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      Schuljahr_2016-17.jpg           4b   (Herr Kudlik)


Die Mühle in Bad Bederkesa

Die Klasse 4b war in Bad Bederkesa. Wir haben uns verschiedene Mühlen angeguckt. Auf dem "Toten Boden" durften wir uns verschiedene Sachen zum Mörsern angucken und ausprobieren. Die meisten hatten Angst. Die nette Dame von der Mühle hat uns tolle Sachen gezeigt. Danach durften wir uns andere Sachen zum Körnermahlen angucken.

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Als Nächstes sind wir ganz nach oben auf den Balkon gegangen. Es war ganz schön hoch, aber die Aussicht war toll. Danach mussten wir wieder runter. Der Herr und die Dame haben uns gezeigt, wie man einen schweren Sack hoch- und runterkriegt.

Wir waren früher fertig als die anderen aus unserer Klasse. Wir durften uns verschiedene Zahnräder ansehen. Das war toll. Wir haben versucht, den Mahlstein hochzuheben. Leider war er zu schwer.

Später durften wir uns die ältesten Mühlen angucken: Holländer-, Bock- und Pferdemühlen. Danach durften wir frühstücken.
(von Maja und Chantal)
                               

 


Die 4b war bei der Windmühle in Bad Bederkesa. Unten in der Mühle gab es die Bockmühle und die Rossmühle. Der Boden darüber hieß Mahlboden. Dort ging es auch zur Galerie. Es gab noch viele andere Böden dort. Einer davon hieß Toter Boden. Wenn man ganz nach oben wollte, musste man eine kleine Hühnerleiter hochgehen. Da gab es auch einen Balkon und wir durften sogar hinauf. Dann erzählte der Mann, dass er mit seinem Enkelsohn, als dieser vier Jahre alt war, ein Picknick darauf gemacht hatte.

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Später sind wir nach unten gegangen. Danach haben wir unsere Sachen geholt und sind wieder zur Schule gefahren.
(von Amelie, Eske und Matilda) 
 

Besuch bei Engelbrecht

Ende August haben wir die Fabrik der Firma Engelbrecht besucht. Der Auszubildende hat uns die ganze Fabrik gezeigt und erklärt. Als Erstes ging es in die Backstube. Da wird der Teig gut durchgeknetet und mit Mehl vermischt. Im Anschluss hat uns der Auszubildende das Warenlager und die Kühlräume gezeigt. Als Nächstes hat er uns gezeigt, wie man Hörnchen und Croissants herstellt. Später hat er uns die Öfen gezeigt und erklärt, wie man Zitronenrollen macht. Zum Schluss hat jedes Kind ein Schokocroissant bekommen.

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    Schuljahr_2015-2016.jpg      4b   (Frau Koob)

                        

Stricken macht Schule!

Unter diesem Titel nahm unsere Schule an einer Aktion für "Mini-Stricker" teil. Die Mutter einer Schülerin, die in Beverstedt für die Firma Döscher arbeitet, hatte den Stein ins Rollen gebracht. Die Kinder der  Klasse 4b und Frau Bohlmann, die den Textilunterricht erteilt, staunten dann nicht schlecht, als einige Wochen später völlig unerwartet eines der 100 verlosten Materialpakete in Lunestedt ausgepackt werden durfte. Enthalten waren nicht nur 3 kg Wolle in unterschiedlichen Farben, sondern auch noch eine große Menge Stricknadeln, diverse Anleitungen für Mützen, Schals und Stulpen sowie ein Überraschungsgeschenk für jedes Kind. Unsere Schülerinnen und Schüler dürfen jetzt im Unterricht ihr Können unter Beweis stellen und vielleicht sogar ein paar Stücke einsenden, die dann für gemeinnützige Zwecke gespendet werden.

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Weitere Informationen gibt es unter: http://www.stricken-macht-schule.de/v2_6/live/strickenmachtschule/latest/strickenmachtschule/index/index/


          Schuljahr_2014-15.jpg       4b   (Frau Wöltjen)

 
Unser Projekt "Vom Korn zum Brot" - Teil 5 - Finale!

