferien stattgefunden hatte, machten sich nun wenige Wochen vor den Weihnachtsferien die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 auf den Weg ins Stadttheater Bremerhaven, wo "Der Räuber Hotzenplotz" aufgeführt werden sollte, ein Stück des deutschen Kinderbuchautors Otfried Preußler, der u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde und leider im Frühjahr 2013, wenige Monate vor seinem 90. Geburtstag, verstorben ist.

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Kaum hatte sich der Vorhang geöffnet, schon machte sich Faszination im Publikum breit, denn das fantastische Bühnenbild war fast allein das Eintrittsgeld wert. Hinzu kam, dass die Schauspieler vor Spielfreude sprühten und so war es nicht verwunderlich, dass die Zuschauer schnell in den Bann des Geschehens gezogen wurden.

Insbesondere der böse Räuber Hotzenplotz hatte es den Kindern angetan, allerdings waren sie ihm nicht wohlgesinnt und versuchten deshalb durch Zwischenrufe Einfluss auf den Verlauf der Geschichte zu nehmen, was manchmal etwas störend wirkte.

Für viel Gelächter sorgte der fiese Zauberer Petrosilius Zwackelmann (s. Foto), denn sein Name wurde wiederholt verhunzt, worüber sich das Publikum köstlich amüsierte. Weniger amüsant war es, als Kasperl und Seppl gefangen genommen wurden, aber dank der Hilfe der guten Fee Amaryllis gab es schließlich doch ein gutes Ende und so bekam auch letztendlich Kasperls Großmutter ihre Kaffeemühle zurück, die dann "Alles neu macht der Mai" sogar zweistimmig spielte.




Weihnachtsbacken und -basteln

Eine Woche früher als üblich fand in diesem Jahr unser vorweihnachtlicher Back- und Basteltag statt, was aber nicht an der Ungeduld unserer Schülerinnen und Schüler lag, sondern organisatorische Gründe hatte. 

Für unsere Erstklässler war es der erste Projekttag dieser Art und so war es kein Wunder, dass sie sich hin und wieder Rat und Hilfe holen mussten, was jedoch keine Problem bereitete, da unsere Lehrkräfte in allen Klassen wieder durch zahlreiche Eltern und sogar Großeltern unterstützt wurden, die zum reibungslosen Ablauf des Vormittags beitrugen.

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Wie viele Kilo Teig insgesamt verarbeitet wurden, ist nicht bekannt, aber da die Backöfen in der Küche während der gesamten Zeit Schwerstarbeit verrichten mussten, zog schon nach einer Stunde ein verlockender Duft durch das Schulgebäude und die vielen Keksdosen in den Klassen füllten sich kontinuierlich.

Dass auch mit wenig Aufwand tolle Ergebnisse erzielt werden können, beweist ein Blick in die Bildergalerie. Dort sieht man nicht nur fleißige Kinder und Erwachsene, sondern beispielsweise auch eine Pinguinfamilie, die sich neben wunderschönen Weihnachtskarten versammelt hat. "Deko" war ohnehin das Wort des Tages und vieles von dem, was im Moment noch in den Klassenräumen zu sehen ist, wird schon bald den heimischen Weihnachtsbaum oder das Wohnzimmer schmücken.

 

"Eisbären-Woche"

Im Rahmen des Eisbären-Schulprojektes, an dem sich unsere Schule seit mittlerweile fünf Jahren beteiligt, kam Helge Eggers, der Schulsportbeauftragte der Eisbären Bremerhaven, auch in diesem Herbst wieder für ein paar Tage nach Lunestedt, um unseren Schülerinnen und Schülern den Basketballsport näherzubringen. Im Vordergrund stand allerdings nicht der Leistungsgedanke, sondern der Spaß am Sport und an der Bewegung.

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So hatte dann jede Klasse im Laufe der Woche 90 Minuten lang die Gelegenheit, auf spielerische Art und Weise mit den bunten Bällen das Passen, Dribbeln und Werfen zu üben. Insbesondere beim Dribbeln kam reichlich Bewegung in die Turnhalle, was auch daran lag, dass sich die Bälle nicht immer in die vorgesehene Richtung bewegten.

Am Ende der zwei Unterrichtsstunden wurde natürlich auch noch ein "richtiges" Spiel durchgeführt, in dem es immer großen Jubel gab, wenn der Ball - manchmal auch mit etwas Glück - den Weg durch den Ring fand.
 

Als kleine Belohnung für ihren Einsatz erhielten alle Kinder das aktuelle Saisonheft der Eisbären und wer wollte, bekam auch noch eine Unterschrift des "Trainers" dazu.

Mit etwas Glück werden die Eisbären ab Februar wieder eine Basketball-AG an unserer Schule anbieten, da wir dann über eine ausreichende Zahl an Schülerinnen und Schülern verfügen werden und somit noch intensiver die Freude an der Bewegung vermitteln können, was in Anbetracht des zunehmenden Medienkonsums von großer Bedeutung ist.

 

Fahrradkontrolle im Herbst 2013

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Wenn die Tage kürzer werden und die Dunkelheit zunehmend zu einer Bedrohung für Fußgänger und Radfahrer wird, stehen alljährlich plötzlich zwei Polizeibeamte vor unserer Schule, um die Fahrräder der Schülerinnen und Schüler auf ihre Verkehrssicherheit zu überprüfen. So trübe wie das Wetter war in diesem Jahr auch das Ergebnis.

Von den 40 Rädern, waren nur 15 ohne Mängel. Bei den anderen "Drahteseln" war meistens das Licht defekt oder die Bremsen funktionierten nicht richtig. In einigen Fällen wurde auch die Sattelhöhe bzw. die Fahrradgröße beanstandet, da die Kinder mit ihren Füßen nicht den Boden berühren konnten.

Freudige Gesichter gab es natürlich bei den Schülerinnen und Schülern, die eine Plakette für ihr verkehrssicheres Fahrrad erhielten. Alle anderen bekamen einen Reparaturzettel, auf dem die Eltern gebeten werden, die Mängel schnellstens zu beheben, um nicht die Gesundheit ihrer Kinder zu gefährden.

 

 

"Großer Regenbogen" Herbst 2013

Der Herbst war das zentrale Thema des ersten "Großen Regenbogens" im neuen Schuljahr. "Wir holen heut den Drachen raus" intonierte die Klasse 1a zu Beginn der Veranstaltung und ließ dazu mit viel Begeisterung zahlreiche bunte Bänder über die Bühne flattern. Ebenso selbstbewusst zeigte sich die Parallelklasse bei ihrem Bühnendebut. Zunächst führte die 1b äußerst geschickt ein Fingerspiel vor und gleich im Anschluss wurde das bekannte Lied "Grün, grün, grün sind alle meine Kleider" so selbstbewusst vorgetragen, dass von Lampenfieber nichts zu spüren war.

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Beim Auftritt der Klasse 2a kamen erstmals Instrumente zum Einsatz. Während "Komm mein Pferdchen" in der vorderen Reihe auf etlichen Xylophonen begleitet wurde, kamen in der hinteren Reihe diverse Perkussionsinstrumente zum Einsatz. "Das kleine Nilpferd" stand im Mittelpunkt des Beitrags der Klasse 2b. Zunächst wurden einige Bilder aus dem Kunstunterricht gezeigt und deren Entstehungsgeschichte erklärt, danach wurde dann die Geschichte musikalisch dargeboten.

Die Klasse 3a begnügte sich nicht mit dem alten Volkslied "Hejo, spann den Wagen an", sondern informierte auch noch sehr ausführlich über ihr Projekt "Vom Korn zum Brot", das sie gerade gemeinsam mit der Parallelklasse durchführt. Die Klasse 3b wiederum hatte gerade ihr Apfelprojekt abgeschlossen und präsentierte deshalb ein passendes Lied und ein Gedicht sowie die Namen von 50 verschiedenen Apfelsorten, was für große Verblüffung sorgte.

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Klassisch wurde es beim Auftritt der 4. Klasse, die sich mit Mussorgsky beschäftigt hatte und die "Bilder einer Ausstellung" nicht nur musikalisch, sondern auch szenisch durch zwei streitende Marktfrauen (s. Bildergalerie) präsentierte. Am Ende wurde - wie immer - lautstark der Auftritt des Kollegiums gefordert, das zutreffend feststellte: "Der Herbst, der Herbst ist da." Da den meisten Schülerinnen und Schülern der Text bekannt war, stimmten sie mit ein und freuten sich nicht nur über das sonnige Herbstwetter, sondern vor allen Dingen über die bevorstehenden Herbstferien.

       

Der Schäfer Raul - anspruchsvolles Theater für Kinder

Der_Schaefer_Raul_1.JPGFür die diesjährige Theaterfahrt brauchten sich unsere Erst- und Zweitklässler nur für eine angenehm kurze Fahrt in den Bus nach Heyerhöfen setzen. Schon begrüßte uns die Chefstewardess im kurzerhand zum Flugzeug erklärten Saal des Kulturhofs.

Aufgrund der verschwundenen Monitore sah sich die Stewardess gezwungen, uns die als Unterhaltungsfilm angekündigte Geschichte des Schäfers Raul nachzuspielen. Flugs schlüpfte sie, durch einfache Requisiten angedeutet, in die verschiedensten Rollen.

Der Schäfer Raul - deutlich gemacht durch ein rotes Karohemd - begibt sich in die Stadt, um ein feiner Herr zu werden, trifft dort auf Barbara - zu erkennen an der vorgehaltenen gelben Handtasche.

Der_Schaefer_Raul_2.JPGRaul geht einkaufen, doch die vermeintlich zurückgelassenen Schafe folgen ihm, sei es ins Kaufhaus, wo sie sich über ein Regal mit Lakritzschnecken hermachen, sei es in die U-Bahn oder auch in seine neue Wohnung, in der sie die Badewanne bewohnen und die Schnürsenkel seiner Schuhe mit Gras verwechseln. Was würde passieren, wenn die zum Essen eingeladene Barbara die mühsam versteckten Schafe entdeckt?

Die Solo-Schauspielerin Petra Jaeschke vom Theater Pina Luftikus entließ nach gut 45 Minuten großer Darstellungskunst inklusive Einbeziehung der Zuschauer eine begeisterte Schar Kinder aus dem gedachten Flugzeug.

Leider war die Idee, die Geschichte des Schäfers Raul in den Erzählrahmen einer Flugreise einzubetten, nicht für alle Kinder deutlich geworden, ebenso die vielen schnellen Rollenwechsel.

Deckenstapel, Kissenzipfel, rohe Schurwolle oder auch nur ein Taschentuch in einem Etui übernahmen die Rollen der oft schwer zu bändigenden Schafe. Auch hier griff die Maxime "Weniger ist mehr", erforderte aber viel Fantasie und gutes Zuhören von unseren jungen Schülerinnen und Schülern.

     

Einschulung 2013

Am frühen Morgen hatte es noch geregnet, aber pünktlich zum Beginn der Einschulungsfeier hatten sich alle Regenwolken verzogen und so konnten sich die Gäste ohne Regenschirm auf den Weg in unsere Turnhalle machen. Zwar wurden nur 29 Kinder eingeschult, was gerade für die Zweizügigkeit gereicht hatte, aber trotzdem war der Andrang in der Halle groß, da die Einschulung mittlerweile zu einer richtigen Familienfeier geworden ist.

Schon vor Beginn der Veranstaltung rutschten die neuen Erstklässler auf den Bänken hin und her und die Aufregung stand ihnen deutlich ins Gesicht geschrieben, was man auf den Fotos in der Bildergalerie gut sehen kann.

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Nach einer kurzen Begrüßungsrede des Schulleiters führten die Schülerinnen und Schüler aus den beiden 3. Klassen die Geschichte vom Findefuchs vor. Mal als Stabpuppenspiel, mal als szenische Darstellung und zwischendurch mit ein paar musikalischen Einlagen wurde in Anlehnung an das Kinderbuch von Irina Korschunow erzählt, wie eine Füchsin bei der Nahrungssuche einen kleinen Fuchs findet, dessen Mutter von einem Jäger erschossen worden war. Sie nimmt den "Findefuchs" mit zu ihrer Familie, pflegt ihn und gerät dabei immer wieder in gefährliche Situationen. Kinder und Erwachsene ließen sich schnell in den Bann der rührenden Geschichte ziehen und quittierten die Aufführung am Ende mit einem kräftigen Applaus.

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Während sich die Erstklässler anschließend in Begleitung ihrer Paten aus den 3. Klassen auf den Weg in Richtung Klassenraum machten, wo endlich die lang ersehnte erste Unterrichtsstunde stattfinden sollte, begaben sich die vielen Angehörigen in das Schulcafé, das die Eltern der Drittklässler im Turnhallenvorbau liebevoll eingerichtet hatten. Dort gab es die Chance, eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen, gemütlich zu plaudern und die Zeit bis zum Fototermin zu überbrücken, bei dem dann nicht nur die Gesichter, sondern auch die Sonne strahlte.  

 

"Großer Regenbogen" vor den Sommerferien

Der "Große Regenbogen" vor den Sommerferien war ein ganz besonderes Ereignis, denn es war nicht nur die letzte Veranstaltung dieser Art im abgelaufenen Schuljahr, sondern zugleich auch der letzte "Regenbogen" für unsere Viertklässler, die uns nun verlassen werden und dementsprechend etwas sentimental waren.

Eröffnet wurde der bunte Reigen von den beiden zweiten Klassen, die in einer "Gemeinschaftsproduktion" die Geschichte vom Findefuchs aufführten und damit eine willkommene Generalprobe für die Einschulungsfeier hatten.

Auch unsere Erstklässler traten gemeinsam auf. Mit Gitarrenbegleitung durch Frau Redeker trugen sie "Widewidewenne heißt meine Putthenne" vor und zeigten dabei keinerlei Lampenfieber vor der großen Kulisse, denn die Turnhalle war - wie jedes Mal - mit Zuschauern reichlich gefüllt. 

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Mit "Sandra will in die Schule" gab die Klasse 4b ihre Abschiedsvorstellung. Sandra wollte unbedingt eingeschult werden, konnte aber zunächst weder den Hausmeister noch den Schulleiter überzeugen. Erst der Hinweis, dass sie schon das ganze Laub "zusammengerechnet" habe, brachte schließlich den erhofften Erfolg.

Nachdem Frau Truschenski und Frau Kay ein kleines Dankeschön für ihren außergewöhnlichen Einsatz zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler erhalten hatten, führte die Klasse 3 das Tanzstück "Glow" auf und stellte dabei unter Beweis, dass sie nicht nur geistig fit ist, sondern auch körperlich. Ein kräftiger Applaus des Publikums war die verdiente Belohnung.

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Auch die Klasse 4a legte sich noch einmal kräftig ins Zeug, als sie mit viel Witz die Geschichte von Bimbo und seinem Vogel vortrug. Letzterer war ein ganz besonderes Exemplar, wie man unten auf dem Foto und in der Bildergalerie sehen kann. Bimbo hatte einige Probleme zu lösen und musste ein gefährliches Abenteuer überstehen, aber zu guter Letzt gab es doch ein Happy End.

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Zum Ende der Veranstaltung durfte dann das Kollegium zeigen, was es einstudiert hatte. Passend zum Schuljahresende wurde mit viel Elan "Ferienzeit" gesungen und insbesondere unsere Schülerinnen und Schüler klatschten begeistert mit. 

    

Sommerfest mit Sponsorenlauf

In diesem Schuljahr meinte es Petrus besonders gut mit uns, denn nach den autofreien Wochen, der Fahrradwoche und den Bundesjugendspielen fand auch unser Sommerfest bei fast schon zu schönem Wetter statt. Zum Glück hatten sich ein paar Wolken vor die Sonne geschoben und da zudem noch ein "laues Lüftchen" wehte, konnten unsere Schülerinnen und Schüler trotz der hohen Temperaturen wieder etliche Runden zugunsten der SOS-Kinderdörfer drehen.

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Die 20 Runden aus dem Vorjahr wurden wegen des schwülen Wetters zwar nicht überboten, aber mit jeweils 19 gelaufenen Runden hatten gleich drei Viertklässler (Malte Spinken, Ahmad Hassan und Maurice Plock) großen Anteil daran, dass insgesamt fast 2.800 Euro für einen guten Zweck eingesammelt werden konnten.

Parallel zum Sponsorenlauf gab es auch etliche Erholungsmöglichkeiten. Einige Eltern hatten in der Pausenhalle wieder ein leckeres Frühstücksbüfett aufgebaut und an einem anderen Tisch dampften zwei Waffeleisen noch kräftiger als die Socken der Läuferinnen und Läufer.

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Auf dem Pausengelände hatten alle Klassen Spiel- und Beschäftigungsangebote der unterschiedlichsten Art vorbereitet (s. Bildergalerie), was den Abc-Schützen aus den Kindergärten die Möglichkeit bot, ihr zukünftiges Territorium schon einmal gründlich zu erkunden. Nach rund vier Stunden ging dann ein erlebnisreicher Vormittag zu Ende, der ohne die Mithilfe etlicher Eltern in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

     

Bundesjugendspiele 2013

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler auf dem Hartplatz, um unter Anleitung von Frau Schwandt eine gründliche Aufwärmgymnastik durchzuführen. Danach verteilten sich die Riegen und suchten ihre Wettkampfstationen auf, wo es darum ging, möglichst viele Punkte zu sammeln. Da der Langstreckenlauf schon vorher im Sportunterricht absolviert worden war, blieben noch der 50m-Lauf, der Weitsprung und der Schlagballweitwurf übrig. Dank der guten Organisation unserer Fachleiterin und der Hilfe etlicher Eltern waren die Wettkämpfe schon nach zwei Stunden beendet.

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Der geplante "Umzug" ins Freibad sowie die damit verbundene Erfrischung im kühlen Nass mussten leider ausfallen, da dunkle Wolken aufgezogen waren und die Lufttemperatur plötzlich niedriger als die Wassertemperatur war. Aus lauter Enttäuschung starteten unsere Schülerinnen und Schüler einen nicht ganz ernst gemeinten Protestmarsch, aber auch durch ein lautes "Lubi! Lubi!" aus den Kehlen der Demonstranten ließ sich die Sonne nicht zu einer Rückkehr bewegen.

So musste die Zeit bis zur Siegerehrung durch einige Spiele überbrückt werden. Schulsieger wurde in diesem Jahr Maurice Plock, der zwar die 1000er-Marke nicht knacken konnte, aber mit 883 Punkten trotzdem ein respektables Ergebnis erzielte. Am Ende standen dann noch die Pendelstaffeln auf dem Programm. Mit viel Einsatz (s. Bildergalerie) kämpften die A- gegen die B-Klassen, wobei der Spaß trotzdem nicht zu kurz kam und auch kleine Pannen beim Wechsel des Staffelholzes mit Gelassenheit hingenommen wurden.

     

Fahrradwoche 2013

Fahrradwoche2013a.JPGDrei Wochen lang trockenes Wetter während der "autofreien Wochen" und nun auch noch eine Fahrradwoche mit strahlendem Sonnenschein vom ersten bis zum letzten Tag - mehr kann man wirklich nicht verlangen. Einziger Wermutstropfen war die kurzfristige Absage einiger Helfer am Prüfungstag, was zur Folge hatte, dass das Turnier der 3. und 4. Klasse nicht parallel stattfinden konnte. Mit anderen Worten: Die hilfsbereiten Eltern wurden für ihr Kommen damit belohnt, dass sie eine Doppelschicht schieben durften. Erst wurden sie als Streckenposten im Dorf für die Rundfahrt der Viertklässler eingesetzt und als die fertig waren, begann der Parcours der Drittklässler auf dem Hartplatz, wo wiederum zahlreiche Wertungsrichter benötigt wurden. 

Die Mädchen und Jungen der 3. Klasse hatten sich in den vorangegangenen Tagen gründlich auf ihre Prüfung vorbereitet. Sie mussten sich nicht nur mit Verkehrsregeln und -schildern beschäftigen, sondern vor allen Dingen etliche Geschicklichkeitsübungen auf dem Hartplatz absolvieren. Dort ging es u. a. darum, auf einem Spur- und einem Schrägbrett die Balance zu halten, Geschicklichkeit am Kreisel und in der großen Acht zu beweisen, sowie einen Spurwechsel und den Bremstest zu bestehen. Klassenbeste wurde Tale, die als einzige Teilnehmerin alle Aufgaben fehlerfrei bewältigte.

