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       3b (Frau Wöltjen)

„Der Weg der Knolle“ – ein Projekt über die Kartoffel in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein

 

 Teil 4: Die Kartoffelernte

 

„Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln …“, so schwirrte es schon seit einigen Tagen in unseren Köpfen herum. Und nun endlich war es soweit: Wir konnten zum Ernten anrücken.

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„Regenkleidung“ war dabei die ausgegebene Parole. Alle Wetter Apps meldeten eine hohe Regenwahrscheinlichkeit.

Trockenen Fußes kamen wir an „unserem Acker“ an. Die Ruhe vor dem Sturm – so sah es dort aus: Die zahlreichen Helferinnen und Helfer saßen nach wie immer perfekter Vorbereitung zusammen und warteten auf uns. Zusätzlich waren auf Einladung auch einige Eltern und Großeltern da, was die Motivation der Erntekinder noch mehr steigerte J.

 

Zunächst versammelten wir uns um den aus Holz gezimmerten und von unserer Pflanzaktion bereits bekannten Holzquadratmeter. „Wer hat behalten, wie viele Saatkartoffeln wir im Mai dort hinein gepflanzt haben?“, so die Frage von Manfred Brinschwitz. „6“, kam wie aus der Pistole geschossen. Damals, im Mai, hatten alle eine Schätzung darüber abgegeben, wie viele Tochterknollen wohl zur Erntezeit um diese 6 Saatkartoffeln entstehen würden. Zur Überprüfung zählte jede Klasse die Knollen gemeinsam im Chor nach. Die Klasse 3a kam auf 126, die 3b auf 122 Kartoffeln.

Als bester Schätzer wurde Benjamin Reisen auserkoren, der mit seiner Schätzung von 120 Knollen sehr dicht am tatsächlichen Ernteergebnis von 121 Tochterknollen war.

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Nach diesem „Aufwärmrätsel“ ging es nun richtig zur Sache. Die „Wühlmaus“, ein historischer Kartoffelsiebkettenroder von Fred Hühnken, kam zum Einsatz. Reihe für Reihe brachte sie Hunderte von Kartoffeln zum Vorschein; unermüdlich arbeitete sie sich vor. Doch auch die Kinder zeigten großen Einsatz. Gebückt oder auf Knien sammelten sie und sammelten und sammelten … . Geleert wurden die Eimer in große Drahtkörbe. Mehrmals kräftig geschüttelt, damit der gröbste Dreck rausrieseln konnte und dann ab auf den Hänger. Dabei halfen die Männer, denn ein Eimer voller Kartoffeln ist ganz schön schwer!  Der Hänger füllte sich rasch – schließlich waren 39 fleißige Erntehelfer auf dem Acker. Und auch die Erwachsenen ließen es sich nicht nehmen, unsere Ernte tatkräftig zu unterstützen.

Zwischendurch sah es so aus, als müsse der Einsatz abgebrochen werden: Es fing an zu regnen! Für uns Arbeiterinnen und Arbeiter kein Problem. Zu starker Regen wäre aber für die Lagerung der Kartoffeln  und auch den Kartoffelroder  zu einem Problem geworden. Glücklicherweise war der Regen nur von kurzer Dauer und so konnten wir am Ende doch weiterarbeiten.

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Nachdem gut Dreiviertel des Ackers gerodet war, wurde zur wohlverdienten Mittagspause geläutet. Frau Brinschwitz hatte leckersten Kräuterquark angerührt. Dazu kamen unsere Kartoffeln, die, gerade eben noch in der Erde des Ackers vergraben, nun dampfend als Pellkartoffeln auf dem Tisch standen. In einem riesigen „Mantelpott“, der mit Holz angefeuert wurde, waren sie gegart worden, damit wir sie direkt vor Ort probieren und genießen konnten. „Mmmhhhmm!“, so lecker schmecken eigens gepflanzte und geerntete Kartoffeln. Nach diesem köstlichen Mahl hielt es die meisten Kinder nicht lange auf den Plätzen. Die letzten Reihen mussten noch geerntet werden. 

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Erschöpft von der Arbeit und der frischen Luft traten wir mittags zufrieden unseren Heimweg an. Wir konnten stolz auf unseren Acker zurückblicken.

