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     Schuljahr_2016-17.jpg          2b   (Frau Wöltjen)

 

"Der Weg der Knolle" - ein Projekt über die Kartoffel
in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein

                                       
                                                                   
Teil 2: Das Pflanzen

Ebenso wie die vorigen Jahrgänge haben auch wir, die beiden zweiten Klassen, das Glück, im Rahmen des Projektes "Ackerkinder Lunestedt" den Weg der Kartoffel vom Vorbereiten des Feldes über das Pflanzen und Pflegen bis hin zur Ernte miterleben und -gestalten zu dürfen. Der dafür zur Verfügung stehende Acker befindet sich am Eingang des Otterbiotops, dem Friedhof gegenüber.

Nachdem wir am 6. April 2017 den Acker mit Unterstützung von Pferden, Maschinen und Menschenhand gepflügt hatten (siehe auch den Bericht der Klasse 2a auf unserer Homepage), ging es am 4. Mai an das Pflanzen der Saatkartoffeln. In der Hoffnung, ein wenig Unterstützung von Petrus zu bekommen, hatten wir den Termin bereits um eine Woche verschoben. Sein Wohlwollen war uns aber nicht vergönnt und somit trotzten wir den Wettervorhersagen und machten uns hoch motiviert auf den Weg zum Acker.

Dort gab es zunächst ein großes "Hallo" - schließlich kennt man sich inzwischen und hat schon etwas gemeinsam bewegt! Mittelpunkt war dann eine große, mit unzähligen vorgekeimten Kartoffeln gefüllte, Kiste: Diese Pflanzkartoffeln sollten von uns also unter die Erde gebracht werden.

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Früher wurde das per Hand und Spaten erledigt. In Anbetracht der Vielzahl unserer Knollen waren sich alle schnell einig, dass der "Lochschläger", der, wie der Name vermuten lässt, die für die Kartoffelpflanzung notwendigen Löcher in den Ackerboden macht, eine sinnvolle Unterstützung darstellt. Der Trecker fuhr also voraus und hinterließ die notwendigen Vertiefungen.

Bevor es nun an das Pflanzen ging, legten Heino Hünken und Manfred Brinschwitz einen Holzrahmen auf den Boden, dessen Flächenmaß einen Quadratmeter betrug. "Wie viele Kinder passen wohl hinein?", wurde gefragt. 12 Jungen und Mädchen konnten sich hineindrängen. "Und wie viele Saatkartoffeln haben hierin Platz zum Wachsen?", war die nächste Frage. Die richtige Antwort lautete: "Sechs Kartoffeln." Die sich nun anschließende Frage wurde zu einem Wettbewerb ausgerufen: "Was schätzt du - wie viele junge Knollen gehen aus diesen sechs Saatkartoffeln hervor?" Die Schätzung eines jeden Kindes und auch der Erwachsenen wurde notiert. Die Überprüfung wird allerdings noch auf sich warten lassen, nämlich bis zu unserer Kartoffelernte.

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Nun durften die Kinder zu zweit einen Eimer halb mit Saatkartoffeln füllen und anschließend die Kartoffeln sorgsam in die vorbereiteten Löcher legen. Jede Partnergruppe bekam dabei eine eigene Reihe zugeteilt, die durch ein mit ihren Namen beschriftetes Holzschild gekennzeichnet ist. So können alle Kinder ihre eigene Reihe immer wiederfinden, das Wachstum ihrer eigens gesetzten Kartoffeln verfolgen und am Ende auch ernten. Eine tolle Idee!

Mit einem halben Eimer voller Saatkartoffeln war es dabei keineswegs getan. Um die 120 Kartoffeln kamen in einer Reihe in die Löcher und so war auf dem Acker ein geschäftiges Rennen und Treiben zu beobachten.

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Schließlich waren alle Löcher gefüllt. Nun mussten die Kartoffeln, wie uns erklärt wurde, angehäuft werden. Bei der Menge an verteilten Kartoffeln hätte diese Arbeit per Hand eine Menge Zeit beansprucht. Auch hier kam uns ein landwirtschaftliches Gerät zur Hilfe, dem der Lochschläger hinter dem Trecker weichen musste.