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Auch die Viertklässler zeigten, was sie in der Fahrradwoche gelernt hatten. Auf einer drei Kilometer langen Strecke durch das Dorf mussten sie vorschriftsmäßig abbiegen, an geparkten Autos vorbeifahren, Straßenkreuzungen überqueren und ein Wendemanöver durchführen. Am Ende stellte sich heraus, dass erstmals in der Geschichte unserer Fahrradwoche gleich drei Kinder ihre "Rundreise" fehlerfrei beendet hatten und somit ein Stechen notwendig wurde, das Michelle vor Malte und Bienes für sich entscheiden konnte.

Fahrradwoche2013b.JPGWährend der Fahrradwoche waren aber nicht nur Schüler, Lehrer und Eltern aktiv, denn auch die Polizei hat zum Gelingen des Projektes beigetragen. Zu Wochenbeginn wurden sämtliche Fahrräder von zwei Polizeibeamten auf die Verkehrstauglichkeit überprüft und dabei wurden bei 27 von 83 Rädern Mängel an den Bremsen und der Beleuchtung entdeckt. Kinder, die ein verkehrssicheres Fahrrad vorzeigen konnten, bekamen dafür eine Plakette als Beleg. Alle anderen erhielten eine Nachricht für ihre Eltern, verbunden mit der Aufforderung, die genannten Mängel zu beheben. 

Damit nicht genug: Herr Porthaus von der Polizei in Schiffdorf demonstrierte den Schülerinnen und Schülern auf eindrucksvolle Weise die Gefahren des "Toten Winkels" (s. Bildergalerie). An einem Bus der Firma Giese wurde verdeutlicht, wie plötzlich eine ganze Gruppe von Menschen "unsichtbar" werden kann und welchen Gefahren man als Radfahrer oder Fußgänger ausgesetzt ist. Die Kinder waren beeindruckt und nun bleibt zu hoffen, dass sie das Gelernte auch im Alltag umsetzen.

     

"Autofreie Wochen"

"Es kann doch nicht angehen, dass schon wieder Ferien sind!" Dieser Gedanke dürfte einigen Passanten beim Anblick des leeren Parkplatzes vor der Schule durch den Kopf gegangen sein. Des Rätsels Lösung waren unsere "autofreien Wochen", die in diesem Jahr sogar drei Wochen gedauert haben.

Alle Schülerinnen und Schüler aus Lunestedt sollten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, aber einige haben sogar einen Tretroller oder ein Waveboard benutzt. Die Kinder aus Hollen und Heerstedt haben den Bus am Denkmal bzw. an der "Deutschen Eiche" verlassen und den Rest des Schulweges gemeinsam zu Fuß zurückgelegt.

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In einem extra für die Aktion ausgestellten Laufpass erhielten alle Schülerinnen und Schüler täglich einen Stempelabdruck pro Strecke als Beleg für die Teilnahme. So sammelte jeder seine Punkte für die Klassenwertung und nach Ablauf der drei Wochen wurde dann ermittelt, in welcher Klasse die eifrigsten Fußgänger waren.

Mit dieser Aktion sollte, wie schon in den Vorjahren, unser "Schulexpress" wieder näher ins Bewusstsein gerückt werden, weil in letzter Zeit der Verkehr vor der Schule beachtlich zugenommen hatte. Diese Idee muss auch Petrus beeindruckt haben, da nahezu während der gesamten Zeit gutes Wetter herrschte und somit niemand in Versuchung gebracht wurde, das "Elterntaxi" aus der Garage zu holen, was den Erfolg der "autofreien Wochen" natürlich beeinträchtigt hätte.

   

"Großer Regenbogen" vor den Osterferien

Im Mittelpunkt unseres "Großen Regenbogens" stand natürlich das Thema Frühling. Mit "Komm doch lieber Frühling, jag den Winter fort und mach das Leben frei!" traf die Klasse 1a nicht nur den richtigen Ton, sondern auch die Wünsche des Publikums. Fröhlicher ging es in einem witzigen Sing- und Klatschlied der Parallelklasse zu. Die 1b erzählte von einem Dorfgendarm, der sich auf einer Hühnerfarm an einem Hühnchen verschluckte und daran starb. "Und man begrub ihn mit der Mütze unter dem Arm auf der Hühnerfarm."

Die Klasse 2a gab nicht nur ein Lied zum Besten, in dem es um schwierige Entscheidungen ging, sondern sie gab dem Publikum auch noch diverse Deko-Tipps für Ostern mit auf den Weg. Treffsicherheit war beim Auftritt der Parallelklasse gefragt, denn die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b hatten für ihren Beitrag etliche Glockenspiele mit auf die Bühne gebracht.

Ebenso interessant war das Lied über die alte Moorhexe aus dem Teufelsmoor. Das Besondere am Auftritt der 3. Klasse lag darin, dass die einzelnen Strophen abwechselnd gesungen und gezischt wurden.

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Nicht spanisch, sondern englisch kamen den Zuschauern die Lieder der Viertklässler vor. Mit "I like the flowers, I like the daffodils" versuchte zunächst die Klasse 4a, den Frühling herbeizusingen, während es anschließend im "Crazy Restaurant" der 4b Fisch in Orangensaft und Fliegen auf dem Nachtisch gab.

Am Ende der Veranstaltung betraten - wie immer - die Lehrkräfte samt Sekretärin die Bühne. Sie sangen das Lunestedter Osterferienlied und verabschiedeten damit die komplette Schulgemeinschaft in hoffentlich sonnigere Zeiten. 

Da der "Homepagepfleger" - in Fachkreisen auch "Webmaster" genannt - wenige Tage vor Ferienbeginn von der Grippewelle überrollt wurde, sind in der Bildergalerie dieses Mal leider nur wenige Fotos zu sehen.

    

Fasching 2013

Während in den Hochburgen des Faschings die Narren am Rosenmontag ihren großen Auftritt haben, fand unsere traditionelle Feier erst einen Tag später statt. Zu Wochenbeginn hatten alle Klassen ihre Räume mit Luftschlangen, Girlanden und Hexentreppen geschmückt und am Faschingsdienstag begann dann das närrische Treiben in den kunterbunten Klassenräumen. Dort traf man die unterschiedlichsten Gestalten. Figuren aus dem Star-Wars-Universum tanzten mit dem adrett gekleideten Personal einer Fluggesellschaft, während Super Mario hinter einer Prinzessin bei der Reise nach Jerusalem die Stuhlreihen umkreiste.

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Nach den ersten beiden Unterrichtstunden, in denen sich unsere Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen vergnügt hatten, folgte die dringend notwendige Erholungspause, in der es nicht nur ein leckeres Frühstück, sondern auch noch allerhand frische Luft zur "Beruhigung" gab.

Anschließend machte sich die bunte Karawane auf den Weg in Richtung Turnhalle, wo ein paar ungewöhnliche Wettkämpfe veranstaltet wurden, bei denen allerdings weniger der Ehrgeiz als vielmehr der Spaß im Vordergrund stand.

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Noch mehr Stimmung kam auf, als die Musikanlage angestellt wurde. Vom Gangnam Style bis zum Ententanz reichte die Palette und die obligatorische Polonaise durfte natürlich auch nicht fehlen. Wer sich einen kleinen Eindruck von unserer Faschingsfeier verschaffen möchte, der sollte einen Blick in die Bildergalerie werfen, denn dort sieht man nicht nur bunte Kostüme, sondern auch viele fröhliche Gesichter.

    

Flohmarkt 2013

Was ist los, wenn Trubel in der großen Pausenhalle herrscht und Waffelduft durch die kleine Pausenhalle zieht? Flohmarkt! Während im Eingangsbereich und in der Küche in Windeseile viele Kartons und Körbe aufgestellt wurden, die mit Spielzeug, Büchern, Kuscheltieren und anderen Sachen gefüllt waren, wurde am anderen Ende der Schule für das leibliche Wohl gesorgt. Der Schulelternrat hatte wieder ein schmackhaftes Frühstück zubereitet und so konnten sich unsere Schülerinnen und Schüler, sofern sie ihr mitgebrachtes Geld noch nicht komplett ausgegeben hatten, zwischen den Einkäufen kurz stärken, um sich anschließend mit frischen Kräften wieder ins Getümmel zu stürzen.

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Da die Preise größtenteils zwischen fünf Cent und einem Euro lagen, war die Nachfrage groß und viele ausrangierte Sachen wechselten innerhalb weniger Minuten den Besitzer. Dass man in dem riesigen Angebot auch ein paar richtige "Schnäppchen" machen konnte, ist auf den Fotos in der Bildergalerie gut zu sehen. Auch einige Eltern und Großeltern hatten sich auf den Weg gemacht, um günstig ein paar Sachen für ihre Kleinen zu erwerben. Die eigentlichen Gewinner des Tages waren aber die Kinder, da sie nicht nur neues Spielzeug mit nach Hause nehmen konnten, sondern auch noch von den Anschaffungen der Schule profitieren werden, die aus dem Erlös der Veranstaltung realisiert werden können.

    

"Großer Regenbogen" Weihnachten 2012

"Alle Jahre wieder" war nicht nur das Eröffnungslied für unseren traditionellen "Großen Regenbogen" vor den Weihnachtsferien, sondern gleichzeitig auch das Motto für die vielfältigen Beiträge unserer sieben Klassen, bei denen das christliche Weihnachtsfest fast immer im Mittelpunkt stand. 

Die Klasse 1a erzählte vom Streit der Rentiere, die keine Lust mehr hatten, dem Weihnachtsmann beim Verteilen der Geschenke zu helfen. Da sie aber auch nicht in die traurigen Augen der Kinder sehen wollten, weil die Bescherung ausgefallen war, entschlossen sie sich, dem Weihnachtsmann doch behilflich zu sein - wie in jedem Jahr. 

Auch in der Parallelklasse hatte der Weihnachtsmann Probleme, denn ihm fehlte ausgerechnet zum Weihnachtsfest die passende Mütze. Vom Bauhelm bis zum Zylinder wurden ihm allerhand Kopfbedeckungen angeboten, aber keine war nach seinem Geschmack. Erst als das Christkind das passende Exemplar brachte, konnte er sich auf den Weg machen und seine Arbeit verrichten.

Fröhlich ging es auch im Beitrag der Klasse 2a zu, die den Zuschauern zeigte, wie die Lappen tanzen. Neben dem Jockel und Kathrinchen zeigten auch der Onkel und die Tante ihr Können. Obwohl die Jungen eine kesse Sohle auf das Parkett legten, kam der Auftritt der Alten beim Publikum am besten an. Die Parallelklasse begeisterte mit zwei Flötenstücken. Leider "zickte" zwischendurch die Verstärkeranlage, indem sie seltsame Geräusche von sich gab, wodurch der Genuss erheblich beeinträchtigt wurde.

In der szenischen Darstellung der 3. Klasse stand der Stern von Bethlehem im Mittelpunkt des Geschehens. Sterne aus allen Kontinenten stritten sich darum, der einzigartige Stern sein zu dürfen, aber dank der Hilfe eines kleinen Sterns konnte eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Anschließend musste die Klasse 3 auch noch ein Platzproblem lösen, da sie gemeinsam mit der Klasse 4a das italienische Volkslied "La Befana" vortragen wollte, in dem ein Keyboard und etliche Perkussionsinstrumente zum Einsatz kamen. Besonders beachtlich war die Tatsache, dass die komplette 1. Strophe in italienischer Sprache gesungen wurde, die nun wirklich nicht im Lehrplan der Grundschule zu finden ist.

"Fröhliche Weihnachten" war der Beitrag der Klasse 4b betitelt, aber in erster Linie ging es um das fröhliche Auspacken der vielen Weihnachtsgeschenke, das den Kindern sichtlich Freude bereitete.

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Das Kollegium, das natürlich wieder lautstark gefordert wurde, intonierte "Dicke rote Kerzen" und kam am Ende zu der Feststellung: "Macht euch bereit - bis Weihnachten ist's nicht mehr weit." Abgerundet wurde die Veranstaltung mit dem gemeinsam gesungenen Lied "O du fröhliche" und nachdem in der Turnhalle alles wieder ordentlich aufgeräumt worden war, machten sich alle Beteiligten zufrieden auf den Heimweg.

    

Konrad oder Das Kind aus der Konservendose

Winterliche Straßenverhältnisse lieferten - rein optisch - den passenden Rahmen für unsere Fahrt nach Bremen, wo im Kulturzentrum Schlachthof das Weihnachtsmärchen "Konrad oder Das Kind aus der Konservendose" aufgeführt wurde. Leider gerieten unsere drei Busse kurz vor dem Theater in einen Stau, sodass wir mit Verspätung ankamen, die Schauspieler aber zum Glück auf uns gewartet haben. Als Konsequenz wurde allerdings die Pause gestrichen, was dazu führte, dass unsere Schülerinnen und Schüler 90 Minuten lang auf ihren Plätzen bleiben mussten, was sie aber bravourös schafften - im Gegensatz zu einigen Kindern aus anderen Schulen, die für allerhand Unruhe sorgten.

Der Inhalt des Stückes ist schnell erzählt: Frau Bartolotti, eine äußerst unordentliche und zudem noch etwas chaotische Dame, bekommt eines Tages von ihrem Briefträger eine riesige Konservendose gebracht, aus der ein fabrikgefertigter siebenjähriger Musterknabe namens Konrad steigt. Da sie ständig verrückte Sachen kauft, kann sich Berti Bartolotti nicht mehr an eine Bestellung erinnern, behält das Instant-Kind aber trotzdem.

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Foto: Claudia Schiffner 

Ihr Freund, Herr Egon, ist völlig begeistert von dem vorbildlich erzogenen Jungen und will ihn sogleich adoptieren. Kitty, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, freundet sich ebenfalls mit Konrad an. Die heile Welt bricht aber zusammen, als sich herausstellt, dass der Fabrik ein Zustellungsfehler unterlaufen ist und sie ihr "Produkt" zurückhaben will. Dies wird mit vereinten Kräften verhindert, indem Kitty ihrem Spielgefährten etliche Schimpfwörter beibringt und damit den wohlerzogenen Musterknaben in einen ganz normalen und natürlich frechen Jungen verwandelt, den der Fabrikbesitzer schließlich nicht wiedererkennt und die Geschichte deshalb ein gutes Ende nimmt.

Gut war auch die Leistung der Schauspieler, aber dass Konrad ein paar Kraftausdrücke lernen musste, die nicht unbedingt nötig gewesen wären, hat zwangsläufig zu einem "Lernzuwachs" beim Publikum geführt, der ebenfalls nicht nötig gewesen wäre und den positiven Gesamteindruck etwas geschmälert hat.

   

Weihnachtsbasteln und -backen 2012

WBB_2012.jpgWenn der 1. Advent naht, beginnen die Vorbereitungen für unser traditionelles Weihnachtsbasteln und -backen. Bastelmaterial und Backzutaten müssen besorgt werden, Absprachen mit den fleißigen Helfern aus der Elternschaft werden getroffen - die Planungen für das "organisierte Chaos" laufen auf Hochtouren. Hinterher wundern wir uns allerdings immer wieder, warum alles so ruhig und entspannt abgelaufen ist. 

Für unsere Erstklässler war es der erste Projekttag dieser Art und deshalb mussten sie sich gelegentlich gute Ratschläge von ihrer Klassenlehrerin oder den Eltern holen. Besonders auffällig war in diesem Jahr der hohe Anteil an helfenden Vätern, die auch keine Scheu zeigten, wenn es darum ging, mit dem Nudelholz zu arbeiten.

Während in der Küche ein Backblech nach dem anderen in den Backöfen verschwand, wurde in den Klassen- und Nebenräumen eine sehenswerte Vielfalt an Advents- und Weihnachtsbaumschmuck hergestellt. Dass dem Ideenreichtum auch in diesem Jahr wieder keine Grenzen gesetzt waren, sieht man bei einem Blick in die Bildergalerie. 

 

"Eisbären"-Woche

So bunt wie die Basketbälle aussahen, so fröhlich ging es auch in der "Eisbären"-Woche zu. Helge Eggers, der bei den Eisbären Bremerhaven den Nachwuchs trainiert, war nach Lunestedt gekommen, wo er an drei Tagen in allen Klassen den Schülerinnen und Schülern das Basketball-ABC vermittelte. Im Vordergrund stand allerdings nicht der Leistungsgedanke, sondern die Freude an der sportlichen Betätigung. Die Kinder waren mit so viel Begeisterung bei der Sache, dass einige von ihnen das Projekt gleich um eine Woche verlängern wollten.

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Zum Abschluss kam dann prominenter Besuch in die Schule: Nationalspieler Philip Zwiener, mehr als 2 m groß und 100 kg schwer, kam gemeinsam mit Co-Trainer Hamed Attarbashi in den Unterricht und beantwortete Fragen aller Art. Dabei ging es nicht nur um das Thema Basketball, sondern durchaus auch um private Dinge. Am Ende erhielten alle Schülerinnen und Schüler einen Gutschein für das Bundesligaspiel der Eisbären Bremerhaven gegen die Phantoms aus Braunschweig. Dort kann sich dann jeder ein persönliches Bild von Philip Zwieners basketballerischen Fähigkeiten machen.

  

Fahrradkontrolle im Herbst 2012

"The same procedure as last year?" - The same procedure as every year!" Dieses bekannte Zitat beschreibt sehr treffend das Ergebnis der Fahrradkontrolle, die unsere Kollegin Bettina Bohlmann alljährlich im November gemeinsam mit zwei Beamten der Beverstedter Polizeistation durchführt.

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Erfreulich war zwar, dass 39 Kinder trotz des trüben Herbstwetters mit dem Rad zur Schule gekommen waren, aber wenn fast die Hälfte der Räder Mängel an den Bremsen und beim Licht aufweist, dann ist das doch sehr enttäuschend, insbesondere in Anbetracht der dunklen Jahreszeit. Besonders erschreckend war allerdings die Tatsache, dass vier Räder absolut verkehrsuntauglich  und nach Ansicht der Polizisten eigentlich "schrottreif" waren. Es ist schon erstaunlich, dass Eltern durch Sorglosigkeit die Gesundheit ihrer Kinder gefährden.

  

"Großer Regenbogen" vor den Herbstferien

Der erste "Große Regenbogen" im neuen Schuljahr war gleichzeitig die erste Veranstaltung dieser Art für unsere neuen Erstklässler, die aber ohne großes Lampenfieber und mit viel Begeisterung die Bühne betraten. Nachdem die Klasse 1a ein Laternenlied vorgetragen hatte, sang die 1b - passend zur Jahreszeit - "Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da." Herbstlich ging es auch im Beitrag der Klasse 2a zu, die unter Begleitung von Frau Redeker "Sieben bunte Drachen" vortrug und dazu gleich ein paar selbst gemachte Exemplare vorzeigte, die in der Bildergalerie zu sehen sind.

Auch die Klasse 2b hatte etwas auf die Bühne mitgebracht, nämlich ihre Flöten, auf denen drei ganz unterschiedliche Stücke präsentiert wurden. Im Beitrag der Klasse 3 stand ebenfalls der Rhythmus im Vordergrund, denn im Klatschlied "Eine dicke Nuss" mussten alle Schülerinnen und Schüler mächtig aufpassen, nicht aus dem Takt zu kommen.

"Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland", eine Ballade von Theodor Fontane aus dem Jahre 1889, wurde von der Klasse 4a in der 2012er-Version aufgeführt - als Rap. Damit wurde bewiesen, dass man "angestaubte Kultur" durchaus in die Neuzeit transportieren kann.  International wurde es im letzten Schülerbeitrag. Die Kinder aus der Klasse 4b zeigten mit "Oh, what a lovely morning" was sie im Englischunterricht gelernt hatten und kamen am Ende ihres Liedes zu der Erkenntnis: "School is cool."

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"Lehrer! Lehrer!" - dieser Ruf der Schülerinnen und Schüler durchdrang anschließend die Pausenhalle und so betrat zu guter Letzt das Kollegium die Bühne. "Ich schenk' dir einen Regenbogen, viermal jedes Jahr, und bist du groß, dann denk' daran, wie schön's hier immer war." Mit dieser Aussage endete das Lied der Lehrkräfte, das nicht nur gut zum Bühnenbild passte, sondern gleichzeitig den Start in die Herbstferien einleitete.

   

Theater mit "PäPP"

Das neue Stück der Pädagogischen Puppenbühne der Polizei (PäPP), das den  1. und 2. Klassen Anfang Oktober präsentiert wurde, war geprägt von viel spontaner Interaktion und Gelächter.