 

Tausend Dank geht an die „Chefs“ des Kartoffelprojektes Manfred Brischwitz, Fred Hühnken und Heino Hünken. Es ist großartig, mit wie viel Einsatz und Perfektion und mit welcher Freude sie uns die Möglichkeit gegeben haben, den Weg der Knolle miterleben und mit gestalten zu können. Weiterhin möchten wir den zahlreichen anderen Helferinnen und Helfern danken. Die gemeinsamen Aktionen waren eine tolle Erfahrung für uns!

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Zu guter Letzt werden unsere Kartoffeln zum Teil in die Schule geliefert, wo am 12. und 13. 9. 2017 ein Kartoffeltag mit den Landfrauen stattfindet. Wir werden verschiedenste Kartoffelgerichte zubereiten und anschließend gemeinsam verspeisen. Darauf freuen wir uns sehr. Eingeladen dazu haben wir auch die drei „Chefs“ des Kartoffelprojektes, denn ohne sie hätten wir schließlich nicht die Möglichkeit, unsere eigenen Kartoffeln zuzubereiten!  

 

Am 3. Oktober findet im Heimathaus Wachholz ein Kartoffeltag statt, zu dem alle herzlich eingeladen wurden. Der Erfahrung  der vergangenen Jahre nach ist er lohnenswert für die ganze Familie!

 

„Der Weg der Knolle“ – ein Projekt über die Kartoffel in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein

 


 

Schuljahr_2016-17.jpg        3b   (Frau Witte)

                  

Besuch der Familie Heideman in Hollen am 28. 08. 2016

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Im Rahmen unseres Sachunterrichtsthemas "Vom Korn zum Brot" durften wir uns den Bauernhof, auf dem Familie Heideman lebt und arbeitet, einmal genauer ansehen. Benjamins Eltern haben uns herumgeführt und alles erklärt. Wir hatten einen super Ausflug bei herrlichem Spätsommerwetter. Vielen Dank noch einmal an Familie Heideman, die uns zum Schluss sogar noch mit Kuchen, Käse und Milch köstlich versorgt hat.
(Frau Witte)

Wir waren bei Benjamin. Dort sind wir ihm hinterhergelaufen, als er Hoftruck gefahren ist. Ich war der Anführer. Das war das beste Erlebnis.
(Bjarne)

Ich stand mit einem kleinen Trecker vor einem großen Trecker.
(Keanu)

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Ich fand es toll, dass wir durch den ganzen Stall gelaufen sind.  3b__Hollen_2.JPG
(Fiona)

Wir haben ein frisch geborenes Kälbchen gesehen.
(Vivien)

Wir sind Benjamin hinterhergelaufen, als er mit dem Hoftruck gefahren ist. Wir haben eine Maispflanze mitgenommen.
(Alma)

Ich fand es toll, dass wir den Mais mitnehmen durften. Der Kuchen und die Milch waren sehr lecker.
(Lilli)

3b__Hollen_5.JPGIch fand es echt toll, als Benjamin mit dem Hoftruck durch den Stall gefahren ist und wir wie die Verrückten hinterhergelaufen sind.
(Diana)

Ich fand es toll, dass ihr zu uns nach Hause gekommen seid. Es war witzig, als Keanu vor dem großen Trecker stand. Mamas Kuchen war lecker!!!
(Benjamin)

Das Seilbahnfahren war toll.
(Aliya)

Ich fand die Kühe cool und Benjamins Hoftruck. Als Benjamin damit gefahren ist, bin ich hinterhergerannt. Die Milch war lecker.
(Marlon)

Wir haben Mais aus dem Maisfeld geholt.
(Leon Devin)

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Ich fand den Hoftruck am besten. Wir sind alle hinterhergelaufen. Ich bin auch mit einem Trettrecker gefahren.
(Leon H.)

Benjamin ist Hoftruck gefahren. Das war toll. Später waren wir noch auf der Seilbahn. Ich fand gut, dass es Kuchen gab.
(Lina)

 

Schuljahr_2015-2016.jpg      3b   (Herr Kudlik)                       


Unser Kartoffelerntetag

Die Klasse 3b und die Klasse 3a sind auf den Kartoffelacker gegangen, um dort die Kartoffeln zu ernten. Als wir da waren, haben wir geguckt, wie viele Kartoffeln auf einem Quadratmeter wachsen. Es waren 109 Kartoffeln, die dort gewachsen sind.