Gesät, geerntet, gedroschen, gemahlen  all diese Stationen hat unser Roggen bereits hinter sich gebracht und wir mit ihm!

Nun soll er verbacken werden. Dazu hat uns die Backgruppe des Heimatvereins Beverstedt am 19. September 2014 in das Heimathaus Wachholz eingeladen, denn dort soll unser Getreide seine letzte Station, den Backofen, durchlaufen. Petrus war uns bisher bei allen Aktionen unseres Projekts gnädig, und so machten wir uns auch an diesem Tag bei Sonnenschein auf den Weg - per Drahtesel, versteht sich!

In Wachholz wurden wir bereits von zahlreichen überaus netten Mitarbeitern des Heimatvereins erwartet, und auch Manfred Brinschwitz war wieder zur Stelle, um uns an diesem Vormittag mit seinem Wissen zur Seite zu stehen.

Als Allererstes durften wir gruppenweise einen Blick in die Backstube werfen. Dort war es kuschelig warm, denn der Vorteig, der bereits angesetzt war, wurde hier, nachdem er gegangen war, noch einmal mit einer großen Maschine vorsichtig durchgeknetet.

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Außerdem vorbereitet war der Backofen selbst, der schon vor längerer Zeit angefeuert worden war: "Er wird auf 300 Grad erhitzt, damit die Steine dann für das Brot die richtige Temperatur haben", so wurde uns erklärt. Eine langwierige Aktion!

Nun konnten wir wieder selbst aktiv werden: Im Heimathaus waren Tische aufgebaut, auf denen 41 Brotformen verteilt wurden. Diese sollten wir mit Fett ausstreichen und mit Schrot bestreuen. "So lässt sich das fertige Brot später besser aus der Form lösen." Jetzt gab es für jedes Kind und auch die Lehrerinnen einen Teigklumpen, der vorher auf einer alten Waage genau abgewogen wurde. Da war er wieder, unser Vorteig aus der Backstube. Diesen Teigklumpen formten wir nach Anleitung und gaben ihn anschließend in die Form. Nun stachen wir mit der Gabel kleine Löcher in die Oberfläche, einige Kinder stachen ihren Namen in ihr Brot - ob der wohl nach dem Backen noch zu lesen ist? Das noch ungebackene Brot wurde nun mit Wasser eingepinselt und mit einem kleinen Holzspachtel versehen, auf den jedes Kind seinen Namen schreiben konnte. Eine durchdachte Vorbereitung! Jetzt konnten die Brote abermals in die Backstube gebracht werden, denn sie mussten ein zweites Mal für eine Stunde gehen. Gut Ding will Weile haben!

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Diese Wartezeit wurde uns jedoch nicht lang. Der Heimatverein hatte unter der Leitung von Herrn Götjen dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommen konnte: Es gab auf der Wiese verschiedenste Spielangebote, Herr Brinschwitz nahm uns mit zu alten Gerätschaften, beantwortete geduldig verschiedenste Fragen und erfreute mit der einen oder anderen Erzählung von früher. Und nicht zuletzt die Anlage des Heimathauses an sich, die vielfältigste Spielmöglichkeiten bot.

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Eine große Überraschung war es, als sich aufklärte, woher der herrliche Duft kam, der uns umgab: Die Backdamen und -herren hatten Bleche von Butterkuchen vorbereitet, die wir auf der Wiese unter Obstbäumen nun direkt aus dem Ofen genießen durften. Einige Kinder kommentierten: "Ich habe noch nie sooo guten Butterkuchen gegessen." Es blieb bei den meisten Kindern nicht nur bei einem Stück.

Gegen 12 Uhr war es so weit: "Unsere Brote kommen aus dem Ofen", so hörte man die Kinder rufen. Alle versammelten sich und jeder konnte sein eigenes noch warmes und gut duftendes Brot in Empfang nehmen und im Stoffbeutel verstauen. Die Freude war groß!

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Wer hätte sich im Oktober letzten Jahres zu Beginn unseres Projektes, als wir die Roggenkörner mit unserem Säspruch dem Feld übergaben, wirklich vorstellen können, dass nun jeder sein eigenes Brot in den Händen halten kann. Und auch die vielen Helferinnen und Helfer schienen ihre Freude an dem Ergebnis zu haben. Eine tolle Erfahrung für uns alle!