Die Figuren Maja und Timmi suchten den Hund Fiffi, der mit Lockenwicklern im Fell vom Frisiertisch der Oma Käthe entflohen war. Bei ihrer Suche unterstützte sie der Polizist Blume, der - quasi nebenbei - auf die Wichtigkeit des Anschnallens im Auto hinwies. Ein Modell, bei dem auf einer kurzen Rampe ein Kindersitz in Fahrt gebracht und am Ende abrupt gestoppt wurde, verdeutlichte dies. Der darin platzierte Teddy konnte sich nur im Sitz halten, wenn er angeschnallt war, sehr zur Überraschung von Maja und Timmi: "Es war doch nur ein kurzes Stück und auch gar nicht so schnell!"  

Spätestens hier hatten es alle Kinder "geschnallt", dass das Anschnallen lebenswichtig ist, egal wie schnell oder wie weit die Fahrt ist. Falls die Erwachsenen dies einmal vergessen sollten, werden sie vielleicht demnächst von den Mitfahrern auf der Rückbank daran erinnert. Der Oma Käthe zuzubrüllen (sie war schließlich schwerhörig), sie solle sich anschnallen, machten die Kinder natürlich gerne.

Ein interessantes szenisches Mittel war, dass sich die durch Stabpuppen dargestellten Hauptfiguren zwischendurch in Handpuppen und in eine reale Situation verwandelten und vor der Bühne erschienen. Dies war für einige Kinder im ersten Moment zwar etwas irritierend, diente jedoch der Präsentation des "Gurtschlittens", der - wie das Puppenspiel und die Requisite insgesamt - technisch sehr professionell war. Der Witz und die direkte Einbindung in das Stück haben die Kinder jedenfalls begeistert.

Ach ja - und auch Fiffi wurde am Schluss wieder eingefangen und der Oma das Versprechen abgenommen, das arme Tier nicht wieder mit Lockenwicklern zu quälen.

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Sehr viel ernster ging es im "Netz-Dschungel" zu, dem Stück für unsere Dritt- und Viertklässler. Fast ein halbes Jahr lang haben die Puppenspieler der "PäPP" an diesem Stück gearbeitet und dabei nicht nur die Handlung erdacht und Texte entworfen, sondern außerdem die Bühne und das nötige Equipment selbst hergestellt. Für den Feinschliff wurde dann noch eine Theaterpädagogin hinzugezogen und nun ziehen die drei Mitarbeiter der Delmenhorster Polizei durch die Lande und haben inzwischen Wartezeiten für ihre Aufführungen von fast zwei Jahren. 

Ziel ist es, die Kinder auf einen sensiblen Umgang mit persönlichen Daten im Internet hinzuweisen. Dabei sollen sie erkennen, dass neben dem Nutzen des Internets dort auch große Gefahren lauern. Dies wurde am Beispiel von Basti verdeutlicht, der eigentlich nur ein bisschen im Internet spielen wollte, dort aber über ein Autorennen zu einem spannenden Drachenkampf mit dem Ritter Kunibert gelangt, anschließend den Pinguin Freddy Frost und ein paar andere "nette" Tiere kennenlernt, die ihm nach und nach unbemerkt persönliche Daten entlocken. Am Ende muss Basti entsetzt feststellen, dass ein kompletter "Steckbrief" mit Foto, Alter, Adresse und Telefonnummer von ihm im World Wide Web existiert und jeder auf diese Daten zugreifen kann.

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Im Anschluss an die Vorstellung sind dann die Polizisten in die jeweiligen Klassen gegangen, wo die Inhalte des Stückes aufgearbeitet und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern über die Gefahren des Internets gesprochen wurde, wobei es schwerpunktmäßig um drei Fragen ging:
- Welche Daten sollte ich im Internet auf gar keinen Fall preisgeben?
- Welche Regeln sollte ich bei der Nutzung des Internets beachten?
- Was kann ich tun, wenn mir etwas unangenehm ist oder mir Angst macht im Netz?

Da die Verantwortung für die Nutzung des Internets natürlich in erster Linie bei den Eltern liegt, erhielten auch sie Informationsmaterial, mit dessen Hilfe sie gemeinsam mit ihren Töchtern und Söhnen bestimmte Abmachungen für das Surfen im Internet treffen sollen. Ob diese ganz speziellen "Hausaufgaben" auch tatsächlich erledigt wurden, wird sich zeigen.

    

Autorenbegegnung 2012

Es ist kaum zu glauben, aber unsere diesjährige Autorenbegegnung war tatsächlich bereits die 31. Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis organisiert wurde. Dieses Mal war Herbert Günther bei uns zu Gast, der 1947 in Göttingen geboren wurde und seine Kindheit und Jugend überwiegend auf dem Land verbracht hat, was er im Laufe des Vormittags mehrfach erwähnte, denn in seinen Büchern hat er viele persönliche Erlebnisse verarbeitet.

Nach einer Buchhandelslehre arbeitete er sieben Jahre lang als Lektor und später als Leiter einer Kinderbuchhandlung. Die Ideen für seine Bücher sammelt er häufig unterwegs und deshalb hat er auch immer einen Notizblock in der Tasche. Unsere Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass die vielen Zettel in einen größeren Zusammenhang gebracht werden, der oftmals mit Fotos verknüpft wird. Danach entsteht dann ein zusammenhängender Text in einer Kladde, die der Autor den Kindern präsentierte (s. Foto). Wenn endlich das Manuskript fertig ist, wird der Text von einer Lektorin überarbeitet, eher er schließlich gedruckt wird.

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Das erste Buch, das Herbert Günther vorstellte, hatte den Titel "Wir Kinder von früher". Dabei handelte es sich um Episoden aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, die mit Fotos aus jenen Jahren über einen Beamer anschaulich dargestellt wurden. Es dauerte nicht lange und schon entstand ein Gespräch, in dem unsere Schülerinnen und Schüler ihre privaten "Vorkenntnisse" einbrachten, die natürlich überwiegend aus Unterhaltungen mit den Großeltern stammten.

Erstaunt waren die Kinder über die sehr unterschiedliche Entstehungsdauer eines Bucher, die ebenfalls hinterfragt wurde. Für sein Buch "Der Versteckspieler", in dem es um Wilhelm Busch geht, hat Herbert Günther zunächst mehr als zwei Jahre lang Informationen gesammelt und dabei über 1700 Briefe gelesen. Die eigentliche Schreibarbeit dauerte ein weiteres Jahr, sodass bis zur Veröffentlichung mehr als drei Jahre vergangen waren, während beispielsweise "Herbert Günther erzählt, wie ein Fernsehfilm entsteht" innerhalb von vier Wochen fertig war.

Neben anspruchsvoller Literatur wurde natürlich auch "leichte Kost" geboten. Aus seinem Buch "Kann passieren", in dem es um wahre Geschichten von erfundenen Tieren geht, las er Geschichten vor, die seiner Meinung nach auch von Schülern stammen könnten. Die Ideen entsprangen dabei aus Zeitungsmeldungen, die in kurze Tiergeschichten umgewandelt wurden und bei den Schülerinnen und Schülern immer wieder für Gelächter sorgten. Einige Kinder waren so begeistert, dass sie verkündeten, gleich am Nachmittag auch eine Geschichte schreiben zu wollen.

    

Einschulung 2012

Ungeduldig rutschten die neuen Erstklässler auf ihren Sitzbänken hin und her - einige erwartungsvoll, andere mit angespanntem Gesichtsausdruck. Zwischendurch fiel immer wieder ein nervöser Blick auf die neue Schultasche oder die bunt schillernde Schultüte, bis dann endlich der Schulleiter seine Begrüßungsrede hielt.

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Wenige Minuten später betraten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 die Halle, in der es kaum noch einen freien Platz gab. Passend zur Einschulung ging es in der Aufführung um den "Ernst des Lebens". Die fünfjährige Lena hatte erfahren, dass er mit der Einschulung beginnen würde und so ahnte sie: "Der Ernst des Lebens - das kann nichts Schönes sein!" Alle machten ihr Angst, aber der erste Schultag verlief völlig anders als erwartet, denn Lena lernte einen netten Jungen namens Ernst kennen. Die beiden Kinder verstanden sich so gut, dass Lena ihren Mitschüler zu sich nach Hause einlud. Ihren Eltern und Geschwistern sagte sie: "Heute kommt der Ernst des Lebens zu mir. Seid bitte alle nett und freundlich zu ihm!"

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Nach einem kräftigen Applaus, den sich unsere Drittklässler für ihren tollen Auftritt redlich verdient hatten, machten sich alle Abc-Schützen mit einem leichten Kribbeln im Bauch auf den Weg zum Klassenraum bzw. zur Fotografin, während sich die zahlreichen Angehörigen im Café, das einige Elten der 3. Klasse im Gymnastikraum liebevoll eingerichtet hatten, mit Getränken und Keksen versorgten und sich dabei in entspannter Atmosphäre gemütlich unterhalten konnten (was auch in der Bildergalerie zu sehen ist). 

    

"Großer Regenbogen" vor den Sommerferien

"Kinder, heut' ist Abschlussfest" - mit dieser treffenden Feststellung eröffneten die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 3a und 3b unseren "Großen Regenbogen" zum Schuljahresende, wobei allerdings einige Lehrkräfte im Mittelpunkt des Liedes standen. Musikalisch ging es auch weiter, allerdings erheblich lauter, denn die Klasse 4b hatte sich mit Trommeln und anderen Perkussionsinstrumenten ausgerüstet. Mit einem mitreißenden Samba brachte sie viel Stimmung und Bewegung ins Publikum.

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Die Klassen 2a und 2b beschäftigten sich in ihrem kleinen Theaterstück mit dem Ernst des Lebens, der Schule. Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen waren selbstverständlich reiner Zufall. "Drei Schweine saßen an der Leine" - bei diesem Gedicht der Klasse 1a wurde den Zuhörern schnell klar, dass es nicht um eine "handelsübliche" Leine ging, sondern um den Fluss, an dem Hannover liegt. Auch die Parallelklasse präsentierte sich poetisch, denn die 1b trug ein Gedicht von James Krüss vor: Das Tal Ramunde.

Welcher Junge träumt nicht davon, einmal König der wilden Kerle zu sein, mit ihnen zu toben und Lärm zu machen? Die Geschichte vom kleinen Max erzählte die Klasse 4a in ihrer Aufführung "Wo die wilden Kerle wohnen" und zog das Publikum damit schnell in ihren Bann.

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Mindestens ebenso gespannt waren danach alle Schülerinnen und Schüler, als Frau Wöltjen die Gewinner unserer großen Leseaktion ermittelte. Insgesamt 340 nach Jahrgängen sortierte Lose befanden sich in den Schüsseln. Zur allgemeinen Verblüffung erhielten die glücklichen Gewinner keine Leselektüre, sondern jeweils ein augenschonendes Hörbuch. 

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Beschenkt wurden auch die Lehrkräfte. Da die Viertklässler nun "ausfliegen" werden, überreichte Elternvertreter Marc Köhler aus der 4a dem Kollegium als Dankeschön ein Vogelhäuschen mit den Namen der Kinder zur Erinnerung.

"Hey, hey, Kinder! Uns regt gar nichts auf, denn wir sind gut drauf!" - mit diesem Gute-Laune-Lied verabschiedeten sich die Lehrkräfte und Mitarbeiter von den vielen Kindern und Erwachsenen, die sich in der Turnhalle eingefunden hatten. Wer allerdings glaubte, die Veranstaltung sei damit beendet, hatte sich getäuscht, denn auch die Klasse 4b wollte sich bei den Lehrerinnen und Lehrern bedanken und zu guter Letzt erhielt auch noch "Obstkorb-Mutter" Iris Siedenburg ein Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz. 

  

Jugendsportabzeichen

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Dass das Wort Sport großgeschrieben wird, wissen hoffentlich alle Kinder unserer Schule - dass an der Grundschule Lunestedt großer Wert auf sportliche Fitness gelegt wird, wissen alle Schülerinnen und Schüler spätestens seit Schuljahresende. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme am "go sports triathlon" und an den Bundesjugendspielen verteilt worden waren, stand kurz vor den Sommerferien die Verleihung der Jugendsportabzeichen auf dem Programm. Gisela Hering vom TSV Lunestedt hatte die Klassenlisten ausgewertet und dafür gesorgt, dass die begehrten Abzeichen noch rechtzeitig vor Ferienbeginn überreicht werden konnten. Herausragende Athleten waren Bienes Becker (Kl. 3) und Daniel Norden (Kl. 4), denn sie erhielten das Sportabzeichen in Gold für die vierte Wiederholung. Unter den acht Kindern, die mit Silber ausgezeichnet wurden, war seltsamerweise nur ein Junge und auch beim Abzeichen in Bronze waren die Mädchen mit 12:9 in der Mehrheit. Besonders erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass mit Fee Becker eine Schülerin aus der 1. Klasse ein Sportabzeichen erhielt, was in dieser Altersstufe äußerst selten passiert. Alle Schülerinnen und Schüler, die nur knapp an den Vorgaben gescheitert sind, weil ihnen ein paar Zentimeter in einer Disziplin gefehlt haben, können sich trotzdem noch Hoffnung auf ein Sportabzeichen machen, da der Sportverein auch in den Sommerferien Zeiten und Weiten ermittelt. 

  

  

Sommerfest mit Sponsorenlauf

Sport, Spiel und Spaß - das waren die zentralen Begriffe unseres traditionellen Sommerfestes, denn parallel zum abwechslungsreichen "Vergnügungsangebot" wurde auch wieder unser Sponsorenlauf durchgeführt. Seit Tagen hatten wir mit besorgten Blicken die Wetterprognosen verfolgt, aber entgegen allen Ankündigungen war Petrus auch bei unserer letzten Freiluftveranstaltung des Schuljahres auf unserer Seite. Unter optimalen Bedingungen konnten unsere 140 Schülerinnen und Schüler an den Start gehen. Zuvor hatten sie sich innerhalb der Familie oder bei Freunden Sponsoren gesucht, die sich verpflichteten, für jede gelaufene oder gegangene Runde einen bestimmten Betrag zu spenden. Besonders großzügig zeigte sich ein Bremerhavener Autohaus, das für das Kind eines Mitarbeiters pro Runde zehn Euro versprochen hatte. 

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"Dauerläufer des Tages" wurde Malte Spinken, der innerhalb einer halben Stunde genau 20 Runden um den Sportplatz gedreht hatte und damit den Schulrekord auf einen neuen Höchstwert schraubte. Ausgesprochen ehrgeizig zeigte sich auch die "Mannschaft" des Kindergartens. Die zukünftigen Erstklässler beeindruckten mit einer enormen Ausdauer und trugen mit fast 300 Euro dazu bei, dass die Gesamtsumme für die SOS-Kinderdörfer am Ende bei sagenhaften 3173,80 Euro lag.

Ebenfalls beeindruckend war wieder die Hilfsbereitschaft aus der Elternschaft. Während einige Mütter unermüdlich einen Stempel nach dem anderen auf Arme und Beine der Läuferinnen und Läufer verteilten, sorgten andere für die Erfrischungen. Im Schulgebäude glühten - wie immer - die Waffeleisen, aber es gab auch belegte Brötchen, Brezeln und andere Köstlichkeiten. 

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Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz, denn die Klassen hatten wieder ein vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt, was in der Bildergalerie gut zu sehen ist. Die Kinder konnten auf einem Niedrigseil balancieren, Wikingerschach (Kubb) und Golf spielen oder ihr Können an der Kegelbahn unter Beweis stellen. Die längste Schlange entstand allerdings am Schmink- und Tattoostand, der während des gesamten Vormittags ständig umlagert war. So war am Mittag nicht nur Organisatorin Claudia Kaschorek mit dem Ablauf des Sommerfestes und dem erzielten Betrag für die hilfsbedürftigen Kinder zufrieden, denn zahlreiche Schülerinnen und Schüler konnten es kaum erwarten, ihren Eltern die Verzierungen im Gesicht oder auf den Armen zu zeigen - einschließlich der Stempel für die gelaufenen Runden. 

    

Bundesjugendspiele 2012

Petrus meint es in diesem Jahr wirklich gut mit uns. Nach den "autofreien Wochen", der Fahrrad- und der Projektwoche konnten nun auch die Bundesjugendspiele bei schönem Wetter durchgeführt werden. Sommerliche Temperaturen und viele helfende Eltern sorgten dafür, dass die von Fachleiterin Katrin Schwandt hervorragend organisierte Veranstaltung allen Beteiligten viel Freude bereitete.

Nach der obligatorischen Aufwärmgymnastik verteilten sich die insgesamt 12 Riegen auf die verschiedenen Wettkampfstationen und es dauerte nicht lange, bis die ersten Schweißperlen von der Stirn tropften. Der Griff zur Wasserflasche wurde schon fast zur Zusatzdisziplin. Trotz der Wärme sprühten etliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ehrgeiz und so war es kein Wunder, dass zahlreiche gute Ergebnisse erzielt und mit einer Urkunde belohnt wurden.

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Vor der Siegerehrung konnten sich unsere Schülerinnen und Schüler allerdings zunächst gründlich im Lubibad erfrischen und dass sie dabei eine Menge Spaß hatten, zeigen die Fotos in der Bildergalerie. Ganz nebenbei konnten außerdem die Schwimmzeiten für das Sportabzeichen notiert werden.

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In der 5. Stunde wurden dann im Schatten der großen Bäume auf dem Pausenhof die begehrten Sieger- und Ehrenurkunden verteilt. Herausragende Sportler waren an diesem Tag Daniel Norden mit 933 Punkten und Lea von Harten, die sogar die Tausendermarke "knackte".

Damit war der Vormittag aber noch nicht zu Ende, denn zu guter Letzt wurden auch noch die Kinder geehrt, die kürzlich mit großem Einsatz erfolgreich am "go sports triathlon" in der Wingst teilgenommen hatten. Mit viel Beifall erhielten nun auch sie endlich ihre verdienten Urkunden, sodass nicht nur die Sonne am Himmel lachte, sondern auch viele Gesichter auf dem Pausenhof strahlten.

  

"go sports triathlon" in der Wingst

Zuerst der Sprung ins kühle Nass, kurze Zeit später in der Wechselkabine möglichst schnell umziehen, dann rauf auf das Fahrrad und am Ende schnell die Laufschuhe anziehen und dem Ziel entgegensprinten - Triathlon erfordert Vielseitigkeit. Am "go sports triathlon" in der Wingst nahmen im Juni mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler teil. Die Veranstaltung zählt zu den größten dieser Art auf der Welt. Aus unserer Schule nahmen 24 Kinder am Wettkampf teil, die sich seit Wochen intensiv unter Anleitung von Gaby Kay auf den großen Tag vorbereitet hatten und sich nun morgens um 7.00 Uhr mit Anhängern und Viehtransportern auf den Weg machten.

Abhängig vom Schuljahrgang mussten zunächst entweder 30 m oder 50 m geschwommen werden, danach waren 1000 m oder 2000 m auf dem Rad zu fahren und zum Abschluss ging es darum, möglichst schnell die 250 m bzw. 500 m bis ins Ziel zu Fuß zurückzulegen. Wer diese Strapazen überstanden hatte, wurde nach dem Zieleinlauf mit einer Erfrischung belohnt. Dass trotz aller Anstrengungen auch der Spaß nicht zu kurz kam, zeigen die Fotos in der Bildergalerie.

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Erfolgreichster Schüler der GS Lunestedt war Malte Spinken, der bei den Drittklässlern unter 167 Teilnehmern sensationell den 2. Platz belegte und nur um 0,06 Sekunden (!) den Sieg verpasste. Da es sich in der Wingst nicht um einen Wettkampf für Profisportler mit lukrativen Werbeverträgen, sondern um eine Schulsportveranstaltung für Grundschüler handelt, ist es kaum nachvollziehbar, weshalb der 1. Platz in diesem Falle nicht an beide Teilnehmer vergeben wurde.

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Bei den Mädchen war Tale Holscher die herausragende Teilnehmerin. Sie schaffte bei den Zweitklässlerinnen mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf die Siegerin den 7. Platz. Auch Lena Alksnait aus der 4. Klasse belegte - wie schon beim letzten Mal - einen der vorderen Plätze und alle anderen Kinder aus unserer Schule schlugen sich ebenfalls prächtig, wobei besonders hervorzuheben ist, dass alle bis zum Schluss durchgehalten haben, obwohl ihnen wirklich viel abverlangt wurde. So  war nicht nur Organisatorin Claudia Kaschorek vollauf zufrieden, denn auch die mitgereisten Eltern und Helfer waren stolz auf die "Finisher" aus der Grundschule Lunestedt.