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Manfred Brinschwitz hat danach den Kartoffelroder geholt und die Kartoffeln damit aus der Erde gerodet. Wir sollten die Kartoffeln, die er aus der Erde geholt hat, aufsammeln und auf den Anhänger tragen. Es waren sehr, sehr viele Kartoffeln, die später auf den Hängern lagen.

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Die Beverstedter kamen auch noch. Als wir fertig waren, gab es Butterkuchen und Marmeladenbrot. Leider mussten wir auch schon los. Die Beverstedter durften noch bleiben. Als wir wieder in der Schule waren, mussten wir auf Socken hoch, um unsere Sachen zu holen. Das war toll.
(von Amelie und Matilda)

 

Die tolle Knolle wird geerntet

Am 22. 09. 2015 haben die Klassen 3b und 3a die Kartoffeln geerntet. Wir haben mit dem Trecker und einem alten Kartoffelroder gearbeitet. Wir sollten die Kartoffeln aufsammeln mit Eimern und Körben. Als unsere Eimer und Körbe voll waren, haben die Helfer sie ausgeleert. Wir haben wenige Mutterknollen gefunden.

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Wir haben geschätzt, wie viele Kartoffeln in einem Quadratmeter sind. Es waren genau 109 Kartoffeln. Manfred Brinschwitz ist mit dem Trecker vorausgefahren. Er hat den alten Kartoffelroder mit dem Trecker gezogen. Die Erde wurde durch den Kartoffelroder aufgewühlt und die Kartoffeln wurden freigelegt.

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Die Beverstedter sind auch noch gekommen. Sie haben auch noch Kartoffeln gesammelt.
(von Miriam und Lukas)    


 

          Schuljahr_2014-15.jpg       3b   (Frau Koob)

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Schuljahr_2013-14.jpg       3b   (Frau Wöltjen) 


Unser Projekt "Vom Korn zum Brot"

Den Weg vom Korn zum fertigen Brot können wir, die Klassen 3a und 3b, dank der tatkräftigen Unterstützung des Arbeitskreises Dorphuus, des Heimatvereins Beverstedt, des Lunekrings sowie des Engagements einzelner Landwirte und Heimatfreunde hautnah verfolgen.

Am Ende des Gewerbegebietes befindet sich die Fläche, die vom Landwirt Lutz Wrede großzügig für die Dauer unseres Projektes von einem Jahr zur Verfügung gestellt wird.

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Das Grundstück wurde unter Anleitung von Manfred Brinschwitz, dem technischen Leiter des Lanz-Bulldog-Clubs Oyten, Heiner Ringe aus Wehldorf, Wilhelm Gehring aus Meckelstedt und Jürgen Bullwinkel aus Lunestedt mit historischen Geräten gepflügt.

Bereits bei diesen Vorbereitungen wurden wir einbezogen und durften am eigenen Körper erfahren, wie schwer ein Pferd früher an einer Egge zu ziehen hatte. Als ein besonderes Erlebnis durfte jede und jeder einmal mit einem historischen Trecker über das Feld fahren, was allen viel Spaß bereitete.

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Für uns wurde ein Teil des Feldes in kleine Flächen unterteilt und abgesteckt, sodass wir jeweils zu viert ein eigenes kleines Feld bekamen. Jedes Feld erhielt eine Markierung, auf die jede Gruppe die Namen ihrer Gruppenmitglieder schreiben durfte.

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Am 20. Oktober ging es daran, den von dem Landwirt Otto Bischoff gestifteten Roggen auszusäen. Mit einem alten Säerspruch und einer Schüssel bestückt, gingen wir über "unsere" Felder und verteilten die Saat. Vorher hatten wir schon einen Probedurchlauf mit Sand gemacht, der vom Fachmann Brinschwitz als gut befunden wurde.

Auf der restlichen Fläche wurde der Roggensamen mit historischen Drillmaschinen ausgesät.

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Mit Spannung verfolgen wir, und sicherlich auch alle anderen Beteiligten, nun das Wachstum des Roggens. Immer wieder zieht es den einen oder die andere nachmittags zu unserem Feld, um die Größe und die Wachstumsphase der Pflanzen zu beobachten und am darauffolgenden Tag im Unterricht den anderen davon zu berichten.           

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In diesem Schuljahr haben wir leider nur eine 3. Klasse. 