Nachdem auch diese Arbeit vollbracht war und wir uns alle mit einem Frühstück gestärkt hatten, machten wir uns zufrieden wieder auf den Heimweg. Einige Kinder hatten noch einmal in die Kiste mit Saatkartoffeln gegriffen und ein paar Exemplare für eine eigene Pflanzung mitgenommen.

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Wir drücken jetzt ganz fest die Daumen, dass bald etwas von unseren Kartoffelpflanzen über der Erde zu sehen sein wird. Und wir sind gespannt, wie sich die jungen Knollen unter der Erde entwickeln werden. Am Ende geht es dann ja auch noch um unseren Schätz-Wettbewerb. Wer wird dabei wohl die Nase vorne haben?


Unser Ausflug zur Monsilienburg


Am Freitag, dem 2. September 2016 hatten wir bei schönstem Wetter zusammen mit der 2a unseren ersten Wandertag. Freundlicherweise hat uns ein Bus der Firma Giese bis nach Beverstedt mitgenommen, so dass wir nicht von Lunestedt aus laufen mussten.

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Der Weg führte uns 5 km auf Feldwegen bis zur Monsilienburg bei Wellen. Unterwegs sahen wir auf einer Wiese Hunderte von Spinnennetzen. Einige Mädchen haben auf den Wegen bunte Glassteinchen gefunden und gesammelt. Auch eine riesige bunte Raupe haben wir entdeckt. Sie war ganz behaart.

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In der Monsilienburg angekommen haben wir erst einmal auf den Hügeln gespielt und mit dicken Ästen Hütten gebaut. Nach einer Weile kamen Eltern mit leckerem Essen, das morgens in der Schulküche abgegeben worden war. Da haben wir auf bunten Decken ein großes gemeinsames Picknick veranstaltet.

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Zurück fuhren wir mit Autos. Glücklich und zufrieden kamen wir um 12.40 Uhr wieder in der Schule an. Das war ein toller Schultag! 

 

 

 

    Schuljahr_2015-2016.jpg      2b   (Frau Witte)


Das Projekt "Ackerkinder Lunestedt"  -  Teil 1
(Ein Projekt in Kooperation mit dem Heimatverein Beverstedt)


Am 7. April 2016 haben wir zusammen mit der 2a unseren Acker am Ende der Schmiedestraße in Lunestedt gepflügt. Nach einem mitgebrachten Frühstück am Rande des Ackers und einer kurzen Einweisung durch Manfred Brinschwitz und Heino Hünken ging es an die Arbeit.
 
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Mit drei historischen Treckern, einigen Spaten und zwei Pferden haben wir einen Schulvormittag lang den Acker umgepflügt. Wir hatten viel Spaß und es blieb zum Glück trotz des angesagten Regens den ganzen Vormittag trocken. Ganz schön anstrengend war das Umgraben mit dem Spaten. Da sind wir bei 4000 Quadratmetern nicht weit gekommen. Mit zwei "Wattpferden" aus Cuxhaven ging es schon viel besser und schneller voran. Aber es war gar nicht so leicht, den schweren Einschar-Karrenpflug hinter den Pferden zu führen.

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Sogar auf den museumsreifen Lanz-Treckern durften wir mitfahren. In zwei Wochen wollen wir mit historischen Geräten (Lochschläger und Häufelgeräte) verschiedene Kartoffelsorten pflanzen, um die wir uns in den nächsten Monaten kümmern werden.

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Köstlich versorgt wurden wir von Frau Brinschwitz und Frau Silber, die uns kalte Getränke und geschälte Äpfel servierten. Lecker!

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Zum Abschluss lieferten wir uns ein Wettpflugziehen gegen die 2a, das wir knapp gewonnen haben.