 

Projektwoche "Zirkus"

Vor vier Jahren stand zum ersten Mal das Zirkuszelt der Familie Thiel neben unserer Schule. Da damals Schüler, Lehrkräfte und Zuschauer gleichermaßen begeistert waren, stand schnell fest, dass dieses Ereignis regemäßig wiederholt werden soll. Im Juni hatte die Wartezeit ein Ende und alle Schülerinnen und Schüler fanden sich zu Wochenbeginn im neuen Zirkuszelt ein, um sich das bunte Repertoire an Übungsmöglichkeiten anzusehen. Am liebsten hätten etliche Kinder gleich mehrere Zirkusnummern gewählt und deshalb erhielt jeder die "Hausaufgabe", sich für eine Attraktion zu entscheiden. So entstand eine vielfältige Mischung unterschiedlicher Kunststücke, die abhängig von den jeweiligen Interessen und Fähigkeiten der kleinen Künstler war.

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Von Dienstag bis Donnerstag wurde in kleinen Gruppen fleißig geübt, wobei auch die Turn- und die Pausenhalle als Übungsräume für das bunte Treiben genutzt wurden. Voller Eifer wurden Bewegungsabläufe einstudiert und Jongliernummern geprobt. Während in der einen Ecke Hula-Hoop-Reifen oder Lassos kreisten, wurden in einer anderen Teller gedreht. Begeisterung herrschte auch bei den Tiernummern, wo Ziegen und sogar Lamas dressiert wurden. Einige Kinder waren so angetan, dass sie auch in den Pausen und am Nachmittag die Tiergehege aufsuchten. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz, denn zu jedem Zirkus gehört selbstverständlich auch ein Clown. Alle "Mini-Clowns" wurden allerdings zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet, um die Spannung bis zur Vorführung aufrechtzuerhalten.

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Während in der Übungsphase selbst sonst eher schüchterne und zurückhaltende Kinder voller Selbstvertrauen und Hingabe agierten, war bei der Generalprobe am Freitag bei einigen Schülerinnen und Schülern etwas Lampenfieber zu spüren. Als es dann am Sonnabend vor einem erwartungsvollen Publikum "Manege frei" hieß, war die Anspannung natürlich groß. Mehr als 600 Zuschauer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und waren immer wieder fasziniert von den Kunststücken, die unsere Schülerinnen und Schüler in den wenigen Tagen einstudiert hatten und nun frisch geschminkt und in farbenfrohen Kostümen in der Manege präsentierten. Rhythmisches Klatschen und lautstarke Beifallsstürme des Publikums waren der verdiente Lohn für eine abwechslungsreiche und beeindruckende Vorstellung.

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Als alle dachten, die Zirkusvorführung sei zu Ende, kam die große Überraschung. Weil es der Familie Thiel in Lunestedt so gut gefallen und die Arbeit mit unseren Kindern so viel Spaß gemacht hatte, stellte "Richie" Thiel unter Beweis, dass er von seinem Können als Artist noch nichts verlernt hat. Mit einer atemberaubenden Nummer als Feuerschlucker und -spucker, die er bis vor einigen Jahren regelmäßig in der Manege präsentiert hat, zog er das Publikum in seinen Bann, wobei allerdings der Hinweis für unsere Schülerinnen und Schüler nicht fehlte, dass dieses Kunststück für sie nicht zur Nachahmung empfohlen ist. 

Wer leider nicht anwesend sein konnte oder seine Erinnerungen noch einmal etwas auffrischen möchte, findet in der Bildergalerie viele schöne Fotos, die auch zeigen, mit welcher Begeisterung die Zirkusfamilie Thiel unsere Kinder unterrichtet hat.

   

Fahrradwoche 2012

FaWo2012_1.JPGIn diesem Jahr scheint Petrus uns besonders wohlgesonnen zu sein, denn nach den "autofreien Wochen" fand nun auch unsere Fahrradwoche bei herrlichem Sonnenschein statt. Die 3. und 4. Klassen bereiteten sich dabei in projektähnlicher Weise auf die Radfahrprüfung vor. Die Drittklässler mussten sich nicht nur mit Verkehrsregeln und Verkehrsschildern beschäftigen, sondern zusätzlich an mehreren Stationen auf dem Hartplatz etliche Geschicklichkeitsübungen absolvieren, wobei sich das Durchfahren einer großen Acht als besonders tückisch erwies.

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen erarbeiteten, wie man sich mit dem Fahrrad verkehrsgerecht und sicher im Straßenverkehr bewegt. Zum Abschluss mussten sie eine theoretische und eine praktische Prüfung absolvieren. Letztere führte auf einem drei Kilometer langen Rundkurs durch den Ort, wo - unter den kritischen Augen der Streckenposten - diverse Aufgaben bewältigt werden mussten.


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An den Vortagen hatte es bereits eine "Fortbildung" zur Fahrradreparatur gegeben und zwei Polizeibeamte hatten knapp 100 Fahrräder überprüft, die in diesem Jahr überwiegend in einem guten Zustand waren. Ebenfalls erfreulich war die Tatsache, dass aus der Elternschaft wieder viele Mütter und Väter bereit waren, sich an der Fahrradwoche zu beteiligen, denn ohne ihre Unterstützung wäre ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht möglich.

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FaWo2012_3.JPGDas gute Wetter sorgte nicht nur für gute Laune, sondern war vermutlich in gewissem Maße auch dafür verantwortlich, dass die Prüfungsergebnisse im praktischen Teil dieses Mal besonders gut waren. Da viel Zeit im Freien verbracht werden konnte, gab es ausreichend Gelegenheit, sich mit dem Parcours vertraut zu machen und so war es dann auch kein Wunder, dass in diesem Jahr besonders viele Urkunden verteilt werden konnten. Ein Novum gab es im Jahrgang 4, denn dort wurden wegen besonders guter Leistungen gleich drei 1. Plätze vergeben.

  

Autofreie Wochen

Autofahrer, die nach den Osterferien vormittags an unserer Schule vorbeifuhren, trauten ihren Augen nicht, denn es stand nicht ein einziges Auto auf dem Parkplatz. Das lag jedoch nicht daran, dass die Lunestedter Grundschule die Ferien eigenmächtig um zwei Wochen verlängert hatte, sondern an den "autofreien Wochen", die nun schon zum dritten Mal durchgeführt wurden.

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autofrei2012c.jpgAlle Schülerinnen und Schüler erhielten einen Laufpass, in dem abgestempelt wurde, wann jemand zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule gekommen war. Damit auch die Hollener und Heerstedter Kinder an der Aktion teilnehmen konnten, durften sie den Bus ausnahmsweise schon am Denkmalplatz oder am Reithornsweg verlassen und den Rest des Schulweges gemeinsam mit ihren Klassenkameraden zu Fuß zurücklegen. Jeder sammelte seine Punkte für die Klassenwertung und am Ende der autofreien Wochen wurde dann ermittelt, in welcher Klasse die fleißigsten Fußgänger waren. Mit dieser Aktion sollte unser "Schulexpress" wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden, weil der Verkehr vor der Schule in den Wintermonaten wieder beachtlich zugenommen hatte. Außerdem wird so  nicht nur die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler gefördert, sondern auch die Selbstständigkeit und das soziale Miteinander.

     

"Großer Regenbogen" vor den Osterferien

Mit einem Gedicht, bei dem es nicht nur auf den Text, sondern auch noch auf die dazugehörigen Handbewegungen ankam, eröffnete die Klasse 1a unseren "Großen Regenbogen" vor den Osterferien. Auch das anschließend dargebotene Kinderlied "Auf einem Baum ein Kuckuck saß" wurde optisch aufgepeppt - dieses Mal mit wehenden Bändern.

Einen "gefährlichen" Beitrag hatte sich die Klasse 1b ausgesucht. Sie trug Zungenbrecher vor, die teils von der ganzen Klasse, teils als Einzelvortrag zum Besten gegeben wurden und es war wirklich faszinierend, mit wie viel Mut und Selbstbewusstsein die Kinder ihre Aufgaben meisterten.

Den Auftritt der Klasse 2a hatte ebenfalls Frau Wöltjen vorbereitet. Dieses Mal ging es um große und kleine Uhren. Dass dabei auch einige Instrumente zum Einsatz kamen, kann man in der Bildergalerie sehen.

RO-2012a.JPG"La Marmotte", das Murmeltier, war im Mittelalter der tanzende Begleiter der Straßenmusikanten. Die Klasse 4a packte dazu ihre Flöten aus und überraschte mit französischem Originaltext.

Von Frankreich ging es nach Marokko, wo die Tante mit den zwei Kamelen wohnt. Die Klasse 4b konnte dem Publikum allerhand über diese ominöse Dame erzählen und nach vielem Hin und Her kam endlich ein Telegramm, dass die Tante tatsächlich zu Besuch kommt. "Juchhe!" - rief die 4b.

Tierisch ging es auch im Beitrag der Klasse 2b zu, denn im Mittelpunkt des Geschehens stand der Froschkönig. Wunderschöne Kostüme und flüssig vorgetragene Texte verzauberten die begeisterten Zuschauer.

Raus aus der Märchenwelt, zurück in die Gegenwart - das war die Devise der Klasse 3a, denn coole Gestalten mit dunklen Sonnenbrillen brachten das "Rap-Huhn" auf die Bühne. Trotz einiger seltsamer Verrenkungen konnten am Ende aber keine Eier eingesammelt werden.

Auch die Klasse 3b hatte keine Ostereier mitgebracht, aber mit ihrem "Osterhasen-Rock" brachten sie dem Publikum die Flötentöne bei, was wegen der großen Masken gar nicht so einfach war. Trotzdem kam noch einmal richtig Stimmung in der Pausenhalle auf, denn "wenn die Osterhasen rocken, kippt alles aus den Socken." 

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Die kurzweilige Veranstaltung endete mit einem Novum, denn zum Abschluss betraten dieses Mal nicht nur die Lehrkräfte samt Sekretärin die Bühne, sondern auch die Reinigungskräfte und so konnte mit vereinten Kräften - im wahrsten Sinne des Wortes - der Frühling herbeigesungen werden. Da unsere Schülerinnen und Schüler lautstark eine Zugabe forderten, wurde spontan "Ich lieb den Frühling" angestimmt und weil alle so viel Freude am Singen hatten, wurde auch gleich noch die englische Version "I like the flowers" gesungen. Gut gelaunt gingen dann alle Beteiligten in die Klassen und freuten sich auf die Osterferien.

    

Fasching

Dass auch die angeblich so sturen Norddeutschen ausgelassen Fasching feiern können, wurde in unserer Schule am Faschingsdienstag eindeutig unter Beweis gestellt. Nachdem am Rosenmontag alle Klassenräume mit Luftschlangen, Girlanden, Hexentreppen und Luftballons zur Partyzone umdekoriert worden waren, konnte am nächsten Vormittag das närrische Treiben beginnen.

Noch farbenfroher als die Räume sahen allerdings unsere Schülerinnen und Schüler aus, die sich viel Mühe gegeben hatten, sich passend zu kostümieren, was in der Bildergalerie gut zu sehen ist. Dass auch einige Lehrkräfte ganz tief in die Kleiderkiste gegriffen haben, zeigt schon das nachfolgende Foto.
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In den ersten beiden Unterrichtsstunden standen in allen Klassen vergnügliche Spiele auf dem Programm. Ein abwechslungsreiches Frühstück durfte natürlich auch nicht fehlen - allerdings entsprach es ausnahmsweise einmal nicht den Kriterien für ein gesundes Frühstück, was aber wohlwollend übersehen wurde.

Nach der großen Pause setzte sich die bunte Karawane in Richtung Turnhalle in Bewegung, wo einige unterhaltsame Wettspiele auf dem Programm standen, bei denen der Spaßfaktor ganz klar den Ehrgeiz besiegte. 
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Viel Spaß hatten unsere Jecken natürlich auch beim Ententanz und anderen Tanzeinlagen. Im Anschluss an die Polonaise, die selbstverständlich nicht fehlen durfte, ging es dann zurück in die Klassenräume, wo mit gebremster Begeisterung die Aufräumarbeiten erledigt wurden.

     

Tischtennis-mini-Meisterschaften 2012

Die Tischtennisabteilung des TSV Lunestedt hatte unsere Schülerinnen und Schüler zu den mini-Meisterschaften eingeladen und fast 30 Jungen und Mädchen sind dieser Einladung gefolgt, was nicht nur erfreulich, sondern gleichzeitig auch ein neuer Teilnehmerrekord war. Startberechtigt waren allerdings nur Kinder, die bisher noch nie am einem offiziellen Turnier oder am Punktspielbetrieb teilgenommen haben.

Wegen der großen Teilnehmerzahl wurden insgesamt zehn Tische aufgebaut, an denen die "Minis" mit viel Einsatz den kleinen Ball über die Netze beförderten. Gespielt wurde in zwei Altersklassen, wobei in den Jahrgängen 2001/2002 insbesondere bei den Jungen teilweise erstaunlich hochklassige Ballwechsel zu bewundern waren. Am Ende hatte Pascal Sandersfeld die Nase vorn, während bei den Mädchen Julia Seyfarth den 1. Platz belegte. 

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Auch in den Jahrgängen 2003 und jünger gab es spannende Szenen zu sehen. Jos Bieder, Jahrgang 2005 und damit einer der jüngsten Teilnehmer, ließ die Konkurrenten ganz schön alt aussehen und belegte deshalb den 1. Platz vor Mathis Grotheer. Bei den Mädchen sicherte sich Tale Holscher souverän den Sieg vor Kimberly Prehn und Nina Fittschen. 

Nach zweistündiger Turnierdauer holte Organisator Mattias Wilbrandt alle mehr oder weniger erschöpften Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um ihnen eine Urkunde und eine Medaille zu übereichen. Die Jahrgangssieger durften sich zu ihrer großen Freude zusätzlich einen Sonderpreis aussuchen, wobei die Sporttaschen und T-Shirts besonders begehrt waren.

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Nach der hervorragend organisierten Veranstaltung bleibt nur noch für die Tischtennisabteilung zu hoffen, dass ein paar Mädchen und Jungen auf den Geschmack gekommen sind und in Zukunft freitags zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr am Anfängertraining teilnehmen wollen.

 

Flohmarkt 2012

Obwohl unsere Schülerinnen und Schüler der Toys Company erst kurz vor Weihnachten viele schöne Spielsachen für einen guten Zweck gespendet hatten, waren die Tische für unseren alljährlichen Flohmarkt vor den Halbjahreszeugnissen wieder randvoll bepackt. Aussortiertes Spielzeug, Kuscheltiere, Bücher, CDs und Kassetten wechselten binnen kurzer Zeit den Besitzer. Da die Preise in der Regel zwischen zehn Cent und einem Euro lagen, herrschte reger Handel und viele Kinder präsentierten die gerade erworbenen Schätze mit leuchtenden Augen ihren Klassenkameraden oder den anwesenden Eltern, die ebenfalls auf Schnäppchenjagd waren.

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Etliche Mütter und einige Väter waren allerdings nicht zum Vergnügen in die Schule gekommen, sondern verrichteten harte Arbeit in der Schulküche oder an den Verkaufsständen des Schulelternrates, der wieder ein gesundes Frühstück und einen Getränkestand organisiert hatte. Die eigentliche Attraktion war jedoch - wie in jedem Jahr - der Waffelstand, der ständig von Jung und Alt umlagert war.

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Der Gesamterlös, der auch in diesem Jahr wieder mehrere hundert Euro betrug, soll für Fördermaterial und einige Spielgeräte für die Pausenausleihe verwendet werden. Ein paar Eindrücke vom inzwischen traditionellen Flohmarkt liefern die Fotos in der Bildergalerie. 

   

"Eisbärchen-Cup" 2012

Jason Cain, der unsere Schule während der "Eisbärenwoche im Dezember besucht hatte, konnte leider wegen einer Handverletzung nicht im Bundesligateam der Eisbären Bremerhaven mitspielen, aber das schmälerte die Vorfreude unserer Viertklässler auf ihr Spiel im Rahmen des "Eisbärchen-Cups" nur wenig.

Bereits eine Stunde vor Spielbeginn wurden die talentierten Spieler unserer Basketball-AG durch einen internen Eingang in den Spielerbereich der Stadthalle Bremerhaven gelassen, wo sie sich mit einem leichten Kribbeln im Bauch umziehen konnten. 

Wenige Minuten vor dem Anpfiff des Erstligaspiels zwischen den Eisbären und Phoenix Hagen stieg die Anspannung schlagartig an, denn unsere "Mini-Basketballer" durften an der Hand der Bundesligaprofis durch Nebelschwaden und Scheinwerferlicht (siehe Bildergalerie) unter dem ohrenbetäubenden Lärm von 3300 Zuschauern auf das Spielfeld laufen.

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Eine Halbzeit lang verfolgten unsere Schüler das Spiel der 2-Meter-Männer und dann hatten sie endlich selbst ihren großen Auftritt. Voller Begeisterung zeigten die beiden Mannschaften, was sie bei Jugendtrainer Ronny Schönau in der Basketball-AG gelernt hatten und die Zuschauer, von denen fast 300 aus unserer Schule kamen, feuerten die Spieler lautstark an. Am Ende siegten die "Blauen Biber", aber auch die unterlegene Mannschaft strahlte, denn alle Spieler hatten dieses einmalige Erlebnis genossen und deshalb wurde am Ende auch noch ein Erinnerungsfoto mit Maskottchen Dunky und den Cheerleaders gemacht.

    

"Großer Regenbogen" vor den Weihnachtsferien

Im letzten Jahr musste der "Große Regenbogen" vor den Weihnachtsferien ausfallen, weil der Landkreis Cuxhaven den Unterricht wegen extremer Straßenglätte abgesagt hatte. In diesem Jahr hätte uns fast die ausgefallene Heizung in der Turnhalle den Spaß verdorben, aber sie konnte gerade noch rechtzeitig zum Laufen gebracht werden.

Mit dem gemeinsam gesungenen "Alle Jahre wieder" wurde die Veranstaltung eröffnet und schon wenig später traten unsere Erstklässler zum ersten Mal vor großem Publikum auf, was sie souverän meisterten. Die 1a spielte voller Hingabe die Geschichte vom "Eselchen des Sankt Nikolaus" vor, das keine Lust mehr hatte, sich immer vom Nikolaus vor dessen Schlitten spannen zu lassen.

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Viel Bewegung brachte die 1b auf die Bühne, als in dem finnischen Weihnachtslied "Tonttujen Jouluyö" viele kleine Wichtel mit ihren roten Zipfelmützen um den Weihnachtsbaum tanzten.

Verkleidet hatten sich auch etliche Kinder aus der 2a für ihr Krippenspiel "Die Herbergssuche", das natürlich zu einem guten Ende führte. Passend dazu wurde noch "Ihr Kinderlein kommet" vorgetragen, das von einem Mitschüler gefühlvoll am Keyboard begleitet wurde.

Die Klasse 2b wollte auch zu Weihnachten nicht auf das Thema Schule verzichten. In ihrem Gedicht "Die Weihnachtszwerge" wünschten sich die Kleinen mit den roten Zipfelmützen eine Schule, die immer geschlossen ist und eine Mutter, die nicht ständig neugierige Fragen stellt.

"Es klopft bei Wanja in der Nacht" wurde von der 3a aufgeführt. In diesem Weihnachtsspiel mit musikalischer Untermalung bekommt der Jäger Wanja wegen eines Schneesturmes Besuch von etlichen Tieren und weiß am nächsten Morgen gar nicht, ob er alles nur geträumt hat, weil inzwischen niemand mehr da ist.

Turbulent ging es bei der Klasse 3b zu, die das "Lied vom Rentier" präsentierte. Der Weihnachtsmann, der zunächst faul auf seinem Bett liegt, führt ein langes Gespräch mit den Rentieren und wird schließlich auf einem Schlitten mit Rädern durch die Gegend gezogen. 

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Ruhiger ließ es die 4a angehen, die das Lied "Ich sah drei Schiffe auf dem Meer" vortrug, wobei die Strophen abwechselnd in deutscher und in englischer Sprache gesungen wurden.

Die Klasse 4b begann ihren Auftritt mit dem Eichendorff-Klassiker "Weihnachten", um dann, passend zur Weihnachtszeit, mit einem Lied die Frage zu stellen: Was soll ich ihr schenken, ohne sie zu kränken?" Wer nach einer passenden Antwort sucht, sollte sich die Originalversion der Prinzen anhören.