 

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Hier haben wir verschiedene Experimente zum Thema Wasser ausprobiert. Wie man auf dem Bild sieht, wurde hier ein Experiment zur Oberflächenspannung gemacht. Dazu brauchten wir eine Pipette, ein Glas mit farbigem Wasser und ein Weinglas. Mit der Pipette haben wir das Glas voller Wasser gefüllt, bis die Oberflächenspannung zu sehen war. Wir haben noch weiterere Versuche zum Thema Wasser gemacht. Das Experimentieren hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. 

(von Maurice, Jarno und Jason)

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In der Fahrradwoche mussten wir eine Prüfung ablegen. Wir sollten ein verkehrssicheres Fahrrad und einen Helm mitbringen. Bei der Prüfung konnte Bienes den ersten Platz mit nur einem Fehler belegen. Die Fahrradwoche wurde vom ADAC und Capri-Sonne unterstützt.

(von Tarik, Bienes und Malte)

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Hier haben wir im Sachunterricht bei Herrn Kudlik ein Verkehrsmemory in Gruppen gespielt. Wir sind eine sehr kleine Klasse und können uns gut aufteilen, auch in anderen Räumen.

(von Lara und Samanta)

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Unsere Klasse hat beim Regenbogen zu Ostern den Osterhasenrock vorgeführt. Manche haben sogar Flöte gespielt. Naja, die meisten haben nur so getan. Wir tanzten um den Rosenstock. Es gab zehn Hasen und eine Hirschkuh.

(von Michelle, Fenya und Kimberly)

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Hier haben wir Trommeln mit Frau Kaschorek gebastelt. Wir haben einen Blumentopf genommen und haben Butterbrotpapier mit Kleister aufgeklebt. Jeden Freitag fünf Schichten. Dann mussten die Trommeln immer eine Woche trocknen. In der nächsten Woche haben wir immer neue Schichten aufgeklebt. Als sie fertig waren, konnten wir im Musikunterricht schön trommeln.

(von Natalie, Julien und Paul)       

 

 

   Schuljahr_2010-11.jpg     3b   (Frau Koob) 

Grüße von der Küste

Viele von uns haben erzählt, dass sie in den Sommerferien am Meer waren. Im Kunstunterricht haben wir Fotos von unterschiedlichen Leuchttürmen angesehen, bevor wir dazu unsere eigenen Bilder gemacht haben.Dabei haben wir mit Deckfarben gemalt, aber auch verschiedene Sachen dazu aufgeklebt. Das nennt man dann Collage.      

Hier die Schritte, wie unsere Bilder entstanden sind:

  1. die Himmelsfarbe mit dem Schwamm auf ein DIN A3 - Blatt auftragen
    Viel Wasser, wenig Farbe!
  2. kräftigere Farbe für das Meer mit dem Schwamm auf ein zweites festes Papier wischen und tupfen: Ultramarin, Cyanblau, Violett und Grün
  3. das getrocknete Papier in Wellenstreifen reißen
  4. die Wellen auf dem Hintergrund anordnen und aufkleben (Wellenschaum oben durch angerissene Papierkanten)
  5. mit ganz leichtem Bleistiftstrich einen Leuchtturm auf ein drittes Blatt vorzeichnen
  6. den Leuchtturm mit Deckfarben anmalen
  7. nach dem Trocknen: Umrisslinien, Fenster usw. mit Fineliner nachziehen
  8. den Leuchtturm ausschneiden und unterhalb der Wellen aufkleben
  9. den vorderen Bereich mit Sprühkleber einsprühen (Leuchtturmfuß dabei abdecken) und mit Sand bestreuen
  10. Muscheln, Steine, Gräser oder Federn aufkleben lassen (durch Lehrerin mit Heißklebepistole)

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Viel Spaß beim Nachmachen!

 



 

Schuljahr_2009-10.jpg         3b   (Frau Wöltjen)


Hausbau: ein Thema aus dem Sachunterricht


Eine Behausung zu haben ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Überall auf der Welt bauen Menschen Häuser zum Schutz und Sich-geborgen-fühlen.

Die Klasse 3b hat das Thema Hausbau ganz international aufgegriffen. Ausgehend von Fotos mit Kindern in aller Welt haben wir uns mit den Häusern in diesen Ländern befasst. Informationen fanden wir in Zeitschriften, in Büchern, die ich kistenweise aus der Stadtbibliothek Bremen besorgt hatte und im Internet.