                      

 

     Schuljahr_2014-15.jpg       2b   (Herr Kudlik)

Streuobstwiese

 

Am Mittwoch, den 12. November 2014 machten wir uns gemeinsam mit der Klasse 2a auf den Weg zur Waldwiese der Familie Kück, um alte, regionale Obstbaum- sorten zu pflanzen. Nach einem kurzen Marsch durch das Dorf erwarteten uns schon Herr Kück und seine Helfer vom "Forum Natur Lunekring". Diese hatten bereits am Vortag die Wiese mit großen Löchern versehen. Die Schülerinnen und Schüler durften sich nach kurzer Einweisung direkt an die Arbeit machen.

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Zu finden waren Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschbäume aus der Region. Gemeinsam mit der Unterstützung der Erwachsenen wurden die Stämme der noch jungen Bäume mit einem Kunststoffschutz versehen, damit sich die einheimischen Tiere nicht an der Rinde zu schaffen machen. Eine Gruppe tatkräftiger Schülerinnen und Schüler brachte dicke Stützpfähle zu den Löchern. Beim Eingraben der Bäume konnten die Kinder hilfreich mitwirken. Zum Schutz wurde jeder Baum mit einem Drahtgitter umrundet, damit auch größere Tiere nicht an die Äste der Bäume gelangen können.

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Damit keiner während der Arbeit hungern musste, gab es leckeren Kuchen und verschiedene Apfel- und Birnensorten für die fleißigen Helfer.

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Am Ende des Tages waren alle zufrieden. Herr Kück und seine Helfer bedankten sich für das tolle Engagement der Kinder, die gleichzeitig eine Menge Spaß hatten und nebenbei sehr viel lernen konnten. So konnten auch wir ein großes Dankeschön zurückgeben.                  

  

        Schuljahr_2013-14.jpg      2b  (Frau Koob)  

Regenwaldvögel

Wir haben uns einige Wochen vor den Sommerferien mit dem Land Ghana beschäftigt. Dort gibt es auch Regenwaldgebiete, in denen ganz besondere Tiere leben. Im Internet haben wir viele schöne Bilder von tollen bunten Vögeln gefunden. Vielleicht gibt es dort noch unentdeckte Vogelarten? Wie könnten sie aussehen?

Unsere Regenwaldvögel haben wir zunächst mit Deckfarben gemalt und dann fotografiert. Die Fotos wurden anschließend auf die Computer geladen.

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Mithilfe eines Computerprogramms konnten wir jetzt diese Bilder verändern. Viele Vögel erscheinen dadurch in neuen Farben. Bei anderen Bildern entstanden durch verschiedene Filter andere Effekte wie Spiegelungen. Einige sahen plötzlich wie getupft aus oder als wären sie wie ein altes Foto vergilbt und verkratzt. Welcher Vogel gefällt dir am besten? 

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Schuljahr_2012-13.jpg     2b (Frau Wöltjen)


Herr Marek, Abfallberater des Landkreises Cuxhaven,
besucht die 2. Klassen

Nachdem wir uns mehrere Stunden mit dem Thema "Müll" beschäftigt und zu den Bereichen "Natur kennt keinen Müll" und "Mülltrennung" gearbeitet hatten, kam auf unsere Einladung der Abfallberater Michael Marek vom Landkreis Cuxhaven zu uns und am darauffolgenden Tag zu der Klasse 2a zu Besuch.

Herr Marek war schwer bepackt, denn er hatte vor, mit uns aus Zeitungen "neues Altpapier" herzustellen. Nachdem zahlreiche Wannen, Eimer und Kisten eifrig von den Schülerinnen und Schülern in die Küche getragen worden waren, ging es los.

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Herr Marek erklärte die Schritte vom Papierzerreißen über das Herstellen des Papierbreis bis zum Papierschöpfen. Danach durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. Es herrschte emsiges Arbeiten. Besonders spannend war dabei, dass jedes Kind ein individuelles Blatt erstellen konnte, indem es ein eigens ausgesuchtes Bild in das frisch geschöpfte Papier legte, das am Ende in das fertige Schmuckblatt eingearbeitet war. Abschließend konnten alle ihre Blätter mit einem "Blauer-Engel-Stempel" versehen: 100% Altpapier.