Mit "Deck the hall", einem walisischen Weihnachtslied aus dem 16. Jahrhundert, wollte das Kollegium eigentlich den "Großen Regenbogen" abschließen, aber da das Publikum lautstark eine Zugabe forderte, wurde kurzerhand noch "O du fröhliche" angestimmt. Ein Blick in unsere Bildergalerie ermöglicht einen Eindruck vom Ablauf der letzten großen Veranstaltung in diesem Jahr. 

    

Toys Company

Seit etlichen Jahren hat sich unsere Schule regelmäßig an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton beteiligt und für hilfsbedürftige Kinder in fernen Ländern Weihnachtsgeschenke gesammelt, aber in diesem Jahr hat sich der Schulelternrat dazu entschlossen, die Toys Company in Langen zu unterstützen. Sie ist ein soziales Projekt der DEKRA-Akademie sowie der ARGE-Jobcenter Cuxhaven und soll zwei Funktionen gleichzeitig erfüllen:

1.  Die Qualifizierung
 und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen und

2.  das Sammeln von gebrauchtem Spielzeug, das in Handarbeit repariert und aufgearbeitet wird, um es anschließend Bedürftigen kostenlos zur Verfügung zu stellen.

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Als zwei Mitarbeiter aus Langen kurz vor den Weihnachtsferien in unsere Schule kamen, um die gesammelten Schätze abzuholen, staunten sie nicht schlecht, denn der Spendenaufruf der Vorsitzenden des Schulelternrates war so erfolgreich, dass gar nicht alle Spielsachen ins Auto passten und deshalb ein zweiter Abholtermin erforderlich wurde. Große Augen werden sicherlich auch bald die Kinder machen, wenn sie die Geschenke in Empfang nehmen können, denn auf dem Foto ist unschwer zu erkennen, dass sich die Spender von wirklichen schönen und gut erhaltenen Sachen getrennt haben. 

  

Eisbärenwoche 2011

Eisbaeren_2011.jpgDa die Witterung im Dezember unsere Schülerinnen und Schüler nicht gerade dazu einlädt, die Basketballanlage auf dem Pausenhof zu nutzen, kam der Besuch der "Eisbären" Bremerhaven genau zur richtigen Zeit. Jugendtrainer Ronny Schönau, der ohnehin schon jeden Donnerstag das Training der Viertklässler in der Basketball-AG leitet, kam nun eine Woche lang in die Schule, um den Kindern die Möglichkeit zu bieten, die Sportart Basketball näher kennenzulernen und dabei vielleicht auch das eine oder andere Talent zu entdecken.

Damit aber nicht genug, denn am vorletzten Tag der "Eisbärenwoche" bekam unsere Schule hohen Besuch - im wahrsten Sinne des Wortes. Der 2,09 Meter große Bundesligaspieler Jason Cain stand plötzlich vor der Tür und musste seinen Kopf ganz schön einziehen, um erst das Schulgebäude und dann die Klassenräume betreten zu können, in denen er interessierten Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort stand. Dabei ging es allerdings nicht nur um Basketball, sondern auch um ganz private Dinge.

Zu guter Letzt bekamen alle Kinder noch ein Saisonheft und einen Gutschein für das im Januar stattfindende Punktspiel gegen Phoenix Hagen geschenkt. In der Halbzeitpause werden dann die Schüler aus der Basketball-AG vor rund 3000 Zuschauern ein Spiel im Rahmen des "Eisbärchen-Cups" austragen und zeigen, was sie schon alles gelernt haben.

     

Scrooge und die Geister der Weihnacht

Ebenezer Scrooge ist ein richtiger Bösewicht und alles was für ihn zählt, ist Geld. Der alte Geizhals behandelt seine Mitmenschen schlecht und sogar seine Verwandten sind ihm egal.  Doch am Abend vor dem Weihnachtsfest geschieht etwas Seltsames: Dem grantigen Scrooge erscheinen einige Geister, die ihm vor Augen führen, was er in seinem bisherigen Leben schon alles angerichtet hat und was ihn in der Zukunft noch erwartet. Davon ist er so beeindruckt, dass er plötzlich unter seiner rauen Schale ein gutes Herz entdeckt und vom knurrigen Geizhals zu einem großzügigen und warmherzigen Menschen wird.

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Die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens appelliert an das Gute im Menschen und zeigt auf, dass Geld nicht alles ist im Leben, sondern Verständnis und Mitgefühl für seine Mitmenschen viel wichtiger sind. Diese Botschaft wurde vom spielfreudigen Ensemble des Waldau Theaters gekonnt vermittelt, wobei insbesondere eine Erzählerin geschickt dafür sorgte, dass den jüngsten Zuschauern nicht zu gruselig wurde. Leider schoss sie einige Male etwas über das Ziel hinaus, sodass sich die qualitativ hochwertige Aufführung zeitweise dem Klamauk eines Kaspertheaters näherte. Dank eingängiger Melodien und eines faszinierenden Bühnenbildes zu einer eindringlichen Geschichte mit überzeugenden Darstellern wurde die Fahrt ins Weihnachtsmärchen für unsere Schülerinnen und Schüler trotzdem zu einem großartigen Erlebnis.

   

Weihnachtsbacken und -basteln 2011

Wer am letzten Freitag im November die Pausenhalle betrat, der roch es sofort: Ein Duft von Weihnachten durchzog die ganze Schule. Die Backöfen in der Schulküche mussten Schwerstarbeit leisten, denn in allen Klassen wurden fleißig Weihnachtsplätzchen hergestellt. Braune Schokoladen- und weiße Mehlfinger arbeiteten Seite an Seite, unterstützt durch bunte Streuselfinger. Zum Glück hatten auch etliche Mütter ihre helfenden Hände im Spiel, denn sonst wäre den Reinigungskräften am Mittag die vorweihnachtliche Stimmung schnell abhandengekommen.

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Auch einige Väter nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Sprösslingen am Aktionstag zu beteiligen, wobei die Herren der Schöpfung überwiegend in den Klassenräumen anzutreffen waren, um dort bei den vielfältigen Bastelangeboten Unterstützung zu leisten. Mit welcher Begeisterung alle Beteiligten bei der Sache waren und welche sehenswerten Ergebnisse am Ende dabei herauskamen, ist in der Bildergalerie ausführlich dokumentiert.

    

Fahrradkontrolle

Das trübe Novemberwetter passte hervorragend zu unserer unangekündigten Fahrradkontrolle, die zu einem erschreckenden Ergebnis führte. Zwar hatten einige Schülerinnen und Schüler ihren "Drahtesel" wegen des schlechten Wetters zu Hause gelassen, aber was die beiden Beamten der Beverstedter Polizeistation zu sehen bekamen, war trotzdem besorgniserregend. An mehr als der Hälfte aller kontrollierten Räder wurden gravierende Mängel entdeckt. In einigen Fällen waren es "nur" die Bremsen, die nicht funktionierten, aber bei den meisten Rädern war die Beleuchtung defekt, was gerade jetzt, da die dunkle Jahreszeit begonnen hat, ein erhebliches Sicherheitsrisiko birgt. Unwissenheit und Sorglosigkeit setzen die Gesundheit der Kinder aufs Spiel und das kann niemand wollen.

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Begeistert waren nur die Schülerinnen und Schüler, deren Fahrräder in Ordnung waren, denn sie bekamen zur Belohnung eine offizielle Prüfplakette, während die anderen Radfahrer eine Mängelliste für ihre Eltern erhielten, mit der Bitte, die Reparatur schnellstens durchzuführen.

  

Autorenbegegnung 2011

Ein kleines Jubiläum konnte unsere Schule Anfang November feiern, denn die Autorenbegegnung mit Martin Ebbertz war bereits die 30. Veranstaltung dieser Art in Lunestedt. In Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis war es uns gelungen, den 1962 in Aachen geborenen Kinderbuchautor für unsere Dritt- und Viertklässler in die Schule zu holen. Für seine Bücher hat er bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten und einige seiner Erzählungen wurden für den Rundfunk in der Kinderhörspielreihe "Ohrenbär" eingelesen.

In den beiden knapp 90-minütigen Begegnungen trug Martin Ebbertz aber nicht nur Passagen aus seinen Büchern vor, sondern er verwickelte seine Zuhörer immer wieder in Gespräche, indem er mit Fragen ihre Neugier provozierte. So wollten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise wissen, wie die Einfälle des Autors aus dem Kopf ins Buch kommen. Ebbertz erklärte anschaulich, wie aus den Notizen zu einer Idee am Computer ein zusammenhängender Text wird, der dann ausgedruckt beim Verlag landet und schließlich in der Druckerei gebunden und am Ende in der Buchhandlung verkauft wird.

Ebbertz_1.JPGBesonders fasziniert waren unsere Schülerinnen und Schüler natürlich, als Martin Ebbertz einige Textstellen aus verschiedenen Werken vortrug. Mit seiner lebhaften Erzählweise begeisterte er die gespannt lauschenden Kinder von der ersten Minute an. Da es sich vorwiegend um lustige Geschichten und Gedichte handelte, wurde sein Vortrag immer wieder durch schallendes Gelächter unterbrochen. Zwischendurch konnte man auch einen Blick auf die Illustrationen werfen, wobei die unterschiedlich gestalteten Buchdeckel besonders ins Auge fielen.

Den größten Eindruck hinterließ Martin Ebbertz, als er sein bisher erfolgreichstes Buch präsentierte: "Der kleine Herr Jaromir". Nachdem es einem Drittklässler gelungen war, ein paar Sätze aus der niederländischen Ausgabe vorzulesen, holte der Autor plötzlich ein chinesisches Exemplar (s. Foto) hervor, das natürlich sofort die Frage aufwarf, ob der Schriftsteller das Buch auch in Chinesisch geschrieben habe. In seiner freundlichen und humorvollen Art gab Ebbertz nicht nur die passende Antwort, sondern gleich noch ein paar zusätzliche Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte. 

Später erzählte dann noch Onkel Theo vom Pferd, aber die Kinder merkten sehr schnell, dass es sich nicht um eine Pferdegeschichte handelte, sondern um den Versuch, die Zuhörer zu "veräppeln", denn wer glaubt schon, dass früher Bananen mit einem Hammer und einem Nagel geöffnet wurden, weil es damals keinen Bananenöffner, den schwarzen Stiel, gab. Wer jetzt gerade etwas geschmunzelt hat, sollte vielleicht selbst einen Blick in das Buch "Onkel Theo erzählt vom Pferd" werfen, denn dort gibt es noch 26 weitere kleine und total verrückte Geschichten von Martin Ebbertz.

    

"Großer Regenbogen" vor den Herbstferien

Unter einem ganz besonderen Vorzeichen fand der erste "Große Regenbogen" im neuen Schuljahr statt, denn es war nicht nur die Bühnenpremiere für unsere Erstklässler, sondern gleichzeitig die erste Belastungsprobe für unsere neue Schulbühne, die allerdings noch nicht ganz vollständig war, da die Aufgänge und die Verkleidung für die Bühnenelemente nicht rechtzeitig geliefert werden konnten.

"Der Herbst ist da" verkündete zu Beginn die Klasse 1a ganz ohne Lampenfieber und klatschte dazu im Rhythmus. Auch den Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 1b war keine Aufregung anzumerken, als sie die Geschichte von den sieben Geißlein präsentierten.

Beim Auftritt der 2a, die den "Bruder Jakob" auf die Bühne brachte, wurden die Akteure von einem Mitschüler am Keyboard unterstützt, der für den "Klangteppich" sorgte. Musikalisch und spielerisch ging es im Beitrag der 2b zu, die dem Publikum zeigte, was "Im Walde von Toulouse" so alles passiert war. Damit aber nicht genug, denn im Anschluss wurden auch noch ein paar Kunstwerke vorgezeigt, die im Unterricht entstanden und wirklich sehenswert waren.

Nachdem die 3. Klasse aufgrund gestiegener Schülerzahlen zu Beginn des Schuljahres geteilt werden konnte, gab es nun auf der Bühne eine Wiedervereinigung, denn die 3a und die 3b hatten ein gemeinsames Apfelprojekt durchgeführt und nun wurden einige Ergebnisse präsentiert. Allerdings gab es nicht nur Apfelmus, -gelee und -ringe zu sehen, sondern auch noch einen flotten Rap zum Thema sowie zwei passende Gedichte.

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"Unser Kreis, der sei offen" - diese Aussage der Klasse 4b wurde musikalisch und tänzerisch in Szene gesetzt, wobei auch eigens dafür hergestellte Perkussionsinstrumente zum Einsatz kamen. "Merrily we roll along" verkündete die Klasse 4a und brachte damit nicht nur eine internationale Note in die Veranstaltung, sondern auch noch etliche Flöten, zwei Gitarren und ein Keyboard auf bzw. neben die Bühne. Ein Autorennen der besonderen Art beendete den Auftritt der Schülerinnen und Schüler und führte nahtlos sowie lautstark zu der Aufforderung: "Lehrer! Lehrer!" Die präsentierten mit einem Augenzwinkern "Mein kleiner grüner Kaktus" und wer Interesse hat, kann ihn sich sogar in der Bildergalerie ansehen.

     

Abenteuer im Schlaraffenland

"Öfter mal was Neues" - unter diesem Motto stand die Theateraufführung der Jugendzahnpflege. Nachdem die "Zahnfee" des Landkreises Cuxhaven Jahr für Jahr mit Karius und Baktus durch die Lande gereist war, um den Schülerinnen und Schülern beizubringen, wie man sich richtig die Zähne putzt und welche Nahrungsmittel schädlich für ein strahlendes Lächeln sind, hatte nun Birgit Zinn gemeinsam mit zwei Kolleginnen ein kleines Theaterstück geschrieben, dass zunächst für die 1. und 2. Klassen und nach der großen Pause für die Dritt- und Viertklässler in der Turnhalle aufgeführt wurde.

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Beim "Abenteuer im Schlaraffenland" stand nicht der erhobene Zeigefinger im Vordergrund, sondern es wurde versucht, die Zuschauer mit Musik und Humor für gesunde Ernährung zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt der Geschichte stand Max, der nach der Schule noch schnell ein paar Süßigkeiten naschen wollte, aber beim Warten auf das Mittagessen vor dem Fernseher - trotz verführerischer Werbung - einschlief. In seiner Traumreise, auf die er auch das Publikum mitnahm, wurde er mit vielen Leckereien konfrontiert, musste aber bald erkennen, welche verheerenden Folgen der Genuss für die Zähne hatte. Vor lauter Entsetzen griff er zu einer überdimensionalen Zahnbürste und putzte die Zähne so lange, bis sie blitzeblank waren. Als er wieder erwachte, beschloss er sofort, sich in Zukunft nur noch gesund zu ernähren - sehr zur Verblüffung seiner Mutter.

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Eher gefesselt als verblüfft waren unsere Schülerinnen und Schüler. Sie verfolgten fasziniert den Verlauf des Theaterstückes, sangen und klatschten im Rhythmus und waren am Ende erleichtert über den Ausgang der Geschichte. Dass sie ganz nebenbei noch einiges zum Thema Zahnprophylaxe gelernt haben, wird ihnen vermutlich erst hinterher klar geworden sein. 

   

Einschulung 2011

Petrus scheint ein Herz für die Abc-Schützen zu haben, denn nach den mehr oder weniger verregneten Sommerferien schien pünktlich zur Einschulungsfeier die Sonne vom strahlend blauen Himmel. 40 Erstklässler hatten sich in der Turnhalle mit ihren Angehörigen versammelt. Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass möglicherweise ein neuer "Zuschauerrekord" aufgestellt wurde.

Nach einer Begrüßungsrede des Schulleiters standen die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 3a und 3b im Mittelpunkt des Geschehens. In Anlehnung an ein Kinderbuch von Irina Korschunow führten sie die Geschichte vom Findefuchs als Stabpuppenspiel mit musikalischer Untermalung auf.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine Füchsin, die auf der Suche nach Nahrung ist, findet einen kleinen Fuchs im Gebüsch, dessen Mutter von einem Jäger erschossen wurde. Das Tier bekommt den Namen Findefuchs und wird fortan gepflegt. Die Füchsin gerät dadurch mehrfach in Gefahr, schafft es aber, den kleinen Fuchs in ihren Bau zu bringen, wo sie ihn nach einiger Zeit nicht mehr von ihren eigenen Kindern unterscheiden kann.

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Mit einfachen Mitteln hatten unsere Drittklässler die Bühne für ihre Stabpuppen, die im Unterrichtet entstanden waren, errichtet. Trotzdem ließen sich die Zuschauer sehr schnell in den Bann der rührenden Geschichte ziehen. Wie ergriffen insbesondere unsere Erstklässler waren, ist auf den Fotos in der Bildergalerie gut zu erkennen. So war es dann auch kein Wunder, dass die Aufführung mit einem kräftigen Applaus endete.

Anschließend machten sich unsere neuen Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Paten aus den 3. Klassen auf den Weg in Richtung Klassenraum, wo endlich die lang ersehnte 1. Unterrichtsstunde stattfinden sollte. Die vielen Angehörigen hatten in der Zwischenzeit Gelegenheit, sich im Gartencafé des Schulelternrates bei Kaffee, Tee und Keksen gemütlich zu unterhalten und den Sonnenschein zu genießen.

    

Jugendsportabzeichen

Gerade noch rechtzeitig zum Schuljahresende konnten die Sportabzeichen verliehen werden. Dank einer Blitzaktion von Gisela Hering (TSV Lunestedt) lagen die begehrten Anstecker und Urkunden noch vor den Sommerferien bereit und konnten somit am letzten Schultag überreicht werden. Das Sportabzeichen setzt sich aus verschiedenen Disziplinen zusammen, wobei es um die Schwimmfähigkeit, Ausdauer, Sprungkraft, Schnelligkeit und Schnellkraft geht.

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Am besten hat in diesem Jahr die Klasse 4b abgeschnitten, in der die Mädchen besonders erfolgreich waren und insgesamt sieben Abzeichen bekamen. In der Regel sind es die Schülerinnen und Schüler aus den 3. und 4. Klassen, die alle Bedingungen für die Auszeichnung erfüllen, gelegentlich schafft es auch mal ein Zweitklässler, aber in diesem Jahr gab es ein absolutes Novum, denn mit Tale Holscher hat erstmals an unserer Schule ein Kind aus der 1. Klasse ein Sportabzeichen bekommen. Glückwunsch! Insgesamt konnten sechs Abzeichen in Gold, sechs in Silber und 17 in Bronze mit den dazugehörigen Urkunden verteilt werden. Die Freude über diese Leistung ist den stolzen Besitzern auf dem Foto deutlich anzusehen.

    

"Großer Regenbogen" vor den Sommerferien

Der "Große Regenbogen" im Sommer 2011 war nicht nur die letzte Veranstaltung in diesem Schuljahr, sondern für unsere Viertklässler gleichzeitig das letzte Ereignis dieser Art in ihrer vierjährigen Grundschulzeit.

Den Anfang machten die Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 1, die nicht nur ein Lied vortrugen, sondern gleich sämtliche Zuschauer zu einer Mitmachübung aufforderten, was schon zu Anfang für viel Bewegung und gute Laune sorgte. Ein hohes Maß an Geschicklichkeit war dann für die anschließende Jongliervorführung erforderlich. 

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Die Klasse 2 präsentierte unter Anleitung ihrer Klassenlehrerin den 5. Klasse Rock, ging damit auf das zentrale Thema des Tages ein und legte zudem eine flotte Sohle aufs Parkett bzw. Linoleum der Turnhalle.

Vor dem Auftritt der 3. Klassen gab es die erste Überraschung. Die Mutter eines Schülers hatte mit der Klasse 4b heimlich ein Lied eingeübt, das nun der staunenden und zugleich ergriffenen Klassenlehrerin präsentiert wurde.

Ebenfalls viel Mühe hatte sich die Klasse 3a gemacht, die zu großen Buchstabenbildern das Arche-Noah-ABC aufsagte und für jeden Buchstaben einen eigenen Text in Versform geschrieben hatte.

Ein Kängurulied wurde von der Klasse 3b aufgeführt, das allerdings nicht nur gesanglich dargeboten, sondern durch szenische Darstellungen ergänzt wurde. Da die Reise des Kängurus von Australien bis in den Hamburger Hafen führte, kann man sich denken, dass das arme Tier allerhand erlebt hat (s. Bildergalerie).