Herr Brinschwitz gab jedem Kind einen Aufkleber und ein kleines Schild seiner Leidenschaft, dem Lanz Bulldog Club, mit auf den Weg und von Herrn Götjen wurden wir mit einer kleinen Tüte Blumensamen beschenkt: "Damit wieder etwas in die Erde kommt!"

Mit einem kräftigen Dankeschön-Chor verabschiedeten wir uns und radelten wieder Richtung Schule. Im Gepäck hatten wir ein duftendes Brot und einen Rucksack voller Erfahrungen und Erlebnisse, die wir mit Sicherheit nicht so schnell wieder vergessen werden.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten des Heimatvereins für die perfekte Organisation, die unzähligen Stunden des Einsatzes für uns und unser Projekt und für die Fürsorge in Form von Verpflegung, Beschäftigung und lebendigen Erzählungen.

Danke, dass wir diese Erfahrungen machen durften.



Unser Projekt "Vom Korn zum Brot" - Teil 3

             Höret die Drescher,
             sie schlagen im Takt,
             klipp-klipp-klapp,
             klipp-klipp-klapp,
             klipp-klapp-klapp
             klapp.

Dreschen_1.jpgAm Vormittag des 12. Septembers 2014 konnte man diesen Spruch vom Hof Bullwinkel erklingen hören. Es war nämlich unser Dreschtag, und zwei volle Hängerladungen unseres geernteten Roggens mussten gedroschen werden.

Abermals unter fachkundiger Anleitung konnten wir, die Klassen 4a und 4b, den Dreschflegel schwingen. Dazu hatten die Herren um Herrn Brinschwitz in Eigenarbeit acht Dreschflegel erstellt. "Den original erhaltenen stelle ich lieber an die Seite - wenn die Kinder so richtig loslegen...", so erklärte Herr Brinschwitz schmunzelnd.

Alle hatten viel Spaß beim Dreschen, war doch der Arbeitseinsatz und damit der jeweilige Kraftaufwand zeitlich begrenzt, denn schließlich sollte jedes Kind einmal Hand anlegen. Nach einigen Stunden Arbeit hätte die Begeisterung vermutlich nicht mehr überwogen.

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Eine Belohnung war es, die herausgedroschenen Körner zusammenzufegen, um sie dann mit Hilfe der Windfege, auch Staubmühle genannt, gründlich zu reinigen: "Die Spreu wurde vom Roggen getrennt." Heraus kam eine Menge an Roggenkörnern, die nun in Säcke geladen werden konnte. Unsere eigene Ernte - ein tolles Gefühl!

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Anschließend wurde uns die fortschrittliche Dreschmaschine vorgestellt. "Darin müsst ihr euch lauter kleine Dreschflegel vorstellen", so die Erklärung von Fachmann Brinschwitz. Der Antrieb bereitete zunächst etwas Schwierigkeiten; das Zusammenspiel mit dem Lanz Bulldog wollte nicht so recht klappen. Mit vereinten Kräften und technischem Geschick konnte die Maschine schlussendlich in Gang gesetzt werden und arbeitete mit viel Getöse doch ein wenig schneller und effektiver als unsere von Hand geschlagenen Dreschflegel.

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Alles in allem war auch dieser Tag unseres Projektes "Vom Korn zum Brot" dank der Organisation und des Einsatzes unserer versierten Fachmänner ein voller Erfolg.

VIELEN DANK!

Nun sind wir unserem Brot wieder ein Stück näher gekommen und fiebern der nächsten und vorletzten Station unseres Getreides, der Wassermühle Deelbrügge, entgegen.

 

        Schuljahr_2013-14.jpg            

In diesem Schuljahr haben wir leider nur eine 4. Klasse. 