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Das Verstehen der Arbeitsabläufe einer riesigen Papiermaschine (Papiermaschinen können so groß wie zwei Fußballfelder sein!) in einer großen Papierfabrik fiel nun allen ein wenig leichter. Schlussendlich waren sich alle einig, dass der Vormittag 100% Spaß gemacht hatte.

                  

  

Schuljahr_2011-12.jpg           2b      (Frau Witte)  

  

Märchenprojekt

Im Februar/März 2012 fand in unserer Klasse ein Märchenprojekt statt. Die Kinder haben viele Märchen (z. B. Der Wolf und die sieben Geißlein, Die Prinzessin auf der Erbse, Schneewittchen, Dornröschen, Rotkäppchen, Der Hase und der Igel, ...) kennengelernt und an Stationen vielfältige Aufgaben bearbeitet. Unter anderem gestalteten wir das Märchen "Rotkäppchen" im Schuhkarton und aus Stoffresten und anderen Materialien "Die Prinzessin auf der Erbse" (s. Fotos).

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Den Abschluss dieses Märchenprojektes bildete die Aufführung des "Froschkönigs" auf unserem "Großen Regenbogen" vor den Osterferien.   

 

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In diesem Schuljahr haben wir leider nur eine 2. Klasse.

 

  

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Lesenacht

Am 29.4.2010 haben wir eine Lesenacht in der Schule gemacht. Alle haben Iso-Matten und Schlafsäcke und natürlich ihre Lieblingsbücher mitgebracht. Doch zuerst haben wir Abendbrot gegessen und noch eine Weile auf dem Schulhof getobt.

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Dann gab es eine Leserallye durchs Schulgebäude mit Fragen zu verschiedenen Büchern, die wir an unterschiedlichen Stationen finden mussten. Das war manchmal ganz schön schwer!

Als wir es uns später alle in den Schlafsäcken gemütlich gemacht hatten, war noch eine ganze Weile Zeit zum Lesen. 

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Dann musssten die Taschenlampen ausgeknipst werden, Frau Koob hat uns etwas auf der Gitarre vorgespielt und so sind gegen elf Uhr auch die Letzten tief und fest eingeschlafen.

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Am nächsten Morgen fiel es einigen Kindern schwer, ruhig liegenzubleiben, aber als es dann zum freiwilligen Frühsport auf den Sportplatz ging,  waren die meisten dafür doch noch zu müde. Gut, dass wir nach dem von einigen Eltern vorbereiteten Frühstück nach Hause durften!


 

Kürbissuppe

Zur Halloween-Zeit ist Kürbiszeit! Alle haben fleißig mitgeholfen beim Schnippeln und Zubereiten der leckeren Kürbissuppe.

Hier unser Rezept, dass wir natürlich verdoppelt hatten:

1 kg Kürbisfleisch
1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
4 mittelgroße säuerliche Äpfel
5 mittelgroße Zwiebeln
5 EL Rapsöl oder Sonnenblumenöl
1 Liter kaltes Wasser
2 EL gekörnte Brühe oder Sojasauce
Salz, Pfeffer, Rosenparika
250 ml Sahne für die Suppe
Gehackte Petersilie oder Basilikum zum Garnieren

Viele Kinder mochten auch einen kleinen Schluck Balsamico-Creme obendrauf - und wenn auch nur, weil's toll aussah!

Hier kann man uns sehen: https://dl.dropbox.com/u/946824/Kuerbissuppe.pdf 
Viel Spaß beim Blättern!