Wir haben Gruppen gebildet und neun Themen ausgewählt: die Iglus der Inuit, Häuser im tropischen Regenwald, Lehmhäuser der afrikanischen Savanne, Pfahlbauten an Mangrovenküsten, Jurten in der Mongolei, niederdeutsche Bauernhäuser, Hausbau auf pazifischen Inseln, Häuser der Steinzeit, und als Extrathema Pyramiden.

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Die Aufgabe der Kinder war es zunächst, Informationen über Land, Leute und die Häuser zu sammeln. Danach wurden Referate ausgearbeitet. Auch sollten die Gruppen Plakate erstellen mit zusätzlichen Informationen. Als dritte Aufgabe bauten alle Gruppen ein Modell "ihres" Hauses. Hier war die tatkräftige Unterstützung von Erwachsenen willkommen. Großartige Modelle sind so entstanden - geradezu professionell. Das Überseemuseum in Bremen kann keine schöneren Modellhäuser haben!

Alle Gruppen haben ihre Referate vor der Klasse gehalten, wobei es bereits vielen Kindern gelang, nach Stichworten frei zu formulieren.

Zum Abschluss haben die Kinder in der Pausenhalle eine sehenswerte Häuserausstellung gemacht (s. Bildergalerie), die Plakate auf Stellwänden präsentiert und ihr Wissen an besuchende Klassen weitergegeben. Für eine dritte Klasse eine tolle Leistung!

Frauke Wöltjen

                            

Schuljahr_2008-09.jpg          3b      (Frau Stehling)


Unser großer Bastelauftrag

Eines Tages  sagte Frau Stehling zu uns: "Bringt doch bitte in den nächsten Tagen alle einen Schuhkarton, Stoffreste und - wer hat - Teppichboden- und Tapetenreste mit. Wir wollen ein Zimmer im Schuhkarton basteln." Zuerst wussten nicht alle von uns, was sie machen sollten, aber dann haben es nach und nach alle verstanden.

Jedes Kind bekam plötzlich ganz viele Ideen für sein Zimmer im Schuhkarton. Zuerst schnitten wir mit einem Cuttermesser Fenster und eine Tür in den Karton. Dabei mussten wir aufpassen, dass wir uns nicht in die Finger schnitten. Danach wurde der Raum tapeziert und mit Teppichboden oder sogar Laminat ausgelegt. Es wurde dabei viel geschnitten und gesägt. Ab und zu musste uns Frau Stehling auch ein bisschen helfen. Einige Fenster bekamen richtige Scheiben aus Folie und wunderschöne Gardinen.

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Danach ging es an die Einrichtungsgegenstände. Aus Pappe, Watte, Zahnstochern und vielen kleinen Dingen, die wir mitgebracht hatten, entstanden mit Schere und Kleber Kleiderschränke, Betten Regale, Sofas, Sessel, Tische, Stühle, Schreibtische, Hängematten und vieles mehr. Einige bastelten sogar begehbare Kleiderschränke in ihre Zimmer. Wir alle hatten viel Spaß und Freude an den Kunststunden.

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So sind fünfzehn schöne und sehr verschiedene Traumkinderzimmer entstanden. Einige der Schuhkartons hat Frau Stehling fotografiert und in diesen Text eingebaut, den Kara und sie zusammen geschrieben haben.    

 

 


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Paula in Paris


Zu Besuch in der Kunsthalle Bremen

Am 26.11.2007 fuhr die Klasse 3b zusammen mit der ersten Klasse von Frau Wöltjen, die die Fahrt organisiert hatte, nach Bremen. Unterstützt wurden wir auf unserer Kulturfahrt von Eltern der ersten Klasse. Ziel war die Bremer Kunsthalle mit der Ausstellung "Paula in Paris". Schon die Anreise bot den Kindern neue Erfahrungen. Mit dem Zug ging es von Lunestedt direkt zum Bremer Hauptbahnhof. Dort stiegen die Klassen in die Straßenbahn um.

Die Ausstellung wurde den Kindern von einer Museumspädagogin gezeigt. Im Zentrum unseres Museumsbesuchs standen Bilder, auf denen Kinder abgebildet waren. Wir betrachteten nicht nur Bilder von Paula Modersohn-Becker, sondern auch Werke anderer großer Künstler: unter ihnen Cezanne, Picasso, van Gogh und Gauguin.