 

 Schuljahr_2012-13.jpg           (Herr Kudlik)


Die Mühle in Bad Bederkesa

Wir waren mit unserer Klasse in der Mühle in Bad Bederkesa, weil wir im Sachunterricht gerade das Thema Getreide hatten. Als wir ankamen, erzählte uns der Mühlenführer erst einmal, wie die Mühle entstanden ist. Er erzählte, dass dort vorher eine Bockmühle gestanden hatte, die jedoch im Jahre 1881 abgebrannt ist, weil während eines Unwetters ein Blitz eingeschlagen ist. Noch im selben Jahr wurde am gleichen Ort die heutige Holländer-Mühle erbaut. In der Mühle gab es zunächst kleine Mühlenmodelle, die sich durch einen Knopfdruck bewegen ließen. Eine Etage höher konnten wir zusehen, wie man früher Getreide geerntet hat und wie es gemahlen wurde. Als wir ganz oben in der Mühle ankamen, konnten wir auf einem kleinen Balkon direkt neben der Windrose die schöne Aussicht genießen.

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Stadtbäckerei Engelbrecht

Wir waren in Bremerhaven in der Stadtbäckerei Engelbrecht, da wir gerade das Thema Getreide hatten. Innen angekommen mussten wir Haarnetze aufsetzen und Kittel anziehen, damit kein Dreck oder Haare auf die Brötchen kommen. Anschließend zeigte uns eine Mitarbeiterin den großen Raum, in dem die Brötchen, Brote und Kuchen zubereitet werden. Die Rezepte werden über einen Bildschirm angezeigt und man muss nichts mehr abwiegen. Durch die vielen Maschinen war es sehr laut. Später gingen wir ins Lager und sahen den großen Mehlbehälter. Wir durften anschließend in einen weiteren Raum, wo die Berliner hergestellt und Kürbisse geschnitten wurden. Es gibt sogar einen Backofen mit sechs Etagen, die mit unterschiedlichen Temperaturen beheizt werden. An einem Laufband konnten wir beobachten, wie die Mitarbeiter kleine Teigkugeln formten und diese dann mit Mohnkörnern bestreuten. In der Tortenabteilung konnten wir zusehen, wie alle Tortenböden selbst gemacht und von Hand verziert wurden.

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Die Waren kommen später per LKW in die einzelnen Filialen. Dafür hat jede Filiale ein eigenes Buchstabenkürzel. Zum Abschied haben alle Schüler ein Getränk und ein Schoko-Croissant bekommen.                      

                 

 

Schuljahr_2011-12.jpg         (Frau Koob) 

 

Sprach- und Schriftentwicklung

Die Klasse 4b hat darüber nachgedacht, wo die Wörter, die wir sprechen und schreiben, herkommen. Dazu haben wir dieses Gedicht kennen gelernt:

Gedicht_Alle_Woerter.1.a.JPGGedicht_Alle_Woerter.2.a.JPG
Gedicht mit Keilschriftverzierung

Hieroglyphen.1a.JPGHieroglyphen.2a.JPG
Hieroglyphen (Namen von zwei Kindern unserer Klasse)

Die ersten Schriften, die erfunden wurden, waren Bildschriften (Piktogramme):

In Ägypten sind die Hieroglyphen erfunden worden (1500 - 3000 v. Chr.).
Davor haben die Sumerer Keilschrift benutzt (5 000 - 3 000 v. Chr.).   --> siehe oben

Die Griechen schrieben als erste mit einer Buchstabenschrift (ab 800 v. Chr.).
Die Römer  haben daraus (ab 700 v. Chr.) unser "lateinisches" Alphabet entwickelt, das wir heute noch schreiben und Menschen auf der ganzen Welt kennen.

Text von David, Nele und Kim

 


 

  Schuljahr_2010-11.jpg         (Frau Wöltjen)

 

Das Planetarium

Als wir Sternkunde hatten, wollten wir ins Planetarium, also sind wir am 1. 3. 2011 mit der ganzen Klasse nach Bremen gefahren zu einer Hochschule für Kapitäne. Dort hatten wir eine Extra-Vorstellung gemietet. In einem Planetarium erfährt man etwas über das Weltall.