Sentimental wurde es, als die beiden 4. Klassen vor das Publikum traten. "Die vier Jahre gehen zu Ende" hieß ihr Lied und der Text ging einigen Schülerinnen und Schülern so nahe, dass vereinzelt kleine Tränen über die Wangen kullerten.

Natürlich ließ es sich auch die Klasse 4a nicht nehmen, ihre Klassenlehrerin mit einem Abschiedslied zu überraschen. In dem von zwei Mitschülerinnen auf der Gitarre begleiteten Text gab es eine weitere Rückschau auf die vergangenen vier Jahre und die Rührung in einigen Stimmen war deutlich zu hören.

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Fröhlichkeit kehrte wieder ein beim Quiz "Wer wird Superschüler?", das ebenfalls von der Klasse 4a veranstaltet wurde. Diverse Kandidaten wurden von zwei Quizmastern getestet und der Wortwitz in einigen Passagen erreichte schon fast das Niveau von "Wer wird Millionär?" Auf die Frage, welche vier Wörter in der Schule am häufigsten genannt werden, antwortete ein Kandidat spontan und mit ratlosem Gesichtsausdruck: "Das weiß ich nicht." Dafür bekam er zu seiner großen Überraschung die volle Punktzahl und hatte somit gute Aussichten auf den Gesamtsieg. Am Ende waren es dann doch zwei andere Kandidatinnen, die die begehrte Urkunde erhielten, aber das war bei der allgemeinen Erheiterung völlig nebensächlich.

Wichtig war es hingegen dem Schulleiter, sich bei den vielen Eltern für die großartige Unterstützung bei den alljährlichen Veranstaltungen zu bedanken. Besonders hervorgehoben wurden die Aktivitäten unserer ausscheidenden Schulelternratsvorsitzenden Etta Riesenbeck, die nicht nur vom Rektor der Grundschule einen Blumenstrauß erhielt, sondern auch noch aus den Reihen des Schulelternrates ein weiteres Dankeschön bekam.

Last but not least folgte natürlich der Beitrag des Kollegiums, das nicht nur durch unsere Sekretärin und die pädagogischen Mitarbeiterinnen verstärkt wurde, denn auch unser neuer Kollege, der seine Tätigkeit nach den Sommerferien aufnehmen wird, war bereits anwesend und half mit ein paar tiefen Tönen aus.

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Da aus der Insel mit zwei Bergen kurzerhand "Eine Schule mit zehn Lehrern" gemacht worden war, ging es in dem Lied natürlich erneut um das Leben in der Grundschule Lunestedt, wobei allerdings auch das Lubibad nicht vergessen wurde. Pünktlich zum Unterrichtsschluss zog die Karawane wieder in Richtung Schule und war nur noch einen Tag von den Sommerferien entfernt.

     

Die kleine Hexe

Ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk überbrachte uns die Klasse 4b zwei Tage vor Schuljahresende. Die komplette Schulgemeinschaft wurde eingeladen, sich in der Pausenhalle eine Theatervorführung anzusehen, die Klassenlehrerin Frauke Wöltjen in wochenlanger Kleinarbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern vorbereitet hatte. 

Die kleine Hexe, ein Kinderbuch von Otfried Preußler, wurde als Bühnenfassung präsentiert und das in einer derart faszinierenden Art und Weise, dass im Publikum vor Staunen fast das Atmen vergessen wurde.

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Die Geschichte ist schnell erzählt: Die kleine Hexe, deren sehnlichster Wunsch es ist, mit den großen Hexen auf dem Blocksberg herumfliegen zu dürfen, lebt mit ihrem Ratgeber Abraxas, einem sprechenden Raben, in einem windschiefen Haus im Wald. Weil sie erst 127 Jahre alt und somit viel zu jung ist, um mit den großen Hexen die Walpurgisnacht zu feiern, fliegt sie heimlich zum Hexentanz auf den Blocksberg. Da sie dort entdeckt wird, bringt man sie zur Oberhexe, die ihr zur Strafe den Hexenbesen abnimmt. Es wird der kleinen Hexe allerdings in Aussicht gestellt, dass sie im nächsten Jahr an der Walpurgisnacht teilnehmen darf, wenn sie bis dahin eine gute Hexe geworden ist und eine schwere Prüfung besteht.

Hexe_a.jpgIn den folgenden Monaten studiert sie eifrig in ihrem Hexenbuch und vollbringt viele gute Taten. Als die kleine Hexe wieder vor den Hexenrat tritt, erlebt sie eine Überraschung. Die großen Hexen sind der Auffassung, dass eine gute Hexe besonders böse sein muss und deshalb wird die kleine Hexe damit bestraft, dass sie Holz für das Hexenfeuer sammeln und damit einen Scheiterhaufen errichten soll. Den baut sie zwar auf, allerdings hext sie für den Scheiterhaufen die Besen und Hexenbücher der anderen Hexen herbei und verbrennt alles. Zudem hext sie den großen Hexen die Fähigkeit des Hexens ab und veranstaltet so ihre ganz persönliche Walpurgisnacht, nach der die kleine Hexe nun die einzige Hexe auf der Erde ist.

Das Bühnenbild wurde mit relativ wenig Aufwand erstellt, die Kostüme und Requisiten machten da schon mehr Arbeit, aber das Auswendiglernen der umfangreichen Texte und die zahlreichen Proben waren ein wahrer Kraftakt, den die Klasse 4b mit Bravour bewältigte. Textsicher und in wechselnder Besetzung (s. Bildergalerie) begeisterten die Protagonisten Jung und Alt und so war es auch kein Wunder, dass nach der 45-minütigen Aufführung tosender Beifall durch die Pausenhalle dröhnte, ehe sich das noch immer faszinierte Publikum auf den Weg zu den Klassenräumen machte. 

   

Sommerfest 2011

Nachdem unsere Bundesjugendspiele zwei Tage zuvor noch bei strahlend blauem Himmel stattgefunden hatten, war die Wetterlage bei unserem diesjährigen Sommerfest nicht allzu sommerlich und so musste die Veranstaltung dann auch tatsächlich wegen eines Regenschauers kurz unterbrochen werden, was der guten Laune aber nicht schadete.

Das Beschäftigungsangebot war in diesem Jahr ohnehin besonders groß. Die einzelnen Klassen hatten nicht nur einen Stand aufgebaut, sondern hielten teilweise gleich eine ganze Palette an Angeboten bereit. Hinzu kam, dass noch ein paar "Selbstgänger" aufgestellt wurden, sodass die Beschäftigungsmöglichkeiten so zahlreich wie noch nie waren.

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Wer es sportlich liebte, konnte sich beim Dosen- oder Schwammwerfen versuchen bzw. beim Puttwettbewerb den Golfschläger schwingen. Viel Geschick war auch beim Niedrigseilparcours oder auf dem Waveboard erforderlich. Kraft und ein gutes Reaktionsvermögen brauchte man an der Erbsenschlagmaschine, während beim Angelspiel eher Glück und Geduld im Vordergrund standen. 

Wer es ruhiger angehen lassen wollte, war beim Fühlparcours zu finden oder bastelte Kopfschmuck am Indianerstand. Neben zahlreichen weiteren Angeboten kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, denn etliche Eltern hatten wieder ein umfangreiches Frühstücksbüfett aufgebaut und der ständig umlagerte Waffelstand durfte natürlich auch nicht fehlen. 

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Parallel zu unserem Sommerfest wurde wieder ein Sponsorenlauf veranstaltet, an dem sich auch die angehenden Abc-Schützen des Kindergartens beteiligten. In diesem Jahr wurde das Geld für ein Hilfsprojekt in Ruanda gesammelt, das unsere Kollegin Frauke Wöltjen sich im letzten Jahr während ihres Urlaubs angesehen hatte. Da seit Tagen in unserer Pausenhalle diverses Informationsmaterial und viele persönliche Fotos ausgestellt waren, war der Ehrgeiz bei den Kindern natürlich besonders groß. So war es auch kein Wunder, dass etliche Läuferinnen und Läufer mehr als zehn Runden um den Sportplatz liefen. Insgesamt wurden fast 2400 Euro erlaufen, womit das Spendenergebnis des Vorjahres übertroffen wurde. 

In der Bildergalerie kann man sehen, dass unsere Schülerinnen und Schüler trotz der körperlichen Anstrengungen eine Menge Freude am Laufen hatten, weil es nicht um Punkte für eine Urkunde, sondern um den guten Zweck ging. Ebenso erfreulich war die zahlreiche Unterstützung durch unsere Eltern. Dass auch sie ihren Spaß hatten, zeigt das nebenstehende Foto.

  

Bundesjugendspiele 2011

Nachdem der erste Termin für die diesjährigen Bundesjugendspiele wegen des schlechten Wetters gestrichen werden musste, klappte es beim zweiten Anlauf schon fast zu gut. Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich unsere Schülerinnen und Schüler zur Aufwärmgymnastik auf dem Hartplatz. Kaum hatten sie unter Anleitung von Frau Schwandt ihre ersten rhythmischen Dehnungsübungen absolviert, da kullerten auch schon die ersten Schweißperlen von der Stirn.

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BJSP2011b.JPGDie hohen Temperaturen hinderten unsere Kinder aber nicht daran, sich beim 50m-Lauf, dem Weitsprung und dem Schlagballweitwurf mächtig ins Zeug zu legen. So war es dann auch kein Wunder, dass die Kampfgerichte, denen auch etliche Eltern angehörten, zahlreiche gute Leistungen notieren konnten. Zum Abschluss der Wettkampfdisziplinen ging es über die Langlaufstrecke, die den Läuferinnen und Läufern den Schweiß nicht nur auf die Stirn trieb. 

Wie gut, dass sich unser Sportplatz gleich neben dem Freibad befindet. Während einige Lehrkräfte im Rechenbüro die Wettkampfkarten auswerteten und anschließend gleich die Urkunden erstellten, tummelte sich die Schülerschaft unter Aufsicht des restlichen Kollegiums und einiger Mütter im Wasser. Ein Kopfsprung ins kühle Nass sorgte für Erfrischung und gute Laune (s. Bildergalerie)

Zum Ausklang eines erlebnisreichen Tages versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Pausenhalle, wo unter großem Beifall eine Vielzahl von Urkunden verteilt wurde. 

  

Grundschulvergleichswettlauf 2011

GSVW_2011a.JPGAm Vormittag sah es noch bedrohlich dunkel am Himmel aus, aber Petrus hatte ein Einsehen und so verzogen sich die Regenwolken im Laufe des Tages. Als dann am Nachmittag das 1. Rennen des Grundschulvergleichswettlaufs in Bokel gestartet wurde, schaute sogar die Sonne  zeitweilig hinter den wenigen Wolken hervor. 

Besonders erfolgreich waren in diesem Jahr unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler. Bei den Mädchen belegten unsere Erstklässlerinnen in der Einzelwertung vier der vorderen zehn Plätze und in der Klassenwertung erreichten sie sogar den 2. Platz. Noch erfolgreicher waren unsere Jungen, denn sie stellten nicht nur den Gesamtsieger, sondern belegten noch etliche vordere Plätze und wurden außerdem mit deutlichem Vorsprung Klassensieger.

Deutlich geringer war das Interesse bei unseren Zweit- und Drittklässlern, die nur sporadisch vertreten waren und deshalb auch nicht im Mannschaftswettbewerb antreten konnten. Tröstlich war zumindest, dass bei den 2. GSVW_2011c.JPGKlassen ein Schüler der GS Lunestedt den 3. Platz und eine Mitschülerin den 4. Platz belegte. Bei den Drittklässlern konnten zwei unserer Schüler auf den vorderen Plätzen landen, während die Mädchen gar nicht vertreten waren. 

Anders sah es bei den "Großen" aus. Bei den Mädchen gewann eine Schülerin aus unserer Klasse 4a Ihren Lauf mit exakt einer Sekunde Vorsprung und bei den Jungen stammten von den zehn schnellsten Läufern allein vier aus unserer Schule, die zudem den 3. Platz in der Mannschaftswertung belegten.

Nachdem sich die Erschöpfung nach einem anstrengenden Lauf gelegt hatte, sah man bei der Siegerehrung fast nur noch strahlende Gesichter, denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen eine Urkunde und die besten Läuferinnen und Läufer erhielten zusätzlich noch Medaillen und Pokale. Mit wie viel Einsatz und Begeisterung alle Kinder bei der Sache waren, ist in der Bildergalerie deutlich zu sehen. 

  

Fahrradwoche 2011

Wenn die Räume der 3. und 4. Klassen eine Woche lang ungewöhnlich häufig leer blieben, war wohl wieder Fahrradwoche. Es wurde natürlich auch theoFahrradwoche_2011_-_a.jpgretisches Wissen vermittelt, besonders den Viertklässlern, die viel über Regeln und richtiges Verhalten im Verkehr lernten. Schließlich galt es am Donnerstag eine theoretische Prüfung zu absolvieren. Die Anwendung des Gelernten erfolgte täglich auf der ca. 3 km langen Strecke durch den Ort. Außerdem gab es für unsere "Großen" am Donnerstag die Gelegenheit, sich von Herrn Prehn oder Herrn Meyer zeigen zu lassen, wie man einen Platten am Fahrrad repariert.

Für die Drittklässler verwandelte sich der Hartplatz zum Übungsgelände für einen Geschicklichkeitsparcours. Hier übten die Kinder das Fahren innerhalb einer schmalen Begrenzung, auf schrägem Untergrund, im Slalom oder einhändig sowie das Umschauen und Handzeichen geben, was ein sicheres Beherrschen des Fahrrades erfordert.

Beim Üben kam so manches Kind noch aus der Spur, doch alle Begrenzungsklötzchen wurden von hilfsbereiten Mitschülerinnen und Mitschülern schnell wieder aufgestellt.

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Am Freitag begann der Tag mit der obligatorischen Fahrradkontrolle, die zum Teil auch von Frau Bohlmann mit Unterstützung von Frau Novara durchgeführt wurde. Dank zahlreicher Eltern verliefen die Fahrradprüfung und das Turnier schnell und reibungslos. Zum Glück setzte während dieser Zeit auch der Regen aus, der morgens noch für erschwerte Bedingungen durch entsprechend feuchte Fahrbahn und tiefe Pfützen auf dem Platz gesorgt hatte.

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Später erklärte Herr Porthaus von der Polizei in Schiffdorf den Kindern der 3a und der 3b viel über Gefahren im Verkehr, denen sie als Fahrradfahrer ausgesetzt sein können und die ihnen vielleicht gar nicht so bewusst sind. An einem Bus erfuhren die Kinder hautnah, dass sie im "Toten Winkel" nicht gesehen werden. Die ganze Klasse wurde hier für den Busfahrer unsichtbar! 

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Auch das Fahrverhalten eines so großen Busses lernten die Kinder besser einzuschätzen. Sie konnten miterleben, dass immer noch Gefahr droht, erfasst zu werden, auch wenn der vordere Teil eines abbiegenden Busses längst um die Kurve ist, da der hintere Teil nicht so weit ausschert und eine andere Fahrspur hat.

Es bleibt zu hoffen, dass die Erkenntnisse der Fahrradwoche auch in den Alltag mitgenommen werden und wir somit einen nachhaltigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet haben.

  

"Großer Regenbogen" vor den Osterferien

Schon eine halbe Stunde vor Beginn des "Großen Regenbogens" standen zahlreiche Erwachsene vor der Turnhalle und warteten auf Einlass. Da die letzte Veranstaltung vor den Weihnachtsferien wegen extremer Witterungsverhältnisse ausgefallen war, herrschte nun riesiges Interesse bei den Eltern und Verwandten unserer Schülerinnen und Schüler.

RO-2011_1.jpg"Ich schenk dir einen Regenbogen", gesungen von der ganzen Schulgemeinschaft, eröffnete den abwechslungsreichen Reigen. Weiter ging es mit der Geschichte vom Findefuchs, die von der 2. Klasse in Anlehnung an das Kinderbuch von Irina Korschunow als Stabpuppenspiel mit musikalischer Untermalung dargeboten wurde.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte dann die 1. Klasse, die unter Leitung ihrer Musiklehrerin "Widewidewenne heißt meine Puthenne" vortrug und dabei keinerlei Lampenfieber vor der großen Kulisse zeigte. "Schiarazula", eigentlich ein mittelalterlicher Tanz, wurde von der Klasse 3a aufgeführt, wobei alle Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichsten Instrumenten zu überzeugen wussten. Ein Rätsel eröffnete den Auftritt der Klasse 3b und nachdem alle Fragen von den Zuschauern beantwortet waren, folgte das Lied "Butterfly Colours".

RO-2011_2.JPGEine kleine Umbaupause war nötig, um den Akrobatikauftritt der Klasse 4b vorzubereiten. Dann flogen Mädchen und Jungen in Windeseile über einen Bock und durch einen Ring, führten Kunststücke am Trapez vor und bauten lebende Pyramiden, was immer wieder Szenenapplaus hervorrief.

Nachdenkliche Stimmung herrschte plötzlich, als die Klasse 4a Nenas Lied von den 99 Luftballons aufführte. Der einfühlsame Gesang wurde von zwei Schülerinnen auf der Gitarre begleitet und am Ende stieg dann tatsächlich der berühmte rote Luftballon in die Höhe. 

Zwanzig strahlende Gesichter gab es zu sehen, als die Klasse 4b als Sieger bei den "autofreien Wochen" ausgezeichnet wurde. Alle Schülerinnen und Schüler waren 14 Tage lang zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule gekommen und erhielten dafür nun eine Urkunde als Anerkennung. 

Passend zu unserer Schulexpress-Aktion hatte die Kollegin Frauke Wöltjen den Beitrag des Kollegiums "I like the flowers" um eine Strophe erweitert: Ich lieb' die Schule, ich liebe Lunestedt, wo jedes Schulkind allein zur Schule geht. Ob in Gruppen, ob allein - frische Luft tut gut! Falls jemand nicht am "Großen Regenbogen" teilnehmen konnte, bietet die Bildergalerie die Möglichkeit, sich einen kleinen Eindruck von der gelungenen Veranstaltung zu verschaffen.

    

Autofreie Wochen

Als unsere Lehreranwärterin einen Unterrichtsbesuch von ihrer Seminarleiterin bekommen sollte, dachte Letztere, sie habe sich verfahren, weil auf dem Parkplatz vor der Schule nicht ein einziges Auto stand. Die Erklärung dieses Phänomens war allerdings ganz einfach: Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wurden an unserer Schule auch in diesem Jahr wieder die "autofreien Wochen" durchgeführt.

Alle Schülerinnen und Schüler erhielten einen Laufpass, der jedes Mal abgestempelt wurde, wenn sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kamen. Das spornte an und motivierte, zumal zusätzlich noch attraktive Preise ausgesetzt worden waren. Damit sich auch die Kinder aus Hollen und Heerstedt an der Aktion beteiligen konnten, durften sie bereits zwei Stationen vor der Schule den Bus verlassen und den restlichen Weg zu Fuß gehen.

Hauptziel war es, den Autoverkehr vor der Schule zu reduzieren, denn gerade Schulkinder sind durch den Verkehr vor dem Schulgebäude besonders gefährdet. Daneben fördert der Schulweg, der zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, das soziale Miteinander, die Selbstständigkeit und die Gesundheit.

Auch der Schulelternrat war von der Idee begeistert und zwei Mütter kamen sogar jeden Morgen in die Schule, um den "durchgepusteten" Kindern den verdienten Stempelabdruck in den Laufpass zu setzen. 

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Am Ende trat das ein, womit wohl niemand gerechnet hatte: Eine Klasse hatte es tatsächlich geschafft, dass alle Kinder während der zwei Wochen "autofrei" in die Schule gekommen waren - eine Leistung, die höchste Anerkennung verdient.

Weniger erfreulich war hingegen das Ergebnis der Fahrradkontrolle, die von zwei Beamten der Beverstedter Polizeistation durchgeführt wurde. Von 65 Rädern waren 28 defekt, wobei es sich hauptsächlich um Mängel beim Licht und an den Bremsen handelte, was äußerst bedenklich ist. Eines der Räder war in einem derart schlechten Zustand, dass eine weitere Nutzung aus Sicherheitsgründen verboten wurde.

 

Samtgemeinde-Basketballturnier der 4. Klassen 2011

30 Spiele plus Siegerehrung innerhalb von vier Stunden - das war der organisatorische Rahmen, den sich Frau Kessel-Schnabel aus der GS Beverstedt für die Durchführung des Samtgemeinde-Basketballturniers gesteckt hatte. Jeweils sechs Jungen- und Mädchenmannschaften aus den 4. Klassen der Grundschulen in Beverstedt, Bokel und Lunestedt hatten sich in der Sporthalle der Haupt- und Realschule Beverstedt eingefunden, wo auf zwei Spielfeldern gleichzeitig versucht wurde, den roten Ball durch den 3,05 m hohen Ring zu werfen. Lautstarke Unterstützung erhielten die Akteure von ihren "passiven" Klassenkameraden, die auf der Tribüne für Stimmung sorgten. 