Die 2b und das Multimedia-Mobil

Kurz nach den Herbstferien hatten wir Besuch von Alrun Klatt vom Multimedia-Mobil. Sie brachte ganz viele Laptops mit und zeigte uns, wie man an ihnen arbeitet. Das Programm heißt PowerPoint und damit kann man Präsentationen machen. Wir wollten eigene Texte zu unserem Tier-ABC präsentieren. Zu den "Ankertieren" (vom Mildenberger Verlag), mit denen wir im 1. Schuljahr lesen und schreiben gelernt hatten, durften wir alleine oder zu zweit Texte am Computer schreiben und dann die Bilder dazu anordnen. Das Ergebnis konnten unsere Eltern dann zum Abschluss des Laternenabends bewundern.

Hier ist es als PDF-Datei abrufbar:
https://dl.dropbox.com/u/946824/ABC%20der%20Tiere.pdf  

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Schuljahr_2008-09.jpg             2b      (Frau Wöltjen)

 

Sitting Bull und das Indianerprojekt der 2b

Im Überseemuseum Bremen findet im Frühjahr 2009 zu Ehren des letzten großen Häuptlings der Sioux-Indianer eine bemerkenswerte Ausstellung statt. Da ich mit einer der Museumspädagoginnen befreundet bin, machte ich mich mit meiner Klasse 2b schon bald nach der Eröffnung auf nach Bremen, um gemeinsam mit Imke Rudel das freie Leben der Prärieindianer kennen zu lernen.

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Bereits die Begrüßung erfolgte auf Indianerart. Beim Flug nach Amerika (die Treppe hinauf) lernten wir die zwei wichtigsten Tiere der Sioux kennen: den Büffel = Tatonka und das Pferd. Der große Büffel am Anfang der Ausstellung zeigte den Kindern, welche Bedeutung diese Tiere für die Sioux hatten: Decken und Nahrung, Zeltbahnen, Nähgarn, Sehnen für die Bögen,  Kultgegenstände, Löffel ...

Es gab echte Indianerleggins zu bestaunen, Lederhemden und bestickte Kleider, Pfeil und Bogen und ein großes Tipi. Die Kinder lernten die traditionelle Lebensweise und auch das Ende des ungebundenen Lebens durch das Vordringen der europäischen Siedler kennen. Am Schluss gab sich jedes Kind einen eigenen Indianernamen und gestaltete ein Amulett mit seinem Namenszeichen aus Ton.

Im Überseemuseum Bremen findet im Frühjahr 2009 zu Ehren des letzten großen Häuptlings der Sioux-Indianer eine bemerkenswerte Ausstellung statt. Da ich mit einer der Museumspädagoginnen befreundet bin, machte ich mich mit meiner Klasse 2b schon bald nach der Eröffnung auf nach Bremen, um gemeinsam mit Imke Rudel das freie Leben der Prärieindianer kennen zu lernen.Bereits die Begrüßung erfolgte auf Indianerart. Beim Flug nach Amerika (die Treppe hinauf) lernten wir die zwei wichtigsten Tiere der Sioux kennen: den Büffel = Tatonka und das Pferd. Der große Büffel am Anfang der Ausstellung zeigte den Kindern, welche Bedeutung diese Tiere für die Sioux hatten: Decken und Nahrung, Zeltbahnen, Nähgarn, Sehnen für die Bögen,  Kultgegenstände, Löffel ...Es gab echte Indianerleggins zu bestaunen, Lederhemden und bestickte Kleider, Pfeil und Bogen und ein großes Tipi. Die Kinder lernten die traditionelle Lebensweise und auch das Ende des ungebundenen Lebens durch das Vordringen der europäischen Siedler kennen. Am Schluss gab sich jedes Kind einen eigenen Indianernamen und gestaltete ein Amulett mit seinem Namenszeichen aus Ton.

IMG_0179.jpgNun war das Interesse der Kinder an den Indianern entfacht. Zurück in Lunestedt bastelten wir Tipis aus Packpapier, legten (mit "echten" Playmobilindianern) ein Indianerdorf an und schufen einen Büchertisch mit Indianergeschichten. Die erste Klassenlektüre der 2b? Natürlich ein Indianerbuch: Fliegender Stern. Unsere Praktikantin Vanessa wurde eingespannt und baute mit den Kindern Regenmacher aus großen Papprollen. Natürlich müssen wir zum Abschluss des Schuljahres auch ein Indianerfest feiern mit gegrilltem (Büffel-)Fleisch und Stirnbänder mit Tapferkeitsfedern verteilen. 