Dort ist ein kleiner Raum mit vielen Sesseln, die am Rand stehen. Vom Boden bis zur Kuppeldecke, die so etwas wie eine Leinwand ist, sind es 5 Meter. Auch bei Tag kann man den klaren Sternenhimmel sehen. Das Planetarium macht dieses Ereignis mit einem Projektor. 

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Der Mann, der den Projektor bedient hat, hat die Sonne untergehen lassen. Dann hat er Sterne an der Decke erscheinen lassen. Wir sollten den Großen Wagen suchen und bald hatten wir auch schon den Nordstern gefunden. Er hat uns auch den Tierkreis mit 12 Sternbildern gezeigt.

Man konnte alle Planeten und Sterne beobachten und die Asteroiden. Einer sah aus wie eine Kartoffel. Der Mann hat uns auch erklärt, was eine Supernova ist. Wir durften eine Sternexplosion miterleben.

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"Ihr seid ganz schön schlau!", das waren die Worte des Planetariumsleiters nach unzähligen richtig beantworteten Fragen. 

Kurz gefasst: Das Planetarium war toll. Es war echt super. Es war eine Sache, die man nie vergisst.

(Klasse 4b)  

  

  

Unsere Klassenfahrt nach Hellingst vom 9. - 13. 08. 2010

Die Klassen 4b und 4a sind zusammen mit dem Zug nach Stubben gefahren. Von Stubben sind wir drei Stunden zu Fuß nach Hellingst zur Animal Farm gelaufen. Es waren sechs Kilometer. Auf dem Weg haben wir Wildschweinspuren und Kaninchenknochen entdeckt. Als wir da waren, waren unsere Schuhe komplett durchnässt. Zwei Tage später waren wir am Stedener See. Dort war es toll. Der See war riesengroß. Am See haben wir den Geburtstag eines Mädchens gefeiert. Wir haben Kuchen gegessen und die Wespen haben uns geärgert. Am See gab es einen Spielplatz. Wir waren viel im Wasser.

(von Niklas, Mathis, Tamino und Delron) 

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Animal Farm

Damit ihr euch die Animal Farm genauer vorstellen könnt, möchten wir sie euch beschreiben: Die Animal Farm ist ein großes altmodisches Bauerngebäude. Es gibt einen großen Schlafsaal für max. 20 - 30 Kinder. Die Animal Farm hat aber auch eine Ferienwohnung, in der 13 Kinder Platz finden. Es gibt eine kleine Küche, in der für die drei Mahlzeiten am Tag Kinder Essen vorbereiten. Gegessen haben wir in einem großen Speisesaal. Abends, kurz bevor wir schlafen gehen mussten, haben wir Lieder gesungen und ein Buch vorgelesen bekommen. Dann war es 21.30 Uhr und wir mussten ins Bett. Auf der Animal Farm gibt es einen großen Heuboden mit Reifenschaukel. Wir konnten auf den Heuballen rumklettern so viel wir wollten. Falls es mal auf dem Heuboden brennt, gibt es noch eine rote Notrutsche. Jetzt führen wir euch nach draußen: Dort gibt es einen Boxsack, eine Schaukel, ein Volleyballfeld und eine Tischtennisplatte. Jetzt kommen wir zu den Ställen: Die Hunde haben ein Innen- und ein Außengehege. Die Katzen haben die Pferdeboxen besetzt. Die Schweine haben ein Schlammgehege. Die Hasen und die Meerschweinchen haben ein Innengehege, damit ihnen nicht kalt wird. Es gibt auch eine Werkstatt mit vielen Werkzeugen.

(von Alissa, Alina, Yara, Anna Lena und Marie-Louise)

 

Tiere auf der Animal Farm

Auf der Animal Farm gibt es - wie der Name schon sagt - viele Tiere. Es leben dort:

Esel
Der Esel hieß Pepe und schrie oft und laut. Sein Freund war Paul, das Pony. Der Esel war grau, weil er alt war. Wenn die anderen Tiere ihr Essen bekamen, wurde Pepe eingeschlossen, weil er sonst bockte.

Hund
Es gab einen Hund. Er war groß und hatte viele Welpen. Sie machten sehr viel Radau. Manche Welpen waren gelockt und andere glatt. Aber alle waren süß. Aber sie haben uns die Sachen ein bisschen kaputt gebissen. Der Tierarzt hat die Welpen geimpft.