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Besonders beeindruckt waren die Kinder von den kubistischen Aspekten der Werke. So fand Justin die Bilder "witzig, weil manche eckig waren." Auch Nina gefielen die Werke, die "nur mit Dreiecken" gemalt worden waren. Kirsten mochte an den Gemälden, dass sie "nicht aussehen wie fotografiert."

Neben den Werken, auf denen Kinder in unterschiedlichen Stilen abgebildet wurden, konnten die Kinder auch Stillleben und Selbstportraits der Künstler betrachten. Beeindruckt waren die Kinder von van Gogh, "der sich ein Ohr abgeschnitten hat" und von Gauguin, der in einem Selbstportrait aussieht "wie ein Räuber."

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Mit viel Eifer malten die Kinder selbst Stillleben und konnten dabei die gemachten Erfahrungen in eigenen Werken umsetzen. Die Kinder waren vom Museumsbesuch beeindruckt - und räumten ein, dass die Jugendlichen, die sich auch in der Ausstellung aufhielten, etwas zu laut gewesen seien. "Die Führerin hat uns schöne Bilder gezeigt", schreibt Anna. Auch Lara-Jo würde gerne wieder "zu Paula gehen". Die Begegnung zwischen Kindern und Kunst war sehr anregend und führte auch nach der Fahrt zu einem regen Erfahrungsaustausch. Die Kinder waren beeindruckt und würden gerne einmal wieder eine solche Kulturfahrt unternehmen.

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Viele Werke, die die Kinder gesehen haben, findet man unter:
http://www.paula-in-paris.de/

 


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Klasse 3b im März 07

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Verabschiedung von Frau Hinze

Vor den Osterferien wurde unsere ehemalige Klassenlehrerin Frau Hinze verabschiedet. Wir wünschen ihr alles Gute!!!

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Der Milch-Aktionstag

(zusammengestellter Bericht: Auszüge von Hark, Isabel und Michelle)

Am 19.3. war ein besonderer Schultag für die 3b. Da kamen nämlich zwei Landfrauen in unsere Klasse.

Nachdem sie sich vorgestellt hatten und wir ein Namensschild gebastelt hatten, haben sie uns vieles zum Thema Milch erzählt. Antje Börger hat uns den Weg der Milch erklärt und Gerlinde Mertens hat uns gesagt, was in der Milch drin steckt: vor allem Wasser und Eiweiß.

Dann haben wir die Klasse geteilt. Die eine Hälfte war zuerst in der Küche. Dort haben wir verschiedene Sachen mit ihnen gekocht, hauptsächlich Rezepte mit Milch, zum Beispiel "Kuller-Käsecreme-Suppe" und "Hexe Lillis versteckte Erdäpfel".

Die andere Gruppe hat in der Zwischenzeit Aufgaben in der Klasse bearbeitet. Hier konnten wir eine Falt- oder eine Zappelkuh basteln,  einen Geschmackstest mit verschiedenen Milchsorten durchführen oder aus Sahne selber Butter herstellen. Das hat viel Spaß gemacht!

Nach einer Stunde haben die Gruppen getauscht und die zweite Gruppe bereitete noch andere Leckereien vor.

                                    

Um 11:30 Uhr konnten wir endlich essen. Es gab auch selbst gebackene Brötchen, die hießen "Baron Münchhausens Kanonenkugeln". Zu Trinken gab es "Käpt’n Blaubärs Milchmix" und als Nachtisch Milchreis mit Zucker und Zimt.

Das war alles sehr lecker!                                      

Nach dem Essen haben wir abgewaschen und aufgeräumt. Bevor wir uns von den Landfrauen verabschiedet haben, bekamen wir noch ein Kochbuch mit allen Rezepten.

Das war ein toller Schultag!


Flohmarkt

Wir haben am 31.1.07 einen Schulflohmarkt veranstaltet. Die Sachen sollten zwischen 10ct und 1€ kosten. Man konnte sehr viel kaufen. Es war sehr aufregend, vor allem für die ersten Klassen. Es gab auch leckere Sachen in der Küche zu kaufen.  (Fabian B., Fabian H., Henning)

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Zeugnisausgabe

Am Tag der Zeugnisausgabe waren alle Kinder der Klasse 3b sehr aufgeregt. Als ich mein Zeugnis sah, war ich sehr erleichtert. Ich hatte nur Einsen und Zweien. Ich dachte ich hätte Dreien, aber zum Glück hatte ich keine.  (Jakob)

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Abschied von Vanessa W.