Nicht ganz so erfolgreich wie erhofft waren unsere beiden Mannschaften aus der Klasse 4b, da ihnen das Glück einfach nicht hold war. Etliche Bälle sprangen auf den Ring und fielen dann einfach nicht in den Korb. Insbesondere die Mädchen waren regelrecht vom Pech verfolgt. Umso erfolgreicher waren dafür die beiden Teams aus der Klasse 4a. Die Jungen belegten einen hervorragenden 3. Platz und die Mädchen errangen sogar den Turniersieg, für den sie einen großen Pokal überreicht bekamen. Auch die anderen Mannschaften gingen nicht leer aus, denn neben den vielen Preisen, die die Eisbären Bremerhaven gestiftet hatten, bekamen alle Teilnehmer eine große Erinnerungsplakette.

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Zusätzliche Begeisterung kam auf, als plötzlich Dunky, das Maskottchen der Eisbären, in der Halle stand und sofort von vielen Kindern umringt wurde. Natürlich durfte er auch auf dem obligatorischen Siegerfoto nicht fehlen, das neben unseren Mädchen der 4a auch das erfolgreiche Jungenteam der Beverstedter 4b zeigt. Weitere Fotos des hervorragend organisierten Turniers sind in der Bildergalerie zu sehen. 

  

Mathematik-Olympiade 2011

Über 1000 niedersächsische Schulen haben sich von November 2010 bis März 2011 an der Mathe-Olympiade beteiligt - und die Grundschule Lunestedt war mit dabei! Nachdem wir im letzten Jahr quasi aus dem Stand gestartet sind, gibt es seitdem mit der "Knobelaufgabe der Woche" ein regelmäßiges Training.

Und so haben sich im November 51 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen den kniffeligen Aufgaben der ersten Runde der Mathe-Olympiade 2010/11 gestellt. In der zweiten Runde waren noch 37 Kinder dabei - alle, die zuvor mindestens die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst hatten. Für die dritte und letzte Runde wurden von den Organisatoren der Universität Göttingen die 7500 besten Schüler Niedersachsens bestimmt. 

Am 3. März 2011 zerbrachen sich alle teilnehmenden Grundschüler Niedersachsens zur gleichen Zeit den Kopf und auch 14 Kinder unserer Schule arbeiteten 120 Minuten konzentriert an den in dieser Runde wirklich sehr anspruchsvollen Aufgaben. 

Die Ausdauer und das Tüfteln der Knobler haben sich gelohnt. Alle Teilnehmer der letzten Runde erhielten ein Urkunde, drei Drittklässler und eine Viertklässlerin einen dritten Landespreis und ein Viertklässler sogar einen zweiten Preis!

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Diese Runde der Mathematik-Olympiade ist nun zwar vorbei, doch laden wir alle Schülerinnen und Schüler ein, beim wöchentlichen Training mitzumachen und sich so auf den nächsten Durchgang vorzubereiten.

      

Toys Company

"Ja, ist denn schon Weihnachten?", mag so mancher gedacht haben, als er in der Woche vom 14. - 18. März 2011 in der großen Pausenhalle die Berge von Spielzeug und Kuscheltieren gesehen hat, die sich auf der Bühne stapelten. Doch wer genauer hinschaute, konnte lesen, dass es sich um eine Sammelaktion der Organisation "Toys Company" handelte. Den Kontakt zu der Langener Übungsfirma hatte der Schulelternrat hergestellt. Das soziale Projekt der ARGE Cuxhaven und der DEKRA-Akademie schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits qualifiziert es Arbeitssuchende im Betrieb, andererseits wird ALG2-Beziehern mit Kindern ermöglicht, kostenlos etwas von den (gereinigten und eingeschweißten) Sachen zu erhalten.  

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Die Kinder der Lunestedter Grundschule müssen tüchtig auf- und ausgeräumt haben in ihren Kinderzimmern. Schade, dass sie nicht die leuchtenden Augen der Kinder sehen können, denen sie mit ihren Spenden Freude machen - auch außerhalb der Weihnachtszeit.

  

Fasching 2011

Cowboys  und Indianer friedlich nebeneinander vereint, Prinzessinnen und Vampire Seite an Seite, wenn solche Kombinationen entstehen, dann gibt es dafür nur eine Erklärung: Fasching. Am Rosenmontag hatten alle Klassen ihre Räume mit Girlanden, Luftschlangen, "Hexentreppen" und Luftballons geschmückt und am Dienstag begann dann pünktlich um 8.10 Uhr das närrische Treiben. In den ersten beiden Schulstunden standen in allen Klassen die unterschiedlichsten Spiele auf dem Programm (s. Bildergalerie). Anschließend gab es ein abwechslungsreiches Frühstück, das jedoch nicht ganz so gesund wie üblich war.

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Nach der großen Pause wanderte die kunterbunte Karawane dann in Richtung Turnhalle, wo spaßige Wettspiele und ein paar flotte Tänzchen veranstaltet wurden. Im Anschluss an die obligatorische Polonaise, die allerdings mit ein paar Hindernissen gespickt war, ging es zurück in die Klassenräume. Dort wurde binnen kürzester Zeit die farbenfrohe Dekoration entfernt und damit fand pünktlich zum Unterrichtsschluss die fröhliche Feier ihr (vorläufiges) Ende.

  

Flohmarkt 2011

Ein auf zwei Stunden reduzierter Flohmarkt sorgte dafür, dass von der ersten Minute an großer Trubel in beiden Pausenhallen herrschte. Dicht an dicht lagen aussortierte Bücher, Kassetten, Puzzles und Spielzeug aller Art. Viele Angebote waren bereits in Kartons nach verschiedenen Kategorien vorsortiert worden, während andere Sachen bunt über die Tische verstreut wurden. Da die Preise fast ausschließlich zwischen fünf Cent und einem Euro lagen, war die Nachfrage groß und viele Ausstellungsstücke wechselten binnen kurzer Zeit den Besitzer. Allerdings freuten sich nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler über die günstigen Angebote, denn auch etliche Erwachsene waren auf Schnäppchenjagd gegangen, wie man auf den Fotos sehen kann.

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Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt. Etliche Mütter hatten ein schmackhaftes Frühstück in der Küche zubereitet, das ebenso umlagert war wie der Waffelstand in der Pausenhalle. Während einige Kinder mit ihren frisch erworbenen Schätzen schon auf dem Nachhauseweg waren, wurden im Mathematikunterricht der 2. Klasse die Einnahmen aus allen Klassen gezählt. Das Gesamtergebnis betrug exakt 333,22 Euro und wartet nun darauf, für Pausenspielzeug und andere Wünsche ausgegeben zu werden.

  

Aladin und die Wunderlampe

Kurz bevor sich der Vorhang hob, erreichten wir am Tag nach Nikolaus das Waldau Theater in Bremen, um uns die Geschichte von Aladin und der Wunderlampe anzusehen. Das Musical beginnt auf einem orientalischen Basar, wo sich der Sohn einer armen Witwe als Straßendieb herumtreibt. Eines Tage begegnet Aladin der Tochter des Sultans, in die er sich unsterblich verliebt. Kurze Zeit später wird er von einem Zauberer beauftragt, eine Lampe aus einer Schatzhöhle zu bergen. Da der Zauberer ihn betrügen will, behält Aladin den geheimnisvollen Gegenstand und entdeckt, dass es sich um eine Wunderlampe handelt, die einen Dschinn beherbergt. Mit Hilfe des Flaschengeistes besteht Aladin viele Abenteuer und am Ende gelingt es ihm, den Sultan so zu beeindrucken, dass Aladin seine Prinzessin heiraten darf.

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Beeindruckt waren unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur von der spannenden Geschichte, die mit pyrotechnischen Effekten und einigen kessen Sprüchen auf "modern" getrimmt worden war, sondern ganz besonders auch von dem faszinierenden Bühnenbild und den farbenfrohen Kostümen. Ein orientalischer Bauchtanz und flotte Rhythmen in den Gesangspassagen rundeten die Inszenierung ab und sorgten für eine sehenswerte Aufführung.  

  

Weihnachtsbasteln und -backen 2010

Frostige Temperaturen bildeten den passenden Rahmen für unseren vorweihnachtlichen Back- und Basteltag. Während draußen ein paar kleine Schneeflocken langsam vom Himmel fielen, herrschte in den Klassen rege Betriebsamkeit.

Dank der Hilfe zahlreicher Mütter und der Unterstützung von drei Vätern konnten in den Klassen- und Gruppenräumen vielfältige Aktivitäten angeboten werden. So wurden nicht nur die obligatorischen Fensterbilder und unterschiedliche Arten von Tannenbaumschmuck hergestellt, sondern auch äußerst originelle Deko-Artikel produziert, die man in der Bildergalerie bewundern kann.

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Dass die Backöfen in der Schulküche während des ganzen Vormittags auf Hochtouren laufen mussten, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt, denn der Geruch von Weihnachtsplätzchen zog sich durch das gesamte Schulgebäude und machte Appetit auf eine kleine Kostprobe. 

  

Eisbärchen-Cup 2010

Auf ihre Teilnahme am Eisbärchen-Cup hatten sich die Schülerinnen und Schüler unserer Basketball-AG schon lange gefreut, aber als sie erfuhren, dass sie Hand in Hand mit den Profis durch Scheinwerferlicht und Nebelschwaden auf das Spielfeld laufen durften, war die Begeisterung weitaus größer als die Aufregung vor dem großen Auftritt.

Weit mehr als 3000 Zuschauer waren in die Stadthalle gekommen, um sich das Erstligaspiel der Bremerhavener Eisbären gegen den Gast aus Ludwigsburg anzusehen. Allein 250 Zuschauer kamen aus unserer Schule und die unterstützten nicht nur die Profis, sondern sie feuerten ganz besonders lautstark die Mitglieder unserer Schulmannschaft an, die in der Halbzeitpause gegen die Mannschaft des TSV Lesum spielen durften. Natürlich war die Vereinsmannschaft das eingespieltere Team, aber unsere Mini-Basketballer hielten überraschend gut mit und mussten sich am Ende nur mit zwei Punkten Unterschied geschlagen geben.

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Grund zur Freude gab es aber trotzdem, denn nach Spielschluss wurde nicht nur ein Erinnerungsfoto geschossen, sondern alle Spielerinnen und Spieler erhielten noch ein Eisbären-Fanpaket, das sogar einen Basketball beinhaltete. Groß war auch die Begeisterung nach dem Abpfiff des Erstligaspiels, denn die Heimmannschaft konnte nach einer spannenden Schlussphase das Spiel für sich entscheiden, was das Publikum zu stehenden Ovationen veranlasste. Die Bildergalerie bietet die Möglichkeit, sich einen kleinen Überblick zu verschaffen oder einfach noch einmal für einen kurzen Augenblick Erinnerungen wachzurufen.

     

"Eisbären"-Tag 2010

Er musste ganz schön den Kopf einziehen, als Andy Büchert, Center der Eisbären Bremerhaven, unsere Schule betrat. 2,06 Meter ist eine Größe, die man als Basketballer braucht, wenn man in der 1. Bundesliga unter dem Korb erfolgreich sein will. Allerdings musste der 26-Jährige noch weitere Geheimnisse verraten. Die interessierten Schülerinnen und Schüler fragten nicht nur nach der sportlichen Karriere, sondern auch nach ganz persönlichen Dingen. Staunende Gesichter gab es, als Andy Büchert seine Schuhgröße verriet: 50/51! - und sofort fielen prüfende Blicke auf seine riesigen Schuhe. 

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Begleitet wurde der "Eisbär" von Marcus Punte, dem Jugendkoordinator und -trainer des Vereins, der allerdings in unserer Schule kein Unbekannter ist, da er einmal wöchentlich die Basketball-AG leitet. Nach den Gesprächen in den jeweiligen Klassen wurden die druckfrischen Jahreshefte verteilt und außerdem erhielten alle Schülerinnen und Schüler einen Gutschein für das Erstligaspiel gegen Ludwigsburg, in dem während der Halbzeitpause unsere Schulmannschaft im Rahmen des Eisbärchen-Cups ein Spiel absolvieren wird und dafür natürlich auf zahlreiche Unterstützung hofft. 

    

"Großer Regenbogen" vor den Herbstferien

Der erste "Große Regenbogen" im neuen Schuljahr war auch gleichzeitig die erste Veranstaltung dieser Art für unsere Erstklässler. Nachdem zur Eröffnung alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Kollegium "Ich schenk' dir einen Regenbogen" gesungen hatten, betraten die Kinder aus der 1. Klasse die Bühne und wer geglaubt hatte, sie würden sich dort aufgeregt und voller Lampenfieber aufstellen, der sah sich schnell getäuscht. Konzentriert und mit Begeisterung wurden ein paar rhythmische Spielereien präsentiert und eine ausgedehnte Version von "Grün, grün, grün" wurde gleich noch hinten drangehängt. Ein kräftiger Applaus des "Publikums" war der verdiente Lohn für den ersten Auftritt. 

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Viel Anklang fand auch der Beitrag der Zweitklässler. Sie hatten sich im Unterricht mit dem ABC beschäftigt und dazu eigene Gedichte verfasst, deren Vielfalt und Abwechslungsreichtum die Zuhörer nicht nur verblüffte, sondern auch immer wieder amüsierte. Während die Klasse 3a noch mit kleineren Instrumenten auskam, um "Komm, mein Pferdchen" zu präsentieren, brauchte die 3b für "Der Wind" schon eine etwas größere Ausrüstung, zu der sogar ein Bühnenbild gehörte. Die Darbietungen der 4. Klassen waren dann grenzüberschreitend. Die 4a führte die Zuschauer mit ihren Flöten zu den "Banks of the Ohio" und die 4b wünschte mit einem Volkslied aus Israel allen Beteiligten "Shalom chaverim" (Friede sei mit euch, Freunde). 

Am Ende der Veranstaltung standen - wie immer - die Lehrkräfte und unsere Sekretärin auf der Bühne und sangen ein Lied, das gut in die Jahreszeit passte: "Kommt der Herbst mit bunter Pracht." Mit einer gemeinsamen Verabschiedung ging dann eine harmonische Veranstaltung zu Ende, in der es allerdings einen kleinen Wermutstropfen gab: Die Bühnenbeleuchtung war leider nicht optimal und so haben die Fotos, die in der Bildergalerie zu sehen sind, wegen der unzureichenden Lichtverhältnisse nur eine unbefriedigende Qualität, was aber nicht davon abhalten sollte, trotzdem einen Blick auf die Bilder zu werfen.

   

Autorenbegegnung 2010

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"
Moin, Moin!" - so begann die Autorenlesung mit Dirk Walbrecker, obwohl ihm ein "Grüß Gott" aus seinem Wohnort München eigentlich geläufiger ist. Der Kontakt zu den Zuhörern in den dritten und vierten Klassen war schnell hergestellt. Sie lauschten gebannt seinen Erzählungen, ob der Kinder- und Jugendbuchautor nun von seiner Familie oder seiner ursprünglichen Heimatstadt Wuppertal berichtete.

Besonders die (wahre) Geschichte eines Elefanten, der aus der Schwebebahn in die Wupper gesprungen war, faszinierte die Kinder.

Lustig war es auch, als Herr Walbrecker aus seinen Büchern vorlas, zum Beispiel aus DAS GEBURTSTAGSSCHWEIN,

der Geschichte von einem                                        walbreckerdasgeburtstagsschwein_cr.jpg

köstlichen kleinen Marzipanschweinchen,

dem in Rebeccas Geburtstagsnacht in den
süßen Schweinepopo gebissen wurde.

Im Zusammenhang mit Geschichten wie PHILIPP, DER AUSZOG, EIN RITTER ZU WERDEN oder seiner Kinderbuchreihe über Komponisten erfuhren die Kinder auch viel über die Entstehung von Büchern, die Zusammenarbeit mit Illustratoren und wie aus ersten Skizzen die farbigen Bilder werden.

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Dieses Beispiel gehört zu ROBERT SCHUMANN, seinem neuen Buch, das erst im Oktober erscheinen wird.   

Als "Appetithappen" für die schon etwas fortgeschrittenen Leserinnen und Leser gab es dann noch einen Auszug aus SPACY SPACY - GEHEIMNISVOLLER BESUCH. Hier begegnet die Enkelin eines alten Astronomen einem sehr rätselhaften Jungen mit regenbogenfarbenen Sternenaugen, der auch noch Gedanken lesen kann.

Unsere Schülerinnen und Schüler hätten gerne noch länger zugehört und gewusst, wie es mit der spannenden Geschichte um den außerirdischen Besucher weitergeht ...  

Lesen sorgt auf wundersame Weise mal für Spannung, mal für Entspannung, mal für Anregung, mal für Aufregung oder im besten Fall für alles gleichzeitig.  (D. W.)

  

Einschulung 2010

Strahlend blauer Himmel draußen und strahlende Gesichter in der Turnhalle - bessere Voraussetzungen für eine Einschulungsfeier kann man sich kaum wünschen. In Anbetracht der Tatsache, dass in diesem Jahr insgesamt 27 Abc-Schützen eingeschult wurden, war der Andrang entsprechend groß, was dazu führte, dass die Veranstaltung erst mit ein paar Minuten Verspätung begonnen werden konnte.

Minutenlang rutschten die neuen Erstklässler auf ihren Bänken hin und her (s. Bildergalerie), bis dann endlich der Schulleiter, der in diesem Jahr gleichzeitig der Klassenlehrer ist, seine Begrüßungsrede halten konnte. Kurze Zeit später führten die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 3a und 3b ein Musical auf, das sie mit ihren Klassenlehrerinnen über mehrere Wochen einstudiert hatten. "Nils lernt lesen" war der Titel des Stückes und wie der Zufall es wollte, gibt es sogar einen Schüler namens Nils in der 1. Klasse.

Eigentlich wollte Nils  den Sommer genießen, aber immer, wenn er etwas erlebte, ergaben sich plötzlich Schwierigkeiten für ihn, weil er nicht lesen konnte. Dieses Problem zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte. Nachdem ihm einige Tiere vorgespielt hatten, wie es in der Schule zugeht, beschloss Nils schließlich nicht nur das Lesen zu lernen, sondern sogar eine richtige Schule zu besuchen. Die Drittklässler bekamen für ihre tolle Aufführung einen riesigen Applaus und die Erstklässler durften sich nun in Begleitung ihrer "Paten" aus den dritten Klassen endlich auf den Weg in Richtung Schulgebäude machen. 

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Vor der ersten Unterrichtsstunde wurde allerdings noch ein Zwischenstopp bei der Fotografin eingelegt. Die vielen Angehörigen hatten es da besser. Sie konnten sich bei herrlichem Wetter im Gartencafé des Schulelternrates aufhalten und bei Kaffee, Tee und Keksen gemütlich plaudernd auf das Eintreffen der "Lütten" warten. 

    

"Großer Regenbogen" vor den Sommerferien

Der letzte "Große Regenbogen" des Schuljahres 2009/10 bot ein Wechselbad der Gefühle, denn einerseits hatten zahlreiche Kinder und Erwachsene den berühmten Kloß im Hals, als unsere Konrektorin Ellen Stehling nach 26 Dienstjahren an der GS Lunestedt in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet wurde, aber andererseits herrschte zeitweise auch ausgelassene Stimmung in der Halle, weil mehrere Beiträge von afrikanischen Rhythmen getragen wurden.

Nach einem herzlichen Dankeschön an einige Eltern, die sich in den letzten Wochen und Monaten mit außergewöhnlichem Einsatz an unserer Schule eingebracht hatten, trug die 1. Klasse den "Bruder Jakob" gleich in mehreren Sprachen vor und eröffnete damit den internationalen Teil des Vormittags. Die mit viel Applaus bedachte Aufführung "Nils lernt lesen" der beiden 2. Klassen wurde gleichzeitig als Generalprobe für die Einschulungsfeier genutzt.