Meerschweinchen
Die Meerschweinchen konnte man gut streicheln und sie waren sehr weich. Es gab sie in vielen Größen und Farben. Zum Schluss sind zwei Meerschweinchen gestorben. Das war sehr traurig.

Pferde und Ponys
Die Pferde mochten es sehr, von uns gestreichelt zu werden. Wir konnten gut auf ihnen reiten.

Schweine
Die Schweine waren echt witzig. Sie haben sich immer im Schlamm gewälzt und sie haben sich gepaart. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sie zu beobachten.

(von Natti, Lili, Lia, Nina, Emely und Nadine)

 

Freizeitangebote

Während unserer Zeit auf der Animal Farm konnten wir verschiedene Freizeitangebote wählen:

- Zaun bauen
- Schnitzen
- Bogenschießen
- Brotbacken
- Gartenarbeit
- Filzen
- Traumfänger machen
- Reiten

Schnitzen
Beim Schnitzen haben wir Vögel, Schwerter und andere Sachen geschnitzt. Dazu haben wir die Stöcker selbst gesammelt. Die Sachen sind schön geworden. Später durften wir die Sachen bemalen (lackieren).

Bogenschießen
Für das Bogenschießen haben wir Bögen und Pfeile gebastelt und ausprobiert. Die Pfeile sind weit geflogen.

Brotbacken
Unser Brot haben wir selbst gebacken. Es hat lecker geschmeckt.

Salbe machen
Wir haben Ringelblumen gepflückt und daraus Salbe gemacht. Außerdem haben wir auch Zimtblätter gepflückt.

Gartenarbeit
Wir haben das Franzosenkraut rausgezogen und es zu den Schweinen gebracht. Danach haben wir Kartoffeln geerntet.

Filzen
Wir haben Wolle genommen und sie ins heiße Wasser getaucht, die Wolle in die Mitte gelegt und sie dann im Set gerieben.

Traumfänger
Wir haben im Wald Stöcker für die Traumfänger gesucht. Ein Traumfänger fängt Träume auf vor dem Schlaf.

(von Dorian und Anton)

 

 

Schuljahr_2009-10.jpg    4b    (Frau Stehling)

 

Keine Angst vorm großen Hund

Schulhundbesuch am 12.03.2010 

Unsere Deutschlehrerin Frau Koob hat ihren Hund in die Schule mitgebracht. Sein Name ist Cajou und er ist ein Rhodesian-Ridgeback-Mischling. Ridgebacks wurden früher in Afrika für die Löwenjagd gebraucht. Cajou ist richtig nett und gar nicht gefährlich.

 

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Er ist für Schulbesuche ausgebildet und hat schon fünf mitgemacht. Dass Frau Koob Cajou mit in die Schule gebracht hat, hat den Grund, dass wir keine Angst vor großen Hunden haben sollen.

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Außerdem sollen wir die Hundesprache besser verstehen lernen, um dann besser zu reagieren. Zum Beispiel sollen wir nicht die Hände nach oben strecken, wenn uns ein fremder Hund beschnuppert, weil das für ihn heißen könnte, dass wir spielen wollen und er uns dann vielleicht anspringt.

Frau Koob hat uns auch noch ein paar Tricks mit Cajou gezeigt. Dabei ist die Körpersprache für den Hund wichtiger als die Stimme. 


 

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Wir haben noch darüber gesprochen, dass man viel Verantwortung hat, wenn man ein Tier hält und man sich immer um das Tier kümmern muss. Wir haben auch über die Pflege des Hundes gesprochen, dass er vom Wolf abstammt und dass er heute verschiedene Aufgaben in der Welt der Menschen hat, z.B. Familienhund, Blindenhund, Rettungshund, Polizeihund und Hütehund.

Schön, dass uns Cajou besucht hat!