                    

  

 Schuljahr_2007-08.jpg           2b      (Frau Stehling)

  

Endlich ist die Homepage komplett!

Die Klasse 2b gibt es an unserer Schule nämlich auch noch. Wir sind eine sehr kleine Klasse, nur 15 Kinder, 9 Jungen und 6 Mädchen. Inzwischen sind wir zu einer richtigen Gemeinschaft geworden und halten fest zusammen.

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Uns macht die Schule - wie allen anderen hier - viel Spaß. Vor allem die tollen Projekte. Vor einigen Wochen haben wir mit den Leuten vom Zirkus Eldorado eine ganze Woche geübt, um eine Zirkusvorstellung auf die Beine zu stellen. Da war Schule einmal ganz anders!

In der letzten Woche war das Power-Child-Team hier und hat uns allen ein Theaterstück mit tollen Liedern über Grenzen vorgeführt.

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Ja, und dann war am letzten Sonntag nicht nur Pfingsten, sondern auch Muttertag. Wir haben Bilder aus Zauberwolle gebastelt. Jeder von uns hat sich ein Motiv ausgedacht, aufgezeichnet und dann mit Wolle ausgelegt. Anschließend klebten wir die Wolle vorsichtig auf und legten unsere Kunstwerke in einen Bilderrahmen. Was daraus entstanden ist, könnt ihr auf den Bildern sehen.

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Uns hat die Bastelei viel Spaß gemacht. Zum Schluss hat sich jeder noch einen kleinen Text für seine Mutti ausgedacht und aufgeschrieben. Ob sich unsere Muttis wohl über diese Überraschung gefreut haben? Bestimmt!

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              2b      (Frau Witte)

  

Unser Abschied von Frau Witte

Unsere Vorfreude auf das Weihnachtsfest wurde in diesem Jahr dadurch getrübt, dass wir uns eine Woche vor Ferienbeginn von unserer Klassenlehrerin verabschieden mussten. Frau Witte, die uns mit viel Liebe und Geduld seit August 2005 in die Geheimnisse des Lesens und Schreibens eingeweiht hat, bekommt in wenigen Wochen ihr 2. Kind und kann deshalb vorläufig nicht mehr arbeiten. Für unsere Abschiedsfeier haben wir mit unserer Musiklehrerin, Frau Koob, mehrere Lieder eingeübt, die wir heute auf der Bühne vortragen konnten.

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Der kräftige Applaus unserer Eltern und Geschwister hat uns das Gefühl gegeben, dass wir gar nicht so schlecht gesungen haben.

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Begeistert waren unsere Zuschauer und Zuhörer aber auch von den Gedichten und einer kleinen Aufführung, die gleichzeitig als Probe für den "Großen Regenbogen" diente, der jedes Jahr am letzten Tag vor den Weihnachtsferien stattfindet.  

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Dann folgte der traurige Teil des Tages. Als wir Frau Witte unser Abschiedsgeschenk überreicht haben, war sie so gerührt, dass es ihr glatt die Sprache verschlug.

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Danach hat sich unsere neue Klassenlehrerin, Frau Dierkes vorgestellt und plötzlich standen wir alle gemeinsam auf der Bühne - wie eine große Familie.

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Als es draußen schon ganz dunkel war und von den vielen Weihnachtsplätzchen, die wir vor ein paar Tagen selbst gebacken hatten, nur noch ganz wenige auf den Tellern lagen, ging unsere Abschiedsfeier zu Ende. Viele Eltern haben beim Aufräumen mitgeholfen und nach ein paar Minuten sah unsere Pausenhalle wieder so aus wie immer. Jetzt freuen wir uns auf das Weihnachtsfest und nach den Weihnachtsferien warten wir dann auf das erste Foto von Frau Wittes Kind.

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