Alle waren sehr traurig als Vanessa gegangen ist. Sie hat aber noch ein Geschenk bekommen und dann haben wir zum Schluss eine Applaus-Rakete gemacht.  (Philipp)

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Lesenacht der Klasse 3b

Am Donnerstag, den 23.11.06 haben wir uns um 18 Uhr in der Schule zu einer Lesenacht getroffen. Als alle da waren, haben wir in unserem Klassenraum unsere Betten für die Nacht vorbereitet.  (Isabel)

Außerdem hatten wir Taschenlampen, Bücher, Kartenspiele und Kuscheltiere mitgebracht.  (Henning)

Jetzt wurde es schon langsam dunkel.  (Dominik)

Als Erstes hat uns Frau Koob begrüßt und wir haben gesungen und den Ablauf besprochen. (Raja)

Wir haben auch die Regeln besprochen, damit keine Unfälle passieren.  (Saskia)

Frau Koob hat uns in neun Gruppen à drei Kinder eingeteilt, damit verschiedene Aufgaben wie Küchendienst erledigt werden konnten und für die Rallye durch das Schulgebäude.  (Fabian B.)

Danach haben wir eine Leserallye gemacht. Das ging so: Jede Gruppe ging in verschiedene Räume der Schule. Dort sollte sie ein Buch finden. In jedem Buch war eine Aufgabe und ein Hinweis auf die neue Aufgabe. Die Lösungen haben wir auf einen Laufzettel geschrieben.  (Jakob)

Nachdem die Kochgruppen mit Hilfe von Frau Steinberg und Frau Jakobi den Teig und die Zutaten für den Belag vorbereitet hatten, ging’s weiter:
Gemeinsam in kleinen Gruppen belegte jeder seine Pizza. Die fertigen Bleche mit den Pizzen wurden in den Backofen geschoben. Als die Pizzen aus dem Backofen kamen, konnte die ganze Klasse gemeinsam essen.  (Jan)

Hmm… ! Es hat sehr lecker geschmeckt!  (Mirco)

Kaum war meine Pizza auf dem Teller, schon war sie wieder verschwunden.  (Jakob)

Als wir fertig waren mit dem Pizzaessen, haben wir uns bettfertig gemacht.  (Vanessa W.)

Ich wollte neben dem Schrank schlafen, aber nun bin ich glücklich, dass ich es nicht gemacht habe. Im Gewühl wurde nämlich der große Blumentopf runtergeworfen und alles war voll Erde.  (Monja)

Unsere Lehrerin hat uns etwas vorgelesen und von den Büchern hatte sie noch mehr, so dass wir mitlesen konnten.  (Saskia)

Die Geschichte hieß „Der Mondscheindrache“. Es war eine Fantasiegeschichte.  (Fabian H.)

Anschließend durften wir mit einer Taschenlampe unser eigenes Buch lesen.  (Michelle)

Meine Klasse und ich sind bis 24 Uhr wach gewesen.  (Anna)

Am besten fand ich die Nacht, weil wir lange aufbleiben durften und wir im Dunkeln eine Taschenlampendisco machen konnten. Irgendwann bin ich eingeschlafen.  (Lorena)

Am nächsten Morgen sind wir alle um 7.30 Uhr aufgestanden, haben uns gewaschen und angezogen. Einige haben beim Frühstückmachen geholfen, der Rest hat schon die Schlafsachen in die Pausenhalle gebracht. Anschließend haben wir alle gefrühstückt.  (Isabel)

Zum Frühstück gab es Frischkornbrei, Brötchen, Eier, Wurst und Käse.  (Dominik)

Ich habe sehr gut gefrühstückt!  (Syla)

Danach haben wir die Tische und Stühle in den Klassenraum zurückgebracht.  (Isabel)

Zum Schluss haben wir uns verabschiedet und die Eltern haben uns abgeholt.  (Raja)

Ich fand die Lesenacht sehr, sehr schön!  (Monja)

Die Lesenacht hat mir sehr viel Spaß gemacht. Meine Lehrerin hat uns eine tolle Geschichte vorgelesen.  (Laura)

Ich fand das Pizzabacken gut.  (Philipp)

Ganz besonders gut hat mir die Rallye gefallen. Auch das frühe Aufstehen hat mir nichts ausgemacht.  (Amely)

Ich fand die Lesenacht toll, nur das Geschnarche konnte man nicht aushalten!  (Jakob)


Die Klasse 3b hat hiermit den Test für die Klassenfahrt im Mai bestanden! 
(Frau Koob)

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Die lesehungrige 3b beim Frühstück

Einen sehr ausführlichen Bericht inklusive Buchtipp gibt es hier von Luke:

Vom 23.11.06 auf den 24.11.06 haben wir eine Lesenacht veranstaltet.