(Text von Jana, Lena K. und Kara)

 


 


 

Schuljahr_2008-09.jpg       4b    (Frau Bohlmann)

 

James Rizzi   

Rizzi1.jpgJames Rizzi wurde am 5. Oktober 1950 in New York geboren und studierte Kunst an der University of Florida. Seit 2004 malt er 3D-Grafikbilder. Rizzi hat ein Auto und ein Flugzeug ganz angemalt. Es gibt jetzt auch Briefmarken mit Bildern von Rizzi. Die Motive "Alles Gute!" und "Herzlichen Glückwunsch" erschienen im Februar 2007, die Marken "Herzliche Grüße" und "Danke" werden seit dem 8. Mai 2008 verkauft. Inzwischen ist Rizzi einer der berühmtesten Künstler in den USA. Sein größtes Kunstwerk war "Big Apple". Rizzi malt meistens von New York oder seinen letzten Urlaubsorten.  

 

Hier sieht man ein paar Bilder von uns, die wir im Rizzi-Stil hergestellt haben.                

                  Christin B.

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Weitere Informationen über James Rizzi gibt es auf seiner Homepage:
http://www.james-rizzi.com/

 

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Schuljahr_2007-08.jpg       4b       (Frau Koob)

 

Besuch bei der Feuerwehr

Wir waren am 22.2.08 bei der Freiwilligen Feuerwehr von Lunestedt.

Zuerst hat sich der Feuerwehrmann Herr Stamann vorgestellt. Er hat uns alles gezeigt und wir durften viele Fragen stellen.

Die Freiwillige Feuerwehr von Lunestedt besteht zurzeit aus 63 Leuten, aber nur wenige davon sind Frauen. Jede(r) hat eine Spezialausrüstung. Sie besteht aus feuersicherer Jacke und Hose, Gürtel, Helm, langen Handschuhen und Schuhen mit Stahlkappen. Am Gürtel kann man auch das Sicherungsseil und das Feuerwehrbeil festmachen. Die Kleidung besteht aus beschichteter Baumwolle, die sehr feuerfest ist. Nur bei sehr hohen Temperaturen fängt die Kleidung an zu schmoren.

Wir durften die Feuerwehrjacken und Helme ausprobieren, das war sehr lustig. Herr Stamann hat den Raum verdunkelt und wir konnten sehen, dass die Helme im Dunkeln leuchten. In stark verqualmte Gebäude gehen die Feuerwehrleute nur mit Helmlampe und Atemschutzgerät rein.

Es gibt zwei Feuerwehrwagen: ein Gruppenlöschfahrzeug, in dem bis zu 9 Leuten zu einem Einsatz fahren können, und ein Tanklöschfahrzeug. In dem haben nur 3 Personen Platz, denn es hat einen riesigen Tank, in den 8000 Liter Wasser passen.

In einem Feuerwehrwagen durften wir sogar mitfahren und am Ende hat Herr Stamann noch die Sirene angemacht. Das war richtig cool!

Für alle Kinder war der Besuch sehr spannend und nun überlegen viele zur Freiwilligen Feuerwehr zu gehen.

(Textteile von Fabian H., Celina, Saskia, Monja und Dominik) 

 

Autorenbegegnung

Am 12.11.07 kam ein Schriftsteller in unsere Klasse.
Er hieß Rudolf Gigler und kam aus Österreich.

Er stellte uns und der 4a Bücher vor, die er selbst geschrieben hat, unter anderen auch "Conny Knall löst jeden Fall". In diesem Buch ging es um ein Mädchen, das "hundianisch" konnte. Das war sehr witzig!

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Herr Gigler ist ein sehr lustiger und sprachbegabter Mann. Beim Erzählen machte er lustige Gesten und wir machten mit.
Einmal hat er gesagt, dass alle, die Fußball spielen, ihre Beine zeigen sollten. Am Anfang wussten wir gar nicht, was das sollte, aber als er aus seinem Buch "Der König mit den O-Beinen" erzählte, wussten wir warum: Je krummer die Beine, desto besser der Spieler.

Außerdem hat er uns einen guten Tipp gegeben, wie wir unsere eigenen Geschichten schreiben können, nämlich über etwas zu schreiben, das jedem von uns passieren könnte.

Zum Schluss gab er uns noch Autogramme und bevor er ging, gaben wir ihm einen lauten Applaus.