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Dann wurde es laut in der Halle, denn beim afrikanischen Fußball-Lied "Tuzatsinda" der Klasse 3a kamen - passend zur derzeitigen Weltmeisterschaft - mehrere Vuvuzelas zum Einsatz. "Makumbo Kurwadza" - ein Lied, das afrikanische Kinder auf dem Schulweg singen, wurde mit viel Temperament von der Klasse 3b vorgetragen.ReSo2010_(30).jpg

"Abschied" war das alles bestimmende Thema der nächsten Beiträge. Zunächst ließen es sich die Viertklässler nicht nehmen, sich an ihrem vorletzten Schultag in Lunestedt von den Lehrkräften und Mitarbeitern persönlich zu verabschieden, ehe dann Ellen Stehling zahlreiche Erinnerungsgeschenke anlässlich ihrer Pensionierung erhielt. Zwischendurch glänzte ihre ehemalige Klasse mit einer Kopie des Abba-Hits "Knowing me, knowing you". 

Zu guter Letzt stand natürlich wieder der Beitrag des Kollegiums auf dem Programm. "Pata Pata" gefiel den Zuschauern so gut, dass lautstark eine Zugabe gefordert wurde, die dann gemeinsam mit allen Anwesenden gesungen und teilweise sogar getanzt wurde, was in der Bildergalerie gut zu sehen ist. 

   

Kinder laufen für Kinder beim Sommerfest 

Sommer2010_1.JPGEine Woche vor den Sommerferien veranstaltete unsere Schule ein Sommerfest, das seinem Namen alle Ehre machte. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein hatten alle Klassen die unterschiedlichsten Stände aufgebaut. Vor der offiziellen Eröffnung des eigentlichen Festes wurden aber zunächst zahlreiche Urkunden ausgeteilt. Zuerst erhielten alle Kinder eine Auszeichnung, die am weltgrößten Schülertriathlon teilgenommen hatten. Herausragende Teilnehmer unserer Schule waren Lena Alksnait und Nils Wulff, die unter den rund 200 Teilnehmern in ihrer Altersklasse jeweils einen der vorderen Plätze belegt hatten. Zahlreiche Sieger- und Ehrenurkunden gab es für die Schülerinnen und Schüler, die besondere Leistungen bei den Bundesjugendspielen erbracht hatten.

Danach verteilten sich rund 150 Kinder auf dem Schulgelände, denn die zukünftigen Abc-Schützen aus dem Kindergarten waren inzwischen auch eingetroffen, hatten ihr Spielangebot aufgebaut und warteten nun ganz gespannt auf den Startschuss zum Sponsorenlauf. Unter dem Motto "Kinder laufen für Kinder" wurden während des Vormittags fast 2.000 Euro erlaufen, die zum größten Teil an das SOS-Kinderdorf in Worpswede gehen. Die Schul- und Kindergartenkinder hatten sich Tage vorher Sponsoren gesucht, die bereit waren, pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag zu spenden. Einige Schülerinnen und Schüler, die im Sportunterricht nicht gerade zu den "Dauerläufern" gehörten, drehten plötzlich eine Runde nach der anderen für den guten Zweck. Beeindruckend war aber auch die Leistung der Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten, die zum Teil mehr als zehn Runden liefen und damit bewiesen, dass sie auf alle Fälle über die körperliche Fitness für die Einschulung verfügen.

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Die Kinder, die nicht gerade ihre Schweißtropfen auf dem Sportplatz verloren, konnten sich in entspannter Atmosphäre an den zahlreichen Spielständen amüsieren. Natürlich wurde auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Während einige Eltern die Läuferinnen und Läufer mit Mineralwasser und Obst versorgten, boten andere ein umfangreiches Frühstücksbüfett an. Nicht nur der Kollegin Claudia Kaschorek, die den Sponsorenlauf perfekt organisiert hatte, sondern auch den vielen Helfern war es zu verdanken, dass es rundum zufriedene Gesichter zu sehen gab und viele Kinder selbst nach etlichen Runden noch lächeln konnten, was man auf den Fotos in der Bildergalerie sehen kann. 

    

Bundesjugendspiele 2010  

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Wie schon im letzten Jahr, so war auch dieses Mal Petrus bei der Durchführung der Bundesjugendspiele nicht auf unserer Seite. Der erste Versuch musste nach gut einer Stunde abgebrochen werden, weil es anfing zu regnen. Nach einer längeren Frühstückspause sollten dann die restlichen Wettkämpfe durchgeführt werden, doch schon nach wenigen Minuten öffnete der Himmel erneut seine Schleusen und somit fand die Veranstaltung ein frühes Ende.  

Genau eine Woche später wurde dann der zweite Anlauf gestartet und dieses Mal mit Erfolg. Nach einer gründlichen Aufwärmphase wurden neben den üblichen Disziplinen des Dreikampfes (50m-Lauf, Schlagballweitwurf und Weitsprung) auch 800m- sowie 1000m-Läufe gestartet. Dank der Hilfe der zahlreichen Eltern konnten die noch ausstehenden Wettkämpfe bis zur großen Pause abgeschlossen werden. Die Ausgabe der Urkunden wurde allerdings nicht wie üblich am selben Tag durchgeführt, sondern bis zum Sommerfest verschoben, das ein paar Tage später auf dem Plan stand.  

  

  

Projektwoche 2010  

Parallel zur 1150-Jahr-Feier der Gemeinde Lunestedt fand in diesem Jahr unsere Projektwoche statt, die unter dem Oberthema "Wikinger" stand. Mehrere Tage lang folgten unsere Schülerinnen und Schüler den Spuren der Skandinavier, die gerne als Räuber, Raufbolde und tollkühne Seefahrer dargestellt werden. Vom Alltagsleben der Bauernfamilien in Nordeuropa ist hingegen nur wenig bekannt. 

Das sollte sich ändern und deshalb ging es in den ersten beiden Stunden des Tages meistens darum, im Klassenverband Informationen über die Wikinger zu sammeln, ehe dann nach der großen Pause in den zahlreichen klassenübergreifenden Gruppen praktisch gearbeitet wurde.

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Während in einigen Räumen regelrechte Werkstätten eingerichtet wurden, in denen Schwerter und Schilde entstanden, wurden nebenan Wikingerhelme oder hübsche Produkte aus Leder und Filz hergestellt. Besonders groß war auch das Interesse an der Schmuckwerkstatt - allerdings nur bei den Mädchen. Handwerkliches Geschick war ohnehin gefragt, sowohl beim Verzieren von Ästen mit Runen als auch beim Basteln von Wikingerschiffen.

Da Wikinger gerne Wettkämpfe ausgetragen haben, durfte natürlich der Bereich Sport und Spiel nicht fehlen. Als besondere Attraktion entpuppte sich das Wikinger-Schach, das eigentlich "Kubb" heißt und sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen begeisterte. Zur Freude aller Beteiligten fand dann unser Ausstellungstag bei herrlichem Sommerwetter statt, sodass alle Stände im Freien aufgebaut werden konnten und die fantastischen Ergebnisse gründlich bewundert wurden. Wer leider keine Zeit hatte, zum "Tag der offenen Tür" zu kommen, sollte sich unbedingt die Fotos in der Bildergalerie ansehen - es lohnt sich!

  

Größter Schülertriathlon der Welt  

Nachdem unsere Schule vor zwei Jahren erstmals am weltgrößten Schülertriathlon teilgenommen hatte, machten sich auch in diesem Jahr wieder 25 Schülerinnen und Schüler - ausgestattet mit den neuen Schultrikots - auf den Weg in die Wingst. In Kooperation mit dem TSV Lunestedt hatten sie sich unter Anleitung von Gabi Kay wochenlang auf den anstrengenden Wettbewerb vorbereitet.

Mehr als 2800 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Cuxhaven fanden sich an zwei Tagen auf dem Gelände des Hallen- und Freibades ein, um mit viel Engagement an den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen teilzunehmen. Bei knapp 20 Grad Celsius Wassertemperatur und einer nur halb so hohen Lufttemperatur waren die Rahmenbedingungen leider nicht optimal, sodass es trotz gründlicher Aufwärmübungen im Laufe des Tages häufiger klappernde Zähne und Gänsehaut zu sehen gab.

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Nach absolvierter Schwimmstrecke ging es darum, sich in der Wechselzone möglichst schnell etwas überzuziehen, um dann auf das Fahrrad steigen zu können. Spätestens nach dem zweiten Wechsel - vom "Drahtesel" auf die Laufstrecke - waren alle wieder warm und nach dem Erreichen der Ziellinie wurde allen Teilnehmern etwas zu trinken und ein vitaminreicher Snack zur Erholung gereicht. Auch wenn Triathlon normalerweise nichts für "Warmduscher" ist, so waren in diesem Jahr doch viele Kinder froh, dass sie sich nach dem Wettkampf unter einer heißen Dusche etwas erholen konnten.

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Erfolgreichste Schülerin der GS Lunestedt war Lena Alksnait, die bei den Zweitklässlerinnen unter 59 Mädchen einen hervorragenden 6. Platz belegte. Bei den Jungen konnte Nils Wulff seine ohnehin schon gute Platzierung aus dem Jahr 2008 sogar noch verbessern. Vor zwei Jahren hatte er das Ziel als Fünfzehnter erreicht - dieses Mal belegte er unter 199 Viertklässlern den 7. Platz. Zufrieden mit dem erlebnisreichen Tag war nicht nur Organisatorin Claudia Kaschorek, auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Schule waren begeistert, denn wie heißt es immer so schön: "Dabei sein ist alles."

  

Fahrradwoche 2010  

Unsere Verkehrsobfrau Claudia Kaschorek hat wohl einen guten Draht zu Petrus, denn während der gesamten Fahrradwoche fiel nicht ein Tropfen Regen und am Prüfungstag strahlte die Sonne am blauen Himmel. Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings doch, denn die Beamten der Beverstedter Polizeistation mussten wegen eines dringenden Einsatzes kurzfristig ihre Mithilfe bei der Fahrradkontrolle absagen.

Fahr2010_2.jpgDa Lehrkräfte für ihr Improvisationstalent bekannt sind, wurde die Überprüfung der Räder und Helme kurzerhand in Eigenregie vorgenommen. 105 Fahrräder wurden kontrolliert, 30 von ihnen hatten Mängel - meistens an den Bremsen oder beim Licht. Damit war die Quote zwar nicht gerade schlecht, aber trotzdem gibt es für die Zukunft noch erhebliches Verbesserungspotential.

Ausgesprochen zufrieden war unsere Verkehrsobfrau mit den Leistungen der Drittklässler, die auf dem Fahrradparcours ihr Können unter Beweis stellen mussten. Dort ging es u. a. darum, auf einem Spur- und einem Schrägbrett die Balance zu halten, Geschicklichkeit am Kreisel, in der großen Acht und zwischen den Slalomstangen zu beweisen, sowie den Bremstest zu bestehen. Jahrgangssiegerin wurde Dalin, die alle Aufgaben fehlerfrei bewältigte.

Auch die Viertklässler zeigten, was sie in der Fahrradwoche gelernt hatten. Sie mussten eine drei Kilometer lange Strecke durch das Dorf abfahren und dabei etliche Aufgaben erledigen: Straßenkreuzungen überqueren, vorschriftsmäßig nach links abbiegen, an geparkten Autos vorbeifahren, Strecken mit und ohne Radweg zurücklegen und ein Wendemanöver durchführen.

An allen kritischen Stellen standen Eltern, die das verkehrssichere Verhalten bewerteten und ohne deren Hilfe die Durchführung der Verkehrswoche gar nicht möglich gewesen wäre. Dass uns wieder rund 20 Mütter und Väter unterstützt haben, ist umso erfreulicher, wenn man bedenkt, dass sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den letzten fünf Jahren um ein Drittel verringert hat.

  

"Großer Regenbogen" Ostern 2010  

Beim "Großen Regenbogen" vor den Osterferien war eigentlich die b-Gruppe an der Reihe, aber da es im ersten Jahrgang derzeit nur eine erste Klasse gibt, wurden unsere Jüngsten kurzerhand zur Klasse 1b erklärt und schon konnten sie mit dem von Josef Guggenmos stammenden Orff-Singspiel "Die Tulpe" den bunten Reigen eröffnen. Eine Gespensterparty veranstaltete anschließend die Klasse 2b. Sie präsentierte nicht nur das Lied von Bettina Göschl, sondern zeigte auch noch ihre Gespensterfamilie, die sie im Unterricht hergestellt hatte.

Frau Wöltjen hatte ihren Schülerinnen und Schülern die häufig zitierten Flötentöne beigebracht und so konnte die Klasse 3b "Ti-Pi-Tin", einen südamerikanischen Rumba, auf die Bühne bringen. Ein Lied aus dem Englischunterricht, in dem es ausgerechnet um das Thema Schule ging, präsentierte die Klasse 4b. "Oh, what a lovely morning, school is so cool!" - diese Aussage blieb unwidersprochen, was möglicherweise an den bevorstehenden Osterferien lag.

Nach den Darbietungen der Klassen wurden vier Mädchen und ein Junge auf die Bühne geholt, um eine ganz besondere Urkunde entgegenzunehmen. Unsere Schule hatte erstmals an der Mathematik-Olympiade teilgenommen und von den mehr als 40 Kindern aus den dritten und vierten Klassen, die sich den schwierigen Aufgaben gestellt hatten, waren fünf bis in den Landesentscheid gekommen.

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Besonders erfolgreich war ein Drittklässler, der deshalb eine Auszeichnung erhielt und gleichzeitig dem weitverbreiteten Gerücht, dass Jungen besser rechnen können als Mädchen, neue Nahrung gab.

Der Wahrheit entsprach auf alle Fälle die Liebeserklärung des Kollegiums an den Frühling: "I like the flowers, I like the daffodils." Da auch unseren Schülerinnen und Schülern das Lied bekannt war, stimmten sie schon bald mit ein und so verabschiedeten sich alle fröhlich singend in die Ferien.

    

Samtgemeinde-Basketballturnier der 4. Klassen  

Insgesamt sieben Mädchen- und acht Jungenmannschaften aus den 4. Klassen der Grundschulen in Beverstedt, Bokel und Lunestedt hatten sich zum 1. Basketball-Samtgemeinde-Schulturnier angemeldet. Austragungsort des von der Grundschule Beverstedt hervorragend organisierten Turniers war die große Sporthalle der Haupt- und Realschule, die es möglich machte, dass immer zwei Spiele parallel stattfinden konnten und somit ein zügiger Ablauf gewährleistet war. Das Schulzentrum stellte allerdings nicht nur die Halle zur Verfügung, sondern auch noch drei Schiedsrichter, die ihre Aufgabe souverän meisterten.

Nach einer kurzen Begrüßung kam es schon bald zu einer doppelten Begegnung zwischen Bokel und Lunestedt. Während unsere Jungen aus der 4a knapp gegen die 4c aus Bokel gewinnen konnten, bezwang unsere Mädchenmannschaft ebenfalls mit hauchdünnem Vorsprung die Bokeler 4a. Da unsere Basketballerinnen kurze Zeit später auch noch gegen die 4a aus Beverstedt erfolgreich waren, erreichten sie sogar das Endspiel, in dem sie zwar gegen die routinierteren  Mädchen der Beverstedter 4b relativ chancenlos waren, was die Freude über den 2. Platz aber keineswegs dämpfte.

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Die schwierigste Gruppe hatten unsere Jungen aus der 4b erwischt. Sie verloren ihr erstes Spiel nach starker Leistung gegen die 4b aus Bokel etwas unglücklich, verpassten später wenige Sekunden vor Schluss den Siegtreffer gegen die Beverstedter 4c nur ganz knapp und waren schließlich gegen den Turniersieger, die 4b der GS Beverstedt, ohne Chance.

Mehr Glück und Erfolg hatten unsere Jungen aus der 4a, die nur im Spiel gegen die Beverstedter 4a den Kürzeren zogen und dadurch den Einzug ins Endspiel verpassten. Da auch die Drittplatzierten noch eine Urkunde und etliche Geschenke bekamen, waren dann bei der Siegerehrung nur fröhliche Gesichter zu sehen.

     

Fasching 2010  

Wenn draußen alles schneeweiß und drinnen alles kunterbunt ist, dann gibt es dafür nur eine Erklärung - und die heißt Fasching. Wie in jedem Jahr hatten sich unsere Schülerinnen und Schüler wieder viel Mühe gegeben, um eine ansprechende Faschingsatmosphäre in den Klassenräumen zu schaffen. Zwischen Girlanden, Luftballons und Hexentreppen, gab es sogar Prominente zu entdecken. Elvis Presley war extra aus Amerika angereist und Harry Potter hatte auch noch gleich seinen Zwillingsbruder mitgebracht. Wer sich einen genaueren Eindruck von den vielfältigen Verkleidungen machen möchte, der sollte sich unbedingt die Fotos in der Bildergalerie ansehen. 

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In den ersten beiden Unterrichtsstunden wurde in den Klassenräumen viel gespielt und getanzt. Zur Stärkung gab es danach ein äußerst abwechslungs- und umfangreiches Frühstück, das aber auch dringend erforderlich war, da die Faschingsfeier nach der großen Pause in der Turnhalle fortgesetzt wurde, wo spaßige Wettspiele und weitere Tänze auf dem Programm standen. Dass irgendwann auch die obligatorische Polonaise fällig war, versteht sich von selbst. Nach Abschluss des närrischen Treibens ging es dann zurück in die Schule, wo in Windeseile die Klassenräume in ihren "Urzustand" zurückversetzt wurden. 
  

  

Flohmarkt 2010  

Um Haaresbreite hätte unser traditioneller Flohmarkt auch beim zweiten Anlauf nicht stattgefunden, aber zum Glück war der zuständige Mitarbeiter des Landkreises Cuxhaven mutig und hat trotz glatter und verschneiter Straßen keinen Unterrichtsausfall angeordnet. Zwei Wochen früher - am Tag vor der ebenfalls ausgefallenen Zeugnisausgabe - mussten die Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben, weil die Straßenverhältnisse katastrophal waren und der Schülertransport zu gefährlichen gewesen wäre. Statt sich über den unterrichtsfreien Tag zu freuen, flossen bei etlichen Kindern Tränen der Enttäuschung.

Umso glücklicher waren alle Beteiligten, dass es dann beim zweiten Versuch klappte. Die Schülerinnen und Schüler schleppten körbeweise ausrangiertes Spielzeug, Bücher, Stofftiere, CDs und DVDs in die Pausenhalle, wo viele Sachen für wenig Geld schon nach ein paar Minuten den Besitzer wechselten. Für den Gesamterlös von fast 500 Euro möchte der Schülerrat gerne Schul-T-Shirts anschaffen, damit unsere Kinder beispielsweise bei Vergleichswettkämpfen sofort als Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lunestedt zu erkennen sind. 

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Auch der Schulelternrat konnte seine Kasse auffüllen. Dank der zahlreichen Eltern, die wieder einmal nicht nur viele Lebensmittel gespendet, sondern auch mit viel Engagement ein verlockendes Frühstücksbuffet in der Küche aufgebaut hatten, und weil der Waffelstand in der Pausenhalle ebenfalls ständig umlagert war, sah man am Mittag überall nur zufriedene Gesichter.

   

Tischtennis-mini-Meisterschaften 2010  

Trotz der extrem ungünstigen Witterungsverhältnisse haben 16 Mädchen und Jungen die Einladung des TSV Lunestedt angenommen, an den diesjährigen Tischtennis-mini-Meisterschaften teilzunehmen. Gespielt wurde in drei Gruppen, in denen jeweils Doppeljahrgänge zusammengefasst wurden. Eine Trennung nach Geschlechtern gab es in diesem Jahr nicht, was aber auch gar nicht erforderlich war, denn insbesondere Jana Wohlers und Nina Dany konnten in ihrer Altersklasse mit den Plätzen zwei und drei durchaus überzeugen. 

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An insgesamt sieben Tischen wurde die Vorrunde ausgetragen und wohin man auch sah, überall waren Ehrgeiz und Spielfreude zu erkennen. Zwar endeten einige Spiele mit einem deutlichen 3:0-Sieg, aber richtig traurig waren die Verlierer trotzdem nicht, denn alle Beteiligten hatten ihren Spaß und außerdem gab es am Ende für jeden eine Urkunde und einen Preis.

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Besonders freuen durfte sich Mathis Holscher, der in der Altersklasse 2001 und jünger in einem spannenden Endspiel mit vielen sehenswerten Ballwechseln seinen Klassenkameraden Tamino Oelmann mit 3:1 besiegte und damit seinen Turniersieg vom Vorjahr wiederholen konnte. Am 6. März 2010 geht es nun für die Sieger in Bad Bederkesa weiter, wo die Kreisminimeister ermittelt werden.

    

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