Ein paar Tage vorher war ich schon ganz aufgeregt und ich habe mich sehr darauf gefreut. Ich wusste auch schon Tage vorher, welches Buch ich lesen würde. Das Buch heißt "King-Kong, das Krimischwein". Ihr denkt jetzt bestimmt, dass es sich dabei um den Riesenaffen handelt. Aber King-Kong ist ein Meerschweinchen. Doch mehr dazu will ich später erzählen.

Am 23.11.06, kurz vor 18 Uhr, haben mich meine Eltern in die Schule gefahren. Dort hat uns unsere Lehrerin begrüßt. Die Lesenacht fand in unserem Klassenraum statt. Ich habe mir zuerst einen Schlafplatz ausgesucht und meine Matratze und den Schlafsack hingelegt. Als alle Kinder versammelt waren, wurden wir in Dienste eingeteilt. Mein Dienst war, dass ich für das Frühstück (Frischkornbrei) Körner einweichen sollte. Nachdem alle in Dienste eingeteilt waren, hat unsere Lehrerin uns ein Rätselspiel erklärt. Sie hatte in der Schule Bücher versteckt. Jeder musste ein Buch suchen und auf einem Zettel sollten wir den Buchtitel und den Name des Schriftstellers eintragen. Außerdem sollten wir aufschreiben, was uns an dem Buch gefällt.

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Anschließend haben wir das Abendessen vorbereitet. Es gab Pizza und den Teig haben wir selbst belegt. Mein Pizzastück hat sehr lecker geschmeckt. Nach dem Essen haben wir unser Bett gerichtet. Danach konnten wir uns entweder von der Lehrerin ein Buch ausleihen oder in unseren selbst mitgebrachten Büchern lesen. Den Kindern, die zuerst noch nicht lesen wollten, hat unsere Lehrerin, Frau Koob, vorgelesen. Ich habe mich in meinen Schlafsack eingemummelt und mein King-Kong Buch gelesen.

Nun will ich mehr darüber erzählen, was in diesem Buch passiert:
King-Kong ist ein Meerschweinchen, wie ich es schon sagte. Der Besitzer von diesem Meerschweinchen heißt Jan-Arne. Eines Abends war Jan-Arne mit King-Kong und seinem Freund Michi in der Stadt unterwegs. Sie beobachteten, wie ein Mann an einer Tür rumfummelte. Sie dachten, dass dies ein Einbrecher ist. Als der Mann es nicht geschafft hat die Tür zu öffnen, ging er wieder weg. Sie schlichen ihm hinterher.   ...
Mehr will ich jetzt darüber nicht erzählen, falls ihr das Buch selbst noch lesen wollt.

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Als ich ungefähr bei der Hälfte des Buches war, hat Frau Koob das Licht ausgemacht. Aber wir durften noch mit unseren Taschenlampen weiterlesen. Um 23.30 Uhr mussten wir dann auch unsere Taschenlampen ausmachen und in unsere Taschen stecken. Bis dahin hatte ich es geschafft, mein Buch durchzulesen. Dann musste es ganz still sein und wir mussten schlafen.

Am nächsten Morgen konnten wir noch ein bisschen ausschlafen. Dann haben wir uns angezogen und unser Schlafzeug eingepackt. Anschließend haben wir das Frühstück vorbereitet. Es gab Brötchen mit Wurst, Marmelade und Körnermüsli mit Obst. Nach dem Frühstück wurde noch abgewaschen und aufgeräumt. Um 9.30 Uhr wurden wir Kinder wieder von unseren Eltern abgeholt.

Die Lesenacht fand ich sehr schön und ich würde gerne wieder mal eine machen. Das Lesen macht mir jetzt viel mehr Spaß.

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