(Text von Jakob, Dominik und Philipp)

  

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Schuljahr_2006-07.jpg        4c     (Frau Wöltjen)


Vom Korn zum Brot 

Eine der schönsten Unterrichtseinheiten der Grundschulzeit ist in der dritten Klasse das Thema „Vom Korn zum Brot“. Außer einer Behausung (Thema: Hausbau) ist die Nahrung eines der Elementarbedürfnisse des Menschen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Kinder den langen und mühsamen Prozess bis zum duftenden Brot möglichst hautnah erleben. Da in kaum einer Familie das Brot selber gebacken wird, kennen die Kinder nur Brotlaibe vom Bäcker oder Schnittbrot aus dem Supermarkt. Aber wie viel Arbeit ist bis dahin geleistet worden, wie viele Menschen haben dazu beigetragen, dass das fertige Produkt im Regal liegt!

Im Oktober 2005, zu Beginn der dritten Klasse, begannen wir buchstäblich ganz unten, nämlich mit der Untersuchung des Erdbodens. Wir gruben ein tiefes Loch und besahen uns die einzelnen Bodenschichten, die Humusschicht, die Sandschicht, die Regenwürmer etc. Anschließend fragten wir uns, welche Arbeitsschritte notwendig sind, um aus einem Stück Land einen Acker zu machen. Das Pflügen und Eggen nahm uns dieses Mal der Großvater von Torge ab, der ein Stück seines Weidelandes umzäunte und mit Maschinenhilfe in Ackerland umwandelte. An einem sonnigen Oktobertag säten alle Kinder mit der Hand in gleichmäßigen Schwüngen Roggen aus. Das Schreiten und gleichmäßige Aussäen hatten wir vorher in der Schule unter Zuhilfenahme eines Säerspruches geübt. Nach der Aussaat eggten wir das Korn mit Harken unter. In Abständen besuchten die Kinder das Feld, das Wachstum wurde gemessen und in eine Tabelle eingetragen. Im kalten Frühjahr 2006 wuchs das Getreide nur langsam, doch mit der Schönwetterphase ab Juni erreichte unser Korn zum Schluss eine Höhe von mehr als 1,80 Meter! Bis zum Beginn der Sommerferien war das Korn leider noch nicht reif, so dass Torges Großväter kurz vor dem Wetterumschwung Ende Juli selber die Sense schwangen, das Korn abernteten, aufstellten und auf einem großen Hänger in Sicherheit brachten. Gleich nach den Sommerferien droschen die Kinder auf dem Bergerschen Hof den Berg von Getreide aus, zusammen mit der Klasse 4a, die ebenfalls eigenes Getreide angebaut hatte. Nach dem Zusammenfegen stellte sich heraus, dass so viele Körner in den Ähren gesteckt hatten, dass ein großer Sack voll wurde. Die RWG übernahm freundlicherweise das Reinigen des noch mit Staub, Steinchen und Spelzen verunreinigten Korns. In der darauf folgenden Woche besuchten wir  die Wassermühle Deelbrügge, wo das gesamte Korn (knapp 50 Kilogramm) gemahlen wurde. Vor lauter Begeisterung naschten die Kinder das Mehl schon aus dem Mehlkasten der Mühle. Beim  aufwändigen Zubereiten des Brotteiges mit Hefe und Sauerteig sprang uns Frau Plesse zu Hilfe, die über viel Erfahrung mit dem Backen von Vollkornbrot verfügt. Mit 37 Kindern und etlichen helfenden Müttern entstanden so über dreißig leckere Brote! Die ganze Schule duftete und natürlich wollte jedes Kind sofort vom noch warmen Brot naschen. Alle Kinder bekamen ein halbes Brot mit nach Hause, um das Ergebnis von so viel Arbeit und Mühe auch der Familie zukommen zu lassen. Wir hatten so viel Brot, dass es sogar noch für ein ausgiebiges Frühstück mit der ganzen Klasse reichte. Eigenes Brot mit Butter – lecker!

Frauke Wöltjen

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Weitere Fotos sind in der Bildergalerie zu sehen.

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